Stimmen von der Basis

mit Beiträgen von Louisa Nelle, Bruno St. Jaques, Sarah Kirangu-Wissler & Matteo Lattanzi

  

Einblicke junger Landwirte in die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Ernährungssysteme in Subsahara-Afrika @CovidFoodFuture und Videotagebücher aus Nairobis informellen Siedlungen.

 

Zwei Landwirte führen während der COVID-19-Pandemie ein Videotagebuch mit ihren persönlichen Erfahrungen in Umgang mit Corona. Photo: TMG-Sewoh
Zwei Landwirte führen während der COVID-19-Pandemie ein Videotagebuch mit ihren persönlichen Erfahrungen in Umgang mit Corona. Photo: TMG-Sewoh

Alexander Müller

Alexander Müller

Alexander Müller, Diplom-Soziologe, ist Leiter einer globalen Studie des UN-Umweltprogramms über "The Economics of Ecosystems and Biodiversity for Agriculture and Food"und Geschäftsführer von „TMG – Töpfer, Müller, Gaßner GmbH, ThinkTankforSustainabilty“.

Sarah D'haen

Sarah D'haen koordiniert das Projekt SEWOH Lab bei TMG Research. Ursprünglich als Agronomin und Umweltwissenschaftlerin ausgebildet, liegt Sarah D'haens Expertise und Interesse in der Dynamik von Livelihoods im globalen Süden, in der Identifizierung der direkten und indirekten Triebkräfte von Vulnerabilität und Armut und in der Suche nach Wegen, diese auf effektive, integrative und nachhaltige Weise anzugehen. Im Laufe ihrer Karriere hat sie dieses Interesse in Forschungs- und Umsetzungsprojekten mit Schwerpunkt auf Landnutzungsänderungen und Anpassung an den Klimawandel umgesetzt. Sie hat ausgiebig mit lokalen und nationalen Interessenvertretern, Wissenschaftlern und politischen Entscheidungsträgern vor allem in Afrika südlich der Sahara und in letzter Zeit auch in Europa gearbeitet. Sie hat einen Doktortitel in Geographie.

TMG – ThinkTankforSustainabilty

GIZ

 

Im Rahmen des Projekts SEWOH Lab hat TMG Research gemeinsam mit lokalen Partnern eine Reihe von Aktivitäten ins Leben gerufen, um nähere Einblicke in die Art und Weise zu gewinnen, wie ärmere Segmente der afrikanischen Gesellschaften südlich der Sahara die Auswirkungen der Pandemie erleben und mit der daraus resultierenden Unsicherheit hinsichtlich Arbeit, Einkommen sowie Nahrungsmittelproduktion und -versorgung umgehen.

 

Welche Bewältigungsmechanismen entstehen? Welche pragmatischen Mechanismen der Nahrungsmittelproduktion, -verteilung und -beschaffung werden von den Menschen erkundet und angewendet? Entstehen neue oder innovative Strukturen und Muster in der ländlichen oder lokalen städtischen und stadtnahen landwirtschaftlichen Produktion? Welche Strategien werden in den (informellen) Vertriebsketten von (lokal) produzierten Nahrungsmitteln angewandt? Und schließlich: Wie erhalten informelle Arbeiter*innen mit einem derzeit schwindenden Einkommen Zugang zu Nahrungsmitteln?

 

Togo: Essensausgabe in einer Schule. Photo: Christoph Püschner/Brot für die Welt
Togo: Essensausgabe in einer Schule. Photo: Christoph Püschner/Brot für die Welt

Übergreifendes Ziel der Aktivitäten ist es, einen einzigartigen und direkten Einblick in die Herausforderungen, Antworten und Lösungen aus der lokalen Perspektive zu geben. Im Mittelpunkt unseres Ansatzes stehen die Schlüsselakteure des lokalen Nahrungsmittelsystems: junge, städtische und stadtnahe Landwirte, Straßenverkäufer und informelle Händler sowie einkommensschwache Verbraucher. Gemeinsam repräsentieren sie eine Vielzahl von Perspektiven zu diesem Thema und tragen zu den sich abzeichnenden Diskussionen in verschiedenen nationalen Kontexten bei.

 

Unter dem Twitternamen @CovidFoodFuture, twittern junge Landwirt*innen in Südafrika, Madagaskar, Malawi, der Demokratischen Republik Kongo, Kenia, Äthiopien, Nigeria, Benin, Burkina Fasound dem Senegal mehrmals täglich über die Dynamik und die Entwicklungen in ihren nationalen und lokalen Ernährungssystemen. Zusätzlich zu den Tweets veröffentlicht jeder Teilnehmer auch eine Reihe längerer Beobachtungen zu den Entwicklungen des lokalen Ernährungssystems in seinem Land und seiner Stadt. Die Geschichten werden im Abschnitt COVID-19 FOOD/FUTURE auf der Medium-Website „Enabling Sustainability“ von TMG Research veröffentlicht. Dieser kontinuierliche Informationsfluss ermöglicht es, die Entwicklung der Krise auf dynamische Weise zu verfolgen und zu erkennen, wie Bürger*innen und Regierungen reagieren und sich in Echtzeit an die Auswirkungen der Krise anpassen.

