Kleine Fische mit großem Potenzial

Die afrikanische Binnenfischerei ist zunehmend auf den Fang kleiner Fischarten angewiesen, die sonnengetrocknet in den Handel gelangen und so über weite Strecken transportiert werden. Weitgehend undokumentiert, leisten die "versteckten Fänge" einen wichtigen Beitrag zur Linderung von "verstecktem Hunger": Im Ganzen verzehrt sind Kleinfische für viele Afrikaner eine wichtige Quelle für Mikronährstoffe. Nur hat dies die Politik leider noch nicht erkannt.

 

Kisumu in Westkenia: Anlandung der kleinen Sardinen am Ufer des Viktoriasee. © Dirk Ostermeier, GIZ

Paul van Zwieten

Paul A.M. van Zwieten ist Assistenzprofessor für Fischereimanagement an der Gruppe für Aquakultur und Fischerei der Universität Wageningen, Niederlande. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der kleinen Süßwasser- und Meeresfischerei in tropischen Regionen in Afrika und Südostasien. Sein Hauptforschungsinteresse gilt dem Daten- und Informationsdefizit zur Bewertung des Ressourcenverbrauchs von Fischereien in datenarmen Systemen, der räumlichen Nutzung von Fischereiressourcen (Aufteilung des Fischereiaufwands) und den Fangmustern (ausgewogene Befischung). Er arbeitet aktuell mit einem internationalem Team aus Norwegen, Deutschland, den Niederlanden, Ghana, Kenia und Uganda im Small Fish and Food Security project.

Universität Wageningen

Dieser Artikel erschien zuerst in Rural21 Vol. 54 No. 3/2020 zum Thema: Changing times, changing diets und ist Teil einer Medienkooperation zwischen weltohnehunger.org und Rural 21.

 

Fischfang stellt in ganz Afrika eine wichtige wirtschaftliche Existenzgrundlage dar, von der 200 Millionen Afrikaner direkt oder indirekt durch Nahrung und Einkommen profitieren. Obwohl sie in den weltweiten Debatten über Ernährungssicherheit kaum Erwähnung finden, haben kleine einheimische Fischarten in den afrikanischen Ernährungssystemen stets eine wichtige, aber nicht dokumentierte Rolle gespielt. An Ufern von Flüssen, Sümpfen, Seen und Teichen kann man Fischende, meist Frauen, beobachten, wie sie mit Körben oder kleinen, mit Moskitonetzen ausgekleideten Käschern fischen und eine Vielzahl kleiner Fischarten "für den Topf" fangen. Von den 3.500 afrikanischen Süßwasserfischarten werden 60 bis 70 Prozent nicht größer als 15 cm, die meisten davon haben kleine Populationen. Vor etwa vier Jahrzehnten verlagerten viele afrikanische Binnenseefischereien ihren Fang von größeren Welsen, Karpfen und Buntbarschen hin zu großen Fängen von Freiwasserfischen wie kleine Süßwasserheringe, Karpfen und Salmler, die große Populationsgrößen erreichen. In getrockneter Form finden diese Fische ihren Weg auf die Märkte jeder afrikanischen Stadt. Kapenta, der im Kariba-See in Sambia gefangen wird, wird in Johannesburg gehandelt, Dagaa aus dem Viktoriasee findet man in Juba im Südsudan, und der Zwerghering aus dem Volta-See mit einer maximalen Länge von nur 3 cm wird in kleinen Plastiktüten als "Ein-Mann-Tausend" auf den Straßen von Tamale im Norden Ghanas vertrieben. In kleinen Mengen verkauft und im Ganzen verzehrt, sind kleine Fische vielen Haushalten zugänglich und damit in vielen afrikanischen Gesellschaften eine unverzichtbare Quelle für tierisches Protein und Mikronährstoffe.

 

Fischerei und Arten

Der jüngste Boom in der Kleinfischerei zielt auf Arten ab, die alle hochproduktiv sind und sehr große Fänge verkraften können. Bei hohen Fluktuationsraten kann die jährliche biologische Produktion von kleinen Fischen das Sechsfache ihrer durchschnittlichen Biomasse erreichen. Wodurch sie große Fänge ermöglichen und mit den derzeitigen Fangmethoden kaum überfischt werden können. So basiert beispielsweise die weltweit größte Süßwasserfischerei am Viktoriasee auf dem Fang des Dagaa (eine kleine Sardinenart). Die Fänge, die bei Nacht durch Lichtanlockung erfolgen, erreichen jährlich etwa 450-550 Tausend Tonnen.

