Kontinent im Aufwärtstrend

Partnerschaften für Afrikas Jahrhundert: Innovation und Führung als Treiber für Wachstum und Produktivität in ländlichen Gebieten.

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Arbeit mit dem Handtraktor: Der afrikanische Agrarsektor ist noch weitgehend unterentwickelt. © Jörg Böthling/GIZ

Agnes Kalibata

(c) Dennis Williamson

Dr. Agnes Kalibata ist seit 2014 Präsidentin der AGRA. Als ehemalige Ministerin für Landwirtschaft und Wildbestände in Ruanda gilt sie südlich der Sahara als eine der erfolgreichsten Personen, die je dieses Ressort bekleideten. Dr. Kalibata war auch für das International Institute of tropical agriculture in Uganda sowie für mehrere andere Organisationen im Bereich Agrarentwicklung tätig.

 

 

Es besteht kein Zweifel daran, dass sich Afrika bereits im Aufwärtstrend befindet. Das Pro-Kopf-Einkommen südlich der Sahara wuchs zwischen 2000 und 2014 um 35 Prozent. Die Armutsraten sinken. Dabei ist der Prozentsatz der Menschen, die von weniger als 1,60 Euro pro Tag leben, von 54 Prozent im Jahr 1990 auf 41 Prozent im Jahr 2013 zurückgegangen.

 

Der größte Teil dieses Wachstums entfällt auf Länder, die der Landwirtschaft Priorität eingeräumt haben. So hat beispielsweise das 25-jährige stetige Wachstum des äthiopischen Agrarsektors die ländliche Armut halbiert, und in Ruanda hat sich die Armut im selben Zeitraum, angetrieben durch einen wachsenden Agrarsektor, um 25 Prozent verringert. Das Ergebnis dieser Fortschritte sind Arbeitsplätze und eine bessere Lebensgrundlage für Millionen afrikanischer Familien.

 

Aber natürlich herrscht nicht nur eitel Sonnenschein. Trotz der erzielten Fortschritte ist der Agrarsektor noch weitgehend unterentwickelt. Die Produktivität bleibt unter ihrem Potenzial, was auf die unzureichende Verwendung von ertragssteigernden Technologien wie hochwertigem Saatgut, den limitierten Zugang zu Finanzmitteln, ineffiziente Märkte, die begrenzte ländliche Infrastruktur und Lücken – insbesondere beim Zugang von Frauen zu Ressourcen wie Betriebsmitteln, Land, Arbeit und Beratungsdiensten – zurückzuführen ist.

 

Diese Herausforderungen werden durch ein suboptimales politisches Umfeld und die Unfähigkeit, sich auf Schocks und Stress einzustellen und zu reagieren, noch verschärft. Infolgedessen bleibt die Jahresrechnung für Nahrungsmittelimporte – derzeit bei 40 Milliarden US-Dollar – nicht nur hoch, sondern wächst weiter.

 

Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass Afrika seine Landwirtschaft ausbauen und die Lebensgrundlagen verbessern kann. 

Damit sich der Kontinent entwickeln kann, müssen wir das Potenzial von Millionen von Afrikanern – größtenteils Kleinbauern – ausschöpfen, die ihren Lebensunterhalt mit Landwirtschaft und Agrarbetrieben verdienen und etwa 80 Prozent der auf dem gesamten Kontinent verbrauchten Lebensmittel und landwirtschaftlichen Erzeugnisse bereitstellen.

 

Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass Afrika seine Landwirtschaft ausbauen und die ländlichen Lebensgrundlagen verbessern kann, wie man es in anderen Regionen sehen kann, die moderne Volkswirtschaften aufgebaut haben, indem sie zunächst ihren Agrarsektor für integratives Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen gestärkt haben. Nehmen Sie zum Beispiel China. Die landwirtschaftliche Transformation führte dort zu einem raschen Rückgang der ländlichen Armut von 53 Prozent im Jahr 1981 auf acht Prozent im Jahr 2001. Vietnam, das andere Beispiel, reduzierte die Armut durch gezielte Investitionen in den Agrarsektor von 56 Prozent im Jahr 1986 auf drei Prozent im Jahr 2018.

 

 

Afrika ist für seine eigene Zukunft verantwortlich

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Die Parabolspiegel dieser Reismühle in Burkina Faso erzeugen Dampf – gut für die Rohstoffverarbeitung. © Jörg Böthling/GIZ

Die Alliance for a Green Revolution in Africa (AGRA) – eine auf den Bauern ausgerichtete, von Afrika geführte Institution – hat sich zur Transformation der Landwirtschaft des Kontinents als sicherster Weg zu einem integrativen Wirtschaftswachstum verpflichtet.

Wir sehen den Schlüssel in innovationsgetriebenen und nachhaltigen Produktivitätssteigerungen sowie dem Zugang zu innovativen Finanzmitteln und Märkten. In unserer Strategie für 2017 bis 2021 unterstützen wir gemeinsam mit unseren Partnern 11 afrikanische Länder und 30 Millionen Kleinbauernhaushalte bei der Steigerung ihres Einkommens und der Verbesserung ihrer Ernährungssicherheit. 

