Stadt, Land, Meer: 6 Innovationen gegen den Klimawandel

Plantscraper statt Skyscraper

Pflanzen wachsen in die Vertikale und bieten Restaurants, Cafés und Privatleuten die Möglichkeit auch auf begrenzter Fläche einen Teil ihres Obsts und Gemüses selbst anzubauen – so werden Transportwege minimiert und CO2 gespart.

Marienkäfer statt Pestizide

Wasserabweisend, magnetisch, leuchtend: Ein Projekt in Israel produziert Baumwolle mit Eigenschaften, die sonst nur durch chemische Nachbehandlung möglich sind. Durch den Anbau in Wasser senkt sich der Wasserverbrauch um 90 Prozent während Marienkäfer die Pflanzen vor Schädlingen schützen. Das Projekt zeigt: Eine Co2-neutraler Baumwollanbau ist möglich.

Speicher statt Verursacher

Böden binden dreimal mehr CO2 als die Atmosphäre. Doch durch die landwirtschaftliche Bearbeitung wird CO2 wieder freigesetzt. Carbon-Farming setzt auf Pflanzen, die CO2 aus der Luft im Boden einlagern. Die Kapazitäten werden in Form von Carbon-credits an Unternehmen verkauft, die so ihre Emissionen ausgleichen können.

Olivenbaum statt Bohnenstrauch

Mehrjährige Sorten wie Äpfel, Trauben und Oliven können mit ihren tieferen Wurzeln Wasser von feuchten Böden besser aufnehmen und befestigen. Dadurch sind sie weniger ressourcen- und chemikalien-intensiv im Anbau. Forscher:innen entwickeln derzeit mehrjährige Versionen von Getreide, Gemüsen und der Sonnenblume.

Pflanzendünger statt Haarabfall

Studenten in Tansania haben einen Flüssigdünger entwickelt, der durch die Zugabe von Potassium Hydroxide Nährstoffe aus Haarresten löst. Diese können von den Pflanzen für Wachstum und Entwicklung genutzt werden.

Algen statt Öl

Algen könnten der biologische Treibstoff der Zukunft sein. Dafür werden sie genetisch verändert, um genügend Fette für Kraftstoff anzubauen. Der Vorteil: Algen wachsen in Salzwasser und benötigen dafür CO2. So sind sie eine natürliche Co2-Senke, sparen sowohl Frischwasser als auch Anbauflächen, und könnten den Traktor von Morgen antreiben.

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Afrikas Baumwollanbau hat eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung von Armut. Die Initiative “Cotton Made in Africa” fördert den nachhaltigen Anbau. Ein Element davon: die Anwendung biologischer Pestizide. Insektenkundler Ben Sekamatte und der Baumwollgesellschaftsmanager Boaz Ogola sprachen mit Jan Rübel über bessere Böden und höhere Ernten.

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Förderung für nachhaltig wirtschaftende Start-Ups

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Ein Projekt des World Resources Institute

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Synthetische Pestizide – Segen oder Fluch?

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