 

Kisumu in Westkenia: Die kleine Sardinenart ist der wichtigste Wirtschaftsfaktor in der Fischerei am Viktoriasee. © Dirk Ostermeier, GIZ

Um ein Gefühl für die Größenordnung zu vermitteln: dieser Fang könnte hypothetisch alle 144 Millionen Einwohner Kenias, Ugandas und Tansanias einmal wöchentlich mit 25 Gramm Trockenfisch versorgen. Dennoch ist der fischereiliche Druck immer noch gering, und der potenzielle nachhaltige Fang von Dagaa wird auf etwa 2 Millionen Tonnen geschätzt. In einer Untersuchung von acht großen afrikanischen Seen mit detaillierteren Informationen über die Eigenschaften des Ökosystems und der Fischerei wurde der potenzielle Gesamtertrag an kleinen Fischen auf etwa 5 Millionen Tonnen pro Jahr geschätzt, von denen heute nur 15 Prozent genutzt werden. Dieses beispiellose Produktionsniveau, einfache Fangmethoden und die geringere Verfügbarkeit größerer Arten aufgrund der starken Ausbeutung sind die Hauptgründe für den jüngsten beträchtlichen Anstieg des Fischereiaufwands und Fangs.

 

Verarbeitung und Handel: Aufgabe der Frauen

Nach der Anlandung werden kleine Fischarten stets in der Sonne getrocknet. Die Sonnentrocknung ist die umweltfreundlichste und energieeffizienteste verfügbare Verarbeitungstechnologie. Sie erfordert begrenzte Investitionen, um potenziell hochwertige Produkte zu erhalten. Dennoch liegt der wesentliche Engpass für die volle Ausschöpfung des Potenzials der Kleinfischerei gerade in dieser ersten Verarbeitungsstufe, da die Trocknung in der Regel direkt an den Stränden und Seeufern oder auf Netzen erfolgt. Regenzeiten, Überhitzung und Vermischung mit Sand und Erde verursachen hohe Qualitätsverluste. Fisch wird nach Regenfällen erneut getrocknet, ist dann aber für den menschlichen Verzehr ungeeignet und gelangt in die Wertschöpfungskette von Tierfutter. So werden beispielsweise 60-70 Prozent des im Viktoriasee gefangenen Dagaa als Tierfutter verwendet. Einfache Hochregale oder hochentwickelte Solartrockner würden die Qualität der getrockneten Produkte erheblich verbessern, werden aber bislang in der Kleinfischerei nur selten eingesetzt. Jüngste Arbeiten in Kenia und Uganda haben gezeigt, dass die erste Verarbeitungsstufe, die meist von Frauen durchgeführt wird, aufgrund der niedrigen Preise für qualitativ minderwertigen Fisch im Durchschnitt kaum einen Gewinn bringt, was wiederum deren Investitionsvermögen einschränkt. Im Allgemeinen leiden Frauen, die im Verarbeitungssektor für kleine Fische tätig sind, unter den schlechten Arbeitsbedingungen, der schlechten Markt- und Transportinfrastruktur und den begrenzten Finanz- und Unternehmensdienstleistungen. Eine Förderung der Investitionsfähigkeit von Frauen würde sowohl zu einer Verbesserung der Ernährung und Gesundheit ihrer Familien als auch zu einer Stärkung der Wertschöpfungsketten führen.

 

Die Förderung der Investitionsfähigkeit von Frauen führt zu einer verbesserten Ernährung ihrer Familien und zu stärkeren Wertschöpfungsketten.

