Wie gelingt Welternährung in Zeiten der Klimaveränderung?

Genveränderte Bakterien, die zu essbaren Proteinen werden. Kühe grasen auf dem Feld und in einer industrielle Kreislaufwirtschaft entsteht kein Abfall. Journalist Jan Grossarth sieht ein Silberstreifen am Horizont für die Zukunft der Welternährung.

Teilnehmende der Studie aus dem Lebensmittelsektor sind besonders von Nahrungsunsicherheit betroffen. (c) SLE
© Mark Plötz/pexels

Dr. Jan Grossarth

Dr. Jan Grossarth ist freiberuflicher Journalist und Buchautor. Seine Themenschwerpunkte sind Ökologie, Landwirtschaft, Ernährungssicherung und damit verbundene gesellschaftliche Fragen. Seit 2020 arbeitet er als freier Journalist u.a. für "Die Welt", "Jüdische Allgemeine" und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Projekt zur Bioökonomie an der LMU München.

Karl Marx war ein Hellseher. Seine Beobachtungen haben teilweise noch im 21. Jahrhundert hohen Erklärungswert (auch, wenn sich die auf ihn berufenden Planwirtschaften viel Dunkel in die Welt gebracht haben). Marx sagte schon in den 1860er-Jahren die ökologische Krise voraus. Er schrieb damals der Kunstdünger und die dadurch ermöglichte Verstädterung führten zu einer „Stoffwechselstörung“ von Menschen und Erde (Saito 2017).

 

Mit dieser Wortschöpfung waren eigentlich schon die Metaphern angelegt, mit der die Sozial- und Naturwissenschaften gegenwärtig die ökologische Krise beschreiben: große Beschleunigung, Anthropozän, Menschenzeit. Und was ist eine Stoffwechselstörung? Nichts anderes als die oft beklagte „Krankheit“ oder das „Ungleichgewicht“ der Biosphäre.

 

Aus früh-industrieller Intuition ist eine komplexe mathematische Prognose geworden, aus soziologischer Beschreibung biochemische Evidenz. Die urban-industrielle Gesellschaft steht am Kipppunkt. Der globale Stoffwechsel von Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphaten unterliegt einer hochriskanten Veränderungsdynamik. Das liegt am Reisen, Bauen und Konsum, am Ressourcenverbrauch für die Landwirtschaft, am Bevölkerungswachstum.

 

Die befragten Menschen möchten sich aktiver an Food-Governance-Prozessen beteiligen. (c) SLE
Die Wolkenkratzer Nairobis. Spätestens 2040 wird die Mehrheit aller Afrikanerinnen und Afrikaner in Städten leben. © Amani Nation

Urbanisierung ist die notwendige Folge der Agrarindustrialisierung. Bis 2050 werden laut den Vereinten Nationen 70 Prozent der Weltbevölkerung in den Städten leben (Grossarth 2018). Auch Hunderte Millionen Kleinbauern werden dann neu in den Städten leben. Sie flüchten nicht nur deshalb, weil sich die Klimabedingungen verschlimmern. Sie flüchten auch, weil ihre Subsistenz-wirtschaften keine Entwicklungsperspektive haben, weil sie Fesseln der Armut sind.

 

Die Entwicklungsziele „Nahrung für alle “ oder „eine Welt ohne Hunger“ lassen sich sinnvoll nur im Kontext einer fortschreitenden Verstädterung denken. Mit anderen Worten: einer fortgesetzten industriellen Entwicklung. Jedenfalls dann, wenn die Weltbevölkerung weiter steigen soll – auf zehn Milliarden, wie prognostiziert.

 

Wer beides sagt: Urbanisierung zurückfahren, und Armut bekämpfen, ist entweder schlecht informiert, historisch blind oder zynisch.

 

Leider leben wir in einer digitalen Mediendemokratie, die simplen Standpunkten die Bühne bereitet. Eindeutigkeit, Streit- und Kritikfreude bestimmen Nachrichtenwerte. Das zwingt Parteien, Nichtregierungsorganisationen und auch Wissenschaftlerinnen  zur Vereinfachung (Post 2018). Deshalb haben sich unter den Medien-Expertinnen zwei Lager herausgebildet: Das eine nennt die agrarische Industrialisierung und das „falsche Denken“ dahinter als Kernproblem. Das andere setzt alle Hoffnungen auf Digitalisierung und technischen Fortschritt. Es tappt dabei aber leicht in die technokratische Falle. Das bedeutet: törichte Ignoranz gegenüber der berechtigten Kritik an globalen Machtstrukturen, globaler Verteilungsungerechtigkeit, kulturkritischer Kritik der agrarindustriellen Verödung und der epochalen Vernichtung bäuerlicher Lebensformen, Traditionen und Vielfalt – auch unter den verbliebenden Bäuerinnen und Bauern.

 

Abbildung des SLE basierend auf FIES-Indikator der FAO.
Apps mit Wettervorhersagen oder Hilfestellungen z.B. zum Einsatz von Dünger oder bei der Erkennung von Pflanzenkrankheiten sind eine gute Unterstützung für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. © Angelika Jakob

Die digitalen Medien sind unter dem Druck von Quoten und Vereinseitigung anscheinend auch genötigt, differenzierte Klimawandelprognosen zu apokalyptischen Szenarien zu verdichten. Die Prognosen für afrikanische Ernten sind zwar insgesamt und ausdrücklich „trotz der technischen Entwicklungen“ schlecht, sagt der IPCC (Njang 2017). Aber es gibt große regionale Unterschiede. Düster sind die Prognosen für die Menschen in den Savannen in Togo, in Teilen von Madagaskar, Uganda, Mali und im Nordosten von Ghana. Positive Ertragsentwicklungen sind es unweit zu erwarten: im Norden Ghanas. Und ebenfalls in Teilen von Burkina Faso und Nigeria. Die Veränderungsdynamiken von Niederschlags- und Trockenheitsphasen werden gravierend sein – aber können in ihren Folgen nicht sicher vorhergesehen werden.  Die Zukunft ist offen düster. Beide etablierten Deutungsmuster – „Irrweg Industrialisierung“ und „Heilsversprechen der Digitalisierung“ – sind unproduktiv.

