Ist die Weltgemeinschaft im Kampf gegen Hunger noch auf Kurs?

Die Hungerzahlen steigen das fünfte Jahr in Folge. Die Klimakrise sowie die Corona-Pandemie machen 2020 zu einem Schicksalsjahr im Kampf gegen den Hunger. Ist das von der Weltgemeinschaft gesteckte Ziel einer „Welt ohne Hunger“ bis 2030 überhaupt noch zu erreichen? Wir haben dazu Miriam Wiemers von der Welthungerhilfe befragt.
Mühsame Ernte per Hand. Foto: SAP
Mühsame Ernte per Hand. Foto: SAP

Miriam Wiemers

Miriam Wiemers ist Referentin für den Welthunger-Index im Team Politik und Außenbeziehungen

Welthungerhilfe (WHH)

Welthungerhilfe
Ist die Weltgemeinschaft im Kampf gegen Hunger noch auf Kurs?
Der Welthunger-Index (WHI) 2020 zeigt: Die Welt ist nicht auf Kurs, um das international gesteckte Ziel “Kein Hunger bis 2030” zu erreichen. Beim derzeitigen Tempo werden etwa 37 Länder bis 2030 nicht einmal ein niedrigesHungerniveau erreichen.
 
Wie sieht die Hunger-Entwicklung der vergangenen fünf Jahre aus?
Nach jahrelangem Rückgang der Anzahl der Menschen, die nicht ausreichend Zugang zu Kalorien haben, steigt die Zahl seit 2015 wieder. Davon sind insbesondere Afrika südlich der Sahara und Südasien betroffen. Doch auch im Hinblick auf die weiteren Indikatoren, die der WHI nutzt, zeigen sich besorgniserregende Trends. Im Vergleich zum Referenzjahr 2012, hat sich der WHI-Wert in 14 Ländern der Kategorien mäßig, ernst und sehr ernst verschlechtert. Oftmals bedingt durch einen erhöhten Anteil von Kindern, die an unterschiedlichen Formen von Hunger leiden und dadurch in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden. Dies zeigt sich etwa in Auszehrung (zu leicht für ihre Größe, ein Zeichen für akute Unterernährung) oder Wachstumsverzögerung (zu klein für ihr Alter, ein Zeichen für chronische Unterernährung).
 
Und in einem längeren Rückblick seit 2000?
Global betrachtet hat sich die Hungersituation in den letzten 20 Jahren sukzessive verbessert. Viele Länder haben enorme Fortschritte gemacht. Sierra Leone, Äthiopien und Angola haben sich nach dem Ende von Kriegen um zwei WHI-Kategorien verbessert. Im Jahr 2000 war die Situation dort noch gravierend, heute ist sie als ernst einzustufen. Das zeigt: Es ist möglich, den Hunger zu reduzieren. Es bleibt jedoch viel zu tun.
 
Kann man das Jahr 2020 auch im übertragenen Sinne als „Seuchenjahr“ bezeichnen?
Das Jahr 2020 ist sicherlich ein außergewöhnliches Krisenjahr. Doch neben der Covid-19-Pandemie sind es vor allem zunehmende Extremwetterereignisse und wirtschaftliche Krisen, die uns vor enorme Herausforderungen stellen. Vermutlich werden wir in Zukunft mehr davon sehen, wenn wir nicht jetzt und entschieden gegensteuern. Die multiplen Krisen im Jahr 2020 haben uns erneut vor Augen geführt, dass unser menschliches Handeln sich zunehmend negativ auf den Planeten auswirkt und wir damit nicht nur die Gesundheit von Tieren, Pflanzen und unserer Umwelt riskieren, sondern auch unsere eigene Gesundheit aufs Spiel setzen. Neuartige Infektionskrankheiten sind unter anderem auf Zerstörung natürlicher Lebensräume durch Landdegradation, Klimawandel und Ressourcenausschöpfung zurückzuführen. Dies steht in direktem Zusammenhang mit unserem Lebensstil und zum Beispiel der erhöhten Nachfrage nach (intensiv produzierten) Tierprodukten sowie nicht nachhaltiger Landwirtschaft.
 