 

Strassenimbiss in einem Wohnviertel von Lome, der Hauptstadt von Togo. Photo: Christoph Püschner/Brot für die Welt
Strassenimbiss in einem Wohnviertel von Lome, der Hauptstadt von Togo. Photo: Christoph Püschner/Brot für die Welt

Informationen, die in den ersten zehn Tagen des Monats April veröffentlicht wurden, haben deutlich gezeigt, wie sich Lockdowns und räumliche Distanzierung im Detail in den teilnehmenden SSA-Ländern ausgewirkt haben und wie die Menschen damit umgegangen sind. Die Beobachtungen der Teilnehmer*innen zeigten auf, dass sich für alle Akteur*innen des Nahrungsmittelsystems neue Herausforderungen abzeichneten, wobei Landwirte und Verkäufer aufgrund von Störungen in der Logistik spürbare Nachteile hatten. Auf der Seite der Produzierenden waren Ernteverluste eine der am häufigsten getwitterten Herausforderungen.

 

Panikkäufe verursachten kurzfristig Warenknappheit

 

Wir haben gesehen, dass verschiedene Aspekte zu Ernteverlusten geführt haben, sei es, weil die Landarbeiter*innen nicht zu den Feldern gelangen konnten, weil die Transportoptionen für die Ernte zwischen den Feldern und den Märkten auf das stundenlange Tragen von Waren reduziert wurden, oder weil die Märkte einfach geschlossen hatten. Zu Verlusten kam es zudem, weil Großkund*innen wöchentliche Bestellungen stornierten, sowie aufgrund der geringeren Kaufkraft eines beträchtlichen Teils der Verbraucher. Schließlich führte auch der Mangel an angemessenen Lager- und Kühleinrichtungen zu Verderb. Besonders davon betroffen waren Geflügelzüchter, Fischer sowie Obst- und Gemüsebauern.  Mehrere Tweets sprachen sich für eine Lockerung bzw. Anpassung der Beschränkungen für diese Erzeuger*innen aus. Angesichts zunehmender Absatzbarrieren passten viele Erzeugergemeinschaften ihre Preise an.

 

Panikkäufe von Kunden verursachten eine vorübergehende Verknappung der verfügbaren Waren, welche sich später stabilisierte, aber durch einen Preisanstieg aufgrund von Grenzschließungen und internationalen Handelsbeschränkungen sowie auf lokaler Ebene durch zusätzliche Transportkosten abgelöst wurde; einige Einzelhändler hatten begonnen, private Fahrzeuge für den Transport der Ernte vom Feld zum Markt anzumieten. In allen Ländern deuteten die getwitterten Informationen darauf hin, dass COVID-19 und die damit verbundenen Maßnahmen die bestehenden Ungleichheiten hinsichtlich sämtlicher Aspekte der Ernährungssicherheit und Ernährungslage verschärfen würden. Es wurde festgestellt, dass jene Haushalte, die von der informellen Wirtschaft abhängig sind, besondere Schwierigkeiten hatten.  Mehrere Tweets wiesen auf die große Zahl von Kindern aus diesen Haushalten hin, die jetzt auf die tägliche Schulspeisung verzichten müssen.

 

Schnell war eine Vielzahl von Reaktionen und Ad-hoc-Lösungen auf dem ganzen Kontinent zu beobachten. Abgesehen von der Nahrungsmittelhilfe und den Reaktionen der Nahrungsmittelbanken begannen mehrere Regierungen, NGOs und religiöse Vereinigungen mit der Planung und Durchführung einer gezielteren Verteilung von Lebensmittelpaketen an bedürftige Haushalte, zusätzlich zur Einrichtung von Solidaritätsfonds beispielsweise für die Beschäftigten im informellen Sektor. Große Märkte in den Hauptstädten wurden in Stadien oder andere weiträumige Veranstaltungsorte verlegt, sodass der Nahrungsmittelhandel unter Beachtung der räumlichen Distanzierung fortgesetzt werden kann. Ferner wurden Informationskampagnen beobachtet, die sich an (ländliche) Bauer*innen richteten, und in mehreren Ländern kauften Bauernverbände landwirtschaftliche Betriebsmittel oder Grundnahrungsmittel in großen Mengen ein, was sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite des Marktes stabilisierte.