 

Bezeichnend ist es, dass nicht die Politik, sondern internationale Konzerne wie Nestlé, Mars oder Lidl und Aldi seit Jahren die Nachhaltigkeit voranbringen.

 

Sie setzen Standards an Lieferanten, sie übernehmen selbst Plantagen, sie forschen für produktiveren Kakaoanbauin ihrem Sinne. Aber das Ernährungssystem muss radikal reformiert werden. Das ist keine Aufgabe für Lidl und auch nicht für Bürgerinnenräte, sondern für die Weltpolitik.

 

Die einzige realistische und humane Zukunftsperspektive für alle Menschen ist die industrielle Kreislaufwirtschaft. Darin gibt es keinen Abfall. Nicht von Lebensmitteln, und auch sonst nicht. Alle Nährstoffe und Materialien werden wiederverwertet. Nicht letztlich elitäre (und, oft mit Ressentiment oder Esoterik grundierte) Ideale von Suffizienz und Verzicht sind der Maßstab (Scheler 2017). Sondern das „intelligente Verschwenden“ kannder Mensch in der ökologischen Krise von der Natur lernen (Braungart 2009).

 
Quinoa könnte in Zentralasien ein riesiges Potenzial haben, wo das Aralseebecken besonders stark von der Versalzung betroffen ist. Foto: ICBA
Eine Mülldeponie in Nicaragua. Jährlich fallen in deutschen Haushalten etwa 37 Millionen Tonnen Abfälle an, das sind 450 Kilo­gramm pro Einwohner und Jahr. © Hermes Rivera

Das ist eine Planungsaufgabe. Aber sie führt nicht in eine Planwirtschaft. Geplant werden müssen eine völlig neue Steuer- und Finanzpolitik, die Abfallentstehung verteuern. Schrott, Lebensmittelabfälle und CO2 sind allesamt „Abfälle“ der industriellen Lebensweise. Geplant werden muss eine kluge, radikal andere Freihandelspolitik, die ökologisches Dumping an den Außengrenzen mit hohen Zöllen bestraft. Der Staat muss die Spielregeln so setzen, dass Müllverursachung sehr teuer wird. Unternehmen müssen die wahren ökologischen Kosten bilanzieren: die Schäden für Wasser, Luft, Boden und Gesundheit.  

 

Die zentralen Handlungsfelder wurden in den Artikeln der SEWOH Bilanz benannt: Governance bedeutet zuallererst, das Thema medial und politisch zu priorisieren. Denn es gerät leicht in den Hintergrund und erscheint als Rand- und Expertenthema. Die Pandemie war ein Beispielfall. Innovationen sind zentral wichtig. Aber sie verdienen diesen Namen nur, wenn sie sozialen und humanen Anliegen dienen. Agrarökologie beschriebt den Weg in die agronomische Zukunft, aber formuliert „nebenher“ auch ein völlig neues, transdisziplinäres Wissenschaftsverständnis. Lieferketten müssen partnerschaftlich statt kapitalistisch strukturiert sein. Die Initiative sollte von den Entwicklungsländern selbst kommen. Starke Bäuerinnen und Bauern sind ein wichtiges Puzzleteil.

 

Der Staat stellt die Weichen. Aber die kreative Wirtschaft löst die eigentlichen Probleme.

 

Aus CO2, genveränderten Bakterien und Energie werden künstliche, essbare Proteine – eine Erfindung aus Israel (Israelian Embassy 2019). So könnte sich auch klimaneutraler Brennstoff entwickeln. Gifte werden Rohstoffe. Und die Meere, in denen die Dünger- und Nährstoffe aus 150 Jahren Agrarindustriegeschichte lagern, werden zur Rohstoffquelle. Dort gibt es essbare Algen zu ernten.

 

Quinoa könnte in Zentralasien ein riesiges Potenzial haben, wo das Aralseebecken besonders stark von der Versalzung betroffen ist. Foto: ICBA
Die meisten Leguminosen gehen in ihren Wurzelknöllchen eine Symbiose mit Bakterien ein, die Stickstoff fixieren. So können sie den Boden mit Stickstoff anreichern, weshalb sie in der Landwirtschaft gerne zur Gründüngung angebaut werden. ©GIZ/Conor Wall

Statt der Weizen-Monokulturen der Gegenwart ist die künftige Agrarwirtschaft kleinteilig und vielfältig. Ackerschläge bilden ökologische Systeme nach und die Farmer kultivieren wohlüberlegte Nährstoffkreisläufe: mit stickstoffbindenden Leguminosen, nährstoffreichen Dung-Früchten, nützlichen, weil Insekten Lebensraum gebenden Hecken.  

 

Die Nutztiere stehen nicht mehr in dunklen Massen-Mastanlagen, sondern nahe am Feld in Ställen, die Architekturpreise bekommen. Das Weidetier hat Zukunft. Das ressourceneffiziente Huhn aus der urbanen Fabrik hat aber ebenfalls Zukunft. Es frisst Insekten, die von Müll ernährt wurden. Die dumme Massentierhaltung aber hat keine Zukunft.