Welche Gefahren leiten sich aus den Geschehnissen von 2020 (Pandemie, Wirtschaftskrise, Heuschrecken) für die kommenden Jahre ab?
Insbesondere die zeitlich immer enger werdenden Abfolge der Krisen ist eine große Gefahr für nachhaltige Entwicklung – die betroffenen Menschen haben nicht mehr die Möglichkeit sich von einer Krise zu erholen, da oft fast unmittelbar die nächste folgt oder sogar zu einer bestehenden hinzukommt. Das hat ganz stark auch mit den Folgen des Klimawandels zu tun – den man, dass muss man immer wieder betonen, noch bremsen könnte. Uns als Organisation, die wir die Menschen bestmöglich unterstützen wollen, Resilienzen aufzubauen, erschwert die Verdichtung der Krisen natürlich auch die Arbeit. Wir müssen zunächst humanitäre Hilfe leisten, dürfen aber auch die auf Nachhaltigkeit gerichteten Entwicklungsprojekte nicht vernachlässigen. Nachhaltige Entwicklung braucht Zeit, die aber eben immer knapper wird.
 

Das Hauptproblem ist eigentlich die extreme Ungerechtigkeit innerhalb der Ernährungssysteme.

Gegen Konflikte als Hungertreiber ist schwer etwas zu unternehmen. Was schlagen Sie vor?
Tatsächlich sind Konflikte leider nicht durch Organisationen der humanitären Hilfe oder Entwicklungszusammenarbeit zu lösen. Hierzu braucht es insbesondere politische und gesellschaftliche Lösungen und auch den Willen, diese umzusetzen. Wir versuchen diese Prozesse mit unserer Politikarbeit zum Positiven zu beeinflussen, aber auf die Krisen, die während dieser langsamen politischen und auch gesellschaftlichen Prozesse auftreten, muss man reagieren – das Vertrösten auf politische Lösungen macht niemanden satt. Und, das muss man betonen, es geht hier nicht um eine diffuse moralische Verpflichtung, die wir verspüren – das Recht auf Nahrung ist ein Menschenrecht. Was wir tun können, ist die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen zu stärken. Um es plakativ zu sagen, man kann ein Erdbeben nicht verhindern – sich aber auf die Folgen vorbereiten, um schneller wieder aus der Krise herauszukommen. So verhält es sich auch mit den Folgen des Klimawandels und Konflikten. Wir verstehen unsere Arbeit zur Stärkung der Ernährungssicherheit auch als Beitrag zur Konfliktprävention. Dass das oft wie Sisyphusarbeit anmutet, muss man zugeben. Nichtstun ist nur eben für uns keine Alternative – zumal der WHI auch ermutigende Trends zeigt, denn einige Länder haben den Hunger beachtlich reduziert. Es ist also möglich.
 
Was sind die Fehler unserer Ernährungssysteme?
Das Hauptproblem ist eigentlich die extreme Ungerechtigkeit innerhalb der Ernährungssysteme. Einerseits werden hohe Standards für soziale Absicherung, Gesundheit und Lebensmittelqualität in den Ländern des globalen Nordens gesetzt und eingefordert, hingegen wird der globale Süden in diese Überlegungen nicht oder unzureichend einbezogen oder gar beteiligt. Ein Beispiel: Die meisten einkommensstarken Länder leisten internationale Entwicklungszusammenarbeit, um die Produktion
und das Einkommen von Kleinbäuerinnen und -bauern in einkommensschwachen Ländern zu steigern, während sie gleichzeitig ihre Handelsvorteile mittels nichttarifärer Handelshemmnisse aufrechterhalten. Im globalen Norden sind Besitz- und Eigentumsverhältnisse bis ins kleinste Detail geregelt – in den Ländern des globalen Südens, in denen Landbesitzrechte oftmals ungesichert sind, ist Landnahme ein verbreitetes Problem. Häufig werden solche Landnahmen, die die Vertreibung von Kleinbäuerinnen und -bauern, Viehhirt*innen und indigenen Völkern und damit verbundene Ernährungsunsicherheit zur Folge haben, durch Finanz- und Agrarkonzerne vorangetrieben. Um im Norden eine breite und günstige Palette an Lebensmitteln anbieten zu können, werden teilweise niedrige Umwelt- und Sozialstandards in Ländern des Südens ausgenutzt. Die mangelnde soziale Sicherheit und die Umweltzerstörung verschlimmern die Lage so, dass immer größere Abhängigkeiten geschaffen und wie in einem Teufelskreis immer größere Zugeständnisse gegenüber den Ländern des Nordens gemacht werden müssen. Themen wie z.B. Nachhaltigkeit werden da als erstes über Bord geworfen – eine Abwärtsspirale. Um diese Abwärtsspirale zu stoppen, müssen wir unsere Ernährungssysteme so umgestalten, dass sie fair, gesund und umweltfreundlich werden.
 