 

Mitte April gehörten digitale Lösungen für physische Barrieren zu den prominentesten Reaktionen, über die getweetet wurde. Digitale Plattformen und Kommunikationen wurden genutzt, um Menschen zu schulen oder den lokalen Lebensmittelhandel zu erleichtern. IKT und Mobiltelefone erwiesen sich als hilfreich, um es den Mitarbeitern von Beratungsstellen zu ermöglichen, ihre Dienstleistungen aus der Ferne zu erbringen, zum Beispiel hinsichtlich der Beratung zu Lagerungstechniken und der Preisgestaltung am Bauernhof. Die meisten getweeteten Lösungen wiesen jedoch darauf hin, dass eine Datenerfassung aus der Ferne und eine Stärkung der Überwachungssysteme erforderlich sei. Auf der Verbrauchsseite entstanden Online-Plattformen, um die Verbraucher*innen über den Zugang zu Lebensmitteln zu informieren und Probleme der physischen Zugänglichkeit zu überwinden. Abgesehen von digitalen Lösungen wurde zunehmend über praktische Interventionen berichtet.

 

Gegen Ende April wurden Initiativen weitergeführt, die sich an die arme Landbevölkerung richten und darauf abzielen, die Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion, den Marktzugang und die Beschäftigung in ländlichen Gebieten zu mildern. Es wurden Volkszählungen zur Ermittlung der schwächsten Bevölkerungsgruppen durchgeführt, direkte Geldtransfers operationalisiert und in einigen Regionen wurde die Erhebung von Steuern auf landwirtschaftliche Produkte ausgesetzt. In einigen Ländern wurden die Märkte wieder geöffnet, um die im informellen Sektor Beschäftigten zu entlasten und die Wirtschaft wieder anzukurbeln, während in anderen Ländern bereits ein schrittweiser Ausstieg aus dem Lockdown eingeleitet wurde.

 

In einer Reihe von Ländern wurden sowohl nationale als auch lokal unterstützte Initiativen rund um den städtischen Gartenbau, die Vieh-, Fisch- und sogar Bienenzucht ins Leben gerufen oder verstärkt - mit dem Ziel, die Ernährungsvielfalt so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. In einigen Haupt- und Großstädten haben sich informell Beschäftigte nun als alternative Einkommensquelle auf den Obst- und Gemüsehandel von Tür zu Tür verlegt.

 

 

Videotagebücher aus Nairobi zeigen die Realität im Umgang mit Covid-19

 

Diese Aktivität dokumentiert, wie die verschiedenen Akteur*innen im Ernährungssystem Nairobis mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie umgehen. Der Schwerpunkt liegt auf einkommensschwachen Verbrauchern und auf den Sektoren innerhalb des städtischen Ernährungssystems, die für die Ernährungssicherung der städtischen Armen von zentraler Bedeutung sind, insbesondere auf der städtischen und stadtnahen Landwirtschaft sowie dem informellen Nahrungsmittelhandel- und -verkaufssystem.

 

Wir verwenden eine kollaborative visuelle Forschungsmethode, bei der wir acht (8) Personen mit Smartphones ausstatten und sie in die Lage versetzen, ihre persönlichen Erfahrungen und ihren Umgang mit der neuen Realität während der COVID-19-Pandemie in selbst aufgenommenen Videotagebüchern zu präsentieren. Die kurzen Videosequenzen, begleitet und ergänzt durch Erkenntnisse aus dem vertieften direkten Austausch mit den Teilnehmern, werden laufend auf der Medium-Website von TMG Research veröffentlicht.

 

Im Mittelpunkt unseres Ansatzes steht die Frage, zu welchen Nahrungsmitteln die Menschen in den informellen Siedlungen Nairobis Zugang haben, und wie sie diesen Zugang in Krisenzeiten erhalten. Wir möchten herausfinden, welche Rolle die städtische und stadtnahe Landwirtschaft und das informelle Ernährungssystem hier spielen (könnten), um einige der Herausforderungen in Bezug auf Ernährungssicherung und soziale Unruhen zu überwinden, die eine globale Pandemie wie COVID-19 mit sich bringt. Schließlich hoffen wir, Ansatzpunkte für Strategien zu finden, um das breitere Ernährungssystem Nairobis widerstandsfähiger gegen künftige Krisen zu machen.

 

Aus dem Material, das in den ersten drei Wochen dieser Aktivität gesammelt wurde, ergeben sich zwei wichtige Erkenntnisse. Die erste ist, dass unter den gegenwärtigen Umständen die städtische Landwirtschaft eine nachhaltige Lebensgrundlage in Nairobi sein kann, die die Ernährungssicherung und Ernährungslage der städtischen Bäuer*innen und ihrer Familien aufrechterhält. Städtische Landwirt*innen in Nairobi verfügen über ein Einkommen, das zwar niedriger als üblich ist, da die Nachfrage nach frischen und damit teureren Produkten geringer ist, das aber immer noch höher liegt als das Einkommen der Mehrheit der informell Beschäftigten, die ihre Arbeit verloren haben. Die städtischen Bäuer*innen können ihre Ernährungssicherung und Ernährungslage aufrechterhalten, da a) frische und nahrhafte Lebensmittel auf ihrem eigenen Hof verfügbar und zugänglich sind und b) sie über ein ausreichendes Einkommen verfügen, um andere Nahrungsmittel zur Ergänzung ihrer Ernährung zu kaufen.

