Neuer Anlauf zur Industrialisierung Afrikas

Afrika steht vor dem Absprung. Es gibt vielversprechende Ansätze einer nachhaltigen Industrialisierung. Doch der Weg dahin stellt den Kontinent vor neue Herausforderungen.

(c) Rainer Kwiotek/Zeitenspiegel
Die digitale Revolution wird auch die Zukunft Afrikas prägen. Neben der Landwirtschaft entstehen viele Jobs in modernen Service-Branchen, vor allem im IT-Bereich. (c) Rainer Kwiotek/Menschen für Menschen

Helmut Asche

Prof. Dr. Helmut Asche, Jahrgang 1951, arbeitete von 1985 bis 2005 als Mitarbeiter der damaligen GTZ und war von 2006 an Hochschullehrer an den Universitäten Leipzig und Mainz.

In afrikanischen Ländern arbeitet die Mehrzahl der Beschäftigten meist in der Landwirtschaft. Nach allen Vorhersagen wird das normalerweise auch so bleiben. Die große Mehrzahl neuer Arbeitsplätze wird in der Landwirtschaft, jedenfalls im ländlichen Raum, entstehen. Außerdem eröffnen sich Beschäftigungsperspektiven in der Infrastruktur und modernen Service-Branchen, vor allem im IT-Bereich.

 

Vor nicht einmal zwei Jahrzehnten beschrieb die Fachwelt diese Kombination von Landwirtschaft und Dienstleistungen als den einzig möglichen Trend kontinentaler Wirtschaftsentwicklung. Wissenschaftliche Papiere mit Titeln wie ‚Should Africa industrialise?‘ – speziell aus angelsächsischen Federn – beantworteten diese Frage regelmäßig mit „nein“ und empfahlen ein Überspringen des Industriezeitalters. Das sogenannte Leapfrogging, Bockspringen, bezeichnete hier das Auslassen eines ganzen Wirtschaftssektors, der verarbeitenden Industrie, und legte stattdessen den direkten Übergang in ein reines Agrar- und Service-Zeitalter nahe. Die Nachahmung des ostasiatischen Entwicklungsmodells erschien unrealistisch. Ganz und gar ausgeschlossen war eine gezielte Industriepolitik, die dem langsamen Tempo hätte nachhelfen können. Zu tief saß die Erinnerung an die grandios gescheiterten Versuche in Lateinamerika und Afrika, Industrialisierung mit Staatsbetrieben hinter hohen Zollmauern zu bewerkstelligen, was von Ausnahmen abgesehen hauptsächlich zur Serienproduktion weißer Elefanten geführt hatte.

 

Nicht erst seit die Flüchtlingskrise der Frage nach Arbeitsplätzen in Afrika eine neue Bedeutung verliehen hat, hat sich hier ein tiefgreifender Paradigmenwechsel vollzogen. Neue Untersuchungen zur Beschäftigungsentwicklung in Afrika zeigen, dass das Jobwachstum im privaten Service-Bereich, im öffentlichen Dienst oder der Landwirtschaft nicht annähernd die Zahl der Arbeitsplätze schaffen wird, die für all die jungen Arbeitskräfte erforderlich sind. Das demographische Window of Opportunity klappt dann gleich wieder zu. Durchgespielte Szenarien zeigen die Notwendigkeit eines drastischen Wandels, der ohne energische politische Unterstützung wiederum unrealistisch ist. So ist schließlich mit der verarbeitenden Industrie als Jobmotor auch die Industriepolitik wieder ins Zentrum der entwicklungspolitischen Debatte gerückt. Zu dieser Agenda kommen die neuen Anforderungen wirtschaftlicher und ökologischer Nachhaltigkeit. Rauchende Schlote sind auch in Afrika keine wirkliche Option mehr. Nichts weniger als ein dreifacher Paradigmenwechsel ist also umzusetzen. Viel schwieriger kann die Aufgabe eines Industrie- und Handelsministeriums, das diesen Prozess mit der Privatwirtschaft koordinieren soll, nicht sein.

