Wieviel verschwenden wir tatsächlich, Herr McFeely?

Der WWF hat eine aufsehenerregende Studie zur Verschwendung von Lebensmitteln erstellt. Im Fokus: Fehler bei der Produktion. Was getan werden kann, erläutert Peter McFeely, globaler Leiter der Abteilung Kommunikation und strategische Planung beim WWF.

Im Juli ist der WWF-Bericht erschienen, der erstmals weltweite Lebensmittelverluste in der landwirtschaftlichen Erzeugung beleuchtet © WWF-UK2021

Peter Mcfeely

Peter Mcfeely leitet die Kommunikation und strategische Planung für die globale Lebensmittelpraxis des WWF. Er war in leitender Funktion für das Kommunikationsteam des UN Food Systems Summit tätig und leitete die Kommunikation für den Action Track zu naturverträglicher Produktion.

World Wide Fund For Nature (WWF)

WWF

Jan Rübel

Jan Rübel ist Autor bei Zeitenspiegel Reportagen, Kolumnist bei Yahoo und Reporter für überregionale Zeitungen und Zeitschriften. Er studierte Islamwissenschaft und Nahostgeschichte.

In Ihrem Bericht unterscheiden Sie nicht zwischen Lebensmittelverlusten und Lebensmittel Verschwendung. Worin besteht der Unterschied und warum haben Sie beschlossen, diese Unterscheidung nicht zu beachten?

Häufig gibt es die falsche Vorstellung, dass Verluste, die vor dem Konsum auftreten, auf unkontrollierbare Faktoren –wie Marktbedingungen, Schädlinge, Krankheiten, Wetterextreme –  und schlechte Infrastruktur zurückzuführen sind, während die Verschwendung am Ende der Lieferkette auf Fehlentscheidungen der Menschen zurückzuführen ist. Daraus folgt, dass der Verlust oft als weniger vermeidbar angesehen wird. In Driven to Waste sprechen wir über Lebensmittelverluste und-abfälle auf dem Bauernhof –  also in einem Stadium, das normalerweise nur als Lebensmittelverlust definiert wird. Damit wollen wir deutlich machen, dass es eine Vielzahl menschlicher Faktoren, eben bewusste oder unbewusste Entscheidungen gibt, die dazu führen, dass eine riesige Menge an Lebensmitteln den Betrieb gar nicht erst verlässt, obwohl sie für den menschlichen Verzehr produziert wurden.

 

In der Studie weisen Sie darauf hin, dass das Ausmaß der Lebensmittelverluste und Verschwendung wahrscheinlich eher bei 40 Prozent liegt – statt bei dem bisher angenommenen und häufig kommunizierten Drittel. Wie kommen diese unterschiedlichen Zahlen zustande?

Die allgemein akzeptierte Schätzung, dass ein Drittel aller Lebensmittel verloren geht oder verschwendet wird, stammt aus einem Bericht der FAO aus dem Jahr 2011. Seitdem wurden zahlreiche Studien zur Lebensmittelverschwendung erstellt, wobei die einzelnen Parameter und Stufen der Lieferkette variieren. Driven to Waste misst den Output aus der primären Lebensmittelproduktion, der für den menschlichen Verzehr bestimmt und geeignet ist oder irgendeinmal war –  der aber entweder nicht geerntet wurde oder einem der verschiedenen Bestimmungsorte für Lebensmittelabfälle zugeführt wird.

 

Neben der Erfassung von Ernteabfällen, die in vielen Studien seit dem FAO-Bericht von 2011 nicht berücksichtigt wurden, bieten diese Schätzungen einen aktuellen Überblick über das potenzielle Ausmaß der Abfälle in der gesamten Lieferkette.

 

Diese Daten wurden dann mit den neuesten Zahlen des UNEP (Food Waste Index 2020) und der FAO (Food Loss Index 2019) kombiniert. Da die Daten aus unterschiedlichen Jahren stammen, wurden sie auf eine gemeinsame Produktionssumme normiert. Daraus ergibt sich eine Schätzung von etwa 40 % der aller produzierten Lebensmittel, die verloren gehen oder verschwendet werden. Diese Zahl ist ein Richtwert und dürfte eher zu niedrig angesetzt sein. Es handelt sich um eine Schätzung, die auf wissenschaftlichen Annahmen beruht.