 

Alex Sikina, städtischer Landwirt in Nairobis informeller Kangemi-Siedlung: „Ich habe mich auf den Anbau von einheimischem Gemüse spezialisiert, weil es nahrhafter ist und vielen Krankheiten vorbeugen kann. Außerdem erzielt es auf dem Markt bessere Preise. Während der Corona-Krise kaufen viele Verbraucher lieber billigeres, aber auch weniger nahrhaftes Gemüse wie Sukuma wiki. Meine Familie und ich essen hingegen nach wie vor das einheimische Gemüse, denn das baue ich selbst an. Auch wenn der Markt zurückgegangen ist, habe ich immer noch ein gewisses Einkommen.“

 

Als Zweites zeichnet sich die Erkenntnis ab, dass unter den nicht in der Landwirtschaft tätigen Bewohnern der informellen Siedlungen Nairobis das Einkommen und damit der Zugang das wichtigste Hemmnis für die Ernährungssicherheit darstellt. Viele Familien lassen Mahlzeiten aus und verzichten auf frische, nährstoffreiche Lebensmittel. Die Mehrheit der Bewohner der informellen Siedlungen Nairobis arbeitet in der informellen Wirtschaft. Durch den wirtschaftlichen Abschwung haben viele ihre Einkommensmöglichkeiten verloren. Vor der Pandemie gab die Bevölkerung mit mittlerem und niedrigem Einkommen in Nairobi bereits bis zu drei Viertel ihrer Einnahmen für Nahrungsmittel aus. Ohne Einkommen ist die Mehrheit der einkommensschwachen Bevölkerung nicht mehr in der Lage, ihren Nahrungsmittelbedarf zu decken. Da auf den Märkten weniger Nahrungsmittel zur Verfügung stehen und die Nahrungsmittelpreise gestiegen sind, ist das Haupthindernis das Geld für den Kauf von Nahrungsmitteln und damit den Zugang zu ihnen. Ein wichtiger zusätzlicher Faktor ist hier, dass die Familien nun (zusätzliche) Nahrungsmittel für ihre Kinder im Schulalter bereitstellen müssen, die normalerweise Schulmahlzeiten einnehmen.

 

Die meisten Familien reduzieren also die Anzahl der Mahlzeiten, die sie pro Tag essen, und beschränken ihre Ernährung auf Grundnahrungsmittel wie Mais und Bohnen. Sie verzichten insbesondere auf frisches und nahrhaftes, aber teureres Gemüse. Mildred Bwasio, eine Bewohnerin der informellen Kangemi-Siedlung: „Corona hat sich nachteilig auf mich und meine Familie ausgewirkt. Alle meine Familienmitglieder sind jetzt zu Hause – acht Kinder, mein Mann und zwei Verwandte. Manchmal müssen wir das Mittagessen auslassen. Zum Frühstück kaufen wir einen Laib Brot und nehmen jeder eine Scheibe mit schwarzem Tee zu uns, weil wir uns Milch nicht mehr leisten können. Mein Mann, der als Wachmann arbeitet, kann nicht mehr zu den täglichen Mahlzeiten beitragen. Vor dem Coronavirus bekam er Trinkgeld von den Leuten, die in dem Bürogebäude arbeiten, in dem er Wache hält. Jetzt arbeiten sie von zu Hause aus. Es gibt keine Trinkgelder mehr.“

 

Die Videos und vollständigen Geschichten sind unter „Stories“ auf der Medium-Website von TMG Research verfügbar.

 

Dieser Artikel ist Teil von Covid-19 Food/Future, einer Initiative, die einen einzigartigen und direkten Einblick in die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf nationale und lokale Lebensmittelsysteme geben soll. Im Mittelpunkt unseres Ansatzes stehen die Erfahrungen von jungen, städtischen und stadtnahen Landwirten, Straßenhändlern und informellen Einzelhändlern sowie von Verbrauchern mit niedrigem Einkommen. Folgen Sie @CovidFoodFuture auf Twitter. Covid-19 Food/Future ist eine Initiative der TMG. ThinkTank für Nachhaltigkeit (www.tmg-thinktank.com), oder auf Twitter @TMG_think. Die Initiative wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

 

 

Das Smartphone als Kommunikationsmittel im Zeiten von Social Distance. Symbolphoto: Mika Schmidt/dpa-picture alliance
Das Smartphone als Kommunikationsmittel im Zeiten von Social Distance. Symbolphoto: Mika Schmidt/dpa-picture alliance

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Der Reissektor in Westafrika: Eine politische Herausforderung

Neue Einblicke zur Entwicklung des Handels und der Reiswertschöpfungskette in Westafrika

Niedrige Importzölle, Schmuggelaktivitäten, unvorhersehbare Steuerbefreiungen und eine schwache Durchsetzung von Lebensmittelsicherheitsnormen: Das Potenzial lokaler Reis-Wertschöpfungsketten wird in westafrikanischen Ländern untergraben.

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Herr Marí, was war los beim Alternativgipfel?