Wir versuchen nicht, Strategien zur Nahrungsmittelproduktion aus Asien, Lateinamerika oder anderen Ländern nachzuahmen. Wir verfolgen eine einzigartige afrikanische grüne Revolution, die auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Bevölkerung, die Vielfalt unseres Kontinents und die Herausforderungen für die afrikanischen Landwirte, von denen die meisten Kleinbauern sind, zugeschnitten ist.

 

Hat das funktioniert? Schauen wir uns die Beweise an.

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Dr. Agnes Kalibata bei der Festveranstaltung mit Podiumsdikussion zur AGRA Tagung in Berlin. © Frank Schultze/GIZ

Seit unserer Gründung im Jahr 2006 arbeiten wir mit Regierungen und Partnern in 18 Ländern zusammen, um den Landwirten Zugang zu ertragssteigernden Technologien wie lokal angepasstes Saatgut, gezielte und gerechte Düngung und Zugang zu Märkten zu ermöglichen. Durch diese Arbeit haben heute über 15 Millionen Bauernfamilien Zugang zu Inputs, Ausbildung, Finanzierung und Märkten, sodass sie ihre Betriebe nutzen können, um ein besseres Leben für ihre Familien zu ermöglichen. 

 

Wir haben in die Ausbildung und den Aufbau von rund 700 Wissenschaftlern in den Bereichen Pflanzenzüchtung, Bodenfruchtbarkeitsmanagement und Politikgestaltung an afrikanischen Universitäten auf MSc- und PhD-Ebene investiert. Die Forschung dieser Wissenschaftler in Kombination mit derjenigen ihrer Kollegen in den nationalen Forschungsinstituten und an den afrikanischen Universitäten hat in den letzten zehn Jahren mehr als 650 neue Pflanzensorten hervorgebracht, deren Merkmale speziell auf die lokalen Anbaubedingungen abgestimmt sind und die den Bedürfnissen der lokalen Landwirte einschließlich Dürre- und Schädlingsresistenz, höherer Erträge und höheren Nährstoffgehalts entsprechen.

 

Diese Wissenschaftler, die unter den lokalen Bedingungen aufgewachsen sind, wissen am besten, was die Landwirte brauchen. Eine solche Wissenschaftlerin aus Uganda hat zum Beispiel eine Bohnensorte entwickelt, die nahrhafter ist und vor allem schneller kocht. Dies basierte auf ihrer Erfahrung, die sie in der Kindheit gesammelt hatte, als sie auf der Suche nach Brennholz über weite Strecken laufen musste und viel Zeit damit verbrachte, den Topf ihrer Mutter zu bewachen, während die Bohnen kochten, und sie so die Schule versäumte.

 

Wissenschaftler, die unter lokalen Bedingungen aufgewachsen sind, wissen am besten, was die Landwirte brauchen.

 

Die Arbeiten zur Verbesserung der Bodengesundheit haben fast 6 Millionen Kleinbauern erreicht und 1,6 Millionen Hektar stark dezimierter Anbauflächen durch unser integriertes Programm zur Verbesserung der Bodengesundheit wiederbelebt.

 

Um die landwirtschaftlichen Gemeinschaften mit diesen Technologien zu versorgen, haben wir die Gründung von Tausenden lokaler afrikanischer Landwirtschaftsunternehmen unterstützt, einschließlich der Förderung von 114 afrikanischen Saatgutunternehmen, welche die lokale Saatgutproduktion von 2.000 Tonnen im Jahr 2007 auf fast 800.000 Tonnen im Jahr 2017 für etwa 15 Kulturen, die für afrikanische Landwirte wichtig sind, deutlich gesteigert haben.

 

Diese Saatgutfirmen und andere Betriebsmittelunternehmen arbeiten mit Agrarhändlern – kleinen Läden in ländlichen Gebieten – zusammen, die den „Last Mile“-Kontakt zu den Landwirten herstellen. AGRA hat beim Aufbau von mehr als 35.000 solcher Geschäfte in den Ländern, in denen sie tätig ist, geholfen. Zusammen mit den Investitionen unserer Partner hat diese Arbeit die Entfernung, die der Landwirt zum Geschäft zurücklegt, in den letzten 10 Jahren von über 50 km auf durchschnittlich 11 km reduziert.

 

Partnerschaften mit Bauernverbänden, Finanzinstituten sowie kleinen und mittleren afrikanischen Agrarunternehmen haben afrikanischen Landwirten geholfen, rund 750.000 Tonnen Produkte zu einem Preisaufschlag von 10 bis 50 Prozent zu verkaufen. 

 

Staatlich gelenkte Transformation

 

Basierend auf den Lehren, die wir aus unserem ersten Jahrzehnt des Bestehens gezogen haben, glauben wir, dass die Regierungen entscheidend daran beteiligt sind, die nationale und regionale Transformation der Landwirtschaft voranzutreiben. Die Zukunft Afrikas wird von einer engagierten und innovativen Führung sowie regelmäßigen und rigorosen Messungen abhängen, um das für die landwirtschaftliche Transformation erforderliche Wachstum voranzutreiben. Wie der Vorsitzende des Vorstands meiner Organisation Herr Strive Masiyiwa kürzlich auf einer hochrangigen Veranstaltung im Bundesministerium für Entwicklung mit der deutschen Vordenkerrolle im öffentlichen und privaten Sektor in Berlin sagte, wird weder Geld noch ausländische Hilfe Afrika verändern. Die Entwicklung des Kontinents wird – wenn auch mit ein wenig Hilfe von Freunden und Partnern – durch Afrikaner geleitet und durchgeführt.