 

Außerdem kritisieren Sie, dass die Primärproduktion und die daraus resultierenden Abfälle in der Landwirtschaft von bis zu 8,3 Prozent nicht in SDG 12 aufgenommen wurden. Wie erklären Sie sich dieses Versäumnis? Was fordern Sie von den Vereinten Nationen?

SDG 12.3 hat das spezifische Ziel gesetzt, die Lebensmittelabfälle um 50 Prozent zu reduzieren, und es hat das unspezifisches Ziel formuliert, die Verringerung der Lebensmittelverluste nach der Ernte zu erreichen. SDG 12.3 scheint daher der Lebensmittelverschwendung eine größere Bedeutung beizumessen. Die Unterstützer von 12.3 weisen darauf hin, dass dies "sowohl die Ambition als auch den Fokus auf das Thema Lebensmittelverluste reduziert, das für viele Regionen der Welt wichtig ist". Wir brauchen spezifische und ehrgeizige Ziele, um zu motivieren und um alle "Verluste" zu reduzieren, nicht nur die nach der Ernte. Wir fordern keine Neuformulierung der SDGs, sondern vielmehr, dass die Akteure der Lebensmittelversorgungsketten –  Landwirt:innen, Unternehmen, Zivilgesellschaft, Regierungen und multilaterale Organisationen wie die UN – ehrgeizigere Ziele festlegen und sicherstellen, dass Verlusten und Abfällen in der Lieferkette die gleiche Aufmerksamkeit zuteilwird.

 

Die Umweltauswirkungen von Lebensmittelabfällen in landwirtschaftlichen Betrieben scheinen enorm zu sein. Aber wie realistisch ist es, diese Auswirkungen zu verringern? Würden Treibhausgasemissionen, Wasser- und Bodenverbrauch nicht auch dann auftreten, wenn die Lebensmittel nicht verschwendet würden? Und wie wichtig ist die Überwachung der Auswirkungen der Lebensmittelverschwendung in den Betrieben?

Wir produzieren bereits genug Lebensmittel, um zehn Milliarden Menschen zu ernähren. Wir produzieren sogar mehr als wir brauchen, weil wir so viel davon verschwenden! Würden wir nur so viel produzieren, wie wir heute verbrauchen, könnten wir den Verbrauch von landwirtschaftlichen Flächen und Wasser sowie die Emissionen, die mit Lebensmitteln verbundenen sind, drastisch reduzieren. Aber bei der Ernährung einer wachsenden Bevölkerung innerhalb der planetarischen Grenzen geht es nicht nur darum, Lebensmittelverluste und Verschwendung zu vermeiden. Es geht auch darum, naturverträgliche Produktionsverfahren einzuführen, die es uns ermöglichen, Lebensmittel mit der Natur und nicht gegen sie zu produzieren, und zu gesünderen, nachhaltigeren Konsummustern überzugehen, deren Produktion weniger ressourcenintensiv ist.

 

Es muss auch beachtet werden, dass ein erheblicher Teil der Emissionen, die nicht verzehrten Lebensmitteln zugeschrieben werden, diejenigen sind, die bei der Zersetzung von Lebensmitteln auf Mülldeponien freigesetzt werden, wobei Methan austritt.

 

Über einen Zeitraum von 100 Jahren hat Methan eine 28-mal stärkere Erwärmung zur Folge als Kohlendioxid. Auch wenn Methan nur etwa drei Prozent der Gesamtemissionen ausmacht, ist es für 30-50 Prozent der globalen Erwärmung verantwortlich, die wir heute beobachten.  Die Eindämmung von Lebensmittelverlusten und Abfällen würde also einen großen Unterschied ausmachen. Vor allem, weil Methan nur etwa zwölf Jahre in der Atmosphäre verbleibt, bevor es abgebaut wird. Kohlendioxid verbleibt dort Jahrhunderte lang. Das bedeutet, dass wir die derzeitige Erwärmung durch eine Verringerung der Methanemissionen rasch reduzieren könnten. Generell ist die Messung von Lebensmittelverlusten und Abfällen in landwirtschaftlichen Betrieben und in der gesamten Lieferkette sehr wichtig. Was nicht gemessen wird, wird nicht angegangen. Der Bericht zeigt uns, dass eine bessere Messung und ein besseres Verständnis der Ursachen für Lebensmittelverluste und Verschwendung ein Weg ist, um Maßnahmen zu ergreifen. Effektive Trennung, Messung und Berichterstattung ermöglichen strategische Maßnahmen zur Vermeidung von Verlusten und Verschwendung. Über die gesamte Lebensmittelversorgungskette hinweg müssen wir Messung, Benchmarking und Zielsetzung institutionalisieren.