Ein Interview mit Francisco Marí (Brot für die Welt)

Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt beteiligte sich nicht am UNFSS Pre-Summit in Rom. Stattdessen nahm die Organisation an einem Gegengipfel teil, der zeitgleich stattfand. Ein Gespräch mit Francisco Marí über die Gründe, den Ablauf – und wie es nun weitergeht.

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UNFSS Pre-Summit: Was hat er gebracht?

Interview mit Martina Fleckenstein (WWF), Michael Kühn (WHH) und Christel Weller-Molongua (GIZ)

Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel: Zum ersten Mal richten die Vereinten Nationen einen Summit zu Ernährungssystemen aus. Im Interview ziehen Martina Fleckenstein, Michael Kühn und Christel Weller-Molongua gemeinsam Bilanz.

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Aus vielem wird Eins: CGIAR-Netzwerk baut um

Ein Beitrag von Jan Rübel

Die internationale Agrarforschung reagiert auf neue Herausforderungen: Deren Beratungsgruppe unterzieht sich einem tiefgreifenden Reformprozess und vereint Wissen, Partnerschaften und Infrastrukturen zu OneCGIAR.

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Wie führt man eine Kampagne zu „Ernährungssystemen“ durch?

Interview mit Paul Newnham, den Direktor des Sustainable Development Goal (SDG) 2 Advocacy Hub.

Auf dem Vorgipfel in Rom ging es um die Umgestaltung der Ernährungssysteme. Wie bringt man das einer breiten Öffentlichkeit nahe? Fragen an Paul Newnham, der als Direktor des SDG 2 Advocacy Hub die Öffentlichkeitsarbeit der Gipfel betreut.

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Was erwarten Sie von diesem Pre-Summit, Herr Haddad?

Interview mit Lawrence Haddad (GAIN)

In Rom kommen aus aller Welt Ernährungsexperten zusammen. Sie destillieren nicht nur 2000 Ideen, um Ernährungssysteme zu verbessern – sie bereiten auch den großen UN-Gipfel im September in New York vor. Was muss getan werden, damit dieser Gipfel nicht scheitert? Ein Gespräch.  

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Biodiversität und Landwirtschaft - Rivalität oder eine neue Freundschaft?

Ein Beitrag von Irene Hoffmann (FAO)

Irene Hoffmann beschreibt, was wir über die Zusammenhänge wissen, welche Rolle die Landwirtschaft bei der nachhaltigen Nutzung und Erhaltung der Biodiversität spielen muss und wie der notwendige Wandel der Agrarsysteme aussehen könnte.

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Herr Campari, wie schaffen wir nachhaltige Ernährungssysteme?

Interview mit Joao Campari (WWF)

Journalist Jan Rübel hat sich mit Joao Campari im Vorfeld des UNFSS Vorgipfel ausgetauscht. Der Vorsitzende von Action Track 3 blickt auf wesentliche Herausforderungen bei der Transformation bestehender Ernährungssysteme hin zu einer naturverträglichen Produktion und teilt seine Erwartungen an den Gipfel.

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Der Waldmacher und sein Regisseur

Doppelinterview mit Tony Rinaudo und Volker Schlöndorff

Tony Rinaudo sorgt mit traditionellen Wiederaufforstungsmethoden für Abermillionen von Bäumen in Afrika – und Volker Schlöndorff dreht eine Kinodokumentation über den Australier. Ein Zwischenergebnis: Ein Lehrfilm im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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(c) Welthungerhilfe

5 Fragen an Shenggen Fan: Wo sind die neuen Wege?

Interview mit Shenggen Fan

Kurz vor dem Ausscheiden aus seinem Amt als Generaldirektor des IFPR spricht Shenggen Fan über nötige Reformen und Vorgehensweisen, um die globale Ernährungssicherheit im kommenden Jahrzehnt zu erreichen. Für SEWOH zieht der Agrarexperte Bilanz - was ist nun zu tun?

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(c) Welthungerhilfe

5 Fragen an F. Patterson: Warum mehr Hungernde?

Interview mit Fraser Patterson

Jeden Oktober veröffentlicht die Organisation „Welthungerhilfe“ den Welthunger-Index, mit dem die Hungersituation erfasst wird. Was sind die Trends – und was muss unternommen werden? Fraser Patterson ist Referent für Welternährung und beschäftigt sich mit dem Index.

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(c) Klara Palatova/WFP

Ein Wegweiser: Wo geht es denn hier zum Markt?

Ein Beitrag des World Food Programme

Bis 2050 müssen neun Milliarden Menschen genügend zu essen haben. Als Weltbevölkerung müssen wir mehr Nahrungsmittel produzieren und weniger verschwenden. Das ist auch die oberste Priorität des UN World Food Programme (WFP).

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Ohne Klimaschutz keine Ernährungssicherheit

Ein Beitrag von Michael Kühn (WHH)

Der Klimawandel ist für die Menschen im Globalen Süden längst im Alltag angekommen. Mit welchen Auswirkungen kämpfen die Betroffenen und welche Forderungen ergeben sich daraus für die Klimakonferenz?

