Eine Welt
ohne Hunger
ist möglich.

 

13.10.2020

 

Der 13.10.2020 - Ein gemeinsamer Appell für SDG 2

Der "State of Food Security and Nutrition in the World" (SOFI) Report 2020 zeigt, dass die Zahl der hungernden Menschen wieder gestiegen ist. Dieser Effekt wird durch die Folgen des Coronavirus noch verstärkt. Das Welternährungsprogramm (WFP) erwartet für 2020 einen Anstieg von 135 Millionen auf 265 Millionen Menschen, die direkte Nahrungsmittelhilfe benötigen. Dies sind dramatische Zahlen, die in Relation zu dem G7-Beschluss (Elmau 2015) gesetzt werden müssen, bis 2030 500 Millionen Menschen aus Hunger und Armut zu befreien. Um dieses Ziel noch zu erreichen, müssen jetzt die richtigen Maßnahmen ergriffen, politische Verantwortung übernommen und Ressourcen mobilisiert werden.

 

Die Bundesregierung lädt daher am 13. Oktober zu zwei separaten, aber aufeinanderfolgenden Veranstaltungen ein, um einen gemeinsamen Appell für die Erreichung von SDG 2 bis 2030 zu schaffen: Der Veranstaltung "Eine Welt ohne Hunger ist möglich - Was zu tun ist" am Vormittag, sowie dem virtuellen Event zum Auftakt der GAFSP Wiederauffüllungsphase 2020-2025 "Partnering to Transform Food Systems Globally".

 

24.09.

One World no Hunger: Meet the people driving rural transformation.

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13.10.

Eine Welt ohne Hunger ist möglich - Was zu tun ist

Zum Programm

13.10.

Partnering to Transform Food Systems Globally

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Eine Welt ohne Hunger ist möglich - Was zu tun ist

Als Höhepunkt der Veranstaltungsreihe lädt die Bundesregierung einen Nobelpreisträger, Vertreter von UN-Organisationen, Wissenschaftler und Entscheidungsträger ein, um die Ergebnisse der Forschungsstudie Ceres2030 und den ZEF/FAO-Bericht zu diskutieren. Gegenstander der beiden Studien war es zu bestimmen, ein wie hohes Investment an öffentlichen Geldern in welche Maßnahmen es bedarf, um Hunger und Mangelernährung bis 2030 zu beenden. Ziel der Veranstaltung ist es, im Vorfeld des Welternährungstages am 16. Oktober 2020 neue Impulse für die Erreichung der SDG2 zu geben und diese in Handlungsempfehlungen und Lösungen der internationalen Gemeinschaft an die Europäische Kommission münden zu lassen.

 

Im Anschluss daran wird das CERES2030-Team die Teilnehmer in einer separaten Sitzung zu einer tiefgehenden Präsentation und Diskussion der Studienergebnisse einladen.

Eine Welt ohne Hunger ist möglich – Was zu tun ist

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Teilnehmende

Dr. Gerd Müller
Bundesminister, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Carin Smaller
IISD und Co-Direktorin Ceres2030

Dr. Magdalena Skipper
Chefredakteurin Nature

Prof. Dr. Joachim von Braun
Direktor Zentrum für
Entwicklungsforschung (ZEF)

Prof. Dr. Abhijit Vinayak Banerjee
Wirtschaftsnobelpreisträger 2019

Bill Gates
Co-Chair der Bill & Melinda Gates Foundation

Dr. Agnes Kalibata
UN-Sondergesandte für den Food Systems Summit 2021

Dr. Ousmane Badiane
Co-Chair – Executive Chairperson,
AKADEMIYA2063

Dr. Máximo Torero
Chefökonom der FAO

Jutta Urpilainen
EU-Kommissarin für Internationale
Partnerschaften

Dr. Maria Flachsbarth
Parlamentarische Staatssekretärin
beim Bundesminister für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung

Katie Gallus
Moderatorin

"Helping small-scale farmers is one
of the best ways to respond to the
impacts of COVID-19,
to reduce global hunger,
and mitigate the effects of climate change.
 "

Bill Gates  

Co-Chair Bill and Melinda Gates Foundation 

"The evidence-based recommendations
from the Ceres2030 team,
which we are publishing in the Nature Research journals,
lay the groundwork for achieving
the ambitious target of ending hunger by 2030.
 "

Dr Magdalena Skipper 

Editor in Chief, Nature 

Governments spend unprecedented
amounts of money
in response to Covid-19
– the cost of achieving the end of hunger
is going to be a fraction of what it is costing now
in response to the pandemic
.“

Carin Smaller

IISD and Co-Director Ceres2030 

"We can still beat hunger!
To reach this goal by 2030, we need to act immediately.
The longer we wait, the more expensive it will be
to achieve a world without hunger.
"

Gunther Beger

Directorate-General, Federal Ministry for Economic Cooperation and Development

Kisumu in Westkenia: Anlandung der kleinen Sardinen am Ufer des Viktoriasee. © Dirk Ostermeier, GIZ

Von Paul van Zwieten

Die afrikanische Binnenfischerei ist zunehmend auf den Fang kleiner Fischarten angewiesen, die sonnengetrocknet über weite Distanzen gehandelt werden. Sie leisten einen wichtigen Beitrag gegen "versteckten Hunger": Im Ganzen verzehrt sind Kleinfische eine wichtige Quelle für Mikronährstoffe. Nur hat dies die Politik leider noch nicht erkannt.

Interview mit Gunther Beger (BMZ)

Was kostet es, den Hunger in der Welt bis 2030 nachhaltig zu beenden? Diese Frage stellte das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) und beauftragte zwei Forschungsteams, eine Antwort zu finden. Die Ergebnisse der Studien wurden am 13. Oktober im Vorfeld des Welternährungstages vorgestellt.

Von GAFSP

Das Globale Programm für Landwirtschaft und Ernährungssicherheit (GAFSP) wurde 2010 von den G20-Staaten als Reaktion auf die Nahrungsmittelpreiskrise 2008-09 ins Leben gerufen, um sowohl öffentliche als auch private Investitionen in die Landwirtschaft zu erhöhen. Ein Überblick über Ansatz, Ergebnisse und Wirkung des Programms.

Publikationen und Presse

Eine Welt ohne Hunger - Was zu tun ist. (Konferenzband)

Vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Mehr erfahren

Den Hunger bis 2030 beenden – Kosten und empfohlene politische Maßnahmen

Von Joachim von Braun (ZEF), Bezawit Beyene Chichaibelu (ZEF), Maximo Torero Cullen (FAO), David Laborde (IFPRI), Carin Smaller (IISD)

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Ending Hunger, Increasing Incomes, and Protecting the Climate: What would it cost donors?

Report von David Laborde (IFPRI), Marie Parent (Cornell University) and Carin Smaller (IISD)

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Wie die afrikanische Lebensmittelproduktion gesteigert werden kann

Investitionen und politische Prioritäten für eine ausreichende, nährstoffreiche und nachhalitge Lebensmittelversorgung - Eine Studie des ZEF

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"Eine Welt ohne Hunger ist möglich - wir brauchen eine grüne Agrarrevolution"

Pressemitteilung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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Investment costs and policy action opportunities for reaching a world without hunger (SDG 2)

Eine Studie des ZEF der Universität Bonn in Kooperation mit der FAO

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Nature Research Kollektion: Sustainable Solutions to End Hunger

Diese Sammlung stellt die evidenzbasierte Empfehlungen des Ceres2030-Teams vor, wo investiert werden sollte, um SDG2 bis 2030 zu erreichen.

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Ceres2030 Summary: Sustainable Solutions to End Hunger

Eine Welt ohne Hunger ist möglich - sie ist zum Greifen nah. Lassen Sie uns also handeln: Summary Report der CERES2030 Studie von IFPRI, der Cornell Universität und IISD.

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