 

Sobald der Kleinfisch getrocknet ist, wird er in große Säcke verpackt und mit allen möglichen Transportmitteln befördert: Fahrräder, Motorräder, Lieferwagen, Kleinbusse und Lastwagen. Die Vorteile der kleinen Fische werden in dieser Phase der Wertschöpfungskette besonders deutlich. Da sie in großen Mengen verpackt und mit einer Haltbarkeit von über sechs Monaten gelagert werden können. Lokale und regionale Händler kaufen direkt an der Küste und transportieren die Fische zu ländlichen-, Straßen- und Stadtmärkten an oft weit vom Ursprung des Fisches entfernten Zielorten. Es gibt spezialisierte Großmärkte, wie z.B. den großen Kirumba-Markt in Mwanza, Tansania, oder die großen Fischmärkte in Kumasi, Ghana, von wo aus der Fisch in die wichtigsten Städte und wiederum die umliegenden ländlichen Gebiete transportiert wird. Trockenfisch minderer Qualität wird zu Fischmehl weiterverarbeitet, das hauptsächlich als Geflügelfutter verwendet wird. Die aufstrebende Aquakulturindustrie scheut das minderwertige Mehl und ist nach wie vor auf Importe aus marinen Quellen angewiesen. Der größte Teil unseres Wissens stammt dabei aus der Dagaa-Wertschöpfungskette. Über die Anteile kleiner Fische aus anderen Süßgewässern, die in die Wertschöpfungsketten für den menschlichen Verzehr und Tierfutter gelangen, ist bislang sehr wenig bekannt.

 

In der Region Kisumu am Viktoriasee verarbeiten und verkaufen Frauen ihren Fang. © Dirk Ostermeier, GIZ

Verzehr und Ernährung

Die Produktdiversifizierung steckt noch in den Kinderschuhen. Gelegentlich wird verpackter, gesalzener, getrockneter oder frittierter Fisch als Snack angeboten, während Fischpulver in Babynahrung oder zur Anreicherung von in Krankenhäusern serviertem Brei verwendet wird. Doch die Unmengen an sonnengetrocknetem Kleinfisch, die in kleinen Portionen an die Kund*innen verkauft werden, dominieren nach wie vor den Handel und sind auf allen afrikanischen Fischmärkten zu finden. Eine kürzlich durchgeführte Online-Befragung in Kenia, die sich auf städtische Verbrauchende konzentrierte, ergab, dass trotz des leicht bitteren Geschmacks mehr als 50 Prozent Dagaa konsumierten, 80 Prozent davon täglich bis mindestens einmal im Monat. Über 70 Prozent kauften ihn auf einem lokalen Markt. Genau wie die getrockneten Sardinenarten, die geschmacklich süßer sind, wird Dagaa gewöhnlich als Teil eines Eintopfes gekocht, der zu den verschiedenen Grundnahrungsmitteln der afrikanischen Küche passt. Als Quelle für tierisches Eiweiß wird kleiner Fisch ganz gegessen, einschließlich Knochen und Darm, was ihn besonders nahrhaft macht, da er reich an zahlreichen Mikronährstoffen wie Jod, den Vitaminen B12, D und A, langkettigen Fettsäuren einschließlich Omega-3 sowie Kalzium, Eisen und Zink ist. All diese Nährstoffe spielen eine entscheidende Rolle für die Entwicklung des Gehirns, die Immunabwehr und die allgemeine Gesundheit.

 

Also...

Kleine Fische waren schon immer Teil der Subsistenzfischerei in afrikanischen Gewässern, aber sie werden üblicherweise als von "geringem wirtschaftlichen Wert" angesehen und haben daher eine niedrige Priorität für die Politik. Die aktuelle Fischereipolitik, auch in Afrika, ist sehr stark auf Produktivitätssteigerungen und Wirtschaftsleistung ausgerichtet und konzentriert sich auf den internationalen Handel und die internationalen Märkte. Dies spiegelt sich auch im globalen Diskurs über Ernährungssicherheit wider, der die ernährungsphysiologischen Eigenschaften von Fisch nicht berücksichtigt. In den nachhaltigen Entwicklungszielen findet Fisch in den Strategien zur Bekämpfung von Nährstoffmangel (SDG 2) keine Erwähnung, während Ernährung und Ernährungssicherheit nicht im Vordergrund von SDG 14, Leben unter Wasser, stehen, in dem übrigens auch die Süßwasserressourcen nicht erwähnt werden, die in der afrikanischen Fischerei eine so dominante Rolle spielen.

 

Das gewaltige, ungenutzte Potenzial kleiner Fische könnte mit angemessener politischer Beachtung und entsprechender Investitionen ausgeschöpft werden.

