„Wir müssen uns auf das Unvorhergesehene vorbereiten“

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Gesundheit und Ernährung eng zusammenhängen. Mit der One-Health Initiative soll das Engagement und die interdisziplinären Zusammenarbeit in diesen Feldern weiter gestärkt werden. Wie das aussieht, welche Rolle die deutsche Politik dabei spielt und wo die Herausforderungen liegen, erklärt Dr. Maria Flachsbarth im Interview mit Silvia Richter (Rural 21)

 

(c) Christoph Püschner/Brot für die Welt
Kenia / Marsabit, Nov. 2011: Entwurmungs-Aktion von Ziegen.

Dr. Maria Flachsbarth

Dr. Maria Flachsbarth ist die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Sie ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages und ausgebildete Tierärztin. Seit 2013 ist Dr. Flachsbarth Parlamentarische Staatssekretärin in zwei Koalitionsregierungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

GIZ

Dieser Artikel erschien zuerst in Rural21 Vol. 54 No. 4/2020 zum Thema: One Health und ist Teil einer Medienkooperation zwischen weltohnehunger.org und Rural 21.

 

Frau Flachsbarth, Ihr Ministerium hat vor kurzem einen One-Health-Initiative ins Leben gerufen. Warum brauchen wir einen solche Initiative?

Die deutsche Regierung engagiert sich seit langer Zeit für eine Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit von Human- und Veterinärmedizin sowie dem Umweltbereich. Die Notwendigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit wurde durch die globale Covid-19 Krise erneut deutlich. Daher haben wir beschlossen, dieses Engagement für One Health nochmals zu stärken und haben im BMZ eine neue Unterabteilung „Globale Gesundheit, Pandemieprävention und One Health“ gegründet. Ein neues Referat kümmert sich seit dem 1. August 2020 spezifisch um die One-Health-Themen. Damit erhöhen wir unsere Kapazität, interdisziplinäre Vorhaben in unseren Partnerländern zu unterstützen.

 

Heißt „stärkeres Engagement“ auch „mehr Finanzmittel“?

Die wachsende Bedeutung, die wir dem One Health Ansatz beimessen, wird auch durch die Bereitstellung von mehr Mitteln für Gesundheit, Pandemiebekämpfung und One Health unterstrichen. Wie viele Mittel genau, wird in diesen Tagen durch den Bundestag entschieden. Dazu kommen noch Beiträge zu multilateralen Initiativen im Gesundheitsbereich. Wir unterstützen z.B. allein den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM) in den Jahren 2020-2022 mit 1 Milliarde Euro, damit sind wir beim GFATM viertgrößter Geber. Der One Health-Bereich ist noch recht jung und wird erst ausgebaut, deshalb sind Angaben zur Entwicklung noch nicht möglich. Hervorheben möchte ich aber schon mal zwei neue Vorhaben bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Wir werden ab Januar 2021 von einem Sektorvorhaben zu One Health beraten. Darüber hinaus werden wir ab 2021 ein Globalvorhaben zur Epidemie-/Pandemievorsorge mit einem One Health-Ansatz für drei Jahre finanzieren, um Partnerländer und -institutionen bei der Umsetzung des One Health Ansatzes gezielt zu unterstützen.

 

Denn es ist uns doch allen klar: Globale Probleme lassen sich auch nur global lösen.

 

Kern von One Health ist die Zusammenarbeit über Sektorgrenzen hinweg. Wie funktioniert das in der deutschen Politik konkret?