 

„Rohstoffe“ gibt es nicht mehr. Produkte haben multidimensionale Qualitäten statt nur Preis und Nährstoff. Darüber lässt sich auf digitalen Kanälen vortrefflich informieren. Auch menschliche Fäkalien gehen industriell aufbereitet wieder zurück aufs Feld. Damit das akzeptiert wird und Politik nicht müde lächelt, muss es ein allgemeines Problembewusstsein dafür geben, dass der Aufbau einer globalen Zirkulärwirtschaft höchste Priorität haben muss.

 

Davon lenkt sowohl konservatives Kleinreden der ökologischen Problemlage ab als auch die Panik-Kommunikation á la Greta Thunberg. Sie legt den Fokus auf eine rigide CO2-Vermeidungspolitik und hatte ihre Erfolge. Die EU und Deutschland haben CO2 für weitere Bereiche der Wirtschaft verteuert oder wollen dies.

 

Aber die Panik-Kommunikation brachte auch Radikalisierung und Ideologisierung.

 

Das Risiko von „Kurzschluss“-Fehlentscheidungen politischer oder wirtschaftlicher Akteure ist groß. Wenn es künftig Treibstoff aus CO2-fressenden Bakterien gäbe , dann hätte selbst der Verbrennungsmotor eine Zukunft.

 

Quinoa könnte in Zentralasien ein riesiges Potenzial haben, wo das Aralseebecken besonders stark von der Versalzung betroffen ist. Foto: ICBA
Die Idee der zirkulären Wirtschaft wurde durch die Widerstandsfähigkeit und die Langlebigkeit der Ökosystem inspiriert. Auch in der Natur gibt es keinen Abfall. ©Matheus Cenali/pexels

Weil der Weg der Zirkulärwirtschaft ein globaler ist, wird es selbstverständlich auch der afrikanische sein. Nicht naive Metaphern von einem Leben „im Einklang mit der Natur“ oder einer„fairen und gerechteren Welt“ helfen einem Kontinent, dessen Bevölkerung bis 2050 auf zwei Milliarden Menschen anwächst – etwa eine Verzehnfachung seit 1950. Afrikanische Innovation, „Business Mindset“ und der Aufbau einer digitalen zirkulären Industrie erscheinen als der Weg, der auch den Menschen vor Ort attraktiv erscheint – vor allem aber eine viel stärkere Einbindung bäuerlicher Produktion in nationale und internationale Wertschöpfungsketten.

 

Vorstellungen eines „ganz anderen“, langfristigen und strukturkonservativen kleinbäuerlichen Wegs für Afrika, müssen sich die Frage nach westlichem Paternalismus gefallen lassen. Auch das idealisierende, harmonisierende Gerede vom „globalen Weg“ und oder „einer Welt“ vernebelt den Blick auf die Wirklichkeit eher. Es gibt Interessen von Nationen und Machtblöcken.Interessenvertretung und Interessenkonflikte sind nicht per se eine ethische Schande. Künftige Historikerinnen werden erst urteilen können, ob in unserer Zeit China mit seiner harten Interessenpolitik Afrika nützlicher war, oder die europäische Entwicklungspolitik. Eine Antwort ist nicht trivial.

 

Realistische Entwicklungspfade enthalten auch urbane Gewächshäuser, die Stoffströme schließen. Die Niederlande sind führend und erfolgreicher Technikexporteur. Realistisch ist die Wiederentdeckung agronomisch effizient bewirtschafteter Kleingärten in den Städten. Wie ein roter Faden durch die künftige Landwirtschaft zieht sich die Kaskadennutzung: Abfälle werden zu Futter, Müll zu Wertstoff.

 

Dabei helfen nicht alte Handwerkskünste, sondern enzymatische Trennverfahren. Das 21. Jahrhunderte ist das Zeitalter der Bioökonomie (Lewandowski 2018). Die neuen gentechnischen Züchtungsmethoden haben eine große Rolle, in jedem Fall in der industriellen Anwendung, vielleicht auch in bestimmten Feldern der Landwirtschaft. Der Stickstoffdünger wird künftig nicht mehr auf Basis von Erdgas, sondern von Sonnenenergie synthetisiert. Was für eine Chance für Afrika! Erste Anlagen sind im Bau. Roboter und Drohnen tragen den Dünger präzise aus, wo er nötig ist.

 

Eine vielfältige und zirkuläre Landwirtschaft ist klimaangepasst. Die Böden sind besser beschattet und feuchter. Sie sind von mehr Insekten und Würmern, Pilzen und Bakterien belebt. Sie bilden Humus und binden Kohlenstoff. Bäume und Hecken der Agroforsten binden ebenfalls CO2.

 

Studienteilnehmende großer sowie von Frauen geführter Haushalte leiden stärker unter Ernährungsunsicherheit. (c) Friederike Krämer/GIZ
Städtischer Gartenbau gewinnt aufgrund des urbanen Bevölkerungswachstums bei gleichzeitiger Reduktion landwirtschaftlicher Anbauflächen als Folge des Klimawandels auch für die Armutsbekämpfung an Bedeutung. ©Chuttersnap

Nicht nur Naturwissenschaft bestimmt über die Anbaumethodik. Auch die Wirkung von Schönheit, von Atmosphären der neuen Landschaften auf die wahrnehmenden Menschen sind ein Erkenntnisschlüssel für „gute“ Landwirtschaft. Windräder und Solaranlagen haben ihren Platz, aber verwandeln die Welt nicht in eine einzige Kraftwerklandschaft. Denn auch das bedeutet „Agrarökologie als Leitperspektive“:

 

(Lokalen) kulturellen Ideen vom guten Leben, der Psychologie, der Poetik von Land und Ernährung einen Relevanzraum im Kanon der Wissenschaften zu geben, weil diese unter der Dominanz der Technik- und Naturwissenschaften auch in Gefahr sind. Und Menschen ernähren sich ohnehin selten wissenschaftsbasiert, sondern kultur-, lust- oder frustgeleitet (Hirschfelder 2018).