 

Fische stellen bei weitem unsere größte Quelle für nutzbares Eiweiß dar. Von allen Nahrungsmittelproduktionssystemen ist der Fischfang am energieeffizientesten und hat die geringste Umweltbelastung in Bezug auf Treibhausgase und den Einsatz von Süßwasser, Düngemitteln oder Pestiziden. Afrika ist in hohem Maße von Fisch abhängig, der 18-20 Prozent der gesamten Pro-Kopf-Aufnahme von tierischem Eiweiß ausmacht, darunter auch in mehreren Binnenländern. Der Fang kleiner pelagischer Fische, die sonnengetrocknet und lange haltbar sind, in kleinen Mengen verkauft und ganz verzehrt werden, ist die ertragreichste, umweltfreundlichste und nahrhafteste Art, die in aquatischen Ökosystemen vorhandene natürliche Nahrung zu nutzen. Außerdem spielt der einzigartige Nährstoffgehalt von Fisch eine bedeutende Rolle bei der Bekämpfung der dreifachen Belastung durch Hunger, Mikronährstoffmangel und nicht übertragbare Krankheiten. Das gewaltige, ungenutzte Produktionspotenzial kleiner Fische könnte mit angemessener politischer Beachtung sowie mit öffentlichen und privaten Investitionen ausgeschöpft werden. Eine Diversifizierung der Produktionssysteme und eine Verbesserung der Wertschöpfungsketten ist möglich durch Investitionen in kommerzielle, technologisch fortgeschrittene und professionell betriebene Produktionsketten, die sich auf Skaleneffekte konzentrieren. Neben einer Verlagerung zu einer ernährungssensiblen Fischereipolitik, die darauf ausgerichtet ist, die bestehenden, florierenden, afrikanischen Kleinfischketten zu fördern.

 

Dieser Artikel erschien zuerst in Rural21 Vol. 54 No. 3/2020 zum Thema: Changing times, changing diets und ist Teil einer Medienkooperation zwischen weltohnehunger.org und Rural 21.

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Der Waldmacher und sein Regisseur

Doppelinterview mit Tony Rinaudo und Volker Schlöndorff

Tony Rinaudo sorgt mit traditionellen Wiederaufforstungsmethoden für Abermillionen von Bäumen in Afrika – und Volker Schlöndorff dreht eine Kinodokumentation über den Australier. Ein Zwischenergebnis: Ein Lehrfilm im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Müssen wir ein neues Ernährungssystem wagen?

Ein Beitrag von Dr. Felix zu Löwenstein (BÖLW)

Ausbleibende Saisonarbeitskräfte und Virenexplosion in Schlachthöfen, steigende Gemüsepreise, Klimakrise - all das macht deutlich, was eigentlich schon seit Jahrzehnten klar ist: unser Ernährungssystem ist zwar hoch produktiv. Es ist aber nicht resilient.

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(c) Welthungerhilfe

5 Fragen an Shenggen Fan: Wo sind die neuen Wege?

Interview mit Shenggen Fan

Kurz vor dem Ausscheiden aus seinem Amt als Generaldirektor des IFPR spricht Shenggen Fan über nötige Reformen und Vorgehensweisen, um die globale Ernährungssicherheit im kommenden Jahrzehnt zu erreichen. Für SEWOH zieht der Agrarexperte Bilanz - was ist nun zu tun?

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(c) Welthungerhilfe

5 Fragen an F. Patterson: Warum mehr Hungernde?

Interview mit Fraser Patterson

Jeden Oktober veröffentlicht die Organisation „Welthungerhilfe“ den Welthunger-Index, mit dem die Hungersituation erfasst wird. Was sind die Trends – und was muss unternommen werden? Fraser Patterson ist Referent für Welternährung und beschäftigt sich mit dem Index.

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(c) Klara Palatova/WFP

Ein Wegweiser: Wo geht es denn hier zum Markt?

Ein Beitrag des World Food Programme

Bis 2050 müssen neun Milliarden Menschen genügend zu essen haben. Als Weltbevölkerung müssen wir mehr Nahrungsmittel produzieren und weniger verschwenden. Das ist auch die oberste Priorität des UN World Food Programme (WFP).

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Ohne Klimaschutz keine Ernährungssicherheit

Ein Beitrag von Michael Kühn (WHH)

Der Klimawandel ist für die Menschen im Globalen Süden längst im Alltag angekommen. Mit welchen Auswirkungen kämpfen die Betroffenen und welche Forderungen ergeben sich daraus für die Klimakonferenz?