 

In der Studie unterscheiden die Autor:innen zwischen direkten und indirekten Treibern der landwirtschaftlichen Abfälle und weisen darauf hin, dass kombinierte Ansätze, die das Problem ganzheitlich betrachten, notwendig sind, um es zu lösen. Welche Art von Ansätzen gibt es bereits?

In der Vergangenheit konzentrierten sich die Interventionen eher auf einzelne technische Lösungen, die sich mit Fragen der Landtechnik oder der Lagerung befassten, während die sozioökonomischen und die Marktfaktoren, die das landwirtschaftliche System prägen, ignoriert wurden. Entscheidend ist dabei, dass diese umfassenderen Einflüsse Akteure und Agenturen jenseits des Hoftors einbeziehen, auf welche die Landwirte und die Interventionen auf der Ebene des landwirtschaftlichen Betriebs wenig Einfluss haben. In Zukunft brauchen wir ganzheitlichere Lösungen, die ein Gleichgewicht zwischen technologischen und Trainingsmaßnahmen herstellen und sowohl biologische als auch umweltbedingte Faktoren, wie Marktfaktoren berücksichtigen: Eine einzelne Maßnahme wird wahrscheinlich keinen Erfolg haben.

 

Das bedeutet, dass die Akteure in der gesamten Lebensmittelversorgungskette Maßnahmen ergreifen müssen.

 

Mit Unterstützung von WRAP und WWF entwickeln Regierungen in Mexiko, Südafrika und an der Pazifikküste der Vereinigten Staaten bereits freiwillige Vereinbarungen und Partnerschaften zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor nach einem Modell, das sich mit der Courtauld-Verpflichtung bereits im Vereinigten Königreich bewährt hat.

 

Mit 44 Prozent an Verlusten im Verhältnis zur Gesamtproduktion ist die Fischerei eine der Hauptursachen für Lebensmittelverschwendung. Wie sieht dieses Problem in Tansania und Uganda aus, welche Gegenmaßnahmen empfehlen Sie?

Ein Beispiel ist der Verlust von Dagaa, einem kleinen Fisch im Viktoriasee, der entsteht, wenn diese Fische in der Nähe von Landeplätzen an der Sonne getrocknet werden. Während der Regenzeit, wenn es schwierig ist den Fisch zu trocknen, verfaulen große Mengen an Fisch oder werden weggeschwemmt. Das unmittelbare Problem ist der Mangel an geeigneten Trocknungsanlagen und Technologien, aber indirekt auch der niedrige Marktpreis und der fehlende Zugang zu Kapital, also die fehlenden Investitionen in die Infrastruktur. Die Verbesserung der lokalen Infrastruktur für Kleinstinvestitionen könnte es den Fischergemeinden ermöglichen, in einfache Technologien zu investieren, wie etwa erhöhte Plattformen zum Trocknen des Fisches. Dies wiederum könnte die Menge an verschwendeten Lebensmitteln erheblich reduzieren, das Einkommen der Fischer erhöhen, die Lebensmittel- und Ernährungssicherheit verbessern und die Menge an Fisch, die dem See entnommen wird, sowie andere Umweltauswirkungen verringern.

 

Auch bei der Reisproduktion in den asiatischen Ländern fallen jährlich etwa 41 Millionen Tonnen Reisabfälle auf der landwirtschaftlichen Stufe an. Durch welche Methoden werden diese Abfälle verursacht und welche Rolle spielt die Marktnachfrage?