Die Bundesregierung hat vor kurzem die Strategie „Globale Gesundheit“ verabschiedet, die den One Health-Ansatz berücksichtigt. Explizit möchte ich zwei konkrete ressortübergreifende Maßnahmen mit One Health-Bezug der Bundesregierung nennen. Einmal die vom Bundesforschungsministerium (BMBF), Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), Bundesgesundheitsministerium (BMG) und Bundesverteidigungsministerium (BMVg) geförderte „Nationale Forschungsplattform für Zoonosen“. Das ist ein Informations- und Servicenetzwerk für alle in Deutschland aktiven Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich der Zoonosenforschung. Mit mehr als 1000 Mitgliedern ist sie eine etablierte Stütze der Zoonosenforschungs-Community in Deutschland. Zum Thema antimikrobielle Resistenzen (AMR) gibt es ebenfalls einen gemeinsamen Ansatz. Die Bundesregierung hat mit der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) dieses wichtige Thema aufgegriffen und entwickelt die DART weiter. Auch hier wollen wir als Bundesregierung gemeinsam handeln. In der Vergangenheit waren hier eher die Fachressorts (u.a. BMEL, BMBF und BMG) aktiv, aber wir als BMZ bringen uns immer stärker politisch als starker Akteur in unseren Partnerländern ein. Denn es ist uns doch allen klar: Globale Probleme lassen sich auch nur global lösen. Und durch unsere Arbeit mit und in unseren Partnerländern aber auch mit unseren multilateralen Partnern bringen wir wesentliche Erfahrungen ein.

Daneben gab es immer wieder zwischen einzelnen Ressorts gemeinsame Vorhaben. Von 2013 bis 2018 haben das BMBF und das BMZ zum Beispiel im Rahmen der Förderinitiative Globale Ernährungssicherung – GlobE – den Aufbau sechs deutsch-afrikanischer Forschungsnetzwerke für fünf Jahre gefördert.

 

Wissen wir genug über die Wechselwirkungen von menschlicher, tierischer und Umweltgesundheit?

Wir wissen schon sehr viel über das Zusammenspiel von Human- und Tiergesundheit. Nehmen wir nur das Beispiel der Zoonosen, also Krankheiten, die zwischen Tier und Mensch übertragen werden, wie die Brucellose, die bovine Tuberkulose oder Tollwut. Bis vor wenigen Jahrzehnten waren diese Krankheiten auch in Europa unsere Begleiter und für manche alltägliche Bedrohung. Auch Krankheiten, die durch den Verzehr von tierischen Lebensmitteln ausgelöst werden, wie Campylobacteriose oder Infektionen mit Salmonellen und E. coli, sind eine Gefahr für die menschliche Gesundheit. Aber durch unser Wissen darüber und die konsequente Anwendung von Maßnahmen, vor allem im Bereich Lebensmittelsicherheit, sind manche Krankheiten, wie Brucellose oder Tuberkulose, in Europa kaum noch ein Problem. Sie sind es aber sehr wohl noch in unseren Partnerländern.

Wo es uns an Wissen mangelt, ist die Schnittstelle von menschlicher und tierischer Gesundheit zur Umweltgesundheit. Wir wissen, dass neue Gefahren in erster Linie aus dem Wildtierbereich drohen, so wie jetzt eben Covid-19. Mehr als 70 Prozent der neuen Erreger, darunter eine Vielzahl von Coronaviren (u. a. SARS-CoV-1&2, MERS-CoV), stammen aus Wildtieren. Leider wissen wir nicht, welche Erreger uns als nächstes gefährlich werden und wann das passieren wird. Wir brauchen also gute Präventions- und Frühwarnsysteme, was aber extrem aufwändig ist. Denn viele Wildtiere werden von den Mikroorganismen und Viren gar nicht krank, die bei uns dann Epidemien oder Pandemien auslösen können. Darüber hinaus fehlt es uns an Wissen über die Wechselwirkungen, die die Umwelt auf die Bereiche Human- und Tiergesundheit ausübt. Denken Sie nur an die Folgen des Klimawandels. Wir wissen zwar, dass das Klima einen großen direkten Einfluss auf die Gesundheit hat und auch die Ausbreitung von Krankheitsüberträgern, wie zum Beispiel Blut saugende Insekten (Vektoren), beeinflusst. Es wird wärmer, somit können sich Vektoren wie Mücken in neue Gebiete oder andere Höhenlagen ausbreiten und dort vormals nicht gekannte Krankheiten verbreiten, z.B. das Westnil-Virus, Chikungunya oder Malaria. Es gibt aber sicher viele Wechselwirkungen, die uns noch nicht bekannt sind.

 

Ausreichende Ernährung mit sicheren, also gesundheitlich unbedenklichen Nahrungsmitteln, ist natürlich die Grundlage für Gesundheit und Entwicklung.

 

Wo steht die Ernährungssicherheit in diesem Geflecht?