 

Die Zukunft ist hochriskant. Eine grüne zentralistische Planwirtschaft wäre nicht anpassungsfähig, weil die Probleme und Techniken von übermorgen nicht bekannt sind.

 

Nur wenn apokalyptische Erwartung mit Hoffnung einhergeht, gestalten wir Zukunft (Schleissing 2020). Katastrophenprognosen haben ihren Sinn darin, dass sie für kommende Gefahren wach machen und menschliche Kreativität stimulieren. Wenn sie aber in Panikpolitik führen, im Zuge derer Produkte, Gruppen, Menschen und Verfahren in „gut“ oder „verkehrt“ unterteilt werden, wird dies der ethischen Komplexität der Megaaufgabe „nachhaltige Welternährung“ nicht gerecht (Vogt 2021). Dann hätte man das metaphorische Talent von Karl Marx wieder verkannt.

 

Literatur

  • Braungart, Michael, McDonough, William (2009), Cradle to Cradle. London.

  • Grossarth, Jan (2019), Future Food – Die Zukunft der Welternährung. Darmstadt.

  • Hirschfelder, Gunther (2018), Gesundheit und Ernährung: Die Macht der Kultur. In: Biologie unserer Zeit. Weinheim.

  • Lewandowski, Iris (2018), Bioeconomy. Shaping the Transition to a Sustainable, Biobased Economy. Berlin.

  • Niang, Isabelle et al. (2014), Africa. In: Climate Change 2014: Impacts, Adaptation, and Vulnerability. Part B: Regional Aspects. Contribution of Working Group II to the Fifth Assessment Report of the IPCC. Cambridge.

  • Post, Senja, Ramirez, Natalia (2018), Politicized Science Communication: Predicting Scientists’ Acceptance of Overstatements by Their Knowledge Certainty, Media Perceptions, and Presumed Media Effects. Journalism & Mass Communication Quarterly. 95, 4.

  • Saito, Kohei (2017), Karl Marx's Ecosocialism: Capital, Nature, and the Unfinished Critique of Political Economy. New York.

  • Scheler, Max (2017 [1912]), Das Ressentiment im Aufbau der Moralen. Frankfurt.

  • Schleissing, Stephan (2020), Apokalyptik und Ethik. Der Beitrag des Christentums zum Klimadiskurs, Vortrag in der Evangelischen Akademie Tutzing anlässlich der Tagung „Vor uns die Sintflut – oder: Was will eine aufgeklärte Klimaethik?“, 14. September 2020.

  • Vogt, Markus (2021), Christliche Umweltethik, Grundlagen und zentrale Herausforderungen. Freiburg.

  • Israelian Embassy in Germany (2019), Press Release, https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Israel-entwickelt-CO2-fressende-Bakterien.aspx

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Der Big Bang ist möglich

Interview mit Joachim von Braun

Zufriedene junge Menschen auf dem Land, grüne Entwicklung und der Anschluss ans digitale Zeitalter – auch in Afrika hält Professor Joachim von Braun dieses Zukunftsszenario für möglich. Seit drei Jahrzehnten erforscht der Agrarwissenschaftler, welche Stellschrauben der Politik zur Schaffung von Wohlstand auf dem Kontinent zur Verfügung stehen

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Neue Kampagane: "Armut ist sexistisch"

Interview mit Stephan Exo-Kreischer

Das ist der Maßstab für alle: Mehr Rechte für Frauen bilden einen entscheidenden Schlüssel im Kampf gegen extreme Armut und Hunger weltweit, sagt der Deutschland-Direktor von ONE. Die Organisation ist auf politische Kampagnen als Hebel für nachhaltige Veränderung spezialisiert.

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(c) GIZ

Jugendbeschäftigung im Ländlichen Raum

Die Weltbevölkerung wächst weiter. Somit erhöht sich sowohl der Bedarf an Nahrungsmitteln als auch an produktiven Beschäftigungsmöglichkeiten. Jugendlichen im ländlichen Raum bessere Beschäftigungsperspektiven bieten, das ist eines der Ziele des Sektorvorhabens. Denn die junge Bevölkerung ist der Schlüssel zu einer modernen und effizienten Agrarwirtschaft.

Ein Projekt der GIZ

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(c) DVV

Vernetzte Lebensräume in Subsahara-Afrika – Leben zwischen Stadt und Land

Im Rahmen der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ werden Forschungsergebnisse zu Transformationsprozessen und Gestaltungsinstrumenten in Subsahara-Afrika veröffentlicht.

Ein Projekt des SLE

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(c) Foto Privat

Exklusive Kurzgeschichte: Der Blockchain Blues

Ein Beitrag von Solomon King Benge

Ein Bauernhof in Afrika, im Jahr 2080. Alles ist digitalisiert. Die Blockchain ist allmächtiger Bezugspunkt, die Farm gedeiht. Und dann geht alles schief. Eine dystopische Kurzgeschichte - exklusiv aufgeschrieben für SEWOH.

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Eine Chance für den Kontinent

Ein Beitrag der Bill & Melinda Gates Foundation

Afrikas Bevölkerung ist jung und bereit, ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Die Landwirtschaft bietet dafür große Entwicklungsmöglichkeiten. Die Bill & Melinda Gates Foundation will die kommende Generation auf diesem Weg unterstützen.