Reisabfälle werden durch zahlreiche Praktiken in den Betrieben verursacht. Dazu gehören die Wahl der Reissorte – etwa wenn Landwirte eine Sorte wählen, die zwar einen höheren Preis erzielt, aber für das Anbaugebiet weniger geeignet ist –, die Verwendung von minderwertigem Reissaatgut, schlechte landwirtschaftliche Praktiken sowie der Zeitpunkt und die Art der Ernte und des Dreschens. Einige dieser Probleme könnten durch einen besseren Zugang zu Saatgut und Sorten oder eine bessere Ausbildung angegangen werden. Ein großer Teil des Problems ist jedoch auf die Marktnachfrage zurückzuführen. Viele Landwirt:innen wählen zum Beispiel Sorten, die für ihre Region oder ihr Land nicht geeignet sind, weil der Markt nach bestimmten Reissorten wie Basmati verlangt. Sie könnten zwar etwas anderes anbauen, ihre Erträge steigern, ihre Abfälle reduzieren und die Umweltbelastung verringern, aber ihre Lebensgrundlage würde wahrscheinlich darunter leiden, da es keinen Markt für das alternative Getreide gibt. Trotz geringerer Erträge und höherer Abfallmengen können sich die Landwirt:innen bessere Preise für beliebtere Reissorten sichern, so dass sie die abfallintensiven Sorten weiter anbauen.

 

Die Einführung einer echten Kostenrechnung, bei der die sozialen und ökologischen Kosten von Lebensmitteln in den Preis einfließen, würde dazu beitragen, die Marktnachfrage weg von diesen verschwenderischen Produkten zu lenken.

 

Welche Maßnahmen müssen die Regierungen ergreifen, um die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren? Gibt es bereits Länder, die durch Anreize oder Steuern ein Vorbild für andere Nationen und deren Lebensmittelpolitik sein können?

Städtische, regionale und nationale Regierungen müssen sich klare und messbare Ziele für die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft für Lebensmittel setzen und eine messbare Verringerung der Lebensmittelabfälle in der gesamten Lieferkette nachweisen. Eines der besten Beispiele dafür ist der US Food Waste Action Plan, der im Februar 2021 veröffentlicht wurde. Überall auf der Welt gibt es ehrgeizige politische Maßnahmen, die darauf abzielen, dass Abfälle nicht mehr in Deponien entsorgt werden - Deponieverbote unterbinden die Entsorgung von Lebensmittelabfällen auf Müllkippen, so dass die Verfügbarkeit und der Zugang zu staatlichen Dienstleistungen und marktbasierten Lösungen verbessert werden müssen. In Korea sind Verbraucher und Unternehmen verpflichtet, ihre Lebensmittelabfälle zu trennen, zu messen und anteilige Entsorgungskosten zu zahlen. In Frankreich werden Unternehmen bestraft, wenn sie essbare Lebensmittel wegwerfen. Diese Ansätze könnten auf dem Bauernhof erforscht und angepasst werden. Gleichzeitig sind freiwillige Vereinbarungen und andere Partnerschaften notwendig, um Druck auf die Regierungen auszuüben, damit sie ehrgeizigere Ziele und Planungen im Bereich der Kreislaufwirtschaft für Lebensmittel verfolgen.  Jeder in der Lebensmittelversorgungskette steht in der Verantwortung.

 

Wie hoch schätzen Sie die Chancen ein, dass wir das Problem der Lebensmittelabfälle in den Betrieben bis 2030 weltweit besser in den Griff bekommen werden?

Ich bin optimistisch und hoffnungsvoll! Es gibt mehr Aufmerksamkeit als je zuvor für das Thema Nachhaltigkeit, für Lebensmittelverluste und -verschwendung an sich. Driven to Waste ist eine Synthese von fast 4.000 Datensätzen zu Lebensmittelverlusten in landwirtschaftlichen Betrieben - es werden mehr Daten produziert und mehr Messungen realisiert als je zuvor. Die Koalition „Food is Never Waste", die aus dem UN-Gipfel für Ernährungssysteme hervorgegangen ist, bietet eine hervorragende Gelegenheit, die Umsetzung von Lösungen zu beschleunigen - mit all diesen Informationen und dem Willen zum Handeln in der Gesellschaft. In der gesamten Gesellschaft gibt es keinen vernünftigen Grund, nicht zu handeln. Wenn wir auch nur die geringste Hoffnung haben wollen, die SDGs zu erreichen, müssen wir die Lebensmittelsysteme umgestalten – und die Bekämpfung von Lebensmittelverlusten und -verschwendung, auch in der Landwirtschaft, das ist von entscheidender Bedeutung für die Beendigung des Hungers und der übermäßigen Ausbeutung.