Wie können sie widerstandsfähiger gemacht werden?
Um unsere Ernährungssysteme fairer, nachhaltiger und widerstandfähiger gegen Krisen zu machen, müssen wir die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren, handeln und konsumieren angehen. Am Beispiel von Kakao können wir sehen, wie globalisiert unsere Ernährungssysteme heute sind: Der Kakao, der auf einem kleinbäuerlichen Betrieb in Sierra Leone angebaut wird, landet über viele Zwischenschritte als Schokolade in unserem Einkaufskorb – oftmals für weniger als einen Euro. Was kommt dabei bei der Kleinbäuerin an und wie soll sie damit ihre Ernährung sicherstellen? Dieses System muss stärker ganzheitlich betrachtet werden – dann zeigt sich auch, dass es zahlreiche Stellschrauben gibt. Ein Faktor ist nachhaltige Produktion, die nicht zu Landdegradation, Biodiversitätsverlust, und Klimawandel beiträgt. Darüber hinaus müssen lokale und regionale Wertschöpfung und Nahrungsmittelmärkte gestärkt werden. Die Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards muss in der Wertschöpfung und entlang der gesamten Lieferkette rechtlich verbindlich sein, einschließlich fairer Einkommen für Produzent*innen. Das klingt erst mal sehr abstrakt – an dem folgenden Beispiel kann man jedoch zeigen, wie das Thema von unseren Partnerorganisationen und uns angegangen wird: Mit einem gemeinsamen Projekt stärken Concern Worldwide und die Welthungerhilfe die Resilienz und Ernährungssicherheit in der Region Masisi in der DR Kongo. In dieser bedeutenden Zielregion für Binnenvertriebene steht das Ernährungssystem unter Druck. Daher zielt das Projekt darauf ab, die landwirtschaftliche Produktion und das Wissen über Ernährung, den Zugang zu Wasser, die Diversifizierung der Existenzgrundlagen und die wirtschaftliche Ermächtigung der Teilnehmenden zu verbessern. Es unterstützt die Gemeinden dabei, potenzielle Katastrophen zu identifizieren, sich darauf vorzubereiten und ihnen vorzubeugen. Kleinbäuerliche Haushalte werden durch die Bereitstellung von Saatgut, Werkzeugen und Schulungen, die Förderung der Landnutzungsplanung sowie durch die Verbesserung ihrer Vermarktungsstrategien unterstützt. Die Unterstützung bei der Gründung von Kleinstunternehmen oder der Suche nach Arbeit richtet sich speziell an Frauen und junge Erwachsene. Das Projekt arbeitet eng mit lokalen Organisationen, Landwirtschaftsgruppen, Familien in ländlichen Gebieten und staatlichen Institutionen zusammen, um in den Gemeinden langfristige Kapazitäten aufzubauen. Projekte wie dieses verdeutlichen einige Stellen, an denen auch Politik und Wirtschaft ansetzen sollten, um Ernährungssysteme widerstandfähiger zu machen.
 
Sie fordern einen One-Health-Ansatz. Was beinhaltet dieser?
Ein One-Health-Ansatz hilft zum einen, die Zusammenhänge zwischen der Gesundheit des Menschen, sowie der Gesundheit von Tieren, Pflanzen, und unserer gemeinsamen Umwelt aufzuzeigen. Zum anderen fordert er ein, diese Bereiche in der Politikgestaltung zusammen zu denken. Die gegenwärtigen Krisen haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, integrierte Ansätze zu nutzen, über Sektoren hinweg zu kooperieren und Politiken kohärent zu gestalten.
 