 

Vor diesem Hintergrund haben wir beschlossen, mit Regierungen und anderen wichtigen Akteuren zusammenzuarbeiten, um Kapazitätslücken zu identifizieren und zu artikulieren, evidenzbasierte Interventionen vorzuschlagen und Investitionen zur Stärkung der staatlichen Leistungsfähigkeit der Länder für ihre Bürger zu tätigen. 

 

Die Entwicklung Afrikas liegt in den Händen der afrikanischen Führungspersonen.

 

Es steht außer Zweifel, dass die Entwicklung Afrikas in den Händen der afrikanischen Führungspersonen liegt. In Fällen, in denen die Regierungen die Verantwortung übernehmen, folgen Fortschritte. Ghana, ein Schwerpunktland für AGRA, ist ein Beispiel für Länder, die sich weiterentwickelt haben. Sein bekanntes Programm „Planting for Food and Jobs“ erzielte einen Erntewert von 1,2 Milliarden GH¢ (208.488.267 Euro) und führte zur Schaffung von 745.000 Arbeitsplätzen allein in seinem ersten Jahr.

 

Daher setzt sich die AGRA für einen Ansatz ein, bei dem alle Maßnahmen – von uns, unseren Partnern und allen anderen Beteiligten der Branche – durch die Prioritäten und Visionen der Regierung für den Agrarsektor geleitet werden und sich an diesen ausrichten. Der Beweis, den wir sehen, besteht darin, dass sich die Länder verpflichten, das zu tun, was für ihre Bürger richtig ist. Die einzige Einschränkung, der sie ausgesetzt sind, ist die unzureichende Kapazität in einem Bereich, in dem Wissenschaft und Erkenntnisse entscheidend für den Fortschritt sind.

 

AGRA wurde als eine afrikanische Institution gegründet mit einer der größten Gruppierungen von zum großen Teil vom Kontinent stammenden afrikanischen Landwirtschaftsexperten, welche die Herausforderungen ihrer Länder verstehen und sich verpflichten, mit anderen aus der ganzen Welt zusammenzuarbeiten, um Lösungen für die dringendsten Herausforderungen Afrikas zu finden und Regierungen bei der Beseitigung ihrer Kapazitätsengpässe zu unterstützen.

 

Partnerschaften

 

Um das ehrgeizige Ziel eines ernährungssicheren Afrikas zu erreichen, das von einem florierenden Agrarsektor getragen wird, muss man mit starken und engagierten Partnern aus Regierungen und Privatwirtschaft zusammenarbeiten.

 

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist einer dieser Partner. Im Rahmen der Initiative EINEWELT ohne Hunger investiert es jährlich rund 1,5 Milliarden Euro in die Ernährungssicherheit und die ländliche Entwicklung. Hierunter fallen 10 Millionen Euro zur Mitfinanzierung der Fünfjahresstrategie der AGRA zur Steigerung der Produktivität, zur Bekämpfung des Hungers, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Erhöhung der Einkommen von 1,2 Millionen Kleinbauern in Burkina Faso und Ghana.

 

Diese Partnerschaft mit dem BMZ trägt zusammen mit ihren Investitionen in die GIZ und die KfW dazu bei, den Einsatz nachhaltiger, produktivitätssteigernder Technologien zu stärken, die Verluste nach der Ernte zu reduzieren, die Landwirte an stabile Märkte anzubinden und das Umfeld zu verbessern – auch durch die Zusammenarbeit mit Finanzinstituten, um den Zugang der Landwirte zu Finanzierungen zu verbessern.

 

Die Investition des BMZ im Rahmen dieser Partnerschaft unterstützt die Stärkung der afrikanischen Regierungen und fördert KMU und öffentliche Einrichtungen, die den Landwirten bessere Dienstleistungen für mehr Produktivität, Wirtschaftswachstum und Beschäftigung bieten.

 

 

Frank Schultze / Agentur_ZS
Dr. Agnes Kalibata ist die Präsidentin der Alliance for a Green Revolution in Africa (AGRA). © Frank Schultze/GIZ

Schlussfolgerung

Es gibt keinen Grund, warum dies nicht Afrikas Jahrhundert sein sollte. Engagierte Regierungen, ein günstiges Umfeld für das Engagement des Privatsektors und starke Partnerschaften werden entscheidend sein, um diesen Moment zum Zwecke der Förderung eines integrativen Wirtschaftswachstums sowie zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Chancen in den ländlichen Gebieten zu nutzen.

 

Wir begrüßen und schätzen die Führungsrolle des BMZ und insbesondere die Arbeit im Rahmen der Initiative EINEWELT ohne Hunger sowie des „Compact with Africa“, die beide auf Grundlage einer gegenseitigen Partnerschaft im Gegensatz zur traditionellen, projektbezogenen Zusammenarbeit eine Beziehung zu Afrika gefördert haben. Insgesamt erkennen wir die bedeutende Führungsrolle an, welche die Bundesregierung, die Privatwirtschaft, die Durchführungsorganisationen und die Zivilgesellschaft in den letzten Jahren bei der Unterstützung der landwirtschaftlichen und ländlichen Entwicklung Afrikas gespielt haben.

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Wie gelingt Welternährung in Zeiten der Klimaveränderung?