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Waldrodungen schaden Mensch und Umwelt. Mit Baumschulen können Bauern Geld verdienen und dabei Gutes tun. Man muss nur wissen, wie es geht. Iris Manner, Medienreferentin bei World Vision Deutschland, gibt einen Einblick.

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Können wir das Rennen gegen die Abholzung gewinnen?

Interview mit Bernadette Arakwiye und Salima Mahamoudou (World Resources Institute)

Weltweit führt die Entwaldung zu einer Verknappung von Ressourcen. Welche Möglichkeiten gibt es, dem entgegenzuwirken? Ein Gespräch mit Bernadette Arakwiye und Salima Mahamoudou über Renaturierung und die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz

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Geschlechtergerechtigkeit: Eine Bedingung für Ernährungssicherheit

Ein Beitrag von Carsta Neuenroth (BfdW)

Die Mehrheit der Produzierenden in Entwicklungsländern sind Frauen. Obwohl sie maßgeblich zur Ernährungssicherheit ihrer Familien beitragen, sind sie in der männerdominierten Landwirtschaft nach wie vor chronisch benachteiligt beim Zugang zu Land, Krediten, Technologien und Bildung.

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Von Berlin nach Yen Bai: 10.000 Bäume für Vietnam

Ein Beitrag von GIZ und BMZ

Es begann mit Klicks auf einer Messe und endet mit konkreter Aufforstung: Eine Aktion auf der Grünen Woche in Berlin bereichert nun die Wälder der Yen-Bai-Provinz in Vietnam. Chronik einer Aufklärung über klimatische Relevanzen bis hin zur konkreten Tat beim Umweltschutz - und über die kurzen Wege auf unserem Planeten.

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Planetare Gesundheit: Hinweise für eine Welt nach der Pandemie

Ein Beitrag von Dr. Kathleen Mar und Dr. Nicole de Paula

Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie erfährt das Thema Gesundheit eine noch nie dagewesene öffentliche und politische Aufmerksamkeit. Gleichwohl verdient der Umstand, dass auch der Klimawandel die umwelt- und gesellschaftsbezogenen Gesundheitsfaktoren in tiefgreifender und weitreichender Weise beeinflusst, weitere Beachtung.

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© GIZ

Mit den Krisen kamen die Heuschrecken

Ein Bericht von Bettina Rudloff und Annette Weber (SWP)

Corona verschärft bestehende Krisen durch Konflikt, Klima, Hunger und Heuschrecken in Ostafrika und am Horn von Afrika. Um sich diesen Herausforderungen zu stellen, müssen all diese Krisen in ihrem regionalen Kontext erfasst werden.

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(c) Christoph Püschner/Brot für die Welt

Extreme is the New Normal

Ein Bericht von Alexander Müller und Jes Weigelt (TMG)

Während sich das Klima wandelt, wächst die Bevölkerung in Afrika, werden fruchtbares Land und Arbeitsplätze knapper. Neue Wege führen zur Landwirtschaft in der Stadt und einem neuen Mittelstand auf dem Land.

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© GIZ / Angelika Jacob

So passen sich Entwicklungsländer besser an Dürren an

Ein Beitrag von Michael Brüntrup (DIE) und Daniel Tsegai (UNCCD)

Dürren sind die Naturkatastrophen mit den weitreichendsten negativen Folgen. Während auch reiche Länder von Dürre noch empfindlich getroffen werden, sind Hungersnöte dort nicht mehr anzutreffen.

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(c) Christof Krackhardt/Brot für die Welt

Vorteil Vielfalt: Ideenreich gegen den Hunger und Armut

Ein Beitrag von Brot für die Welt

Ein Blick durchs Brennglas - der weltweite Klimawandel bringt auch in Äthiopien das Klima durcheinander. Die Antwort von Kleinbauern in der nördlichen Region heißt: Diversifizieren!