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(c) Christoph Pueschner/Zeitenspiegel

Von Anfang bis Ende gedacht: Eine Vision der Verknüpfung

Ein Beitrag von Tanja Reith

Bisher agiert Landwirtschaft in Afrika wie allein vor sich hin. Kleinbäuer*innen, digital verknüpft mit den globalen Wertschöpfungsketten in der Nahrungsmittelindustrie – wie könnte das funktionieren? Eine Anleitung.

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Das Leben ihrer Träume – Was sich Kinder wünschen

Ein Interview mit Gnininkaboka Dabiré und Innocent Somé

Später einmal selbst Landwirt werden, oder doch lieber einen anderen Beruf ergreifen? Zwei Jugendliche aus Burkina-Faso sprachen mit Vertretern der Dreyer-Stiftung über die Höfe ihrer Eltern, das Berufsbild Bauer und die eigenen Zukunftspläne.

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Eine Investition in die Zukunft Afrikas

Ein Beitrag von Essa Chanie Mussa (University of Gondar)

Junge Menschen brauchen reale Chancen zur Entwicklung, um der Armut zu entkommen und ihre Ziele zu verwirklichen. Regierungen, politische Entscheidungsträger, internationale Entwicklungspartner und Spender stehen in der Verantwortung, neue Strategien zu entwickeln.

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(c) Privat

Wie viel Privatinvestition kann Landwirtschaft vertragen?

Ein Beitrag von Pedro Morazán

Kleinbauern in Entwicklungsländern müssen ihre Anbaumethoden modernisieren. Doch falsch verstandene Reformen könnten Armut verstärken, statt sie zu lindern.

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Uli Reinhardt/Zeitenspiegel

Schluss mit armselig

Ein Beitrag von Marcellin Boguy (Notre Voie)

In Westafrika wächst eine neue Mittelschicht heran. Ihr Konsumverhalten bestimmt die Nachfrage nach Produkten - den eigenen oder Importware, per Internet oder auf dem Dorfmarkt. Speziell die Menschen in der Elfenbeinküste blicken optimistisch in die Zukunft.

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Neuer Anlauf zur Industrialisierung Afrikas

Ein Beitrag von Helmut Asche

Afrika steht vor dem Absprung. Es gibt vielversprechende Ansätze einer nachhaltigen Industrialisierung. Doch der Weg dahin stellt den Kontinent vor neue Herausforderungen.

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(c) Christoph Püschner/Brot für die Welt

Extreme is the New Normal

Ein Bericht von Alexander Müller und Jes Weigelt (TMG)

Während sich das Klima wandelt, wächst die Bevölkerung in Afrika, werden fruchtbares Land und Arbeitsplätze knapper. Neue Wege führen zur Landwirtschaft in der Stadt und einem neuen Mittelstand auf dem Land.

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(c) Privat

Kleine Farmen, großes Geld

Ein Beitrag von Agnes Kalibata (AGRA)

Agnes Kalibata, seit 2014 Präsidentin der AGRA und ehemalige Ministerin für Landwirtschaft und Wildbestände in Ruanda, ist davon überzeugt, dass Afrikas Wirtschaft nur dann nachhaltig wachsen wird, wenn auch kleinteilige Landwirtschaft als Chance begriffen wird.

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Müssen wir ein neues Ernährungssystem wagen?

Ein Beitrag von Dr. Felix zu Löwenstein (BÖLW)

Ausbleibende Saisonarbeitskräfte und Virenexplosion in Schlachthöfen, steigende Gemüsepreise, Klimakrise - all das macht deutlich, was eigentlich schon seit Jahrzehnten klar ist: unser Ernährungssystem ist zwar hoch produktiv. Es ist aber nicht resilient.

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KLAUS WOHLMANN / GIZ

Bauern sind schlau

Von Jan Rübel

Aus dem Labor für die Massen: Maria Andrade züchtete neue biofortifizierte Süßkartoffeln, welche in Afrika breit angebaut werden. Sie setzt ihre Hoffnung auf eine Transformation afrikanischer Landwirtschaften.

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Herr Samimi, was macht der Umweltwandel mit Afrika?

Interview mit Cyrus Samimi (IAS)

Der Umweltwandel prägt den afrikanischen Kontinent besonders stark. Dessen Landschaften sehen dabei negative und positive Prozesse. Wie ist der Blick der Wissenschaft darauf? Ein Gespräch mit Cyrus Samimi über Mobilität zur Lebenssicherung, Urban Gardening und den Umgang mit der Natur.

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Climate Adaptation Summit 2021: „Wir können es besser machen“

Ein Bericht von Jan Rübel (Zeitenspiegel)

Der erste „Climate Adaptation Summit“ hat Klimaanpassung erstmals ins Zentrum der Politik gerückt. Das virtuelle Treffen vereinigte globale Player mit einem Ziel: Der Aufbau von Resilienz ist genauso wichtig wie Klimaschutz selbst. Rund 15.000 Teilnehmer*innen diskutierten direkte Vorschläge.

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„Wir müssen uns auf das Unvorhergesehene vorbereiten“

Interview mit Dr. Maria Flachsbarth (BMZ)

Die Pandemie hat gezeigt, dass Gesundheit und Ernährung eng zusammenhängen. Die One-Health-Initiative stärkt das Engagement und die interdisziplinäre Zusammenarbeit in diesen Feldern. Welche Rolle die deutsche Politik dabei spielt und wo die Herausforderungen liegen, erklärt D. Maria Flachsbarth im Interview.