Statt bei null könnte die Zahl der Menschen, die Hunger leiden, bis 2030 bei 840 Millionen liegen.

Was ist sofort zu ändern?
Über die Hälfte der Weltbevölkerung ist im Krisenfall nicht sozial abgesichert. Sie können nicht wie beispielsweise die meisten Menschen hier in Deutschland auf ein soziales Sicherungsnetz des Staates zurückgreifen. Die Auswirkungen zeigen sich im Angesicht der multiplen aktuellen Krisen. Akut bedarf es daher vor allem einer Ausweitung der sozialen Sicherungsprogramme. Darüber hinaus muss sichergestellt werden, dass Menschen trotz Covid-19-Eindämmungsmaßnahmen weiterhin Zugang zu Märkten und landwirtschaftlichen Betriebsmitteln haben, um die Nahrungsversorgung aufrecht zu erhalten. Aber auch jede*r Einzelne hier in Deutschland kann schon heute mit den täglichen Kaufentscheidungen einen Beitrag leisten, zum Beispiel durch Konsum regionaler, saisonaler, oder fair gehandelter Produkte.
 
Was, glauben Sie, wird im Jahr 2030 unsere Bilanz sein?
Aktuelle Prognosen sind düster. Statt bei null könnte die Zahl der Menschen, die Hunger leiden, bis 2030 bei 840 Millionen liegen. Die Covid-19 Pandemie und ihre Folgen drohen Unterernährung bei Kindern dramatisch zu verschärfen. Doch der WHI zeigt auch, dass es möglich ist, den Hunger zu reduzieren. Vor allem Bedarf es an politischem Willen, denn Hunger ist politisch. Wenn unter anderem zielgerichtete Investitionen in ein faires Ernährungsumfeld für Kleinbäuerinnen und -bauern im ruralen Raum getätigt werden, Landwirtschafts-, Gesundheits-, und Handelspolitik kohärent gestaltet werden, dann können wir den Hunger bis 2030 beenden.

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Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten

Der Jemen erlebt zurzeit eine der schlimmsten Katastrophen, durch anhaltende Kriege, Hunger und Krankheitsausbrüche. Die GIZ versucht die Ernährungssituation und Widerstandskraft der Jemeniten vor Ort zu verbessern.

Ein Projekt der GIZ

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Building back better: Eine Strategie für resilientere Ernährungssysteme

Ein Beitrag von Jes Weigelt und Alexander Müller

Was ist erforderlich, damit die Ernährungssysteme ausreichende und gesunde Nahrung liefern, ohne dabei unserem Planeten zu schaden? Wie lässt sich Ernährungssicherheit trotz der Bedrohung durch Klimawandel aufrechterhalten? Unsere Autoren betrachten einzelne Aspekte unserer zukünftigen Ernährungssysteme im Kontext der Coronakrise.

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© GIZ

One Health – Was wir aus der Corona-Krise lernen

Ein Beitrag von Dr. May Hokan und Dr. Arnulf Köhncke (WWF)

Durch die Corona-Krise erlangt die Verbindung von Mensch-Tier-Gesundheit neue Aufmerksamkeit. Politik und Wissenschaft propagieren nun die Lösung: One Health. Was steckt hinter dem Konzept? Und kann man damit auch die Ernährungssicherheit für alle Menschen weltweit garantieren?

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Schulmahlzeiten: Eine Chance für Geschlechtergerechtigkeit

Ein Beitrag von Carmen Burbano de Lara (WFP)

Neben den bekannten Folgen der Corona-Maßnahmen für Erwachsene, führten Schulschließungen dazu, dass weltweit 90 Prozent der Kinder nicht mehr die Schule besuchen konnten. Schulmahlzeiten sind jedoch vielerorts die einzige Mahlzeit für Kinder. Ohne Zugang zu diesem Sicherheitsnetz verschärfen sich für hunderte Millionen Kinder Hunger, Armut und Mangelernährung.

