Wie kann die Privatwirtschaft Lebensmittelverschwendung verhindern?

David Brand (GIZ) berichtet im Interview mit Barbara Hofmann über einen Open-Innovation Ansatz, wie sich Entwicklungsherausforderungen als Geschäftschancen gemeinsam mit der Privatwirtschaft nachhaltig lösen lassen.

© GIZ / lab of tomorrow

David Brand

David Brand ist Berater im lab of tomorrow der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ). Seit 2019 berät er Projektteams weltweit bei der Umsetzung von lab of tomorrow Prozessen zur Schaffung marktbasierter Lösungen für Entwicklungsherausforderungen.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die methodologische Weiterentwicklung des lab of tomorrow. Er ist zertifizierter Design Thinking Experte und hat Soziologie und Management in Mannheim, Mexiko Stadt und Istanbul studiert.

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

GIZ

Herr Brand, heute ist der „International Day of Awareness of Food Loss and Waste“. Sie arbeiten in beratender Funktion im lab of tomorrow aktuell an der Etablierung eines Kreislaufsystems für Nahrungsmittel in Rwanda. Können Sie uns mehr darüber erzählen?

In Rwanda gibt es eine schnell wachsende Bevölkerung, gleichzeitig kommt es zu einer starken Urbanisierung. Aktuell herrscht hier ein linearer Umgang mit Lebensmitteln, was unter anderem die Ausbeutung endlicher Ressourcen vorantreibt und durch Umweltverschmutzung die menschliche Gesundheit schädigt. Hinzu kommen erschwerende Faktoren wie ein beschränkter Zugang der Gesamtbevölkerung zu Nahrung, geringe landwirtschaftliche Produktivität und Nachernteverluste. Ein Kreislaufsystem könnte natürliche Systeme regenerieren und Abfälle wiederverwenden.

 

Dieser Aufgabe haben wir uns im lab of tomorrow angenommen. Im März dieses Jahres starteten wir zusammen mit der Schweizer “Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)” und dem “Competence Center for Social Innovation (CSI-HSG)” an der Universität St. Gallen eine sogenannte „Challenge“, um den Bedarf nach einem nachhaltigeren System im Umgang mit Lebensmittel zu erfüllen. Gemeinsam mit lokalen Stakeholdern und europäischen Partnern konnten wir mithilfe von Design-Thinking-Methoden fünf konkrete Herausforderungen identifizieren und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Diese befinden sich aktuell in der Inkubationsphase und werden auf ihre Tragfähigkeit am Markt getestet.  

 

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Produktionsabfälle in Kenia © GIZ / lab of tomorrow

Was macht das lab of tomorrow besonders? Wie funktioniert dieser Ansatz zur Lösung von Entwicklungsherausforderungen zur Erreichung der SDGs?

Das lab of tomorrow ist ein holistischer Ansatz, um den Privatsektor in die Erarbeitung nachhaltiger Lösungen für SDG-relevante Herausforderungen einzubinden. Nach wie vor sind viele Ansätze der Entwicklungszusammenarbeit transaktional und top-down ausgerichtet, das heißt: nicht die Menschen und Unternehmen vor Ort, sondern Organisationen in der Entwicklungszusammenarbeit legen die wichtigsten Parameter und Formate fest. In Abhängigkeit von der Unterstützung durch Akteur*innen der Entwicklungszusammenarbeit und mit wenig Raum für nutzer*innenzentrierte Innovation birgt das die Gefahr, dass die Wirkung der Maßnahmen begrenzt und kurzfristig ist.

 

Im lab of tomorrow wird deshalb ein anderer Ansatz verfolgt. Wir begeistern die lokale und europäische Wirtschaft für ihre aktive Mitwirkung und unterstützen sie dabei, Produkte und Dienstleistungen zu schaffen, die zur Lösung konkreter Herausforderungen in Entwicklungs- und Schwellenländern beitragen. Die entstandenen Produkte sind wirtschaftlich tragfähig, werden von den Unternehmen selbst am Markt etabliert und skaliert. Somit schaffen wir besonders wirksam nachhaltige Lösungsansätze: Aus Entwicklungsherausforderungen werden Geschäftschancen. Wir nutzen die Ressourcen und Kapazitäten des Privatsektors in Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern für die Entwicklung und Umsetzung von wirkungsvollen und marktbasierten Lösungen.