Ausreichende Ernährung mit sicheren, also gesundheitlich unbedenklichen Nahrungsmitteln, ist natürlich die Grundlage für Gesundheit und Entwicklung. Wir wissen aber auch, dass Nahrung nicht nur gesund sein muss, sie muss auch gesund produziert werden. Damit meine ich: Wir können Nahrung nur dann nachhaltig produzieren, wenn wir die Wechselwirkungen von Landwirtschaft mit der Umwelt berücksichtigen. Unser Ziel ist, eine engere Zusammenarbeit zwischen den Akteuren der drei Sektoren Human-, Tier- und Umweltgesundheit und zudem der Landwirtschaft sowie den Bereichen Wasser und Abwasser zu erreichen. Kein Sektor schafft das mehr alleine.

Das bedeutet für uns auch, dass wir sektorale Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit noch viel stärker interdisziplinär zusammenführen werden. Zum Beispiel berücksichtigen wir in der nachhaltigen Landwirtschaft noch stärker Umwelt- und Ressourcenschutz, etwa durch Agrarökologie, und verbinden die Landwirtschaft mit Gesundheitsaspekten. Auf diese Art trägt der interdisziplinäre One Health-Ansatz zur Ernährungssicherheit bei – und umgekehrt.

 

Wo sehen Sie in den Partnerländern die größten Hürden in der Umsetzung dieses Ansatzes?

Viele unserer Partnerländer haben Krankheitsausbrüche, die interdisziplinäres Handeln erforderten, bereits erlebt: Ebola in Westafrika, Rifttalfieber in Ostafrika, SARS, MERS und Nipah in Asien. In unseren Partnerländern ist der One-Health-Ansatz also nicht neu, und das allgemeine Verständnis ist in vielen Ländern vorhanden.

Die größten Hürden sehe ich vor allem in der Abwesenheit von Strukturen, z. B. im Veterinärbereich. Oder bei der Umsetzung phytosanitärer Maßnahmen, also Maßnahmen, die die Einschleppung von invasiven Arten verhindern sollen. Fehlende Zulassungsstrukturen und Regelungen sind bei Pflanzenschutzmitteln und bei Arzneimitteln ein Problem. Wer achtet denn darauf, dass diese die Umwelt und Gesundheit nicht schädigen oder die Mittel richtig angewendet werden, damit keine Resistenzen entstehen? Wir müssen unsere Partner also dabei unterstützen, Strukturen aufzubauen und dabei den One-Health-Ansatz zu integrieren. Durch Netzwerkbildung können wir das auch weiter stärken. Manche Länder haben bereits One-Health-Strategien entwickelt – hier können wir auf jeden Fall voneinander lernen. Und natürlich ist Aufklärung wichtig, über die Risiken bestimmter Praktiken, aber auch über den Nutzen von One-Health-Maßnahmen. Denn Prävention ist immer besser als Behandlung.

 

Wenn Sie einen Vergleich mit dem Ausbruch von H5N1 oder auch SARS vor knapp 20 Jahren ziehen: Sind wir heute besser auf Pandemien vorbereitet?

Die Vogelgrippe H5N1 hat uns viel gelehrt. Sie war sicher ein Warnsignal und hat den Ausschlag für den Zusammenschluss der WHO, der FAO und der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) zur Tripartite gegeben. Der One-Health-Ansatz war zu dem Zeitpunkt nicht neu, aber die Tripartite hat den One-Health-Gedanken fortgeschrieben und international verankert.

Frühwarnsysteme wie GLEWS (Global Early Warning System) sind unter der Tripartite entstanden, Surveillance-, Diagnose- und Informationssysteme sind verbessert worden und in Form von regionalen Netzwerken in Asien und Afrika verknüpft worden.