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(c) Christoph Mohr/GIZ

Mikroversicherungen gegen Klimawandel

Ein Beitrag von Claudia Voß

Der Klimawandel zerstört vielerorts Entwicklungsfortschritte. Im klugen Zusammenspiel schützen Digitalisierung und Versicherungswirtschaft betroffene Kleinbauern. Claudia Voß ist Pressesprecherin des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft.

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©WFP/Rein Skullerud

Revolution der humanitären Hilfe

Ein Beitrag von Ralf Südhoff

Ralf Südhoff, Direktor in Berlin für das Welternährungsprogramm, erklärt, warum Finanz-Innovationen Katastrophen zu Krisen reduzieren können. Die Existenz der Betroffenen hängt zunehmend von der rechtzeitigen Intervention oder Risiko-Fonds ab.

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© GIZ

Resiliente Kleinlandwirtschaft: Ein Schlüssel bei globalen Krisen

Ein Beitrag von Kerstin Weber und Brit Reichelt-Zolho (WWF)

Biologische Vielfalt und nachhaltige Landwirtschaft sichern die Ernährung von Gesellschaften. Und sie schützen auch besser vor dem Ausbruch von Pandemien. Der Erhalt von Ökosystemen wird so zur globalen Überlebensfrage.

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(c) Privat

Ein Klassenzimmer im Garten Eden

Ein Beitrag von Iris Manner (World Vision)

Waldrodungen schaden Mensch und Umwelt. Mit Baumschulen können Bauern Geld verdienen und dabei Gutes tun. Man muss nur wissen, wie es geht. Iris Manner, Medienreferentin bei World Vision Deutschland, gibt einen Einblick.

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Können wir das Rennen gegen die Abholzung gewinnen?

Interview mit Bernadette Arakwiye und Salima Mahamoudou (World Resources Institute)

Weltweit führt die Entwaldung zu einer Verknappung von Ressourcen. Welche Möglichkeiten gibt es, dem entgegenzuwirken? Ein Gespräch mit Bernadette Arakwiye und Salima Mahamoudou über Renaturierung und die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz

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Geschlechtergerechtigkeit: Eine Bedingung für Ernährungssicherheit

Ein Beitrag von Carsta Neuenroth (BfdW)

Die Mehrheit der Produzierenden in Entwicklungsländern sind Frauen. Obwohl sie maßgeblich zur Ernährungssicherheit ihrer Familien beitragen, sind sie in der männerdominierten Landwirtschaft nach wie vor chronisch benachteiligt beim Zugang zu Land, Krediten, Technologien und Bildung.

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© GIZ

Mit den Krisen kamen die Heuschrecken

Ein Bericht von Bettina Rudloff und Annette Weber (SWP)

Corona verschärft bestehende Krisen durch Konflikt, Klima, Hunger und Heuschrecken in Ostafrika und am Horn von Afrika. Um sich diesen Herausforderungen zu stellen, müssen all diese Krisen in ihrem regionalen Kontext erfasst werden.

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© GIZ / Angelika Jacob

So passen sich Entwicklungsländer besser an Dürren an

Ein Beitrag von Michael Brüntrup (DIE) und Daniel Tsegai (UNCCD)

Dürren sind die Naturkatastrophen mit den weitreichendsten negativen Folgen. Während auch reiche Länder von Dürre noch empfindlich getroffen werden, sind Hungersnöte dort nicht mehr anzutreffen.

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(c) Christof Krackhardt/Brot für die Welt

Vorteil Vielfalt: Ideenreich gegen den Hunger und Armut

Ein Beitrag von Brot für die Welt

Ein Blick durchs Brennglas - der weltweite Klimawandel bringt auch in Äthiopien das Klima durcheinander. Die Antwort von Kleinbauern in der nördlichen Region heißt: Diversifizieren!

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Der Waldmacher und sein Regisseur

Doppelinterview mit Tony Rinaudo und Volker Schlöndorff

Tony Rinaudo sorgt mit traditionellen Wiederaufforstungsmethoden für Abermillionen von Bäumen in Afrika – und Volker Schlöndorff dreht eine Kinodokumentation über den Australier. Ein Zwischenergebnis: Ein Lehrfilm im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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Ohne Klimaschutz keine Ernährungssicherheit

Ein Beitrag von Michael Kühn (WHH)

Der Klimawandel ist für die Menschen im Globalen Süden längst im Alltag angekommen. Mit welchen Auswirkungen kämpfen die Betroffenen und welche Forderungen ergeben sich daraus für die Klimakonferenz?

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Stadt, Land, Meer: 6 Innovationen gegen den Klimawandel

Ein Listicle für klimaneutrale Landwirtschaft

Vertikal wachsende Pflanzen, magnetische Baumwolle und düngende Haarreste: Wir stellen Ihnen sechs Ideen vor, die zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Landwirtschaft beitragen können.

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Ein Klima des Hungers: Wie die Klimakrise den Hunger befeuert

Eine Fotoreportage der Agentur Zeitenspiegel

Jeder Temperaturanstieg um einen Grad Celsius erhöht das Konfliktrisiko um zwei bis zehn Prozent. Die Klimakrise ist eine humanitäre Krise, wie die Fotos von Christoph Püschner und Frank Schultze zeigen.

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Fairer Handel und Klimagerechtigkeit: Alles hängt zusammen

Ein Beitrag der Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA)

Organisationen des Fairen Handels und die Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) haben zur Cop 26 die #ichwillfair-Kampagne gestartet, um die Verbindung von globalen Lieferketten und dem Klimawandel aufzuzeigen.

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"Keine der drei Ampelparteien ist nahe am Pariser Abkommen."

