UNFSS Pre-Summit: Was hat er gebracht?

Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel: Zum ersten Mal richten die Vereinten Nationen einen Summit zu Ernährungssystemen aus. In den vorbereitenden Action Tracks haben Martina Fleckenstein (WWF), Michael Kühn (WHH) und Christel Weller-Molongua (GIZ) mitgearbeitet. Im Interview ziehen sie gemeinsam Bilanz.

Amina J. Mohammed, Stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten Nationen, auf der Eröffnungsplenarsitzung des Vorgipfels ©FAO/Giuseppe Carotenuto.

Martina Fleckenstein

Martina Fleckenstein ist Global Policy Manager, Lebensmittelpraxis, bei WWF International. Sie konzentriert sich auf Naturschutz, Landwirtschaft und nachhaltige Produktion auf nationaler und internationaler Ebene. Zuvor arbeitete sie mehr als zwei Jahrzehnte beim WWF-Deutschland als Direktorin, Landwirtschaft & Landnutzungsänderung. Für verschiedene Projekte in Südostasien, Afrika und Lateinamerika arbeitete sie unter anderem zu Nachhaltigkeitsstandards, Transparenz in Lieferketten, internationalen Rohstoffmärkten und nachhaltigem Konsum.

World Wide Fund For Nature (WWF)

WWF

Michael Kühn

Michael Kühn ist Senior Advisor Policy and External Relation bei der Welthungerhilfe. Nach seinem Studium der Politikwissenschaften und Geschichte in Hamburg arbeitete er an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt, für die Vereinten Nationen in El Salvador, bei Greenpeace in Hamburg und dem Lutherischen Weltbund in Haiti und der Dominikanischen Republik. Seit 2007 ist er für die Welthungerhilfe tätig, zunächst als Regionalkoordinator in Haiti und seit Juli 2010 als Referent für Klimapolitik in Bonn.

Welthungerhilfe (WHH)

Welthungerhilfe

Christel Weller-Molongua

Seit 2013 leitet Christel Weller-Molongua die Abteilung Ländliche Entwicklung und Agrarwirtschaft der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in Bonn. Nach ihrem Studium der Geographie mit Schwerpunkt Agrar-Geographie der Tropen an der Universität Trier absolvierte sie den Postgraduiertenstudiengang des Seminars für Internationale Ländliche Entwicklung an der Humboldtuniversität Berlin. Ihre Karriere bei der GIZ begann sie 1989 in Niger, worauf 14 Jahre Projektleitung und -implementierung in verschiedenen Ländern Afrikas folgten.

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

GIZ

Der erste große UN-Gipfel in der Geschichte, der im Hybrid-Format abgehalten wurde, liegt hinter uns. Wie lief er?

Martina Fleckenstein: Ich war in Rom und bin positiv überrascht. Denn zusätzlich zum persönlichen Austausch vor Ort ermöglichte dieses Format tatsächlich eine Beteiligung von globalen Akteuren, die ansonsten nicht dabei gewesen wären.

 

Christel Weller-Molongua: Ich war eine der 20.000 Zugeschalteten und kann dies bestätigen. Erstaunlich groß war auch die aktive Teilnahme verschiedenster Ländervertreter. Im Vorfeld hatte es ja Kritik aus der Zivilgesellschaft gegeben, dass sie nicht ausreichend eingebunden sei – das stimmte sicherlich für ausgewählte Gruppen, aber trotzdem schien in der Gesamtorganisation des Pre Summit immer wieder sehr stark das Bemühen durch, die Zivilgesellschaft auf die Bühne zu kriegen und ihre Positionen einbringen zu lassen. Das gelang. Daher bin ich im Nachgang vom Gipfel sehr angetan. Er beflügelte gar.

 

Was fehlte?

Weller-Molongua: Klar, die Interaktion fehlt im Virtuellen natürlich, da bleibt man eher passiv: die Pausengespräche, die Flurdebatten…

 

Fleckenstein: …und diese konnte man in Rom besser ausleben als bei allen anderen Veranstaltungen zuvor. Die Teilnehmerzahlen waren sehr limitiert, maximal 500 Personen durften im Gebäude sein. Dies gestaltete alles überschaubarer und persönlicher. Ein Format, das auch für andere Gipfel richtungsweisend sein könnte, mit der Einschränkung, dass auf dem Summit keine Themen verhandelt wurden, sondern vor allem Ergebnisse vorgestellt. Ideen und Lösungen wurden aufgezeigt und Vereinbarungen eingeholt – gemeinsam von den Mitgliedsländern, der Zivilgesellschaft und der Privatwirtschaft.

 

Frau Weller-Molongua, wenn Sie den Summit beflügelt verließen – hatten Sie vorher geringe Erwartungen?

Weller-Molongua: Durchaus. Ich hatte nicht nur Bedenken ob des Hybrid-Formats. Mit solch einem breiten und doch in die Tiefe gehenden inhaltlichen Austausch hatte ich weniger gerechnet.