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(c) Christoph Püschner/Brot für die Welt

Der Norden trägt die Verantwortung, der Süden die Last

Ein Bericht von Susanne Neubert (SLE)

Anpassung an den Klimawandel kann durch eine Ökologisierung der Landwirtschaft gelingen - und wenn die reichen Länder ihre Emissionen reduzieren

 

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Der Waldmacher und sein Regisseur

Doppelinterview mit Tony Rinaudo und Volker Schlöndorff

Tony Rinaudo sorgt mit traditionellen Wiederaufforstungsmethoden für Abermillionen von Bäumen in Afrika – und Volker Schlöndorff dreht eine Kinodokumentation über den Australier. Ein Zwischenergebnis: Ein Lehrfilm im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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Ohne Klimaschutz keine Ernährungssicherheit

Ein Beitrag von Michael Kühn (WHH)

Der Klimawandel ist für die Menschen im Globalen Süden längst im Alltag angekommen. Mit welchen Auswirkungen kämpfen die Betroffenen und welche Forderungen ergeben sich daraus für die Klimakonferenz?

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Stadt, Land, Meer: 6 Innovationen gegen den Klimawandel

Ein Listicle für klimaneutrale Landwirtschaft

Vertikal wachsende Pflanzen, magnetische Baumwolle und düngende Haarreste: Wir stellen Ihnen sechs Ideen vor, die zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Landwirtschaft beitragen können.

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Ein Klima des Hungers: Wie die Klimakrise den Hunger befeuert

Eine Fotoreportage der Agentur Zeitenspiegel

Jeder Temperaturanstieg um einen Grad Celsius erhöht das Konfliktrisiko um zwei bis zehn Prozent. Die Klimakrise ist eine humanitäre Krise, wie die Fotos von Christoph Püschner und Frank Schultze zeigen.

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Fairer Handel und Klimagerechtigkeit: Alles hängt zusammen

Ein Beitrag der Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA)

Organisationen des Fairen Handels und die Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) haben zur Cop 26 die #ichwillfair-Kampagne gestartet, um die Verbindung von globalen Lieferketten und dem Klimawandel aufzuzeigen.

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"Keine der drei Ampelparteien ist nahe am Pariser Abkommen."

Ein Interview mit Leonie Bremer (FFF)

Bei der Klimakonferenz in Glasgow demonstrierten Aktivist:innen zahlreicher Gruppen – mit dabei Leonie Bremer von „Fridays for Future“. Wie können Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit zusammengehen?

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“Corona entlarvt die Schwächen unserer Ernährungssysteme”

Interview mit Arif Husain (WFP)

Die Vereinten Nationen planen einen Gipfel zu Ernährungssystemen - und nun diktiert das Corona-Virus die Agenda. Der Chefökonom des UN-Welternährungprogramms zieht eine aktuelle Bilanz. Ein Gespräch mit Jan Rübel über Pandemien, die Chromosomen der Entwicklung – und über die Konflikte, die sie hemmen.

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© GIZ

Lokale Lösungen für globale Herausforderungen

Interview mit Sebastian Lesch (BMZ)

Eine Welt ohne Hunger, genügend und gesunde Ernährung, klimafreundliche Landwirtschaft, das wird möglich, wenn Ideen in Innovationen kommen - Ein Gespräch mit Referatsleiter Sebastian Lesch zur Innovation Challenge des Agrarinnovationsfonds.

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(c) Simon Veith

Neue Chance

Interview mit Lutz Hartmann

Lutz Hartmann hat sich mit der Pacht einer dreihundert Hektar großen Obstplantage in Äthiopien einen lang gehegten Traum verwirklicht: In Afrika ein eigenes Unternehmen zu führen. Nun geht ihn die Frage, wie sich Afrika entwickelt, auch persönlich an.