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Ein Klima des Hungers: Wie die Klimakrise den Hunger befeuert

Eine Fotoreportage der Agentur Zeitenspiegel

Jeder Temperaturanstieg um einen Grad Celsius erhöht das Konfliktrisiko um zwei bis zehn Prozent. Die Klimakrise ist eine humanitäre Krise, wie die Fotos von Christoph Püschner und Frank Schultze zeigen.

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Wie gelingt Welternährung in Zeiten der Klimaveränderung?

Ein Beitrag von Jan Grossarth

Genveränderte Bakterien, die zu essbaren Proteinen werden. Kühe grasen auf dem Feld und in einer industrielle Kreislaufwirtschaft entsteht kein Abfall. Journalist Jan Grossarth sieht ein Silberstreifen am Horizont für die Zukunft der Welternährung.

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Der Umbau des Ernährungssystems beginnt und endet mit Vielfalt

Ein Beitrag von Emile Frison und Nick Jacobs (IPES-Food)

Die industrielle Landwirtschaft hat es bisher nicht geschafft, Probleme wie Hunger oder Mangelernährung zu lösen. Sie scheint vielmehr weitere Probleme zu verursachen. Emile Frison und Nick Jacobs fordern einen Umbau des Ernährungssystems und betonen die Schlüsselrolle der Vielfalt.

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Die menschliche Finca

Interview mit Marvin Antonio Garcia Otero

Im Osten El Salvadors kultivieren Campesinos ein Selbstbild, das auch die Jugend auf dem Land halten soll. Mit Hilfe der Caritas haben sie die Anbaumethoden ihren Böden und Traditionen angepasst - die beste Versicherung gegen Landflucht und Kriminalität, sagt Marvin Antonio Garcia Otero, der stellvertretende Direktor der Caritas in der Diözese San Miguel.

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"Ein gesunder Boden erbringt reichlich und gute Frucht"

Interview mit Ben Sekamatte und Boaz Ogola

Afrikas Baumwollanbau hat eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung von Armut. Die Initiative “Cotton Made in Africa” fördert den nachhaltigen Anbau. Ein Element davon: die Anwendung biologischer Pestizide. Insektenkundler Ben Sekamatte und der Baumwollgesellschaftsmanager Boaz Ogola sprachen mit Jan Rübel über bessere Böden und höhere Ernten.

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Joerg Boethling/GIZ

"Die grüne Revolution stößt an ihre Grenzen"

Interview mit Stig Tanzmann

Stig Tanzmann ist Landwirt und Referent für landwirtschaftliche Fragen bei „Brot für die Welt“. Jan Rübel hat mit ihm über seine Vorbehalte gegenüber der Strategie von AGRA gesprochen.

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„Eine sektorübergreifende Denkweise ist erforderlich“

Interview mit Adriano Campolina (FAO)

Ortsbasierte Entwicklungsansätze galten über Jahre als wichtige Merkmale der Entwicklungskooperation des BMZ und in der FAO. Beide Organisationen arbeiten verstärkt daran, diese Ansätze weiterzuentwickeln: ein Interview mit Adriano Campolina von der FAO zu territorialen und landschaftlichen Perspektiven.

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Förderung für nachhaltig wirtschaftende Start-Ups

Unternehmen in Afrika, die Finanzierungen zwischen 20.000 $ und 200.000 $ benötigen, finden relativ wenige Investoren, da dieser Bereich zu groß für Mikrokredite und zu klein für institutionelle Investoren ist. Hierdurch entsteht eine „Lücke in der Mitte“, in der Unternehmen nur begrenzte Optionen haben. Ein Projekt des World Ressource Institute schafft mit dem Landaccelerator 2020 Abhilfe.

Ein Projekt des World Resources Institute

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Herr Samimi, was macht der Umweltwandel mit Afrika?

Interview mit Cyrus Samimi (IAS)

Der Umweltwandel prägt den afrikanischen Kontinent besonders stark. Dessen Landschaften sehen dabei negative und positive Prozesse. Wie ist der Blick der Wissenschaft darauf? Ein Gespräch mit Cyrus Samimi über Mobilität zur Lebenssicherung, Urban Gardening und den Umgang mit der Natur.