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Erfolgsmodell Hausgarten: Nahrung und Frauen Empowerment

Ein Beitrag von Nadine Babatounde und Anne Floquet (MISEREOR)

Um Mangelernährung bei Kleinkindern vorzubeugen und die Rolle der Frauen in ihren Gemeinschaften zu stärken, setzt Misereor gemeinsam mit der lokalen Nichtregierungsorganisation CEBEDES ein Programm zu integrierten Hausgärten in Benin um - eine Bilderstrecke.

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Nicht auf einen Retter warten

Ein Beitrag von Lidet Tadesse

Während Afrika bislang die am wenigsten von Covid-19 betroffene Region war, steigen jetzt die bestätigten Infektionszahlen und Todesfälle schnell. Ungeachtet der enormen Herausforderungen, mit denen viele afrikanische Länder weiterhin kämpfen, zeugt die afrikanische Antwort auf die Coronavirus-Pandemie von Innovativität und Einfallsreichtum.

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Gesundheit ist ohne gesunde Ernährung nicht möglich

Ein Beitrag von Heino von Meyer (SEWOH)

Corona erschwert das Ziel einer Welt ohne Hunger bis 2030 noch mehr. Damit diese Perspektive nicht aus dem Blickfeld gerät, muss Deutschland international eine stärkere Rolle spielen - eine Zusammenfassung des Strategischen Begleitkreises der SEWOH.

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Der Umbau des Ernährungssystems beginnt und endet mit Vielfalt

Ein Beitrag von Emile Frison und Nick Jacobs (IPES-Food)

Die industrielle Landwirtschaft hat es bisher nicht geschafft, Probleme wie Hunger oder Mangelernährung zu lösen. Sie scheint vielmehr weitere Probleme zu verursachen. Emile Frison und Nick Jacobs fordern einen Umbau des Ernährungssystems und betonen die Schlüsselrolle der Vielfalt.

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Vom Verlust zum sicheren Produkt - Innovationen aus Sambia

Ein Beitrag der GIZ

In Sambia begegnet man dem Problem der Nachernteverluste in der Erdnuss-Wertschöpfungskette mit innovativen Ansätzen. Das Rapid Loss Appraisal Tool (RLAT) der GIZ kann dabei helfen, weitere solcher Ansätze zu entwickeln.

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Wie kann die Privatwirtschaft Lebensmittelverschwendung verhindern?

Interview mit David Brand (GIZ)

Vom Kreislaufsystem in Rwanda bis zur funktionierenden Kühlkette in Kenia: Das lab of tomorrow entwickelt mit einem Open-Innovation Ansatz Lösungen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.

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Neue Kampagane: "Armut ist sexistisch"

Interview mit Stephan Exo-Kreischer

Das ist der Maßstab für alle: Mehr Rechte für Frauen bilden einen entscheidenden Schlüssel im Kampf gegen extreme Armut und Hunger weltweit, sagt der Deutschland-Direktor von ONE. Die Organisation ist auf politische Kampagnen als Hebel für nachhaltige Veränderung spezialisiert.

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Podcast: Den Hunger in der Welt gemeinsam bekämpfen

Kanzlerin Angela Merkel im Podcast

Zum Auftakt der Welternährungswoche rund um den Welternährungstag am 16. Oktober eine eindeutige Botschaft: Kanzlerin Angela Merkel betont, dass der Kampf gegen den weltweiten Hunger nur mit internationaler Verantwortung und Solidarität erfolgreich sein wird.

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Afrikas rasanter wirtschaftlicher Wandel

Ein Bericht von T. S. Jayne, A. Adelaja und R. Mkandawire

Vor 30 Jahren war Afrika Synonym für Krieg, Hunger und Armut. Dieses Narrativ hat heute keinen Bestand mehr. Afrikanische Lebensstandards steigen erstaunlich schnell. Unsere Autoren sind überzeugt, dass verbesserte Bildung und Unternehmertum den Fortschritt der Region unumkehrbar machen - trotz COVID-19.

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© AHA

Die Bauern selbst sind der Maßstab

Ein Beitrag von Andreas Quiring

Starke Bauern sind der Schlüssel für eine eigenständige nachhaltige Entwicklung. Dadurch können Sie ihre eigenen Interessen gegenüber Marktpartnern und der Politik wirkungsvoller durchsetzen. Soziale Innovationen können gemäß Andreas Quiring helfen, die tatsächlichen Bedürfnisse der betroffenen Bauern zum Maßstab zu machen.