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Ein Klima des Hungers: Wie die Klimakrise den Hunger befeuert

Eine Fotoreportage der Agentur Zeitenspiegel

Jeder Temperaturanstieg um einen Grad Celsius erhöht das Konfliktrisiko um zwei bis zehn Prozent. Die Klimakrise ist eine humanitäre Krise, wie die Fotos von Christoph Püschner und Frank Schultze zeigen.

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Was läuft bei der Ernährung in Deutschland schief, Herr Plagge?

Ein Interview mit Jan Plagge (Bioland)

Vitaminarme Ernährung muss teurer werden, In-Vitro-Fleisch ist kein Allheilmittel und Agrarsysteme sollten dezentraler aufgestellt werden. Bioland Präsident Jan Plagge im Interview über die Herausforderung der (zukünftigen) Welternährung.

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Wie gelingt Welternährung in Zeiten der Klimaveränderung?

Ein Beitrag von Jan Grossarth

Genveränderte Bakterien, die zu essbaren Proteinen werden. Kühe grasen auf dem Feld und in einer industrielle Kreislaufwirtschaft entsteht kein Abfall. Journalist Jan Grossarth sieht ein Silberstreifen am Horizont für die Zukunft der Welternährung.

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Der Umbau des Ernährungssystems beginnt und endet mit Vielfalt

Ein Beitrag von Emile Frison und Nick Jacobs (IPES-Food)

Die industrielle Landwirtschaft hat es bisher nicht geschafft, Probleme wie Hunger oder Mangelernährung zu lösen. Sie scheint vielmehr weitere Probleme zu verursachen. Emile Frison und Nick Jacobs fordern einen Umbau des Ernährungssystems und betonen die Schlüsselrolle der Vielfalt.

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Ist die Weltgemeinschaft im Kampf gegen Hunger noch auf Kurs?

Interview mit Miriam Wiemers (Welthungerhilfe)

Der Welthunger-Index (WHI) 2020 zeigt: Die globale Gemeinschaft ist nicht auf Kurs, um das international gesteckte Ziel “Kein Hunger bis 2030” zu erreichen. Bei dieser derzeitigen Entwicklungsgeschwindigkeit werden etwa 37 Länder bis 2030 nicht einmal ein niedriges Hungerniveau erreichen.

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Afrikas rasanter wirtschaftlicher Wandel

Ein Bericht von T. S. Jayne, A. Adelaja und R. Mkandawire

Vor 30 Jahren war Afrika Synonym für Krieg, Hunger und Armut. Dieses Narrativ hat heute keinen Bestand mehr. Afrikanische Lebensstandards steigen erstaunlich schnell. Unsere Autoren sind überzeugt, dass verbesserte Bildung und Unternehmertum den Fortschritt der Region unumkehrbar machen - trotz COVID-19.

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© AHA

Die Bauern selbst sind der Maßstab

Ein Beitrag von Andreas Quiring

Starke Bauern sind der Schlüssel für eine eigenständige nachhaltige Entwicklung. Dadurch können Sie ihre eigenen Interessen gegenüber Marktpartnern und der Politik wirkungsvoller durchsetzen. Soziale Innovationen können gemäß Andreas Quiring helfen, die tatsächlichen Bedürfnisse der betroffenen Bauern zum Maßstab zu machen.

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Kakaoernte

Mehr Wirkung trotz knapper Mittel

Ein Beitrag von Jochen Moninger

Nur mit Innovationen und einer entsprechenden Skalierung können wir den Hunger in der Welt wie geplant bis 2030 abschaffen. Das Geheimnis liegt im Teilen und Vernetzen von Ideen – und wurde von einigen Initiativen bereits gelüftet.

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Supermärkte im Menschenrechtscheck

Ein Beitrag von Dr. Franziska Humbert (Oxfam)

In seinem dritten Jahr zeigt der Supermarkt-Check der Organisation Oxfam vor allem einen klaren Trend auf: Es geht! Supermärkte im Norden können ihre bisherigen Geschäftspolitiken ändern und stärker auf die Rechte derjenigen Menschen in aller Welt ausrichten, die Lebensmittel anbauen und ernten. Es geht aber nicht ohne Druck. 

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Kein Regenwald für unseren Konsum

Ein Beitrag von Jenny Walther-Thoß (WWF)

Für die Herstellung von Palmöl, Fleisch oder Möbeln werden in den Tropen weiter Regenwälder gefällt. Höchste Zeit zu handeln. Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch.

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Wie kann die Privatwirtschaft Lebensmittelverschwendung verhindern?

Interview mit David Brand (GIZ)

Vom Kreislaufsystem in Rwanda bis zur funktionierenden Kühlkette in Kenia: Das lab of tomorrow entwickelt mit einem Open-Innovation Ansatz Lösungen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.