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(c) GIZ

Kosten-Nutzen Analysen für mehr Bodenschutz

Mit Hilfe nachhaltiger Anbaumethoden können Böden geschützt und wieder fruchtbar gemacht werden. Entsprechende Investitionen lohnen sich auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Ein Projekt der GIZ

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Uli Reinhardt/Zeitenspiegel

Kein dreckiges Geschäft

Ein Bericht von Marlis Lindecke

„Shit Business is Serious Business“: Mit dem „großen Geschäft“ lassen sich gute Geschäfte machen. Und: Menschliche Ausscheidungen können unsere Ernährungssysteme entscheidend verbessern. Dr. Marlis Lindecke gibt Einblicke in eine gelungene Kooperation zwischen Agrarforschung und Privatwirtschaft.

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©WFP/Rein Skullerud

Revolution der humanitären Hilfe

Ein Beitrag von Ralf Südhoff

Ralf Südhoff, Direktor in Berlin für das Welternährungsprogramm, erklärt, warum Finanz-Innovationen Katastrophen zu Krisen reduzieren können. Die Existenz der Betroffenen hängt zunehmend von der rechtzeitigen Intervention oder Risiko-Fonds ab.

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Synthetische Pestizide – Segen oder Fluch?

Ein Streitgespräch zwischen Lena Luig und Ludger Weß.

Was sind die Folgen des Einsatzes von synthetischen Pestiziden in der Landwirtschaft? Wo helfen, wo schaden sie? Über dieses Reizthema globaler Bandbreite diskutieren Lena Luig, Referentin bei der entwicklungspolitischen Organisation INKOTA, und Wissenschaftsjournalist Ludger Weß.

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(c) Privat

Ein Klassenzimmer im Garten Eden

Ein Beitrag von Iris Manner (World Vision)

Waldrodungen schaden Mensch und Umwelt. Mit Baumschulen können Bauern Geld verdienen und dabei Gutes tun. Man muss nur wissen, wie es geht. Iris Manner, Medienreferentin bei World Vision Deutschland, gibt einen Einblick.

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Können wir das Rennen gegen die Abholzung gewinnen?

Interview mit Bernadette Arakwiye und Salima Mahamoudou (World Resources Institute)

Weltweit führt die Entwaldung zu einer Verknappung von Ressourcen. Welche Möglichkeiten gibt es, dem entgegenzuwirken? Ein Gespräch mit Bernadette Arakwiye und Salima Mahamoudou über Renaturierung und die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz

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(c) Privat

Wie viel Privatinvestition kann Landwirtschaft vertragen?

Ein Beitrag von Pedro Morazán

Kleinbauern in Entwicklungsländern müssen ihre Anbaumethoden modernisieren. Doch falsch verstandene Reformen könnten Armut verstärken, statt sie zu lindern.

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Von Berlin nach Yen Bai: 10.000 Bäume für Vietnam

Ein Beitrag von GIZ und BMZ

Es begann mit Klicks auf einer Messe und endet mit konkreter Aufforstung: Eine Aktion auf der Grünen Woche in Berlin bereichert nun die Wälder der Yen-Bai-Provinz in Vietnam. Chronik einer Aufklärung über klimatische Relevanzen bis hin zur konkreten Tat beim Umweltschutz - und über die kurzen Wege auf unserem Planeten.

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Planetare Gesundheit: Hinweise für eine Welt nach der Pandemie

Ein Beitrag von Dr. Kathleen Mar und Dr. Nicole de Paula

Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie erfährt das Thema Gesundheit eine noch nie dagewesene öffentliche und politische Aufmerksamkeit. Gleichwohl verdient der Umstand, dass auch der Klimawandel die umwelt- und gesellschaftsbezogenen Gesundheitsfaktoren in tiefgreifender und weitreichender Weise beeinflusst, weitere Beachtung.

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Kein Regenwald für unseren Konsum

Ein Beitrag von Jenny Walther-Thoß (WWF)

Für die Herstellung von Palmöl, Fleisch oder Möbeln werden in den Tropen weiter Regenwälder gefällt. Höchste Zeit zu handeln. Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch.

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Landrechte, Gender und Bodenfruchtbarkeit in Benin

Ein Beitrag von Dr. Karin Gaesing und Prof. Dr. Frank Bliss (INEF)

Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten führt Landdruck zu einer Übernutzung der verfügbaren Flächen und einem Mangel an Konservierung. Das westafrikanische Benin mit vielerorts stark ausgelaugten Böden bildet hierbei keine Ausnahme.