 

Planung ist nicht leichter, sondern schwerer geworden

Immerhin sind die praktischen Modalitäten moderner Industriepolitik einigermaßen geklärt: ein gemeinsamer Suchprozess von öffentlicher Hand und privater Wirtschaft nach industriellen Investitionsmöglichkeiten, gezielte Förderung mit klarem Zeithorizont und öffentlicher Kontrolle, und so weiter (siehe auch: PEGNet Policy Brief) Theoretisch viel weniger klar ist, welche Industriezweige die wirtschaftlichen Nachzügler unter den Entwicklungsländern denn nun anstreben sollen. Das folgt schon aus der Anlage moderner Industriepolitik, welche die kollektive ‚Self-Discovery‘ in einer Welt komplexer industrieller Arbeitsteilung zum Prinzip erhoben hat. Wachstumsmuster sind generell vielgestaltiger als sie in früheren Industrialisierungsstadien erschienen. Eine klassische Abfolge von Entwicklungsschritten, von der Leicht- bis zur Schwerindustrie, ist kaum noch beschreibbar. Planung ist also im Rahmen einer modernen Industriepolitik nicht leichter, sondern schwerer geworden.

 

Natürlich werden auch in einem solchen Szenario viele Arbeitsplätze nachgelagert zur Landwirtschaft entstehen, das heißt, in der Agro-Industrie oder in der Verarbeitung agrarischer Rohstoffe wie Textil- und Lederwaren. Die Tatsache, dass gemäß dem ‚Flying Geese‘-Paradigma (Fluggänse-Modell) die Industrie von einem Land zum nächsten weiterzieht, begünstigt das: zu sehen am Beispiel arbeitsintensiver Industrien, die einst in Japan begannen und nun längst von China westwärts ziehen. Allerdings lernt eine Volkswirtschaft im Ganzen nicht viel von der Ansiedlung ausgereifter, arbeitsintensiver Industrien. Das Entstehen von Jobs und technologischem Knowhow ist auch in Afrika nicht deckungsgleich. Eine Wirtschaftspolitik, die dynamische industrielle Netzwerke fördert, muss auf beides zielen. In gewollter Anspielung auf das, was in unseren PCs steckt, habe ich das den doppelten Kern (dual core)  moderner Industrialisierungsstrategien genannt. Südafrikas zum Teil erfolgreiche Industriepolitik kommt dem in der Praxis am nächsten.

 

Dass viele dieser Trends für Afrika nicht sicher vorhersagbar sind, gilt auch für die Versprechen, welche die digitale Revolution bereithält. In IT-gesättigten Branchen liegt der eine Schwerpunkt – im Überspringen des Stadiums der Festnetz-Telefonie oder in der Entwicklung von innovativen Bankdienstleistungen. Tatsächlich blühen die Startups in Afrika vor allem in der Entwicklung von Software und IT-gestützten Dienstleistungen. Demgegenüber sind die neuen Risiken für klassische Industriebeschäftigung, die durch die Ausbreitung des Internets der Dinge entstehen, beziehungsweise durch das, was wir in Deutschland als Industrie 4.0 bezeichnen, für Entwicklungsregionen noch gar nicht umrissen. Wir wissen also nicht genau, wie sich die digitale Revolution in Afrika unter dem Strich auswirken wird.

 

Bleiben wir bei Sprungversuchen. Die zweite Branche, die in Afrika mit neuartigen technischen Lösungen aufwartet, ist der Bereich der erneuerbaren Energien, insbesondere mit netzfernen Solarsystemen, und bald wohl Kombinationen mit netzgebundenen Lösungen. Wie bei der Telekommunikation wird hier das Systemversagen großer Netzwerke in Afrika kreativ überbrückt, und das Ergebnis ist auch ein wachsender Beitrag zu nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung im Sinne der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG). Jedenfalls ist nun gegen einschlägige Thesen aus der alten Entwicklungsökonomie klar geworden, dass Leapfrogging sich nicht auf das Überspringen von Industrialisierung im Ganzen, sondern auf sprunghafte Fortschritte innerhalb einzelner Industrien und Dienstleistungen in Richtung nachhaltiger und inklusiver Lösungen bezieht. Allerdings ist die energiepolitische Debatte in Afrika noch längst nicht im Sinne der Nachhaltigkeit entschieden. Große kohlereiche Länder wie Mozambique, Nigeria oder Südafrika stehen vor der Wahl, zumindest für eine Übergangsphase ihrer Entwicklung: Sollen sie voll auf erneuerbare Energien setzen oder erst einmal auf einen Energie-Mix?