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(c) Simon Veith

Der Big Bang ist möglich

Interview mit Joachim von Braun

Zufriedene junge Menschen auf dem Land, grüne Entwicklung und der Anschluss ans digitale Zeitalter – auch in Afrika hält Professor Joachim von Braun dieses Zukunftsszenario für möglich. Seit drei Jahrzehnten erforscht der Agrarwissenschaftler, welche Stellschrauben der Politik zur Schaffung von Wohlstand auf dem Kontinent zur Verfügung stehen

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Ebay gegen den Hunger - eine App hilft Kleinbauern in Sambia, ihre Ernten zu verkaufen

Weltweit sind Kleinbauern gezwungen, ihre Ernten aufgrund fehlender Marktinformationen unter Preis zu verkaufen. Eine neue App von UN World Food Programme (WFP) will das ändern.

Ein Projekt des WFP

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(c) Foto Privat

Exklusive Kurzgeschichte: Der Blockchain Blues

Ein Beitrag von Solomon King Benge

Ein Bauernhof in Afrika, im Jahr 2080. Alles ist digitalisiert. Die Blockchain ist allmächtiger Bezugspunkt, die Farm gedeiht. Und dann geht alles schief. Eine dystopische Kurzgeschichte - exklusiv aufgeschrieben für SEWOH.

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(c) GIZ

Nachhaltige handwerkliche Fischerei und Aquakultur im ländlichen Raum

Fisch ist aufgrund seiner Nährstoffe ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung von Mangel- und Unterernährung. Aber nicht nur das zeichnet ihn aus. Fisch bildet auch die Lebens- und Beschäftigungsgrundlage von 600 Millionen Menschen weltweit.

Ein Projekt der GIZ

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Kleine Fische mit großem Potenzial

Ein Beitrag von Paul van Zwieten

Die afrikanische Binnenfischerei ist zunehmend auf den Fang kleiner Fischarten angewiesen, die sonnengetrocknet über weite Distanzen gehandelt werden. Sie leisten einen wichtigen Beitrag gegen "versteckten Hunger": Im Ganzen verzehrt sind Kleinfische eine wichtige Quelle für Mikronährstoffe. Nur hat dies die Politik leider noch nicht erkannt.

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Frau Rudloff, was bringt ein Lieferkettengesetz?

Interview mit Bettina Rudloff

Die Bundesregierung feilt an einer Verpflichtung privater Akteure zur Einhaltung von Menschenrechten – ein Lieferkettengesetz. Was sind die Folgen für den Agrarsektor? Dr. Bettina Rudloff von der Stiftung Wissenschaft und Politik über die Verkettung von Politikfeldern und Wertschöpfung.

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Referenzwerte: Ein Baustein auf dem Weg zu sozialer Gerechtigkeit

Ein Beitrag von Friederieke Martin (GIZ)

Eine schnelle und kostengünstige Methodik berechnet existenzsichernde Einkommen und Löhne für eine Vielzahl an Ländern. Die GIZ hat zusammen mit Fairtrade International und Richard und Martha Anker ein Instrument zu geben, mit dem Unternehmen Einkommens- und Lohnlücken einfacher analysieren können.

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Supermärkte im Menschenrechtscheck

Ein Beitrag von Dr. Franziska Humbert (Oxfam)

In seinem dritten Jahr zeigt der Supermarkt-Check der Organisation Oxfam vor allem einen klaren Trend auf: Es geht! Supermärkte im Norden können ihre bisherigen Geschäftspolitiken ändern und stärker auf die Rechte derjenigen Menschen in aller Welt ausrichten, die Lebensmittel anbauen und ernten. Es geht aber nicht ohne Druck. 

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Uli Reinhardt/Zeitenspiegel

Bittere Frucht

Ein Beitrag von Frank Brunner

Wieso wird Schokolade nicht dort in Tafeln gegossen, wo auch der Kakao angebaut wird? Autor Frank Brunner analysiert die brüchige Wertschöpfungskette der Branche von der Plantage bis in den Supermarkt.

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(c) Christoph Püschner

Der Preis ist nicht alles

Ein Beitrag von Bettina Rühl

Einheimischer Reis kostet in Togos Hauptstadt Lomé fast doppelt so viel wie die importierte Ware aus Thailand. Doch es gibt gute Gründe, das lokale Produkt zu bevorzugen.