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Im Kampf gegen illegale Fischerei

Eine Reportage

Meere sind wichtig für die Ernährung. Doch sie sind überfischt. Um diesen Trend aufzuhalten geht die Weltgemeinschaft nun gegen illegale Fischerei vor. Journalist Jan Rübel hat dazu unter anderem mit Francesco Marí, Referent für Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei „Brot für die Welt“, gesprochen.

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JETZT NEU: BMZ-Strategie "Eine Welt ohne Hunger"

Eine BMZ-Kernthemenstrategie

Eine Welt ohne Hunger innerhalb der planetaren Grenzen ist möglich! Mit diesem Leitgedanken tritt ab sofort die neue BMZ-Strategie zu unserem gemeinsamen Thema, Eine Welt ohne Hunger, in Kraft. Erfahren Sie hier mehr.

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Noch neun Ernten bis 2030: Wie stellt sich das BMZ zukünftig auf?

Ein Interview mit Dirk Schattschneider (BMZ)

Die Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ (SEWOH) wird eins der fünf Kernthemen im BMZ . Dirk Schattschneider, Beauftragter der SEWOH im BMZ über bisherige Ansätze, zukünftige Aktionsfelder und den politischen Willen, den Hunger zu beenden.

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© GIZ

Lokale Lösungen für globale Herausforderungen

Interview mit Sebastian Lesch (BMZ)

Eine Welt ohne Hunger, genügend und gesunde Ernährung, klimafreundliche Landwirtschaft, das wird möglich, wenn Ideen in Innovationen kommen - Ein Gespräch mit Referatsleiter Sebastian Lesch zur Innovation Challenge des Agrarinnovationsfonds.

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(c) Simon Veith

Neue Chance

Interview mit Lutz Hartmann

Lutz Hartmann hat sich mit der Pacht einer dreihundert Hektar großen Obstplantage in Äthiopien einen lang gehegten Traum verwirklicht: In Afrika ein eigenes Unternehmen zu führen. Nun geht ihn die Frage, wie sich Afrika entwickelt, auch persönlich an.

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(c) Simon Veith

Der Big Bang ist möglich

Interview mit Joachim von Braun

Zufriedene junge Menschen auf dem Land, grüne Entwicklung und der Anschluss ans digitale Zeitalter – auch in Afrika hält Professor Joachim von Braun dieses Zukunftsszenario für möglich. Seit drei Jahrzehnten erforscht der Agrarwissenschaftler, welche Stellschrauben der Politik zur Schaffung von Wohlstand auf dem Kontinent zur Verfügung stehen

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Streitgespräch: Brauchen Lieferketten Haftungsregeln?

Doppelinterview über das geplante Gesetz

Die Bundesregierung ringt um ein Lieferkettengesetz. Verletzungen von Menschenrechten, Sozial- und Umweltstandards sollen damit angegangen werden. Was wären die Folgen für die Wirtschaft? Ein Doppelinterview mit Veselina Vasileva von GEPA und dem Wirtschaftsprofessor Andreas Freytag.

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Ebay gegen den Hunger - eine App hilft Kleinbauern in Sambia, ihre Ernten zu verkaufen

Weltweit sind Kleinbauern gezwungen, ihre Ernten aufgrund fehlender Marktinformationen unter Preis zu verkaufen. Eine neue App von UN World Food Programme (WFP) will das ändern.

Ein Projekt des WFP

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(c) Foto Privat

Exklusive Kurzgeschichte: Der Blockchain Blues

Ein Beitrag von Solomon King Benge

Ein Bauernhof in Afrika, im Jahr 2080. Alles ist digitalisiert. Die Blockchain ist allmächtiger Bezugspunkt, die Farm gedeiht. Und dann geht alles schief. Eine dystopische Kurzgeschichte - exklusiv aufgeschrieben für SEWOH.

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Frank Schultze / Agentur_ZS

Aufbruchsvisionen

Ein Video-Beitrag Frank Schultze und Jan Rübel

Anfang Dezember 2018 traf sich der Vorstand von AGRA zu einer Sitzung in Berlin - das Spitzengremium der "Alliance for a Green Revolution in Africa" besprach die nächsten Schritte ihrer Politik. Doch wie soll das Agrarwesen Afrikas in zehn Jahren aussehen? Eine Frage - viele Antworten von Experten.