 

Sie haben bereits erwähnt, dass es eine Inkubationsphase gibt und die Prinzipien des Design-Thinking angewendet werden. Wie genau läuft ein lab of tomorrow ab? Könnten Sie uns den Prozess etwas genauer beschreiben?

Das lab of tomorrow ist ein dreistufiger Prozess, der durchschnittlich neun Monate dauert. Initiiert wird er beispielsweise durch eine externe Organisation, die mit einer länderspezifischen Herausforderung an uns herantritt. Der Prozess startet dann, unter der Voraussetzung, dass es wirtschaftliches Potenzial erkennen lässt, mit einer detaillierten Analyse dieses Entwicklungsproblems. Dafür betreiben die Initator*innen der „Challenge“ in der ersten Phase direkt vor Ort nutzer*innenzentrierte Forschung, um die Zielgruppe genauer kennenzulernen.

 

Darauf folgt ein sogenannter „Ideation Sprint“. In dieser Phase bilden Vertreter*innen lokaler und europäischer Unternehmen interdisziplinäre Teams, um innovative Produkte und Services zu entwickeln, die zur Lösung der Challenge beitragen. Die Teilnehmenden werden von den Initator*innen vorab auf ihre Eignung geprüft und selektiert und zusätzlich von Expert*innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft unterstützt. Der Ideation Sprint selbst wird meist von einer professionellen Design-Thinking Agentur umgesetzt. Die teilnehmenden Unternehmen bringen dabei ihr bereits vorhandenes Know-How und notwendige Ressourcen ein. Dadurch können gemeinsam marktorientierte Geschäftslösungen unter Anwendung innovativer und kreativer Methoden entwickelt werden.

 

In der anschließenden Inkubationsphase entwickeln die Teilnehmenden passende Geschäftsmodelle für Ihre Produkte und Dienstleistungen. Dazu testen Sie ihre neuen Geschäftsmodelle regelmäßig mit potenziellen Kund*innen und verbessern sie, bis ihre Tragfähigkeit validiert werden kann. Das führt schlussendlich zur Gründung investitionsfähiger Start-ups oder Joint Ventures, die keine weitere Unterstützung durch Entwicklungsorganisationen mehr benötigen.

 

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Forschungsreise ins Zielland, Kenia © GIZ / lab of tomorrow

Das klingt nach einem komplexen, aber sehr spannenden Prozess, Herr Brand. Haben Sie für ein solches Geschäftsmodell ein Beispiel?

Es konnte beispielsweise ein Geschäftsmodell entwickelt werden, das die Fischerei in Kenia direkt mit Restaurants und Hotels in den Städten verbindet. Bisher gab es ein Überangebot an hochwertigem Fisch in ländlichen Gebieten und eine ungedeckte Nachfrage in den Städten. Da sich Angebot und Nachfrage bei diesem leicht verderblichen Produkt nicht abstimmten, verdarb auf dem Weg in die Städte ein großer Teil des Fischs. Das Unternehmen „GoodFish“ bietet nun einen Online-Marktplatz und eine durchgehende Kühlkette auf dem Transportweg an. Dadurch erhalten Kund*innen in den Städten Qualitätsfisch, während die Fischer*innen vor Ort mehr von ihrer Ware verkaufen können. Außerdem werden so Nahrungsmittelverluste und Lebensmittelverschwendung effektiv verhindert.

 

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Transport von Lebensmitteln © Creative Commons

Können Sie schon auf weitere Prozesse zu Nahrungsmittelverlusten und Lebensmittelverschwendung zurückblicken? Gibt es weitere Erfolgsgeschichten?

Bisher konnten wir schon drei lab of tomorrow-Prozesse starten, die sich konkret mit Nahrungsmittelverlusten und Lebensmittelverschwendung auseinandergesetzt haben: der bereits beschriebene Prozess für eine Kreislaufwirtschaft in Rwanda und zwei Prozesse in Kenia. Einerseits für gekühlte Nahrungsmitteltransportketten, in dem „GoodFish“ entstand, und andererseits zur Verhinderung von Nahrungsmittelverlusten in der Produktion. Dieser Prozess war besonders erfolgreich. Leider wird in Kenia 40 Prozent des produzierten Obsts und Gemüses, das zumeist für den europäischen Markt bestimmt ist, aufgrund von optischen Merkmalen oder kurzfristigen Änderungen von Bestellmengen weggeschmissen. Hier hat sich „Wheeling Fruits“ am Markt etablieren können, um dieses Problem zu lösen. Statt die Überproduktion an „hässlichen“ Mangos zu entsorgen, werden mobile Trocknungsanlagen eingesetzt, um ein sicheres und haltbares Lebensmittel herzustellen und den Landwirt*innen ein weiteres Einkommen zu verschaffen.