Diese Strukturen geben uns ein stark verbessertes Arsenal an „tools“, um mit neuen Ausbrüchen von Krankheiten mit Epidemie oder Pandemiepotenzial umzugehen. Aber klar ist auch: Jeder Erreger hat seine spezifischen Eigenschaften und ist damit neu für uns. Wir wissen nicht, wie wir ihn nachweisen oder behandeln können, und wir wissen auch nichts zur Epidemiologie oder zum Krankheitsverlauf. Insofern ist eine Lehre aus der Vergangenheit und aus der jetzigen Situation, dass wir uns auf das Unvorhergesehene vorbereiten müssen. Deshalb müssen wir in Strukturänderungen investieren: Prävention statt Bekämpfung von Krankheiten! Zum Beispiel durch bessere Hygiene und bessere Vorgaben und Kontrollen im Bereich Lebensmittelsicherheit, auch auf Tier- und Wildtiermärkten. Grundsätzlich müssen wir zur Entlastung der Gesundheitssysteme die Krankheitslast durch Infektionskrankheiten, einschließlich der „neglected tropical diseases (NTD)“, reduzieren.

 

Ich wage die Prognose, dass One Health in zehn Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit ganz selbstverständlich sein wird.

Gerade mit Blick auf die Bekämpfung von Zoonosen gibt es Konfliktpotenzial, etwa wenn es um die Nutzung von Wäldern – Stichwort: Nichtholzprodukte/Wildtierfleisch – geht. Wie kann hier  ein Ausgleich der Interessen gelingen?

Hier müssen wir erst einmal unterscheiden zwischen einer nachhaltigen Nutzung von Wäldern und ihrer Produkte und der Überausbeutung und Zerstörung von Wäldern. Letztere sind auch mit Blick auf Zoonosen und ihre Verbreitung um vieles gefährlicher. Zwei Beispiele: Als in Westafrika Tropenwälder vernichtet wurden, siedelten sich Flughunde, die das Ebola-Virus übertragen, in der Nähe von Dörfern und Städten an und haben die Ansteckungen massiv beschleunigt. Oder die gnadenlose Bejagung des Schuppentieres, das als Überträger von Viren immer wieder im Gespräch ist. Es ist das weltweit am meisten gewilderte Tier und wird weltweit illegal gehandelt – mit den entsprechenden Ansteckungsrisiken für den Menschen. Die Liste könnte man mühelos fortsetzen. Das ist aber etwas ganz anderes als das, was der allergrößte Teil der indigenen Gemeinschaften weltweit macht. Diese nutzen die Wälder und ihre Produkte nachhaltig und betreiben allenfalls lokalen Handel damit. Auch verfügen sie über traditionelles Wissen, das sie einen behutsameren, vorsichtigeren Umgang gelehrt hat. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dieses Wissen mit modernem tiermedizinischem Wissen zu verbinden, um gemeinsam effektive Frühwarnsysteme für Wildtier-Zoonosen in Tropenwaldregionen zu schaffen und zu verbessern – und natürlich auch, um die indigenen Gemeinschaften, die als erstes von Ausbrüchen betroffen sein könnten, zu sensibilisieren und aufzuklären. Ich räume ein, dass das hier und da dazu führen kann, dass auch indigene Gemeinschaften Nutzungseinschränkungen hinnehmen müssen – zu ihrem eigenen Wohl und zu aller Wohl. Deswegen ist es so wichtig, dass wir diesen Gruppen Einkommensalternativen anbieten. Hier ist die Entwicklungszusammenarbeit gefragt, und darauf hat sie auch Antworten.

 

Wo werden wir 2030 mit Blick auf die Umsetzung des One-Health-Ansatzes stehen?

Wenn wir so weitermachen, und davon bin ich überzeugt, dann werden wir in zehn Jahren einiges erreicht haben. Mit unserer jetzt verabschiedeten Initiativthemenstrategie One Health haben wir uns konkrete Ziele gesetzt. Diese wollen wir in den nächsten vier Jahren umsetzen. In dieser Zeit werden wir das Thema in unserer eigenen Arbeit verankern, aber auch im internationalen Kontext weiter vorangehen und One Health fördern. Denn One Health ist die konsequente Umsetzung der Agenda 2030. Armutsbekämpfung, Ernährungssicherung, Gesundheit und Schutz unserer Umwelt lassen sich nach meinem Verständnis nur mit einem ganzheitlichen Ansatz erreichen. Wir müssen unsere Lebensgrundlagen schützen und wir müssen Landwirtschaft nachhaltiger betreiben, und genau hier setzt auch One Health an. Ich wage die Prognose, dass One Health in zehn Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit ganz selbstverständlich sein wird.