 

Fleckenstein: Und es gab erstmals einen hohen Frauenanteil. Das trug konstruktiv bei.

 

Herr Kühn, als Sie Ihre Arbeit im Action Track begannen – mit welchen Gefühlen legten Sie los? Dachten Sie, das wird wieder ein Gipfel der bloßen warmen Worte?

Michael Kühn: Genauso. Wir waren durchaus kritisch und dachten: Wieder ein Prozess, wieder das mühsame Zusammensuchen von Informationen, die eh schon verfügbar sind – und am Ende mangelnder politischer Wille zur Umsetzung; denn der erforderliche Systemwechsel bei den Food Systems geht nicht ohne unangenehme Entscheidungen. Andererseits dachten wir als Organisation: Vielleicht lohnt es sich ja doch, sich nicht nur darauf zu beschränken, von außen den Prozess zu kritisieren, sondern reinzugehen, mitzudiskutieren und dann auch in der Lage zu sein festzustellen, was gut oder schlecht lief.

 

Und?

Kühn: Beim Action Track 5, in den wir uns einbrachten, ging es um Resilienzbildung. Da gab es sehr starke Statements wie zum Beispiel jenes vom SIPRI-Direktor Dan Smith, der sagte: Wenn das Thema „Hunger und Konflikt“ nicht auf den Tisch kommt, gehe ich sofort. Diese Verve berührte. Es ist ja auch unser Erfahrungshintergrund als NGO – wir reden über komplexe Umstände und sind dann mit Ländersituationen voller kriegerischer Konflikte konfrontiert. Da ist eine rationale Herangehensweise an einen Systemwechsel bei den Food Systems nicht möglich, sondern sind andere Formen zu suchen. Oder die Probleme müssen auf höherer Ebene gelöst werden, indem Kriege beendet werden.

 

Wie lautet Ihre Bilanz aus dem Action Track?

Kühn: Mein Bild ist eher differenziert. Es war ziemlich chaotisch. Im Januar stiegen wir ein und merkten, dass es eine starke Präsenz von Partnern aus dem Norden gab, aber nur eine sehr geringe aus dem Süden – und wenig Zivilgesellschaft. Das änderte sich dann ein bisschen, aber nicht wirklich; auch wenn die Organisatoren versuchten, südliche Partner aus der Zivilgesellschaft stärker einzubinden.  

 

Warum chaotisch?

Kühn: Die Deadlines waren eng gestrickt. Etwa von einem Montag bis Freitag konnten wir Informationen aus Ländern einholen und Ideen erstellen. Thinktanks mögen sowas in der Schublade haben, wir aber mussten uns kräfteraubend heranrobben. Andere setzten das Tempo, da liefen wir als NGO eher hinterher. Nichtsdestotrotz konnten wir unsere Punkte einbringen. Zuweilen hatte ich den Eindruck, dass die Organisatoren der Action Tracks selbst nicht wussten, was sie organisieren sollen. Die Fragen, die sie an das Sekretariat des Summits schickten, ließen vermuten, dass sie hin und wieder alleingelassen wurden.

 

Fleckenstein: Das ist in der Tat optimierbar, auch wir kämpften mit den engen Zeitachsen. Nicht alles war optimal in der Vorbereitung. Aber es war auch der allererste UN-Gipfel zu Ernährungssystemen. Sollte es einen zweiten Ernährungsgipfel geben, gibt es Verbesserungsbedarf in der Organisation. Das Ergebnis ist aber sehr gut: Wir haben nun die „Zutaten“, um eine Ernährungswende voranzubringen. Nun müssen wir den Kuchen, der auf dem Summit im September gegessen werden soll, backen.

 

Die große Herausforderung wird sein, das Thema Ernährung in die anderen UN-Konventionen zu integrieren – also in die zur Biodiversität, zum Klima und vor allem in die Land-Konvention.

 

Weller-Molongua: Es war ein Bottom-Up-Prozess. Da entsteht irgendwann immer Chaos, das kennen wir aus der partizipativen ländlichen Entwicklungsarbeit. Wenn ich die Vorbereitungszeit für diesen Pre Summit mit denen von anderen Gipfeln vergleiche, war sie in ihrer Kürze echt sportlich. Es gab auch Momente, an denen ich auch das Gefühl hatte, den Boden unter den Füßen zu verlieren und  ich Schwierigkeiten hatte, mich im Action Track zu verorten, in dem ich Deutschland inhaltlich vertreten sollte. Da rief ich bei der Welthungerhilfe an – und wir vergewisserten uns des gleichen Leids (lacht). Im Verlauf des Prozesses stellte sich wieder Trittsicherheit ein, weil ich verstand: Es geht in eine Richtung. Gebündelte Solution-Clusters wurden definiert, aus denen erste Koalitionen entstanden.

 

Ging es darum, all diese nebeneinanderstehenden Ideen in eine gemeinsame Form zu bringen?