Ein Interview mit Leonie Bremer (FFF)

Bei der Klimakonferenz in Glasgow demonstrierten Aktivist:innen zahlreicher Gruppen – mit dabei Leonie Bremer von „Fridays for Future“. Wie können Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit zusammengehen?

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„Die Corona-Pandemie erhöht Gewalt gegen Frauen“

Interview mit Léa Rouanet

In afrikanischen Ländern besteht nach wie vor ein enormes geschlechtsspezifisches Gefälle beim Zugang zu Arbeit und Kapital. Was sind die Folgen von Covid-19 für die dortigen Frauen? Jan Rübel befragte Léa Rouanet zu Lockdowns und genderbasierter Gewalt. Die Ökonomin arbeitet im Africa Gender Innovation Lab der Weltbank.

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Podcast: Den Hunger in der Welt gemeinsam bekämpfen

Kanzlerin Angela Merkel im Podcast

Zum Auftakt der Welternährungswoche rund um den Welternährungstag am 16. Oktober eine eindeutige Botschaft: Kanzlerin Angela Merkel betont, dass der Kampf gegen den weltweiten Hunger nur mit internationaler Verantwortung und Solidarität erfolgreich sein wird.

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Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten

Der Jemen erlebt zurzeit eine der schlimmsten Katastrophen, durch anhaltende Kriege, Hunger und Krankheitsausbrüche. Die GIZ versucht die Ernährungssituation und Widerstandskraft der Jemeniten vor Ort zu verbessern.

Ein Projekt der GIZ

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(c) GIZ

Nachhaltige handwerkliche Fischerei und Aquakultur im ländlichen Raum

Fisch ist aufgrund seiner Nährstoffe ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung von Mangel- und Unterernährung. Aber nicht nur das zeichnet ihn aus. Fisch bildet auch die Lebens- und Beschäftigungsgrundlage von 600 Millionen Menschen weltweit.

Ein Projekt der GIZ

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Kleine Fische mit großem Potenzial

Ein Beitrag von Paul van Zwieten

Die afrikanische Binnenfischerei ist zunehmend auf den Fang kleiner Fischarten angewiesen, die sonnengetrocknet über weite Distanzen gehandelt werden. Sie leisten einen wichtigen Beitrag gegen "versteckten Hunger": Im Ganzen verzehrt sind Kleinfische eine wichtige Quelle für Mikronährstoffe. Nur hat dies die Politik leider noch nicht erkannt.

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Stimmen von der Basis

Ein Beitrag von Sarah D´haen & Alexander Müller, Louisa Nelle, Bruno St. Jaques, Sarah Kirangu-Wissler und Matteo Lattanzi (TMG)

Einblicke junger Landwirte in die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Ernährungssysteme in Subsahara-Afrika @CovidFoodFuture und Videotagebücher aus Nairobis informellen Siedlungen.

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(c) Gudrun Barenbrock/GIZ

Insekten sind das neue Rind

Ein Beitrag von Marwa Shumo

Insekten lassen sich klima- und unweltfreundlich züchten, sind reich an Proteinen und Aminosäuren und ernähren sich von Agrarabfällen. Marwa Abdel Hamid Shumo glaubt: Sie sind die perfekt Waffe gegen den globalen Hunger

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(c) Privat

Landflucht? Landleben!

Ein Beitrag von Dorothea Hohengarten (GIZ)

Eine Gruppe Landloser in Äthiopien verarbeitet Lebensmittel und schafft sich damit eine Zukunft. Dorothea Hogengarten berichtet, wie die GIZ Menschen im nordäthiopischen Bundesstaat Tigray dabei unterstützt, sich besser zu ernähren.

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(c) Thomas Lohnes / Brot für die Welt

Hype um Urban Gardening: Landwirte oder Hobbygärtner?

Ein Beitrag von Stig Tanzmann (Brot für die Welt)

Urban Gardening findet immer mehr Anhänger. Menschen, die sich als Teil einer grünen Bewegung sehen, legen auf städtischen Flächen Nutzgärten an. In Gegenden großer Armut im globalen Süden ist urbane Landwirtschaft Teil einer Ernährungsstrategie.

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Erfolgsmodell Hausgarten: Nahrung und Frauen Empowerment

Ein Beitrag von Nadine Babatounde und Anne Floquet (MISEREOR)

Um Mangelernährung bei Kleinkindern vorzubeugen und die Rolle der Frauen in ihren Gemeinschaften zu stärken, setzt Misereor gemeinsam mit der lokalen Nichtregierungsorganisation CEBEDES ein Programm zu integrierten Hausgärten in Benin um - eine Bilderstrecke.

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Auf die Seuche darf kein Hunger folgen!

Ein Beitrag von Michael Brüntrup (DIE)

Auch wenn COVID-19 die Gesundheit der Menschheit bedroht, dürfen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nicht mehr Leid verursachen als die Krankheit selbst. Das gilt besonders in armen Entwicklungsländern, wo die Bedeutung der Coronakrise für die Ernährungssicherung weitaus gravierender ist!

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Das Corona-Virus trifft die Entwicklungsländer doppelt

Ein Beitrag von Gunther Beger (BMZ)

Die Virus-Infektion COVID-19 wird in den meisten afrikanischen Ländern mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Gesundheits- und Lebensmittelkrise auslösen. Um diese zu bewältigen, ist es nach Ansicht unseres Autors wichtiger denn je, die Politik konsequent an den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) auszurichten.

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Hier steht eine Bildbeschreibung

Erklärung der Ko-Vorsitzenden: GAFSP und die COVID-19-Pandemie

Ein Beitrag von GAFSP

COVID-19 hat beispiellose Auswirkungen auf die Welt. Wie immer sind die Schwächsten am härtesten betroffen, sowohl zu Hause als auch – und dort besonders – im Ausland. Ein gemeinsamer Aufruf des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) und des Department for International Development (DFID).