 

Die Fragen stellte Silvia Richter.

 

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Extreme is the New Normal

Ein Bericht von Alexander Müller und Jes Weigelt (TMG)

Während sich das Klima wandelt, wächst die Bevölkerung in Afrika, werden fruchtbares Land und Arbeitsplätze knapper. Neue Wege führen zur Landwirtschaft in der Stadt und einem neuen Mittelstand auf dem Land.

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© GIZ / Angelika Jacob

So passen sich Entwicklungsländer besser an Dürren an

Ein Beitrag von Michael Brüntrup (DIE) und Daniel Tsegai (UNCCD)

Dürren sind die Naturkatastrophen mit den weitreichendsten negativen Folgen. Während auch reiche Länder von Dürre noch empfindlich getroffen werden, sind Hungersnöte dort nicht mehr anzutreffen.

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(c) Christof Krackhardt/Brot für die Welt

Vorteil Vielfalt: Ideenreich gegen den Hunger und Armut

Ein Beitrag von Brot für die Welt

Ein Blick durchs Brennglas - der weltweite Klimawandel bringt auch in Äthiopien das Klima durcheinander. Die Antwort von Kleinbauern in der nördlichen Region heißt: Diversifizieren!

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Herr Marí, was war los beim Alternativgipfel?

Ein Interview mit Francisco Marí (Brot für die Welt)

Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt beteiligte sich nicht am UNFSS Pre-Summit in Rom. Stattdessen nahm die Organisation an einem Gegengipfel teil, der zeitgleich stattfand. Ein Gespräch mit Francisco Marí über die Gründe, den Ablauf – und wie es nun weitergeht.

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Wie führt man eine Kampagne zu „Ernährungssystemen“ durch?

Interview mit Paul Newnham, den Direktor des Sustainable Development Goal (SDG) 2 Advocacy Hub.

Auf dem Vorgipfel in Rom ging es um die Umgestaltung der Ernährungssysteme. Wie bringt man das einer breiten Öffentlichkeit nahe? Fragen an Paul Newnham, der als Direktor des SDG 2 Advocacy Hub die Öffentlichkeitsarbeit der Gipfel betreut.

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UNFSS Pre-Summit: Was hat er gebracht?

Interview mit Martina Fleckenstein (WWF), Michael Kühn (WHH) und Christel Weller-Molongua (GIZ)

Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel: Zum ersten Mal richten die Vereinten Nationen einen Summit zu Ernährungssystemen aus. Im Interview ziehen Martina Fleckenstein (WWF), Michael Kühn (WHH) und Christel Weller-Molongua (GIZ) gemeinsam Bilanz.

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Was erwarten Sie von diesem Pre-Summit, Herr Haddad?

Interview mit Lawrence Haddad (GAIN)

In Rom kommen aus aller Welt Ernährungsexperten zusammen. Sie destillieren nicht nur 2000 Ideen, um Ernährungssysteme zu verbessern – sie bereiten auch den großen UN-Gipfel im September in New York vor. Was muss getan werden, damit dieser Gipfel nicht scheitert? Ein Gespräch.  

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Herr Campari, wie schaffen wir nachhaltige Ernährungssysteme?

Interview mit Joao Campari (WWF)

Journalist Jan Rübel hat sich mit Joao Campari im Vorfeld des UNFSS Vorgipfel ausgetauscht. Der Vorsitzende von Action Track 3 blickt auf wesentliche Herausforderungen bei der Transformation bestehender Ernährungssysteme hin zu einer naturverträglichen Produktion und teilt seine Erwartungen an den Gipfel.

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Der Umbau des Ernährungssystems beginnt und endet mit Vielfalt

Ein Beitrag von Emile Frison und Nick Jacobs (IPES-Food)

Die industrielle Landwirtschaft hat es bisher nicht geschafft, Probleme wie Hunger oder Mangelernährung zu lösen. Sie scheint vielmehr weitere Probleme zu verursachen. Emile Frison und Nick Jacobs fordern einen Umbau des Ernährungssystems und betonen die Schlüsselrolle der Vielfalt.

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Biodiversität und Landwirtschaft - Rivalität oder eine neue Freundschaft?