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Referenzwerte: Ein Baustein auf dem Weg zu sozialer Gerechtigkeit

Ein Beitrag von Friederieke Martin (GIZ)

Eine schnelle und kostengünstige Methodik berechnet existenzsichernde Einkommen und Löhne für eine Vielzahl an Ländern. Die GIZ hat zusammen mit Fairtrade International und Richard und Martha Anker ein Instrument zu geben, mit dem Unternehmen Einkommens- und Lohnlücken einfacher analysieren können.

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Supermärkte im Menschenrechtscheck

Ein Beitrag von Dr. Franziska Humbert (Oxfam)

In seinem dritten Jahr zeigt der Supermarkt-Check der Organisation Oxfam vor allem einen klaren Trend auf: Es geht! Supermärkte im Norden können ihre bisherigen Geschäftspolitiken ändern und stärker auf die Rechte derjenigen Menschen in aller Welt ausrichten, die Lebensmittel anbauen und ernten. Es geht aber nicht ohne Druck. 

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Uli Reinhardt/Zeitenspiegel

Bittere Frucht

Ein Beitrag von Frank Brunner

Wieso wird Schokolade nicht dort in Tafeln gegossen, wo auch der Kakao angebaut wird? Autor Frank Brunner analysiert die brüchige Wertschöpfungskette der Branche von der Plantage bis in den Supermarkt.

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(c) Christoph Püschner

Der Preis ist nicht alles

Ein Beitrag von Bettina Rühl

Einheimischer Reis kostet in Togos Hauptstadt Lomé fast doppelt so viel wie die importierte Ware aus Thailand. Doch es gibt gute Gründe, das lokale Produkt zu bevorzugen.

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(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Sklaven stellen keine Qualität her

Interview mit Alfred Ritter

Ritter Sport kennt jedes Kind in Deutschland. Die meisten Kinder, die auf westafri-kanischen Plantagen Kakao ernten, haben dagegen noch nie Schokolade gegessen. Kann ein Schokoladenfabrikant die Welt ändern? Ein Gespräch mit Alfred Ritter über Macht und Ohnmacht eines Unternehmers.

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Das Gesicht der afrikanischen Landwirtschaft ist weiblich

Ein Beitrag von Beatrice Gakuba (AWAN-AFRIKA)

Afrika hat hervorragende Voraussetzungen, Landwirtschaft zu seinem Wirtschaftsmotor zu entwickeln. Doch das Potential dafür wird bei weitem nicht ausgeschöpft, unter anderem weil Frauen bei der Ausübung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit auf erhebliche Hindernisse treffen. Die Organisation AWAN Afrika will diesen Umstand ändern.

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Gesundheit ist ohne gesunde Ernährung nicht möglich

Ein Beitrag von Heino von Meyer (SEWOH)

Corona erschwert das Ziel einer Welt ohne Hunger bis 2030 noch mehr. Damit diese Perspektive nicht aus dem Blickfeld gerät, muss Deutschland international eine stärkere Rolle spielen - eine Zusammenfassung des Strategischen Begleitkreises der SEWOH.

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(c) Privat

Kleine Farmen, großes Geld

Ein Beitrag von Agnes Kalibata (AGRA)

Agnes Kalibata, seit 2014 Präsidentin der AGRA und ehemalige Ministerin für Landwirtschaft und Wildbestände in Ruanda, ist davon überzeugt, dass Afrikas Wirtschaft nur dann nachhaltig wachsen wird, wenn auch kleinteilige Landwirtschaft als Chance begriffen wird.

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Wieviel verschwenden wir tatsächlich, Herr McFeely?

Ein Interview mit Peter McFeely (WWF)

Der WWF hat eine aufsehenerregende Studie zur Verschwendung von Lebensmitteln erstellt. Im Fokus: Die Verluste in der Landwirtschaft. Was getan werden kann, erläutert Peter McFeely, globaler Leiter der Abteilung Kommunikation und strategische Planung

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Fairer Handel und Klimagerechtigkeit: Alles hängt zusammen

Ein Beitrag der Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA)

Organisationen des Fairen Handels und die Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) haben zur Cop 26 die #ichwillfair-Kampagne gestartet, um die Verbindung von globalen Lieferketten und dem Klimawandel aufzuzeigen.

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