Ein Beitrag von Jan Grossarth

Genveränderte Bakterien, die zu essbaren Proteinen werden. Kühe grasen auf dem Feld und in einer industrielle Kreislaufwirtschaft entsteht kein Abfall. Journalist Jan Grossarth sieht ein Silberstreifen am Horizont für die Zukunft der Welternährung.

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Der Umbau des Ernährungssystems beginnt und endet mit Vielfalt

Ein Beitrag von Emile Frison und Nick Jacobs (IPES-Food)

Die industrielle Landwirtschaft hat es bisher nicht geschafft, Probleme wie Hunger oder Mangelernährung zu lösen. Sie scheint vielmehr weitere Probleme zu verursachen. Emile Frison und Nick Jacobs fordern einen Umbau des Ernährungssystems und betonen die Schlüsselrolle der Vielfalt.

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(c) GIZ

Landrechte für eine sichere Lebensgrundlage: Mein Land ist mein Leben

Drei Viertel der Weltbevölkerung besitzt keine juristisch abgesicherten Landrechten, was fehlende Investition und mangelnde Innovation begünstigt. Das Projekt "Improvement of Livelihood and Food Security" unterstützt Kleinbauern und Kleinbäuerinnen Land zu erwerben.

Ein Projekt der GIZ

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Ohne Klimaschutz keine Ernährungssicherheit

Ein Beitrag von Michael Kühn (WHH)

Der Klimawandel ist für die Menschen im Globalen Süden längst im Alltag angekommen. Mit welchen Auswirkungen kämpfen die Betroffenen und welche Forderungen ergeben sich daraus für die Klimakonferenz?

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Ein Klima des Hungers: Wie die Klimakrise den Hunger befeuert

Eine Fotoreportage der Agentur Zeitenspiegel

Jeder Temperaturanstieg um einen Grad Celsius erhöht das Konfliktrisiko um zwei bis zehn Prozent. Die Klimakrise ist eine humanitäre Krise, wie die Fotos von Christoph Püschner und Frank Schultze zeigen.

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Wie bekämpfen wir den Hunger in Zeiten der Klimakrise?

Ein Interview mit Martin Frick (WFP)

Die Klimakrise wirkt als Brandbeschleuniger des Hungers. Was muss sich ändern im Kampf gegen den Hunger, und welchen Stellenwert hat humanitäre Hilfe für internationalen Entwicklungszusammenarbeit?

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GFFA wirbt für neuen Blick auf Böden

Ein Beitrag von Journalist Jan Rübel

Auf dem Welternährungsforum (GFFA) 2022 in Berlin dreht sich für fünf Tage alles um Strategien für nachhaltigere Bodennutzung.

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„Die Türen sind offen - wir Farmer sind bereit‟

Ein Interview mit Shamika Mone (INOFO) und Elizabeth Nsimadala (EAFF)

Auf dem „UN Food Systems Summit‟ im September 2021 waren landwirtschaftliche Verbände zum ersten Mal bis auf die höchste Ebene vertreten. Zwei Vertreterinnen sprechen über die Verbindung von persönlichen Aufgaben mit der Repräsentation regionaler Bedürfnisse und internationalen Verhandlungen.

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Deutsche G7-Präsidentschaft – Mit aller Macht gegen den Hunger 

Ein Beitrag der Welthungerhilfe

Im Vorfeld des G7-Gipfels diskutierten Expert:innen aus Politik und Zivilgesellschft nachhaltige und effektivere Handlungsoptionen der G7-Staaten zur Hungerbekämpfung.

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Die Schwarzmeer-Kornkammer in der Krise: Zahlen und Fakten

Eine Infografik von EINEWELT ohne Hunger

Steigende Lebensmittel- und Kraftstoffpreise, physische Zerstörung und Lieferketten-Engpässe: Warum die Schwarzmeer-Region eine entscheidende Rolle spielt, und welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine auf die globale Ernährungssicherheit hat.

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Wie der Krieg gegen die Ukraine die globalen Getreidemärkte destabilisiert

Ein Beitrag der GIZ

Seit Februar 2022 befinden sich zwei der größten Getreide- und Ölsaatenexporteure im Krieg. Ein Überblick, welche Länder von den destabilisierten Getreidemärkten am meisten betroffen sind, und, was jetzt zu tun ist.

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Fünf Fragen an Dirk Meyer

Fünf Fragen an Dirk Meyer

Ein Interview mit Dirk Meyer (BMZ)

Entwicklungszusammenarbeit muss Good Governance und eine Transformation hin zu nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystemen in den Mittelpunkt stellen: Abteilungsleiter Dirk Meyer aus dem Bundesentwicklungsministerium (BMZ) über Ziele, Leitlinien und priorisierte Handlungsfelder der neuen Leitung.

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Joerg Boethling/GIZ

"Die grüne Revolution stößt an ihre Grenzen"

Interview mit Stig Tanzmann

Stig Tanzmann ist Landwirt und Referent für landwirtschaftliche Fragen bei „Brot für die Welt“. Jan Rübel hat mit ihm über seine Vorbehalte gegenüber der Strategie von AGRA gesprochen.

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© Klaus Wohlmann/GIZ

...und was ist mit deutschen Unternehmen?