Ein Beitrag von Irene Hoffmann (FAO)

Irene Hoffmann beschreibt, was wir über die Zusammenhänge wissen, welche Rolle die Landwirtschaft bei der nachhaltigen Nutzung und Erhaltung der Biodiversität spielen muss und wie der notwendige Wandel der Agrarsysteme aussehen könnte.

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Der Reissektor in Westafrika: Eine politische Herausforderung

Neue Einblicke zur Entwicklung des Handels und der Reiswertschöpfungskette in Westafrika

Niedrige Importzölle, Schmuggelaktivitäten, unvorhersehbare Steuerbefreiungen und eine schwache Durchsetzung von Lebensmittelsicherheitsnormen: Das Potenzial lokaler Reis-Wertschöpfungsketten wird in westafrikanischen Ländern untergraben.

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Neue Kampagane: "Armut ist sexistisch"

Interview mit Stephan Exo-Kreischer

Das ist der Maßstab für alle: Mehr Rechte für Frauen bilden einen entscheidenden Schlüssel im Kampf gegen extreme Armut und Hunger weltweit, sagt der Deutschland-Direktor von ONE. Die Organisation ist auf politische Kampagnen als Hebel für nachhaltige Veränderung spezialisiert.

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Die Demografie und die Megatrends der Zukunft

Ein Beitrag von Jan Rübel

Was passiert, wenn junge Leute den Ländlichen Raum verlassen? Wie erreicht eine Region den so genannten demografischen Bonus – und wie erntet sie die demografische Dividende? Eine Reise in die Welt der Bevölkerungswissenschaft zeigt: Am wichtigsten ist die Stärkung von Frauenrechten und Bildung. 

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Von Donald Trump zu Joe Biden: Eine neue US-Afrikapolitik?

Ein Beitrag von Jan Rübel

Nach vier Jahren Donald Trump im Weißen Haus ist Zeit für eine Bilanz: Welche Politik verfolgte die republikanische amerikanische Regierung gegenüber afrikanischen Regionen? Und was wird sich nach der Wahlentscheidung zu Gunsten Joe Bidens in der neuen Legislaturperiode ändern? Eine Bestandsaufnahme.

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Nicht auf einen Retter warten

Ein Beitrag von Lidet Tadesse

Während Afrika bislang die am wenigsten von Covid-19 betroffene Region war, steigen jetzt die bestätigten Infektionszahlen und Todesfälle schnell. Ungeachtet der enormen Herausforderungen, mit denen viele afrikanische Länder weiterhin kämpfen, zeugt die afrikanische Antwort auf die Coronavirus-Pandemie von Innovativität und Einfallsreichtum.

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"Das Virus braucht kein Visum"

Interview mit Dr. Ahmed Ouma (CDC)

Regierungen in Afrika koordinieren ihren Kampf gegen Corona über das Zentrum für Krankheitskontrolle (CDC) der Afrikanischen Union. Die Kurve mit der Zahl der Neuinfektionen konnte bisher erfolgreich abgeflacht werden – warum erklärt Dr. Ahmed Ouma, stellvertretender Direktor des CDC im Gespräch mit Tilman Wörtz.

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Gesundheit ist ohne gesunde Ernährung nicht möglich

Ein Beitrag von Heino von Meyer (SEWOH)

Corona erschwert das Ziel einer Welt ohne Hunger bis 2030 noch mehr. Damit diese Perspektive nicht aus dem Blickfeld gerät, muss Deutschland international eine stärkere Rolle spielen - eine Zusammenfassung des Strategischen Begleitkreises der SEWOH.

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Planetare Gesundheit: Hinweise für eine Welt nach der Pandemie

Ein Beitrag von Dr. Kathleen Mar und Dr. Nicole de Paula

Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie erfährt das Thema Gesundheit eine noch nie dagewesene öffentliche und politische Aufmerksamkeit. Gleichwohl verdient der Umstand, dass auch der Klimawandel die umwelt- und gesellschaftsbezogenen Gesundheitsfaktoren in tiefgreifender und weitreichender Weise beeinflusst, weitere Beachtung.