 

Wir haben aber auch Geschäftsmodelle zur Verminderung von Nahrungsmittelverlusten in Prozessen entwickeln können, die sich ursprünglich nicht direkt mit dieser Herausforderung auseinandergesetzt haben. Aus unserem Prozess zu nachhaltiger Energie in Uganda ist das Unternehmen „Wamala Energy“ entstanden, das mithilfe von solarbetriebenen Kühlmaschinen die Produktion von Milch effizienter und ertragreicher für die Menschen vor Ort machen konnte. Hoffentlich können wir in Zukunft von vielen weiteren Erfolgsgeschichten berichten.

 

Können Sie schon einen kleinen Ausblick geben? Was können wir uns in Zukunft vom lab of tomorrow erwarten?

Grundsätzlich können wir schon sehr stolz darauf sein, was wir bisher erreicht haben: 226 Unternehmen, darunter Bayer, Merck, SAP, Siemens und TUI, haben bereits an elf abgeschlossenen Prozessen teilgenommen. Von 58 entwickelten Geschäftsmodellen sind derzeit zwölf am Markt und haben Investitionen von über 6,5 Mio. € erhalten.

 

Ich denke, wir können daher sehr optimistisch in die Zukunft blicken, denn das lab of tomorrow ist ein skalierbares Werkzeug, das erlaubt Entwicklungsprobleme wirtschaftlich und nachhaltig zu lösen. Als solches kann es von allen Einrichtungen in der Entwicklungszusammenarbeit angewandt werden. Bei unserem Start begann es mit ein bis zwei Prozessen pro Jahr, die nacheinander durchgeführt wurden. Heute werden sechs Prozesse parallel realisiert. Dabei initiiert nicht mehr nur die “Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)” die Prozesse, sondern ebenso der Privatsektor und andere Entwicklungsorganisationen. Wie bereits eingangs erwähnt, führen wir aktuell einen Prozess mit der Schweiz und einen weiteren in Österreich mit der “Austrian Development Agency (ADA)” und dem “Verein für globale Entwicklung (ICEP)” durch. Unser Ziel für die Zukunft ist dabei unseren Innovationsprozess auch mit weiteren Organisationen gemeinsam durchzuführen.

 

Außerdem stellen wir für Initator:innen und Interessent:innen neben unserer Beratung ein Handbuch und ein Toolkit zu unserem Innovationsprozess bereit und erhoffen uns eine weltweite Verbreitung. An dieser Stelle auch noch ein Appell an alle Entscheidungsträger:innen in der Entwicklungszusammenarbeit und interessierte Unternehmen – melden Sie sich gerne mit Herausforderungen, wie der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und Nahrungsmittelverlusten, bei uns. Wir freuen uns darauf, sie auf ihrem Weg zu innovativen und flexiblen Lösungsansätzen unterstützen zu können.

 

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Lab of tomorrow „Food not Waste“ – Kenia © GIZ / Fotograf: Viktor Schanz

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© GIZ

One Health – Was wir aus der Corona-Krise lernen

Ein Beitrag von Dr. May Hokan und Dr. Arnulf Köhncke (WWF)

Durch die Corona-Krise erlangt die Verbindung von Mensch-Tier-Gesundheit neue Aufmerksamkeit. Politik und Wissenschaft propagieren nun die Lösung: One Health. Was steckt hinter dem Konzept? Und kann man damit auch die Ernährungssicherheit für alle Menschen weltweit garantieren?

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5 Fragen an den SEWOH-Beauftragten Dirk Schattschneider

Interview mit Dirk Schattschneider (BMZ)

Seit rund einem Jahr ist Dirk Schattschneider Beauftragter für die Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" (SEWOH) des BMZ. Im Interview blickt er auf die Herausforderungen des vergangenen Jahres zurück und wirft gleichzeitig einen Blick in die Zukunft.