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Vom Verlust zum sicheren Produkt - Innovationen aus Sambia

Ein Beitrag der GIZ

In Sambia begegnet man dem Problem der Nachernteverluste in der Erdnuss-Wertschöpfungskette mit innovativen Ansätzen. Das Rapid Loss Appraisal Tool (RLAT) der GIZ kann dabei helfen, weitere solcher Ansätze zu entwickeln.

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"Keine der drei Ampelparteien ist nahe am Pariser Abkommen."

Ein Interview mit Leonie Bremer (FFF)

Bei der Klimakonferenz in Glasgow demonstrierten Aktivist:innen zahlreicher Gruppen – mit dabei Leonie Bremer von „Fridays for Future“. Wie können Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit zusammengehen?

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Ebay gegen den Hunger - eine App hilft Kleinbauern in Sambia, ihre Ernten zu verkaufen

Weltweit sind Kleinbauern gezwungen, ihre Ernten aufgrund fehlender Marktinformationen unter Preis zu verkaufen. Eine neue App von UN World Food Programme (WFP) will das ändern.

Ein Projekt des WFP

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(c) Joerg Boethling/GIZ

Bestandsaufnahme: Was es jetzt wirklich braucht

Ein Beitrag von Heike Baumüller

Künstliche Intelligenzen, Big Data und Blockchains sind in aller Munde. Auch die  Digitalisierung der afrikanischen Landwirtschaft steht in den Startlöchern. Was braucht es, damit die technische Zukunft im großen Stil durchstarten kann?

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(c) Foto Privat

Exklusive Kurzgeschichte: Der Blockchain Blues

Ein Beitrag von Solomon King Benge

Ein Bauernhof in Afrika, im Jahr 2080. Alles ist digitalisiert. Die Blockchain ist allmächtiger Bezugspunkt, die Farm gedeiht. Und dann geht alles schief. Eine dystopische Kurzgeschichte - exklusiv aufgeschrieben für SEWOH.

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(c) Katapult/GIZ

Afrikas digitale Disruption

Grafiken

Was Afrika im Zuge der Digitalisierung erlebt, ist eine Disruption. Hier werden drei Schritte in einem genommen, dort verharrt man. Die Veränderungen sind jedenfalls enorm und bergen manche Überraschung. Ein grafischer Spaziergang.

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Exklusivvideo: Vier Fragen an Claudia Makadristo

Ein Video-Beitrag von  Seedstars

Startups in der afrikanischen Landwirtschaft boomen seit einigen Jahren. Die Digitalisierung des Agrarwesens beschleunigt sich damit. Welche sind die aktuellen Trends, wo liegen die Herausforderungen – und was können andere Regionen davon lernen? Ein Video-Interview mit Claudia Makadristo, Regionalleiterin Afrika des Inkubators Seedstars 

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(c) Christoph Pueschner/Zeitenspiegel

Von Anfang bis Ende gedacht: Eine Vision der Verknüpfung

Ein Beitrag von Tanja Reith

Bisher agiert Landwirtschaft in Afrika wie allein vor sich hin. Kleinbäuer*innen, digital verknüpft mit den globalen Wertschöpfungsketten in der Nahrungsmittelindustrie – wie könnte das funktionieren? Eine Anleitung.

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(c) Christoph Pueschner/Zeitenspiegel

Eine Welt ohne Hunger mit Hilfe der Digitalisierung?

Ein Bericht von Stig Tanzmann (BfdW)

Um tatsächlich die Möglichkeit zu haben vom technischen Fortschritt zu profitieren, braucht es einen festen Rechtsrahmen. Doch der fehlt bisher weitgehend. Stattdessen wächst die Macht internationaler Konzerne.

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Uli Reinhardt/Zeitenspiegel

Schluss mit armselig

Ein Beitrag von Marcellin Boguy (Notre Voie)

In Westafrika wächst eine neue Mittelschicht heran. Ihr Konsumverhalten bestimmt die Nachfrage nach Produkten - den eigenen oder Importware, per Internet oder auf dem Dorfmarkt. Speziell die Menschen in der Elfenbeinküste blicken optimistisch in die Zukunft.

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(c) Katapult/GIZ

Wenn es klickt und surrt: Der digitalisierte Hof

Eine interaktive Grafik von Jan Rübel

Unmengen an Apps und anderen Entwicklungen drängen auf den Markt, aber was macht wirklich Sinn? Ein kritischer Überblick: So könnte ein kleinbäuerlicher Hof in Afrika aussehen - mit Hilfe von Smartphone, Internet und Strom.

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© GIZ

Lokale Lösungen für globale Herausforderungen

Interview mit Sebastian Lesch (BMZ)

Eine Welt ohne Hunger, genügend und gesunde Ernährung, klimafreundliche Landwirtschaft, das wird möglich, wenn Ideen in Innovationen kommen - Ein Gespräch mit Referatsleiter Sebastian Lesch zur Innovation Challenge des Agrarinnovationsfonds.

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"Gehen oder bleiben? Das hängt davon ab!"