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„Ohne Entwicklung gibt es keinen Frieden"

Interview mit Karina Mroß 

Entwicklungszusammenarbeit - welchen Beitrag leistet sie zur Konfliktprävention? Was kann sie nachhaltig für den Frieden tun? Die Politikwissenschaftlerin Karina Mroß im Gespräch mit Raphael Thelen über Post-Konflikt-Gesellschaften und ihre Chancen auf eine friedliche Entwicklung.

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Kakaoernte

Mehr Wirkung trotz knapper Mittel

Ein Beitrag von Jochen Moninger

Nur mit Innovationen und einer entsprechenden Skalierung können wir den Hunger in der Welt wie geplant bis 2030 abschaffen. Das Geheimnis liegt im Teilen und Vernetzen von Ideen – und wurde von einigen Initiativen bereits gelüftet.

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©WFP/Rein Skullerud

Revolution der humanitären Hilfe

Ein Beitrag von Ralf Südhoff

Ralf Südhoff, Direktor in Berlin für das Welternährungsprogramm, erklärt, warum Finanz-Innovationen Katastrophen zu Krisen reduzieren können. Die Existenz der Betroffenen hängt zunehmend von der rechtzeitigen Intervention oder Risiko-Fonds ab.

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Innovationen für eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln

Ein Beitrag der German Agribusiness Alliance

Die COVID 19-Pandemie trifft Entwicklungs- und Schwellenländer und deren ärmste Bevölkerungsteile besonders hart. Hier gilt es, frühzeitig Gegenmaßnahmen zu treffen. Unternehmen der deutschen Agrarwirtschaft wollen ihren Beitrag leisten, die Verfügbarkeit dringend benötigter Betriebsmittel zu gewährleisten.

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(c) Christoph Pueschner/Zeitenspiegel

Eine Welt ohne Hunger mit Hilfe der Digitalisierung?

Ein Bericht von Stig Tanzmann (BfdW)

Um tatsächlich die Möglichkeit zu haben vom technischen Fortschritt zu profitieren, braucht es einen festen Rechtsrahmen. Doch der fehlt bisher weitgehend. Stattdessen wächst die Macht internationaler Konzerne.

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(c) Privat

Kleine Farmen, großes Geld

Ein Beitrag von Agnes Kalibata (AGRA)

Agnes Kalibata, seit 2014 Präsidentin der AGRA und ehemalige Ministerin für Landwirtschaft und Wildbestände in Ruanda, ist davon überzeugt, dass Afrikas Wirtschaft nur dann nachhaltig wachsen wird, wenn auch kleinteilige Landwirtschaft als Chance begriffen wird.

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Im Kampf gegen illegale Fischerei

Eine Reportage

Meere sind wichtig für die Ernährung. Doch sie sind überfischt. Um diesen Trend aufzuhalten geht die Weltgemeinschaft nun gegen illegale Fischerei vor. Journalist Jan Rübel hat dazu unter anderem mit Francesco Marí, Referent für Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei „Brot für die Welt“, gesprochen.

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Die menschliche Finca

Interview mit Marvin Antonio Garcia Otero

Im Osten El Salvadors kultivieren Campesinos ein Selbstbild, das auch die Jugend auf dem Land halten soll. Mit Hilfe der Caritas haben sie die Anbaumethoden ihren Böden und Traditionen angepasst - die beste Versicherung gegen Landflucht und Kriminalität, sagt Marvin Antonio Garcia Otero, der stellvertretende Direktor der Caritas in der Diözese San Miguel.

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(c) Nina Schroeder/World Food Programme

Police gegen Katastrophen

Interview mit Thomas Loster

Versicherungen könnten in Afrika Schutz während Dürren bieten. Wie genau, versucht die Branche herauszufinden. Erste Erfahrungen liegen vor. Ein Interview mit dem Geschäftsführer der Münchner Rück Stiftung, Thomas Loster

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Herr Samimi, was macht der Umweltwandel mit Afrika?

Interview mit Cyrus Samimi (IAS)

Der Umweltwandel prägt den afrikanischen Kontinent besonders stark. Dessen Landschaften sehen dabei negative und positive Prozesse. Wie ist der Blick der Wissenschaft darauf? Ein Gespräch mit Cyrus Samimi über Mobilität zur Lebenssicherung, Urban Gardening und den Umgang mit der Natur.