 

Einige Forscher sagen, afrikanische Firmen sollten sich auf einzelne Arbeitsschritte konzentrieren und nicht auf die Ansiedlung ganzer Industriezweige.

 

Ähnlich unübersichtlich ist die Perspektive industrieller Arbeitsteilung. Die Partizipation afrikanischer Produzenten in globalen und regionalen Wertschöpfungsketten zu fördern, gehört zu den neuen EZ-Routinen. Einige Forscher sagen, afrikanische Firmen sollten sich auf einzelne Arbeitsschritte konzentrieren und nicht auf die Ansiedlung ganzer Industriezweige. Doch wo eben noch die Auflösung konzentrierter Industrieproduktion („The Great Unbundling“) beschrieben wurde, sind nun wieder Trends zur Re-Agglomeration wichtiger Industriezweige zu beobachten. Ist es also doch sinnvoll, eine vollintegrierte Textilkette in Äthiopien zu haben, oder zumindest in einer Regionalgemeinschaft? Hier ist Entwicklungsländern schwer zu raten. Wegen dieser Unsicherheiten, die nur in strukturiertem Dialog mit praktischen Iterationsschleifen einzugrenzen sind, aber auch wegen der politökonomischen Risiken – wie Korruption oder Klientelismus – gehört moderne Industriepolitik in Entwicklungsländern zu den anspruchsvollsten Politikfeldern. Vielen Ländern wird sie nicht gelingen, zumal noch mindestens zwei Probleme hinzukommen.

 

Eine der spannendsten entwicklungspolitischen Herausforderungen

(c) Rainer Kwiotek/Zeitenspiegel
Helmut Asche: "Afrika ist voll von phantasievollen Inititiativen für eine nachhaltige Industrialisierung."

 

Besonders schwierig ist Industrieförderung in einer Ländergruppe, die eigentlich die finanziellen Mittel dafür hätte: Länder, die reich an mineralischen Rohstoffen sind. Hier ist der Entwicklungsökonomie auch nach jahrzehntelanger Diskussion über den sogenannten Ressourcenfluch nur in Umrissen klar, wie der strukturellen Benachteiligung von Landwirtschaft und Verarbeitendem Gewerbe gezielt beizukommen ist.

 

Da ist schließlich der Zusammenhang von Industrialisierung und Regionalintegration. Dass eine ganze Reihe von Industrien aus Gründen der Skalenökonomie große zusammenhängende Märkte braucht, ist die eine Facette. Umgekehrt steht und fällt erfolgreiche Regionalintegration ihrerseits mit verhältnismäßig ausgeglichener Industrialisierung unter den Mitgliedsländern. Und das ist politisch noch schwieriger zu bewerkstelligen. Auch die Förderung regionaler Wertschöpfungsketten hat nicht automatisch einen ausgleichenden Effekt. Industrie- wie Entwicklungsländer verfallen daher immer mal wieder auf die Idee, Industriepolitik gegen die eigene Regionalgemeinschaft zu betreiben. Was dem einen sein „Buy American“ auf Kosten des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA, ist dem anderen sein „Buy Ugandan“ auf Kosten der ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC). Beides ist problematische Politik, um es milde auszudrücken. Überhaupt ist der Zusammenhang von Agrar-, Industrie- und Handelspolitik unsicheres Gelände geblieben. Aus all diesen Gründen ist die Zahl der afrikanischen Länder, die tatsächlich in einigen Branchen erfolgreiche Industriepolitik betrieben hat, sehr klein geblieben: Mauritius, Südafrika, Botswana, Äthiopien, Ruanda. Und auf der Liste steht kein einziger Ölproduzent.

 

Man kann das auch positiv wenden: Nachhaltige Industrialisierung wird für lange Zeit eine der spannendsten entwicklungspolitischen Herausforderungen bleiben, und und Afrika ist voll von phantasievollen Initiativen dazu. 