Eine Studie der GIZ - realisiert von Geopoll

Will Afrikas Jugend in der Stadt leben oder auf dem Land? Welcher Karriereweg erscheint besonders attraktiv? Und wie optimistisch blicken die Jungen in die Zukunft? Per SMS beantworteten junge Erwachsene aus dem ländlichen Raum diese Fragen.

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Joerg Boethling/GIZ

"Die grüne Revolution stößt an ihre Grenzen"

Interview mit Stig Tanzmann

Stig Tanzmann ist Landwirt und Referent für landwirtschaftliche Fragen bei „Brot für die Welt“. Jan Rübel hat mit ihm über seine Vorbehalte gegenüber der Strategie von AGRA gesprochen.

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© Klaus Wohlmann/GIZ

...und was ist mit deutschen Unternehmen?

Interview mit Stefan Liebing

Stefan Liebing ist Vorsitzender des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft. Der Manager fordert eine bessere Struktur von afrikanischen Agrarbetrieben. Ein Gespräch mit Jan Rübel über Kleinbauern, die Chancen für deutsche Start-Ups und einen neuen Fonds.

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Frank Schultze / Agentur_ZS

Aufbruchsvisionen

Ein Video-Beitrag Frank Schultze und Jan Rübel

Anfang Dezember 2018 traf sich der Vorstand von AGRA zu einer Sitzung in Berlin - das Spitzengremium der "Alliance for a Green Revolution in Africa" besprach die nächsten Schritte ihrer Politik. Doch wie soll das Agrarwesen Afrikas in zehn Jahren aussehen? Eine Frage - viele Antworten von Experten.

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Frank Schultze / Agentur_ZS

Der Kommunikator

Ein Bericht von Jan Rübel

Was haben Elektrotechnik, Telekommunikation und Landwirtschaft gemeinsam? Sie wecken die Leidenschaft von Strive Masiyiwa: Vor 30 Jahren startete er mit 75 Dollar eine Elektroinstallationsfirma, surfte später als Pionier auf der Telekommunikationswelle – und engagiert sich heute für die Transformation afrikanischer Landwirtschaft.

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Das Gesicht der afrikanischen Landwirtschaft ist weiblich

Ein Beitrag von Beatrice Gakuba (AWAN-AFRIKA)

Afrika hat hervorragende Voraussetzungen, Landwirtschaft zu seinem Wirtschaftsmotor zu entwickeln. Doch das Potential dafür wird bei weitem nicht ausgeschöpft, unter anderem weil Frauen bei der Ausübung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit auf erhebliche Hindernisse treffen. Die Organisation AWAN Afrika will diesen Umstand ändern.

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Innovationen für eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln

Ein Beitrag der German Agribusiness Alliance

Die COVID 19-Pandemie trifft Entwicklungs- und Schwellenländer und deren ärmste Bevölkerungsteile besonders hart. Hier gilt es, frühzeitig Gegenmaßnahmen zu treffen. Unternehmen der deutschen Agrarwirtschaft wollen ihren Beitrag leisten, die Verfügbarkeit dringend benötigter Betriebsmittel zu gewährleisten.

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(c) Thomas Trutschel/BMEL/photothek

Wie neu finanziert wird

Ein Beitrag von Anna Sophia Rainer (GAA)

Kleinbäuer*innen scheitern meist am Bonitätsrahmen von Banken. Dabei würden Investitionen ihnen nachhaltig helfen, um auch Geld zu verdienen. Nun werden digitale Lösungen angedacht und intensiv diskutiert.

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(c) Privat

Wie viel Privatinvestition kann Landwirtschaft vertragen?

Ein Beitrag von Pedro Morazán

Kleinbauern in Entwicklungsländern müssen ihre Anbaumethoden modernisieren. Doch falsch verstandene Reformen könnten Armut verstärken, statt sie zu lindern.

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Neuer Anlauf zur Industrialisierung Afrikas

Ein Beitrag von Helmut Asche

Afrika steht vor dem Absprung. Es gibt vielversprechende Ansätze einer nachhaltigen Industrialisierung. Doch der Weg dahin stellt den Kontinent vor neue Herausforderungen.

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(c) Joerg Boethling/GIZ

"Wir sind eben doch kein Uber für Traktoren"

Interview mit Jehiel Oliver

Jehiel Oliver arbeitete erfolgreich im Consulting. Dann stieg er aus dem Investmentbanking aus und wurde Sozialunternehmer. Seine Mission: Traktoren für Afrika, und zwar auf Miete! Wie kam er darauf? Das beantwortet im Gespräch mit Jan Rübel.

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Silicon Valley für Afrikas Agrar-Start-ups

Ein Beitrag von Michel Bernhardt (GIZ)

Das Vorhaben “Skalierung von digitalen Agrarinnovationen durch Start-ups" (SAIS) unterstützt afrikanische Start-ups im Agrar- und Ernährungsbereich dabei ihre digitalen Innovationen zu skalieren und so eine größere Anzahl von Nutzerinnen und Nutzern zu erreichen.

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