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(c) Privat

Ein Klassenzimmer im Garten Eden

Ein Beitrag von Iris Manner (World Vision)

Waldrodungen schaden Mensch und Umwelt. Mit Baumschulen können Bauern Geld verdienen und dabei Gutes tun. Man muss nur wissen, wie es geht. Iris Manner, Medienreferentin bei World Vision Deutschland, gibt einen Einblick.

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Können wir das Rennen gegen die Abholzung gewinnen?

Interview mit Bernadette Arakwiye und Salima Mahamoudou (World Resources Institute)

Weltweit führt die Entwaldung zu einer Verknappung von Ressourcen. Welche Möglichkeiten gibt es, dem entgegenzuwirken? Ein Gespräch mit Bernadette Arakwiye und Salima Mahamoudou über Renaturierung und die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz

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Von Berlin nach Yen Bai: 10.000 Bäume für Vietnam

Ein Beitrag von GIZ und BMZ

Es begann mit Klicks auf einer Messe und endet mit konkreter Aufforstung: Eine Aktion auf der Grünen Woche in Berlin bereichert nun die Wälder der Yen-Bai-Provinz in Vietnam. Chronik einer Aufklärung über klimatische Relevanzen bis hin zur konkreten Tat beim Umweltschutz - und über die kurzen Wege auf unserem Planeten.

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(c) Christoph Püschner/Brot für die Welt

Der Norden trägt die Verantwortung, der Süden die Last

Ein Bericht von Susanne Neubert (SLE)

Anpassung an den Klimawandel kann durch eine Ökologisierung der Landwirtschaft gelingen - und wenn die reichen Länder ihre Emissionen reduzieren

 

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(c) Simon Veith

Der Big Bang ist möglich

Interview mit Joachim von Braun

Zufriedene junge Menschen auf dem Land, grüne Entwicklung und der Anschluss ans digitale Zeitalter – auch in Afrika hält Professor Joachim von Braun dieses Zukunftsszenario für möglich. Seit drei Jahrzehnten erforscht der Agrarwissenschaftler, welche Stellschrauben der Politik zur Schaffung von Wohlstand auf dem Kontinent zur Verfügung stehen

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(c) DVV

Vernetzte Lebensräume in Subsahara-Afrika – Leben zwischen Stadt und Land

Im Rahmen der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ werden Forschungsergebnisse zu Transformationsprozessen und Gestaltungsinstrumenten in Subsahara-Afrika veröffentlicht.

Ein Projekt des SLE

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Uli Reinhardt/Zeitenspiegel

Kein dreckiges Geschäft

Ein Bericht von Marlis Lindecke

„Shit Business is Serious Business“: Mit dem „großen Geschäft“ lassen sich gute Geschäfte machen. Und: Menschliche Ausscheidungen können unsere Ernährungssysteme entscheidend verbessern. Dr. Marlis Lindecke gibt Einblicke in eine gelungene Kooperation zwischen Agrarforschung und Privatwirtschaft.

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Exklusivvideo: Vier Fragen an Claudia Makadristo

Ein Video-Beitrag von  Seedstars

Startups in der afrikanischen Landwirtschaft boomen seit einigen Jahren. Die Digitalisierung des Agrarwesens beschleunigt sich damit. Welche sind die aktuellen Trends, wo liegen die Herausforderungen – und was können andere Regionen davon lernen? Ein Video-Interview mit Claudia Makadristo, Regionalleiterin Afrika des Inkubators Seedstars 

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(c) Privat

Wie viel Privatinvestition kann Landwirtschaft vertragen?

Ein Beitrag von Pedro Morazán

Kleinbauern in Entwicklungsländern müssen ihre Anbaumethoden modernisieren. Doch falsch verstandene Reformen könnten Armut verstärken, statt sie zu lindern.

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Neuer Anlauf zur Industrialisierung Afrikas

Ein Beitrag von Helmut Asche

Afrika steht vor dem Absprung. Es gibt vielversprechende Ansätze einer nachhaltigen Industrialisierung. Doch der Weg dahin stellt den Kontinent vor neue Herausforderungen.

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