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Deutsche G7-Präsidentschaft – Mit aller Macht gegen den Hunger 

Ein Beitrag der Welthungerhilfe

Im Vorfeld des G7-Gipfels diskutierten Expert:innen aus Politik und Zivilgesellschft nachhaltige und effektivere Handlungsoptionen der G7-Staaten zur Hungerbekämpfung.

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Digitalisierung: Die Zukunft der Landwirtschaft?

Ein Beitrag der GIZ

Digitale Instrumente für eine klimaintelligente Landwirtschaft einsetzen: Auf der ICTforAg Konferenz im März 2022 diskutierte die digitale Landwirtschafts-Community die Herausforderungen und Chancen der nächsten Grünen Revolution.

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„Die Corona-Pandemie erhöht Gewalt gegen Frauen“

Interview mit Léa Rouanet

In afrikanischen Ländern besteht nach wie vor ein enormes geschlechtsspezifisches Gefälle beim Zugang zu Arbeit und Kapital. Was sind die Folgen von Covid-19 für die dortigen Frauen? Jan Rübel befragte Léa Rouanet zu Lockdowns und genderbasierter Gewalt. Die Ökonomin arbeitet im Africa Gender Innovation Lab der Weltbank.

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KLAUS WOHLMANN / GIZ

Bauern sind schlau

Von Jan Rübel

Aus dem Labor für die Massen: Maria Andrade züchtete neue biofortifizierte Süßkartoffeln, welche in Afrika breit angebaut werden. Sie setzt ihre Hoffnung auf eine Transformation afrikanischer Landwirtschaften.

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5 Fragen an Gunther Beger (BMZ): Was ist zu tun?

Interview mit Gunther Beger (BMZ)

Was kostet es, den Hunger in der Welt bis 2030 nachhaltig zu beenden? Diese Frage stellte das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) und beauftragte zwei Forschungsteams, eine Antwort zu finden. Die Ergebnisse der Studien wurden am 13. Oktober im Vorfeld des Welternährungstages vorgestellt.

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Ist die Weltgemeinschaft im Kampf gegen Hunger noch auf Kurs?

Interview mit Miriam Wiemers (Welthungerhilfe)

Der Welthunger-Index (WHI) 2020 zeigt: Die globale Gemeinschaft ist nicht auf Kurs, um das international gesteckte Ziel “Kein Hunger bis 2030” zu erreichen. Bei dieser derzeitigen Entwicklungsgeschwindigkeit werden etwa 37 Länder bis 2030 nicht einmal ein niedriges Hungerniveau erreichen.

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"Landwirtschaftliche Forschung löst den gordischen Knoten"

Interview mit Weltbank-Vize Jürgen Vögele

Die Agrarforschungsorganisation CGIAR stellt sich systematisch neu auf. Wir sprachen mit Jürgen Vögele, Vice President for Sustainable Development der World Bank, über die bisherigen Fortschritte - und erörtern, was gebündelt getan werden muss, um in zehn Jahren weltweiten Hunger zu stoppen.

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Schranken wegen der Pandemie: Antworten der Kleinbauern

Eine Studie des SLE

Der Lockdown wegen COVID-19 traf die Wirtschaft stark - darunter besonders die Landwirtschaft mit ihren Lieferketten und Absatzmärkten. Welche kreativen Umgangsstrategien haben die Betroffenen dabei gefunden? Das Seminar für ländliche Entwicklung hat hierzu eine Forschungsstudie begonnen.

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GFFA 2021: Klima und Corona geraten beim Forum in den Fokus

Ein Bericht von David Sahay (Zeitenspiegel)

110 Teilnehmer*innen aus 120 Nationen haben sich auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) über die Herausforderungen bei der Welternährung ausgetauscht. Sie stellten sich der wichtigen Frage: Wie können Ernährungssysteme der Gesundheit von Mensch und Planet zugleich dienen?