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Schulmahlzeiten: Eine Chance für Geschlechtergerechtigkeit

Ein Beitrag von Carmen Burbano de Lara (WFP)

Neben den bekannten Folgen der Corona-Maßnahmen für Erwachsene, führten Schulschließungen dazu, dass weltweit 90 Prozent der Kinder nicht mehr die Schule besuchen konnten. Schulmahlzeiten sind jedoch vielerorts die einzige Mahlzeit für Kinder. Ohne Zugang zu diesem Sicherheitsnetz verschärfen sich für hunderte Millionen Kinder Hunger, Armut und Mangelernährung.

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Erfolgsmodell Hausgarten: Nahrung und Frauen Empowerment

Ein Beitrag von Nadine Babatounde und Anne Floquet (MISEREOR)

Um Mangelernährung bei Kleinkindern vorzubeugen und die Rolle der Frauen in ihren Gemeinschaften zu stärken, setzt Misereor gemeinsam mit der lokalen Nichtregierungsorganisation CEBEDES ein Programm zu integrierten Hausgärten in Benin um - eine Bilderstrecke.

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Nicht auf einen Retter warten

Ein Beitrag von Lidet Tadesse

Während Afrika bislang die am wenigsten von Covid-19 betroffene Region war, steigen jetzt die bestätigten Infektionszahlen und Todesfälle schnell. Ungeachtet der enormen Herausforderungen, mit denen viele afrikanische Länder weiterhin kämpfen, zeugt die afrikanische Antwort auf die Coronavirus-Pandemie von Innovativität und Einfallsreichtum.

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Planetare Gesundheit: Hinweise für eine Welt nach der Pandemie

Ein Beitrag von Dr. Kathleen Mar und Dr. Nicole de Paula

Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie erfährt das Thema Gesundheit eine noch nie dagewesene öffentliche und politische Aufmerksamkeit. Gleichwohl verdient der Umstand, dass auch der Klimawandel die umwelt- und gesellschaftsbezogenen Gesundheitsfaktoren in tiefgreifender und weitreichender Weise beeinflusst, weitere Beachtung.

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(c) Christoph Püschner/Brot für die Welt

Extreme is the New Normal

Ein Bericht von Alexander Müller und Jes Weigelt (TMG)

Während sich das Klima wandelt, wächst die Bevölkerung in Afrika, werden fruchtbares Land und Arbeitsplätze knapper. Neue Wege führen zur Landwirtschaft in der Stadt und einem neuen Mittelstand auf dem Land.

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© GIZ / Angelika Jacob

So passen sich Entwicklungsländer besser an Dürren an

Ein Beitrag von Michael Brüntrup (DIE) und Daniel Tsegai (UNCCD)

Dürren sind die Naturkatastrophen mit den weitreichendsten negativen Folgen. Während auch reiche Länder von Dürre noch empfindlich getroffen werden, sind Hungersnöte dort nicht mehr anzutreffen.

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Landrechte, Gender und Bodenfruchtbarkeit in Benin

Ein Beitrag von Dr. Karin Gaesing und Prof. Dr. Frank Bliss (INEF)

Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten führt Landdruck zu einer Übernutzung der verfügbaren Flächen und einem Mangel an Konservierung. Das westafrikanische Benin mit vielerorts stark ausgelaugten Böden bildet hierbei keine Ausnahme.

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Der Waldmacher und sein Regisseur

Doppelinterview mit Tony Rinaudo und Volker Schlöndorff

Tony Rinaudo sorgt mit traditionellen Wiederaufforstungsmethoden für Abermillionen von Bäumen in Afrika – und Volker Schlöndorff dreht eine Kinodokumentation über den Australier. Ein Zwischenergebnis: Ein Lehrfilm im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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Der Umbau des Ernährungssystems beginnt und endet mit Vielfalt

Ein Beitrag von Emile Frison und Nick Jacobs (IPES-Food)

Die industrielle Landwirtschaft hat es bisher nicht geschafft, Probleme wie Hunger oder Mangelernährung zu lösen. Sie scheint vielmehr weitere Probleme zu verursachen. Emile Frison und Nick Jacobs fordern einen Umbau des Ernährungssystems und betonen die Schlüsselrolle der Vielfalt.

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