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Kakaoernte

Mehr Wirkung trotz knapper Mittel

Ein Beitrag von Jochen Moninger

Nur mit Innovationen und einer entsprechenden Skalierung können wir den Hunger in der Welt wie geplant bis 2030 abschaffen. Das Geheimnis liegt im Teilen und Vernetzen von Ideen – und wurde von einigen Initiativen bereits gelüftet.

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Supermärkte im Menschenrechtscheck

Ein Beitrag von Dr. Franziska Humbert (Oxfam)

In seinem dritten Jahr zeigt der Supermarkt-Check der Organisation Oxfam vor allem einen klaren Trend auf: Es geht! Supermärkte im Norden können ihre bisherigen Geschäftspolitiken ändern und stärker auf die Rechte derjenigen Menschen in aller Welt ausrichten, die Lebensmittel anbauen und ernten. Es geht aber nicht ohne Druck. 

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Stimmen von der Basis

Ein Beitrag von Sarah D´haen & Alexander Müller, Louisa Nelle, Bruno St. Jaques, Sarah Kirangu-Wissler und Matteo Lattanzi (TMG)

Einblicke junger Landwirte in die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Ernährungssysteme in Subsahara-Afrika @CovidFoodFuture und Videotagebücher aus Nairobis informellen Siedlungen.

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(c) Thomas Lohnes / Brot für die Welt

Hype um Urban Gardening: Landwirte oder Hobbygärtner?

Ein Beitrag von Stig Tanzmann (Brot für die Welt)

Urban Gardening findet immer mehr Anhänger. Menschen, die sich als Teil einer grünen Bewegung sehen, legen auf städtischen Flächen Nutzgärten an. In Gegenden großer Armut im globalen Süden ist urbane Landwirtschaft Teil einer Ernährungsstrategie.

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Von Donald Trump zu Joe Biden: Eine neue US-Afrikapolitik?

Ein Beitrag von Jan Rübel

Nach vier Jahren Donald Trump im Weißen Haus ist Zeit für eine Bilanz: Welche Politik verfolgte die republikanische amerikanische Regierung gegenüber afrikanischen Regionen? Und was wird sich nach der Wahlentscheidung zu Gunsten Joe Bidens in der neuen Legislaturperiode ändern? Eine Bestandsaufnahme.

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Kein Regenwald für unseren Konsum

Ein Beitrag von Jenny Walther-Thoß (WWF)

Für die Herstellung von Palmöl, Fleisch oder Möbeln werden in den Tropen weiter Regenwälder gefällt. Höchste Zeit zu handeln. Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch.

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Wie führt man eine Kampagne zu „Ernährungssystemen“ durch?

Interview mit Paul Newnham, den Direktor des Sustainable Development Goal (SDG) 2 Advocacy Hub.

Auf dem Vorgipfel in Rom ging es um die Umgestaltung der Ernährungssysteme. Wie bringt man das einer breiten Öffentlichkeit nahe? Fragen an Paul Newnham, der als Direktor des SDG 2 Advocacy Hub die Öffentlichkeitsarbeit der Gipfel betreut.

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UNFSS Pre-Summit: Was hat er gebracht?

Interview mit Martina Fleckenstein (WWF), Michael Kühn (WHH) und Christel Weller-Molongua (GIZ)

Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel: Zum ersten Mal richten die Vereinten Nationen einen Summit zu Ernährungssystemen aus. Im Interview ziehen Martina Fleckenstein, Michael Kühn und Christel Weller-Molongua gemeinsam Bilanz.

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„Die Corona-Pandemie erhöht Gewalt gegen Frauen“

Interview mit Léa Rouanet

In afrikanischen Ländern besteht nach wie vor ein enormes geschlechtsspezifisches Gefälle beim Zugang zu Arbeit und Kapital. Was sind die Folgen von Covid-19 für die dortigen Frauen? Jan Rübel befragte Léa Rouanet zu Lockdowns und genderbasierter Gewalt. Die Ökonomin arbeitet im Africa Gender Innovation Lab der Weltbank.