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Armut Macht Hunger

Veröffentlichung der Heinrich-Böll-Stiftung und dem TMG ThinkTank for Sustainability

Die Weltgemeinschaft scheitert im Kampf gegen Hunger, Mangelernährung und Fehlernährung. Das zeigt das der Tiny Atlas „Armut Macht Hunger“ der von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem TMG ThinkTank for Sustainability veröffentlicht wurde. Neben Zahlen und Fakten werden auch die Gründe für Hunger und Fehlernährung dargestellt und erklärt.

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Der Reissektor in Westafrika: Eine politische Herausforderung

Neue Einblicke zur Entwicklung des Handels und der Reiswertschöpfungskette in Westafrika

Niedrige Importzölle, Schmuggelaktivitäten, unvorhersehbare Steuerbefreiungen und eine schwache Durchsetzung von Lebensmittelsicherheitsnormen: Das Potenzial lokaler Reis-Wertschöpfungsketten wird in westafrikanischen Ländern untergraben.

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UNFSS Pre-Summit: Was hat er gebracht?

Interview mit Martina Fleckenstein (WWF), Michael Kühn (WHH) und Christel Weller-Molongua (GIZ)

Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel: Zum ersten Mal richten die Vereinten Nationen einen Summit zu Ernährungssystemen aus. Im Interview ziehen Martina Fleckenstein, Michael Kühn und Christel Weller-Molongua gemeinsam Bilanz.

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Aus vielem wird Eins: CGIAR-Netzwerk baut um

Ein Beitrag von Jan Rübel

Die internationale Agrarforschung reagiert auf neue Herausforderungen: Deren Beratungsgruppe unterzieht sich einem tiefgreifenden Reformprozess und vereint Wissen, Partnerschaften und Infrastrukturen zu OneCGIAR.

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Wie führt man eine Kampagne zu „Ernährungssystemen“ durch?

Interview mit Paul Newnham, den Direktor des Sustainable Development Goal (SDG) 2 Advocacy Hub.

Auf dem Vorgipfel in Rom ging es um die Umgestaltung der Ernährungssysteme. Wie bringt man das einer breiten Öffentlichkeit nahe? Fragen an Paul Newnham, der als Direktor des SDG 2 Advocacy Hub die Öffentlichkeitsarbeit der Gipfel betreut.

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Was erwarten Sie von diesem Pre-Summit, Herr Haddad?

Interview mit Lawrence Haddad (GAIN)

In Rom kommen aus aller Welt Ernährungsexperten zusammen. Sie destillieren nicht nur 2000 Ideen, um Ernährungssysteme zu verbessern – sie bereiten auch den großen UN-Gipfel im September in New York vor. Was muss getan werden, damit dieser Gipfel nicht scheitert? Ein Gespräch.  

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Biodiversität und Landwirtschaft - Rivalität oder eine neue Freundschaft?

Ein Beitrag von Irene Hoffmann (FAO)

Irene Hoffmann beschreibt, was wir über die Zusammenhänge wissen, welche Rolle die Landwirtschaft bei der nachhaltigen Nutzung und Erhaltung der Biodiversität spielen muss und wie der notwendige Wandel der Agrarsysteme aussehen könnte.

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Herr Campari, wie schaffen wir nachhaltige Ernährungssysteme?

Interview mit Joao Campari (WWF)

Journalist Jan Rübel hat sich mit Joao Campari im Vorfeld des UNFSS Vorgipfel ausgetauscht. Der Vorsitzende von Action Track 3 blickt auf wesentliche Herausforderungen bei der Transformation bestehender Ernährungssysteme hin zu einer naturverträglichen Produktion und teilt seine Erwartungen an den Gipfel.

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(c) Welthungerhilfe

5 Fragen an Shenggen Fan: Wo sind die neuen Wege?

Interview mit Shenggen Fan

Kurz vor dem Ausscheiden aus seinem Amt als Generaldirektor des IFPR spricht Shenggen Fan über nötige Reformen und Vorgehensweisen, um die globale Ernährungssicherheit im kommenden Jahrzehnt zu erreichen. Für SEWOH zieht der Agrarexperte Bilanz - was ist nun zu tun?

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(c) Welthungerhilfe

5 Fragen an F. Patterson: Warum mehr Hungernde?

Interview mit Fraser Patterson

Jeden Oktober veröffentlicht die Organisation „Welthungerhilfe“ den Welthunger-Index, mit dem die Hungersituation erfasst wird. Was sind die Trends – und was muss unternommen werden? Fraser Patterson ist Referent für Welternährung und beschäftigt sich mit dem Index.

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(c) Klara Palatova/WFP

Ein Wegweiser: Wo geht es denn hier zum Markt?

Ein Beitrag des World Food Programme

Bis 2050 müssen neun Milliarden Menschen genügend zu essen haben. Als Weltbevölkerung müssen wir mehr Nahrungsmittel produzieren und weniger verschwenden. Das ist auch die oberste Priorität des UN World Food Programme (WFP).

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Der Umbau des Ernährungssystems beginnt und endet mit Vielfalt

Ein Beitrag von Emile Frison und Nick Jacobs (IPES-Food)

Die industrielle Landwirtschaft hat es bisher nicht geschafft, Probleme wie Hunger oder Mangelernährung zu lösen. Sie scheint vielmehr weitere Probleme zu verursachen. Emile Frison und Nick Jacobs fordern einen Umbau des Ernährungssystems und betonen die Schlüsselrolle der Vielfalt.

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