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„Wir müssen uns auf das Unvorhergesehene vorbereiten“

Interview mit Dr. Maria Flachsbarth (BMZ)

Die Pandemie hat gezeigt, dass Gesundheit und Ernährung eng zusammenhängen. Die One-Health-Initiative stärkt das Engagement und die interdisziplinäre Zusammenarbeit in diesen Feldern. Welche Rolle die deutsche Politik dabei spielt und wo die Herausforderungen liegen, erklärt D. Maria Flachsbarth im Interview.

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5 Fragen an Jann Lay: Was macht Corona mit der Wirtschaft?

Interview mit Jann Lay (GIGA)

Die Corona-Pandemie trifft die Volkswirtschaften weltweit sehr hart - doch die Entwicklung in afrikanischen Ländern ist durchaus divers. Es gibt unterschiedliche Geschwindigkeiten, Resilienzen und Verwundbarkeiten. Woran liegt das? Apl. Prof. Jann Lay vom GIGA-Institut gibt Antworten.

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Quinoa could have a huge potential in Central Asia, where the Aral Sea Basin has been especially hard-hit by salinisation.

"Wir müssen alle verfügbaren Ressourcen mobilisieren"

Ein Beitrag von Ismahane Elouafi (ICBA)

Süßwasserdefizite betreffen immer mehr Menschen auf der ganzen Welt. Um dem entgegenzuwirken, wird sich unser globales Ernährungssystem ändern müssen, so unsere Autorin. Ein Plädoyer für mehr Forschung zu alternativen Nutzpflanzen und intelligenten Wasserlösungen.

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"Es war noch nie so möglich"

Interview mit Carin Smaller (Ceres2030) über die Macht der Zahlen

Zwei Jahre lang erforschte das Ceres2030-Team Antworten auf die Fragen, wie viel es kostet, SDG 2 zu erreichen - und wo das Geld am effektivsten eingesetzt werden sollte. IISD Senior Advisor und Ceres2030 Co-Direktorin Carin Smaller über Kleinbauern, maschinelles Lernen und die Teilhabe von Frauen.

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Der Reissektor in Westafrika: Eine politische Herausforderung

Neue Einblicke zur Entwicklung des Handels und der Reiswertschöpfungskette in Westafrika

Niedrige Importzölle, Schmuggelaktivitäten, unvorhersehbare Steuerbefreiungen und eine schwache Durchsetzung von Lebensmittelsicherheitsnormen: Das Potenzial lokaler Reis-Wertschöpfungsketten wird in westafrikanischen Ländern untergraben.

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Was sind uns unsere Lebensmittel wert?

Ein Beitrag des TMG ThinkTank for Sustainability

Auf dem Weg zu integrierten Bewertungsinstrumenten im Ernährungs- und Landwirtschaftssektor mit Hilfe von „True Cost Accounting“ (TCA, Tatsächliche Kosten Berechnung).

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Corona und die steigenden Lebensmittelpreise: Was passiert wirklich?

Ein Beitrag des IFPRI

Ein Blick auf die Datenlage (Stand 11. Februar 2022) und was getan werden kann um die nächste Lebensmittelpreiskrise zu verhindern.

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„Vielfalt ist das Grundprinzip, das es zu nutzen gilt“

Ein Interview mit Shakuntala Thilsted

Die Aquaforscherin Shakuntala Thilsted über die lange vernachlässigten Vorteile einer aquatischen Ernährung, ihre Erfahrungen und Erfolge auf diesem Gebiet, und das emanzipierende Potenzial einer nachhaltigen Transformation solcher Ernährungssysteme.

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Neues Mindset für neue Agrarforschungs-Strategie

Ein Beitrag von Lennart Woltering (CGIAR)

Anlässlich des 15. CGIAR System Council Meetings teilt Lennart Woltering seine Einschätzung zum laufenden Reformprozess „One CGIAR“.

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Für einen gerechten Übergang zu einem nachhaltigen Planeten müssen wir Landrechte sichern

Ein Beitrag von TMG

Auf der UNCCD COP15 richtete der Töpfer Müller Gaßner Think Tank (TMG) vier Nebenveranstaltungen aus. Auf der Agenda der Auftaktveranstaltung standen Diskussionen für den Menschenrechts- und Landnavigator.

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