Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Eine Welt ohne Hunger ist möglich. Mit der 2014 gestarteten Sonderinitiative “Eine Welt ohne Hunger” hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) diesem Ziel eine neue Priorität gegeben und erhebliche zusätzliche Mittel bereitgestellt. Einschließlich der Sonderinitiative investiert das BMZ jährlich rund 1,5 Milliarden Euro in die Schwerpunkte Ernährungssicherung und Ländliche Entwicklung.

 

Die Bundesrepublik Deutschland steht zu ihrem Versprechen, maßgeblich daran mitzuwirken, das Recht auf Nahrung für alle Menschen zu verwirklichen. Hierfür baut das BMZ mit der Sonderinitiative auf bestehendem Engagement in unseren Partnerländern auf, gestaltet die internationale Politik mit und arbeitet gemeinsam mit unterschiedlichen Partnern wie den Kirchen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, der Wirtschaft und der Wissenschaft. Das BMZ versteht sich als Chancengeber und unterstützt das Engagement der Menschen vor Ort zum Beispiel durch Stipendien, Aus- und Fortbildungsprogramme.

 

Der Kampf gegen Hunger und Mangelernährung hat viele Facetten. Mit sechs Schwerpunkten unterstützt das BMZ die Menschen in den Partnerländern:

 

1. Ernährungssicherung    

2. Vermeidung von Hungersnöten und Stärkung der Widerstandsfähigkeit    

3. Innovationen im Agrar- und Ernährungssektor    

4. Strukturwandel im ländlichen Raum    

5. Schutz natürlicher Ressourcen und Bodenrehabilitierung    

6. Sicherer und fairer Zugang zu Ressourcen und Land

 

www.bmz.de

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Projekte dieses Partners

XtraPay – Ein Dankeschön an die Bäuer*innen

XtraPay – Ein Dankeschön an die Bäuer*innen

XtraPay möchte internationale Lieferketten transparenter machen und eine direkte Verbindung zwischen Produzent und Konsument herstellen. Seit dem 16. August wird das Bonuszahlungssystem in zehn Braunschweiger Edeka-Märkten pilotiert.

Ein Projekt des BMZ

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Beiträge dieses Partners

Das Corona-Virus trifft die Entwicklungsländer doppelt

Das Corona-Virus trifft die Entwicklungsländer doppelt

Beitrag von Gunther Beger (BMZ)

Die Virus-Infektion COVID-19 wird in den meisten afrikanischen Ländern mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Gesundheits- und Lebensmittelkrise auslösen. Um diese zu bewältigen, ist es nach Ansicht unseres Autors wichtiger denn je, die Politik konsequent an den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) auszurichten.

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Lokale Lösungen für globale Herausforderungen

Lokale Lösungen für globale Herausforderungen

Interview mit Sebastian Lesch (BMZ)

Eine Welt ohne Hunger, genügend und gesunde Ernährung, klimafreundliche Landwirtschaft, das wird möglich, wenn Ideen in Innovationen kommen - Ein Gespräch mit Referatsleiter Sebastian Lesch zur Innovation Challenge des Agrarinnovationsfonds.

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5 Fragen an Gunther Beger: Das BMZ auf der Grünen Woche

5 Fragen an Gunther Beger: Das BMZ auf der Grünen Woche

Gunther Beger, Abteilungsleiter im BMZ, erklärt, warum das BMZ sein Engagement auf der IGW ausbaut und was jeder Einzelne von uns für eine Welt ohne Hunger beitragen kann.

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Ohne Grund und Boden keine Entwicklung

Ohne Grund und Boden keine Entwicklung

Von Roselyn Korleh und M. Sahr Nouwah

Die liberianische Stadt Kinjor ist ein Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn Landrechte nicht geschützt werden, und zeigt auf, was getan werden kann. Ein Schlagwort: Multi-Akteur-Partnerschaft

Autoren dieses Partners

Gunther Beger

Gunther Beger

Gunther Beger leitet seit Oktober 2014 im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Abteilung 1 (Grundsatzfragen; Wirtschaft; Handel; ländliche Entwicklung). Von Dezember 2013 bis Oktober 2014 leitete er den Leitungsstab im BMZ. Beger, 1961 in Bonn geboren, hat Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Entwicklungspolitik studiert. Von 1991 an arbeitete er über 20 Jahre in verschiedenen Funktionen im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zuletzt als Leiter des Referats für internationale Projekte.. Von 1995 bis 2000 war er Landwirtschaftsreferent an der deutschen Botschaft in Moskau. Von 2003 bis 2005 war Beger als Referent der CDU/CSU-Bundestagsfraktion u.a. für die Bereiche Landwirtschaft, Verbraucher- und Umweltschutz tätig.

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Sebastian Lesch

Sebastian Lesch

Sebastian Lesch leitet seit Mitte 2018 das Landwirtschaftsreferat des BMZ, das für ein breites Themenspektrum von Agrarhandel und globalen Agrarlieferketten wie Soja, Palmöl, Kakao oder Kaffee, für die Gemeinsame Europäischer Agrarpolitik bis hin zu konkreter Innovation in unserer Projektarbeit mit vielfältigen Partnern weltweit verantwortlich ist. Zum Referat gehört das Flaggschiffprojekt der „Grünen Innovationszentren“ ebenso wie die Internationale Agrarforschung und die Agrobiodiversität. Zuvor war Herr Lesch vier Jahre lang Leiter der deutsch-ägyptischen Entwicklungskooperation in Kairo, von 2010 bis 2014 Pressesprecher des BMZ und zuvor Länderreferent für Zentralasien und den südlichen Kaukasus. Er hat Zeitgeschichte, internationale Politik und Völkerrecht studiert, ist verheiratet und hat drei Söhne.

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M. Sahr Nouwah

M. Sahr Nouwah hat Erfahrung mit Führung, kommunaler Entwicklung, Interessenvertretung und Empowerment. Als nationaler Projektleiter für zwei Projekte zum Thema Landrechte, die von der Europäischen Union und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt werden, setzt Sahr gemischte Methoden ein, einschließlich der Multi-Akteur-Partnerschaften und gesellschaftlich innovativer Ansätze, um Änderungen bei Landreformprozessen in Liberia herbeizuführen und dabei konstruktiven Dialog und Engagement zu nutzen.

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Roselyn Korleh

Roselyn Korleh ist die Beauftrage für Kommunikation, Strategie und Berichterstattung des vom BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) geförderten Multi-Akteur-Partnerschaftsprojekts mit dem Titel „Land for Life - Making Policies Work for Food Security in Liberia (Land für Leben - Maßnahmen für Lebensmittelsicherheit in Liberia verwirklichen), in Zusammenarbeit mit der Rights&Rice-Foundation, einem nationalen Durchführungspartner der Welthungerhilfe.

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