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(c) Simon Veith

Der Big Bang ist möglich

Interview mit Joachim von Braun

Zufriedene junge Menschen auf dem Land, grüne Entwicklung und der Anschluss ans digitale Zeitalter – auch in Afrika hält Professor Joachim von Braun dieses Zukunftsszenario für möglich. Seit drei Jahrzehnten erforscht der Agrarwissenschaftler, welche Stellschrauben der Politik zur Schaffung von Wohlstand auf dem Kontinent zur Verfügung stehen

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Schranken wegen der Pandemie: Antworten der Kleinbauern

Eine Studie des SLE

Der Lockdown wegen COVID-19 traf die Wirtschaft stark - darunter besonders die Landwirtschaft mit ihren Lieferketten und Absatzmärkten. Welche kreativen Umgangsstrategien haben die Betroffenen dabei gefunden? Das Seminar für ländliche Entwicklung hat hierzu eine Forschungsstudie begonnen.

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(c) DVV

Vernetzte Lebensräume in Subsahara-Afrika – Leben zwischen Stadt und Land

Im Rahmen der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ werden Forschungsergebnisse zu Transformationsprozessen und Gestaltungsinstrumenten in Subsahara-Afrika veröffentlicht.

Ein Projekt des SLE

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Aus vielem wird Eins: CGIAR-Netzwerk baut um

Ein Beitrag von Jan Rübel

Die internationale Agrarforschung reagiert auf neue Herausforderungen: Deren Beratungsgruppe unterzieht sich einem tiefgreifenden Reformprozess und vereint Wissen, Partnerschaften und Infrastrukturen zu OneCGIAR.

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Uli Reinhardt/Zeitenspiegel

Kein dreckiges Geschäft

Ein Bericht von Marlis Lindecke

„Shit Business is Serious Business“: Mit dem „großen Geschäft“ lassen sich gute Geschäfte machen. Und: Menschliche Ausscheidungen können unsere Ernährungssysteme entscheidend verbessern. Dr. Marlis Lindecke gibt Einblicke in eine gelungene Kooperation zwischen Agrarforschung und Privatwirtschaft.

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Exklusivvideo: Vier Fragen an Claudia Makadristo

Ein Video-Beitrag von  Seedstars

Startups in der afrikanischen Landwirtschaft boomen seit einigen Jahren. Die Digitalisierung des Agrarwesens beschleunigt sich damit. Welche sind die aktuellen Trends, wo liegen die Herausforderungen – und was können andere Regionen davon lernen? Ein Video-Interview mit Claudia Makadristo, Regionalleiterin Afrika des Inkubators Seedstars 

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(c) Privat

Wie viel Privatinvestition kann Landwirtschaft vertragen?

Ein Beitrag von Pedro Morazán

Kleinbauern in Entwicklungsländern müssen ihre Anbaumethoden modernisieren. Doch falsch verstandene Reformen könnten Armut verstärken, statt sie zu lindern.

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Neuer Anlauf zur Industrialisierung Afrikas

Ein Beitrag von Helmut Asche

Afrika steht vor dem Absprung. Es gibt vielversprechende Ansätze einer nachhaltigen Industrialisierung. Doch der Weg dahin stellt den Kontinent vor neue Herausforderungen.

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Der Reissektor in Westafrika: Eine politische Herausforderung

Neue Einblicke zur Entwicklung des Handels und der Reiswertschöpfungskette in Westafrika

Niedrige Importzölle, Schmuggelaktivitäten, unvorhersehbare Steuerbefreiungen und eine schwache Durchsetzung von Lebensmittelsicherheitsnormen: Das Potenzial lokaler Reis-Wertschöpfungsketten wird in westafrikanischen Ländern untergraben.

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“Corona entlarvt die Schwächen unserer Ernährungssysteme”

Interview mit Arif Husain (WFP)

Die Vereinten Nationen planen einen Gipfel zu Ernährungssystemen - und nun diktiert das Corona-Virus die Agenda. Der Chefökonom des UN-Welternährungprogramms zieht eine aktuelle Bilanz. Ein Gespräch mit Jan Rübel über Pandemien, die Chromosomen der Entwicklung – und über die Konflikte, die sie hemmen.