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(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Sklaven stellen keine Qualität her

Interview mit Alfred Ritter

Ritter Sport kennt jedes Kind in Deutschland. Die meisten Kinder, die auf westafri-kanischen Plantagen Kakao ernten, haben dagegen noch nie Schokolade gegessen. Kann ein Schokoladenfabrikant die Welt ändern? Ein Gespräch mit Alfred Ritter über Macht und Ohnmacht eines Unternehmers.

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„Aus Soja lässt sich mehr machen, als nur Mehl“

Ein Bericht von Johanna Steinkühler (GIZ)

Die Sojabohne ist eine natürliche Ackerfrucht, aus der man ein Menge Lebensmittel herstellen kann. Also startete Tata Bi erst alleine, dann mit einigen anderen Frauen einen kleinen Weiterverarbeitungsbetrieb, der den Frauen ganzjährig eine zusätzliche Einnahmequelle neben dem Verkauf der Sojabohnen bietet.

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Wie eine gerechtere EU-Handelsagenda möglich ist

Ein Bericht von Dr. Jan Orbie (Universität Gent)

„Gerecht“ und „nachhaltig“ sind Schlüsselworte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Gleichzeitig strebt Deutschland eine „Modernisierung“ der WTO und „zügige Fortschritte“ bei Freihandelsabkommen an. Sind diese Ziele wirklich kompatibel? Dürfen wir uns Gedanken um Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit machen, während wir so weitermachen wie bisher?

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Gesundheit ist ohne gesunde Ernährung nicht möglich

Ein Beitrag von Heino von Meyer (SEWOH)

Corona erschwert das Ziel einer Welt ohne Hunger bis 2030 noch mehr. Damit diese Perspektive nicht aus dem Blickfeld gerät, muss Deutschland international eine stärkere Rolle spielen - eine Zusammenfassung des Strategischen Begleitkreises der SEWOH.

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Hier steht eine Bildbeschreibung

Erklärung der Ko-Vorsitzenden: GAFSP und die COVID-19-Pandemie

Ein Beitrag von GAFSP

COVID-19 hat beispiellose Auswirkungen auf die Welt. Wie immer sind die Schwächsten am härtesten betroffen, sowohl zu Hause als auch – und dort besonders – im Ausland. Ein gemeinsamer Aufruf des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) und des Department for International Development (DFID).

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Kein Regenwald für unseren Konsum

Ein Beitrag von Jenny Walther-Thoß (WWF)

Für die Herstellung von Palmöl, Fleisch oder Möbeln werden in den Tropen weiter Regenwälder gefällt. Höchste Zeit zu handeln. Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch.

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(c) Privat

Kleine Farmen, großes Geld

Ein Beitrag von Agnes Kalibata (AGRA)

Agnes Kalibata, seit 2014 Präsidentin der AGRA und ehemalige Ministerin für Landwirtschaft und Wildbestände in Ruanda, ist davon überzeugt, dass Afrikas Wirtschaft nur dann nachhaltig wachsen wird, wenn auch kleinteilige Landwirtschaft als Chance begriffen wird.

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Im Kampf gegen illegale Fischerei

Eine Reportage

Meere sind wichtig für die Ernährung. Doch sie sind überfischt. Um diesen Trend aufzuhalten geht die Weltgemeinschaft nun gegen illegale Fischerei vor. Journalist Jan Rübel hat dazu unter anderem mit Francesco Marí, Referent für Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei „Brot für die Welt“, gesprochen.

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Der Reissektor in Westafrika: Eine politische Herausforderung

Neue Einblicke zur Entwicklung des Handels und der Reiswertschöpfungskette in Westafrika

Niedrige Importzölle, Schmuggelaktivitäten, unvorhersehbare Steuerbefreiungen und eine schwache Durchsetzung von Lebensmittelsicherheitsnormen: Das Potenzial lokaler Reis-Wertschöpfungsketten wird in westafrikanischen Ländern untergraben.

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Müssen wir ein neues Ernährungssystem wagen?

Ein Beitrag von Dr. Felix zu Löwenstein (BÖLW)

Ausbleibende Saisonarbeitskräfte und Virenexplosion in Schlachthöfen, steigende Gemüsepreise, Klimakrise - all das macht deutlich, was eigentlich schon seit Jahrzehnten klar ist: unser Ernährungssystem ist zwar hoch produktiv. Es ist aber nicht resilient.

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