Interview mit Stefan Liebing

Stefan Liebing ist Vorsitzender des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft. Der Manager fordert eine bessere Struktur von afrikanischen Agrarbetrieben. Ein Gespräch mit Jan Rübel über Kleinbauern, die Chancen für deutsche Start-Ups und einen neuen Fonds.

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(c) Nina Schroeder/World Food Programme

Police gegen Katastrophen

Interview mit Thomas Loster

Versicherungen könnten in Afrika Schutz während Dürren bieten. Wie genau, versucht die Branche herauszufinden. Erste Erfahrungen liegen vor. Ein Interview mit dem Geschäftsführer der Münchner Rück Stiftung, Thomas Loster

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„Eine sektorübergreifende Denkweise ist erforderlich“

Interview mit Adriano Campolina (FAO)

Ortsbasierte Entwicklungsansätze galten über Jahre als wichtige Merkmale der Entwicklungskooperation des BMZ und in der FAO. Beide Organisationen arbeiten verstärkt daran, diese Ansätze weiterzuentwickeln: ein Interview mit Adriano Campolina von der FAO zu territorialen und landschaftlichen Perspektiven.

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Ist die Weltgemeinschaft im Kampf gegen Hunger noch auf Kurs?

Interview mit Miriam Wiemers (Welthungerhilfe)

Der Welthunger-Index (WHI) 2020 zeigt: Die globale Gemeinschaft ist nicht auf Kurs, um das international gesteckte Ziel “Kein Hunger bis 2030” zu erreichen. Bei dieser derzeitigen Entwicklungsgeschwindigkeit werden etwa 37 Länder bis 2030 nicht einmal ein niedriges Hungerniveau erreichen.

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Streitgespräch: Brauchen Lieferketten Haftungsregeln?

Doppelinterview über das geplante Gesetz

Die Bundesregierung ringt um ein Lieferkettengesetz. Verletzungen von Menschenrechten, Sozial- und Umweltstandards sollen damit angegangen werden. Was wären die Folgen für die Wirtschaft? Ein Doppelinterview mit Veselina Vasileva von GEPA und dem Wirtschaftsprofessor Andreas Freytag.

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(c) GIZ

Kosten-Nutzen Analysen für mehr Bodenschutz

Mit Hilfe nachhaltiger Anbaumethoden können Böden geschützt und wieder fruchtbar gemacht werden. Entsprechende Investitionen lohnen sich auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Ein Projekt der GIZ

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Nicht nur schmückendes Beiwerk

Ein Beitrag der Welthungerhilfe

Afrika hat die jüngste und am schnellsten wachsende Bevölkerung der Erde. Für viele junge Menschen könnte die Landwirtschaft eine Job-Perspektive bieten. Doch um deren Lebensbedingungen und Jobaussichten auf dem Land zu verbessern, sind politische Reformen und Investitionen dringend notwendig. Denn diese jungen Menschen werden zukünftig im Mittelpunkt der Landwirtschaft und ländlichen Entwicklung stehen.

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Frank Schultze / Agentur_ZS

Aufbruchsvisionen

Ein Video-Beitrag Frank Schultze und Jan Rübel

Anfang Dezember 2018 traf sich der Vorstand von AGRA zu einer Sitzung in Berlin - das Spitzengremium der "Alliance for a Green Revolution in Africa" besprach die nächsten Schritte ihrer Politik. Doch wie soll das Agrarwesen Afrikas in zehn Jahren aussehen? Eine Frage - viele Antworten von Experten.

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Frank Schultze / Agentur_ZS

Der Kommunikator

Ein Bericht von Jan Rübel

Was haben Elektrotechnik, Telekommunikation und Landwirtschaft gemeinsam? Sie wecken die Leidenschaft von Strive Masiyiwa: Vor 30 Jahren startete er mit 75 Dollar eine Elektroinstallationsfirma, surfte später als Pionier auf der Telekommunikationswelle – und engagiert sich heute für die Transformation afrikanischer Landwirtschaft.

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Synthetische Pestizide – Segen oder Fluch?

Ein Streitgespräch zwischen Lena Luig und Ludger Weß.

Was sind die Folgen des Einsatzes von synthetischen Pestiziden in der Landwirtschaft? Wo helfen, wo schaden sie? Über dieses Reizthema globaler Bandbreite diskutieren Lena Luig, Referentin bei der entwicklungspolitischen Organisation INKOTA, und Wissenschaftsjournalist Ludger Weß.

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Das Gesicht der afrikanischen Landwirtschaft ist weiblich

Ein Beitrag von Beatrice Gakuba (AWAN-AFRIKA)

Afrika hat hervorragende Voraussetzungen, Landwirtschaft zu seinem Wirtschaftsmotor zu entwickeln. Doch das Potential dafür wird bei weitem nicht ausgeschöpft, unter anderem weil Frauen bei der Ausübung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit auf erhebliche Hindernisse treffen. Die Organisation AWAN Afrika will diesen Umstand ändern.

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Innovationen für eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln

Ein Beitrag der German Agribusiness Alliance

Die COVID 19-Pandemie trifft Entwicklungs- und Schwellenländer und deren ärmste Bevölkerungsteile besonders hart. Hier gilt es, frühzeitig Gegenmaßnahmen zu treffen. Unternehmen der deutschen Agrarwirtschaft wollen ihren Beitrag leisten, die Verfügbarkeit dringend benötigter Betriebsmittel zu gewährleisten.