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(c) Welthungerhilfe

5 Fragen an F. Patterson: Warum mehr Hungernde?

Interview mit Fraser Patterson

Jeden Oktober veröffentlicht die Organisation „Welthungerhilfe“ den Welthunger-Index, mit dem die Hungersituation erfasst wird. Was sind die Trends – und was muss unternommen werden? Fraser Patterson ist Referent für Welternährung und beschäftigt sich mit dem Index.

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„Ohne Entwicklung gibt es keinen Frieden"

Interview mit Karina Mroß 

Entwicklungszusammenarbeit - welchen Beitrag leistet sie zur Konfliktprävention? Was kann sie nachhaltig für den Frieden tun? Die Politikwissenschaftlerin Karina Mroß im Gespräch mit Raphael Thelen über Post-Konflikt-Gesellschaften und ihre Chancen auf eine friedliche Entwicklung.

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Müssen wir ein neues Ernährungssystem wagen?

Ein Beitrag von Dr. Felix zu Löwenstein (BÖLW)

Ausbleibende Saisonarbeitskräfte und Virenexplosion in Schlachthöfen, steigende Gemüsepreise, Klimakrise - all das macht deutlich, was eigentlich schon seit Jahrzehnten klar ist: unser Ernährungssystem ist zwar hoch produktiv. Es ist aber nicht resilient.

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Armut Macht Hunger

Veröffentlichung der Heinrich-Böll-Stiftung und dem TMG ThinkTank for Sustainability

Die Weltgemeinschaft scheitert im Kampf gegen Hunger, Mangelernährung und Fehlernährung. Das zeigt das der Tiny Atlas „Armut Macht Hunger“ der von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem TMG ThinkTank for Sustainability veröffentlicht wurde. Neben Zahlen und Fakten werden auch die Gründe für Hunger und Fehlernährung dargestellt und erklärt.

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Kleine Fische mit großem Potenzial

Ein Beitrag von Paul van Zwieten

Die afrikanische Binnenfischerei ist zunehmend auf den Fang kleiner Fischarten angewiesen, die sonnengetrocknet über weite Distanzen gehandelt werden. Sie leisten einen wichtigen Beitrag gegen "versteckten Hunger": Im Ganzen verzehrt sind Kleinfische eine wichtige Quelle für Mikronährstoffe. Nur hat dies die Politik leider noch nicht erkannt.

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Frau Rudloff, was bringt ein Lieferkettengesetz?

Interview mit Bettina Rudloff

Die Bundesregierung feilt an einer Verpflichtung privater Akteure zur Einhaltung von Menschenrechten – ein Lieferkettengesetz. Was sind die Folgen für den Agrarsektor? Dr. Bettina Rudloff von der Stiftung Wissenschaft und Politik über die Verkettung von Politikfeldern und Wertschöpfung.

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(c) Privat

Landflucht? Landleben!

Ein Beitrag von Dorothea Hohengarten (GIZ)

Eine Gruppe Landloser in Äthiopien verarbeitet Lebensmittel und schafft sich damit eine Zukunft. Dorothea Hogengarten berichtet, wie die GIZ Menschen im nordäthiopischen Bundesstaat Tigray dabei unterstützt, sich besser zu ernähren.

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„Aus Soja lässt sich mehr machen, als nur Mehl“

Ein Bericht von Johanna Steinkühler (GIZ)

Die Sojabohne ist eine natürliche Ackerfrucht, aus der man ein Menge Lebensmittel herstellen kann. Also startete Tata Bi erst alleine, dann mit einigen anderen Frauen einen kleinen Weiterverarbeitungsbetrieb, der den Frauen ganzjährig eine zusätzliche Einnahmequelle neben dem Verkauf der Sojabohnen bietet.

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Wie eine gerechtere EU-Handelsagenda möglich ist

Ein Bericht von Dr. Jan Orbie (Universität Gent)

„Gerecht“ und „nachhaltig“ sind Schlüsselworte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Gleichzeitig strebt Deutschland eine „Modernisierung“ der WTO und „zügige Fortschritte“ bei Freihandelsabkommen an. Sind diese Ziele wirklich kompatibel? Dürfen wir uns Gedanken um Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit machen, während wir so weitermachen wie bisher?

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