Vorgestellt: Kompass 2030 - Niemanden zurücklassen

Seit es Entwicklungspolitik gibt, gibt es auch Kritik an ihr. Auch die Welthungerhilfe gehört zu den kritischen Begleitern der staatlichen Entwicklungspolitik und überprüft jährlich Anspruch und Wirklichkeit.

 

Mit der Agenda 2030 und den Sustainable Development Goals (SDG) hat sich die Weltgemeinschaft 2015 neue Ziele gesetzt. Sie gehen weit über die zuvor geltenden Millenniums-Entwicklungsziele hinaus – weil sie erwarten, dass sich auch die Industrieländer einer Nachhaltigkeitsprüfung unterziehen und sich Ziele setzen. Denn gerade sie sind weit davon entfernt, nachhaltig zu wirtschaften. So auch Deutschland.

 

Das hat die Welthungerhilfe zu einem neuen Format veranlasst, dem Kompass. In diesem Jahr weist der Kompass auf das Leitprinzip der Agenda 2030 hin: Niemanden zurücklassen! Daraus abgeleitet werden fünf Politikfelder, in denen vorrangig gehandelt werden muss, um die SDG fristgerecht zu erreichen.

 

Daraus ergeben sich Forderungen und neue Anforderungen an die Entwicklungszusammenarbeit.

Zurück zur Übersicht