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MarkIrungu /AGRA

Geistiger Mörtel für die junge Generation

Ein Beitrag von Jan Rübel

Fred Swaniker arbeitet an der Bildung einer neuen Ära von Anführern. Und was ist mit der Landwirtschaft? „Die muss sexy werden!“

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JETZT NEU: BMZ-Strategie "Eine Welt ohne Hunger"

Eine BMZ-Kernthemenstrategie

Eine Welt ohne Hunger innerhalb der planetaren Grenzen ist möglich! Mit diesem Leitgedanken tritt ab sofort die neue BMZ-Strategie zu unserem gemeinsamen Thema, Eine Welt ohne Hunger, in Kraft. Erfahren Sie hier mehr.

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Wieviel verschwenden wir tatsächlich, Herr McFeely?

Ein Interview mit Peter McFeely (WWF)

Der WWF hat eine aufsehenerregende Studie zur Verschwendung von Lebensmitteln erstellt. Im Fokus: Die Verluste in der Landwirtschaft. Was getan werden kann, erläutert Peter McFeely, globaler Leiter der Abteilung Kommunikation und strategische Planung

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Noch neun Ernten bis 2030: Wie stellt sich das BMZ zukünftig auf?

Ein Interview mit Dirk Schattschneider (BMZ)

Die Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ (SEWOH) wird eins der fünf Kernthemen im BMZ . Dirk Schattschneider, Beauftragter der SEWOH im BMZ über bisherige Ansätze, zukünftige Aktionsfelder und den politischen Willen, den Hunger zu beenden.

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Mit „Soft Law“ bäuerliche Landrechte stärken

Ein Beitrag der Welthungerhilfe

Wie freiwillige Leitlinien zur verantwortungsvollen Nutzung von Ländereien, Fischereien und Wäldern (VGGT) zu sichereren Landrechten beitragen.

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Zusammenarbeit und wirksame Anreize für nachhaltige Landnutzung

Ein Beitrag der GIZ

Das zweite GFFA Expertenforum unterstreicht die Notwendigkeit politischer Führungsaktion, um globale Trends der Landdegradation umzukehren.

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Was muss sich für Afrikas Jugend ändern, Kah Walla?

Ein Interview mit Kah Walla

Ein Gespräch mit der Aktivistin und Unternehmerin Kah Walla darüber, was sich für junge Menschen in Afrikas ländlichem Raum ändern muss.

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Organischen Kohlenstoff im Boden fördern – durch traditionelle und innovative Praktiken

Ein Beitrag der GIZ

Indische Kleinbäuerinnen und Kleinbauern verbinden traditionelle mit innovativen Praktiken, um organischen Kohlenstoff im Boden zu rehabilitieren. Ein Fallbeispiel wie Politik, Landwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit dem Klimawandel entgegenwirken können.

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(c) Simon Veith

Der Big Bang ist möglich

Interview mit Joachim von Braun

Zufriedene junge Menschen auf dem Land, grüne Entwicklung und der Anschluss ans digitale Zeitalter – auch in Afrika hält Professor Joachim von Braun dieses Zukunftsszenario für möglich. Seit drei Jahrzehnten erforscht der Agrarwissenschaftler, welche Stellschrauben der Politik zur Schaffung von Wohlstand auf dem Kontinent zur Verfügung stehen

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(c) DVV

Vernetzte Lebensräume in Subsahara-Afrika – Leben zwischen Stadt und Land

Im Rahmen der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ werden Forschungsergebnisse zu Transformationsprozessen und Gestaltungsinstrumenten in Subsahara-Afrika veröffentlicht.

Ein Projekt des SLE

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Uli Reinhardt/Zeitenspiegel

Kein dreckiges Geschäft

Ein Bericht von Marlis Lindecke

„Shit Business is Serious Business“: Mit dem „großen Geschäft“ lassen sich gute Geschäfte machen. Und: Menschliche Ausscheidungen können unsere Ernährungssysteme entscheidend verbessern. Dr. Marlis Lindecke gibt Einblicke in eine gelungene Kooperation zwischen Agrarforschung und Privatwirtschaft.

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Exklusivvideo: Vier Fragen an Claudia Makadristo

Ein Video-Beitrag von  Seedstars

Startups in der afrikanischen Landwirtschaft boomen seit einigen Jahren. Die Digitalisierung des Agrarwesens beschleunigt sich damit. Welche sind die aktuellen Trends, wo liegen die Herausforderungen – und was können andere Regionen davon lernen? Ein Video-Interview mit Claudia Makadristo, Regionalleiterin Afrika des Inkubators Seedstars 

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(c) Privat

Wie viel Privatinvestition kann Landwirtschaft vertragen?

Ein Beitrag von Pedro Morazán

Kleinbauern in Entwicklungsländern müssen ihre Anbaumethoden modernisieren. Doch falsch verstandene Reformen könnten Armut verstärken, statt sie zu lindern.

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Neuer Anlauf zur Industrialisierung Afrikas

Ein Beitrag von Helmut Asche

Afrika steht vor dem Absprung. Es gibt vielversprechende Ansätze einer nachhaltigen Industrialisierung. Doch der Weg dahin stellt den Kontinent vor neue Herausforderungen.

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Was sind uns unsere Lebensmittel wert?

Ein Beitrag des TMG ThinkTank for Sustainability

Auf dem Weg zu integrierten Bewertungsinstrumenten im Ernährungs- und Landwirtschaftssektor mit Hilfe von „True Cost Accounting“ (TCA, Tatsächliche Kosten Berechnung).

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Corona und die steigenden Lebensmittelpreise: Was passiert wirklich?

Ein Beitrag des IFPRI

Ein Blick auf die Datenlage (Stand 11. Februar 2022) und was getan werden kann um die nächste Lebensmittelpreiskrise zu verhindern.

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„Vielfalt ist das Grundprinzip, das es zu nutzen gilt“

Ein Interview mit Shakuntala Thilsted

Die Aquaforscherin Shakuntala Thilsted über die lange vernachlässigten Vorteile einer aquatischen Ernährung, ihre Erfahrungen und Erfolge auf diesem Gebiet, und das emanzipierende Potenzial einer nachhaltigen Transformation solcher Ernährungssysteme.

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Neues Mindset für neue Agrarforschungs-Strategie

Ein Beitrag von Lennart Woltering (CGIAR)

Anlässlich des 15. CGIAR System Council Meetings teilt Lennart Woltering seine Einschätzung zum laufenden Reformprozess „One CGIAR“.

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Für einen gerechten Übergang zu einem nachhaltigen Planeten müssen wir Landrechte sichern

Ein Beitrag von TMG

Auf der UNCCD COP15 richtete der Töpfer Müller Gaßner Think Tank (TMG) vier Nebenveranstaltungen aus. Auf der Agenda der Auftaktveranstaltung standen Diskussionen für den Menschenrechts- und Landnavigator.

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(c) Simon Veith

Neue Chance

Interview mit Lutz Hartmann

Lutz Hartmann hat sich mit der Pacht einer dreihundert Hektar großen Obstplantage in Äthiopien einen lang gehegten Traum verwirklicht: In Afrika ein eigenes Unternehmen zu führen. Nun geht ihn die Frage, wie sich Afrika entwickelt, auch persönlich an.

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Förderung für nachhaltig wirtschaftende Start-Ups

Unternehmen in Afrika, die Finanzierungen zwischen 20.000 $ und 200.000 $ benötigen, finden relativ wenige Investoren, da dieser Bereich zu groß für Mikrokredite und zu klein für institutionelle Investoren ist. Hierdurch entsteht eine „Lücke in der Mitte“, in der Unternehmen nur begrenzte Optionen haben. Ein Projekt des World Ressource Institute schafft mit dem Landaccelerator 2020 Abhilfe.

Ein Projekt des World Resources Institute

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Afrikas rasanter wirtschaftlicher Wandel

Ein Bericht von T. S. Jayne, A. Adelaja und R. Mkandawire

Vor 30 Jahren war Afrika Synonym für Krieg, Hunger und Armut. Dieses Narrativ hat heute keinen Bestand mehr. Afrikanische Lebensstandards steigen erstaunlich schnell. Unsere Autoren sind überzeugt, dass verbesserte Bildung und Unternehmertum den Fortschritt der Region unumkehrbar machen - trotz COVID-19.

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(c) Joerg Boethling/GIZ

Bestandsaufnahme: Was es jetzt wirklich braucht

Ein Beitrag von Heike Baumüller

Künstliche Intelligenzen, Big Data und Blockchains sind in aller Munde. Auch die  Digitalisierung der afrikanischen Landwirtschaft steht in den Startlöchern. Was braucht es, damit die technische Zukunft im großen Stil durchstarten kann?

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Kakaoernte

Mehr Wirkung trotz knapper Mittel

Ein Beitrag von Jochen Moninger

Nur mit Innovationen und einer entsprechenden Skalierung können wir den Hunger in der Welt wie geplant bis 2030 abschaffen. Das Geheimnis liegt im Teilen und Vernetzen von Ideen – und wurde von einigen Initiativen bereits gelüftet.

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Frau Rudloff, was bringt ein Lieferkettengesetz?

Interview mit Bettina Rudloff

Die Bundesregierung feilt an einer Verpflichtung privater Akteure zur Einhaltung von Menschenrechten – ein Lieferkettengesetz. Was sind die Folgen für den Agrarsektor? Dr. Bettina Rudloff von der Stiftung Wissenschaft und Politik über die Verkettung von Politikfeldern und Wertschöpfung.

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Referenzwerte: Ein Baustein auf dem Weg zu sozialer Gerechtigkeit

Ein Beitrag von Friederieke Martin (GIZ)

Eine schnelle und kostengünstige Methodik berechnet existenzsichernde Einkommen und Löhne für eine Vielzahl an Ländern. Die GIZ hat zusammen mit Fairtrade International und Richard und Martha Anker ein Instrument zu geben, mit dem Unternehmen Einkommens- und Lohnlücken einfacher analysieren können.

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(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Sklaven stellen keine Qualität her

Interview mit Alfred Ritter

Ritter Sport kennt jedes Kind in Deutschland. Die meisten Kinder, die auf westafri-kanischen Plantagen Kakao ernten, haben dagegen noch nie Schokolade gegessen. Kann ein Schokoladenfabrikant die Welt ändern? Ein Gespräch mit Alfred Ritter über Macht und Ohnmacht eines Unternehmers.

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Wie eine gerechtere EU-Handelsagenda möglich ist

Ein Bericht von Dr. Jan Orbie (Universität Gent)

„Gerecht“ und „nachhaltig“ sind Schlüsselworte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Gleichzeitig strebt Deutschland eine „Modernisierung“ der WTO und „zügige Fortschritte“ bei Freihandelsabkommen an. Sind diese Ziele wirklich kompatibel? Dürfen wir uns Gedanken um Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit machen, während wir so weitermachen wie bisher?

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Gesundheit ist ohne gesunde Ernährung nicht möglich

Ein Beitrag von Heino von Meyer (SEWOH)

Corona erschwert das Ziel einer Welt ohne Hunger bis 2030 noch mehr. Damit diese Perspektive nicht aus dem Blickfeld gerät, muss Deutschland international eine stärkere Rolle spielen - eine Zusammenfassung des Strategischen Begleitkreises der SEWOH.

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(c) Privat

Kleine Farmen, großes Geld

Ein Beitrag von Agnes Kalibata (AGRA)

Agnes Kalibata, seit 2014 Präsidentin der AGRA und ehemalige Ministerin für Landwirtschaft und Wildbestände in Ruanda, ist davon überzeugt, dass Afrikas Wirtschaft nur dann nachhaltig wachsen wird, wenn auch kleinteilige Landwirtschaft als Chance begriffen wird.

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Wie kann die Privatwirtschaft Lebensmittelverschwendung verhindern?

Interview mit David Brand (GIZ)

Vom Kreislaufsystem in Rwanda bis zur funktionierenden Kühlkette in Kenia: Das lab of tomorrow entwickelt mit einem Open-Innovation Ansatz Lösungen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.

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Vom Verlust zum sicheren Produkt - Innovationen aus Sambia

Ein Beitrag der GIZ

In Sambia begegnet man dem Problem der Nachernteverluste in der Erdnuss-Wertschöpfungskette mit innovativen Ansätzen. Das Rapid Loss Appraisal Tool (RLAT) der GIZ kann dabei helfen, weitere solcher Ansätze zu entwickeln.

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Investitionen in gesunde Böden: Fluch oder Segen?

Ein Beitrag von WWF

Wie Investitionen in gesunde Böden Anreize für eine nachhaltigere Landwirtschaft schaffen und zugleich den Bedarf an umfassenden Veränderungen im Agrarsektor aufzeigen.

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Erfolgreiche Geschäftsmodelle für Afrikas Landwirtschaft

Ein Beitrag der GIZ

Auf dem 8. Deutsch-Afrikanischen Landwirtschaftsforum (GAAF) drehte sich alles um Investitionsmodelle zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Afrika.

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Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung: Zusammenarbeit mit der Wirtschaft

Eine Multimedia-Toolbox der GIZ

Wie die Ziele für nachhaltige Entwicklung durch verantwortungsvolle Investitionen in den Agrar- und Ernährungssektor verwirklicht werden können.

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Neue Kampagane: "Armut ist sexistisch"

Interview mit Stephan Exo-Kreischer

Das ist der Maßstab für alle: Mehr Rechte für Frauen bilden einen entscheidenden Schlüssel im Kampf gegen extreme Armut und Hunger weltweit, sagt der Deutschland-Direktor von ONE. Die Organisation ist auf politische Kampagnen als Hebel für nachhaltige Veränderung spezialisiert.

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© AHA

Die Bauern selbst sind der Maßstab

Ein Beitrag von Andreas Quiring

Starke Bauern sind der Schlüssel für eine eigenständige nachhaltige Entwicklung. Dadurch können Sie ihre eigenen Interessen gegenüber Marktpartnern und der Politik wirkungsvoller durchsetzen. Soziale Innovationen können gemäß Andreas Quiring helfen, die tatsächlichen Bedürfnisse der betroffenen Bauern zum Maßstab zu machen.

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Supermärkte im Menschenrechtscheck

Ein Beitrag von Dr. Franziska Humbert (Oxfam)

In seinem dritten Jahr zeigt der Supermarkt-Check der Organisation Oxfam vor allem einen klaren Trend auf: Es geht! Supermärkte im Norden können ihre bisherigen Geschäftspolitiken ändern und stärker auf die Rechte derjenigen Menschen in aller Welt ausrichten, die Lebensmittel anbauen und ernten. Es geht aber nicht ohne Druck. 

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Von Donald Trump zu Joe Biden: Eine neue US-Afrikapolitik?

Ein Beitrag von Jan Rübel

Nach vier Jahren Donald Trump im Weißen Haus ist Zeit für eine Bilanz: Welche Politik verfolgte die republikanische amerikanische Regierung gegenüber afrikanischen Regionen? Und was wird sich nach der Wahlentscheidung zu Gunsten Joe Bidens in der neuen Legislaturperiode ändern? Eine Bestandsaufnahme.

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Kein Regenwald für unseren Konsum

Ein Beitrag von Jenny Walther-Thoß (WWF)

Für die Herstellung von Palmöl, Fleisch oder Möbeln werden in den Tropen weiter Regenwälder gefällt. Höchste Zeit zu handeln. Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch.

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"Keine der drei Ampelparteien ist nahe am Pariser Abkommen."

Ein Interview mit Leonie Bremer (FFF)

Bei der Klimakonferenz in Glasgow demonstrierten Aktivist:innen zahlreicher Gruppen – mit dabei Leonie Bremer von „Fridays for Future“. Wie können Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit zusammengehen?

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