Weller-Molongua: Es ist noch komplizierter. Ernährung ist kein einfaches Thema, das klar durchdekliniert werden kann. Ernährungssysteme heißt, Wertschöpfungsketten, Produktion, Konsumentenverhalten und Ernährung an sich systemisch zusammen zu denken.

 

Kühn: Entscheidend wird nun die Umsetzung sein. Positiv finde ich, dass Einiges, welches wir in den Silos und in unserer Blase diskutiert haben, langsam im Mainstream ankommt. Auch werden multiple Krisen endlich als solche benannt. Aber das allein reicht nicht. Auf dem Gipfel muss entschieden werden: Wer macht was wann? Und für diese Schritte braucht es ein Monitoring. Der Ökonom Jeffrey Sachs hat es auf den Punkt gebracht: In seinem Statement wies er uns alle an, unsere Hausaufgaben zu machen – das Food System besteht aus multinationalen Akteuren, die im Prinzip machen, was sie wollen. Das System ist profitbasiert, und es gibt keinen genügenden Geldtransfer in arme Länder, aber eine hohe Unverantwortlichkeit von insbesondere großen Staaten beim Umgang mit natürlichen Ressourcen; das internationale Recht wird so gut wie nicht respektiert. Menschenrechte aber gehören wieder auf den Zettel. Die UN-Nachhaltigkeitsziele für 2030 sind letztendlich der Beschluss, die Menschenrechte umzusetzen.

 

Was sind denn die nötigen konkreten Schritte, um den Gipfel in New York zum Erfolg zu führen?

Kühn: Es braucht natürlich politische Aktionen von Seiten der Staaten, ganz im Sinne von Sachs! Also Geld, zur Finanzierung der nationalen Pathways. Die bisher genannten Summen sind viel zu niedrig. Und es braucht eine starke Organisation der Vereinten Nationen. Das Budget der UN-Verwaltung ist ein Witz im Vergleich allein zum Etat der Stadt New York.

 

Weller-Molongua: Das kann ich nur unterstreichen. Die einzelnen Länder müssen jetzt ihre Pathways definieren, die auch durchaus unterschiedlich aussehen können. Und dann mit mindestens verdoppelten Geldmitteln: Umsetzen, umsetzen, umsetzen. Es dreht sich hier allerdings nicht nur um die Länder des globalen Südens, sondern es gab auch in Deutschland einen nationalen Dialog. Von dem habe ich relativ wenig mitgeschnitten; dabei gibt es immer eine Hol- und eine Bringschuld.  Wir haben grundlegende Themen, unser eigenes Ernährungssystem auf den Prüfstand zu stellen, einiges zu verändern und damit global auch wieder einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit zu leisten.

 

Fleckenstein: Für mich ist eher entscheidend, was nach dem Gipfel geschehen wird. Wir können es uns nicht erlauben, nun einen erfolgreichen Gipfel in New York zu erleben und danach wieder Stille einkehren zu lassen. Es wurde nun ein Funkkanal eröffnet, der aber auch bespielt werden muss. Das sehr beeindruckende Engagement aller Beteiligten ist aufrechtzuerhalten, das darf jetzt nicht abbrechen.

 

Welche Rolle kommt da auf Deutschland zu?

Fleckenstein: Deutschland ist ein wichtiger Geber. Und im kommenden Jahr wird die Bundesregierung zu einem G7-Gipfel einladen. Darauf sollte sich die Politik rasch einstellen und könnte Food Systems thematisch einbringen…

 

Kühn: Eine G7-Erklärung ist schön und gut – aber wenn die G7 zum Beispiel ankündigen würden, drei Milliarden Euro für Bildung zur Verfügung zu stellen und die UN-Organisationen parallel dokumentieren, dass sie indes 30 bis 40 Milliarden Euro benötigen, dann ist genau dies das Problem. Da nützt dann eine G7-Erklärung wenig. Für diese Commitments braucht es aber nicht nur die Bundesregierung, sondern die USA, Russland, China und alle anderen großen Länder.

 

Fleckenstein: Ich sehe auch eine Rolle des Privatsektors, der zur Ernährungswende beitragen kann – auch in Form von Mitteln, die von ihm in diese fließen könnten; natürlich in die richtige Richtung. Das zu kalibrieren wird eine wichtige Aufgabe werden.

 

Weller-Molongua: All diese Notwendigkeiten sehe ich. Nur habe ich Zweifel, ob Finanzzusagen bis zum Gipfel in New York gelingen werden. Die großen Player waren in Rom dabei. Aber konkrete Commitments kann ich zumindest nicht ausmachen.

 

Wie könnte der Beitrag in Deutschland aussehen?

Fleckenstein: Wir könnten uns Großbritannien zum Vorbild nehmen. Dort wurde eine Strategie für das Ernährungssystems kürzlich vorgestellt, während wir in Deutschland fast ausschließlich die Landwirtschaft betrachten, die Produktion auf der Fläche. Die britische Strategie dagegen berücksichtigt auch die Ernährung und den Konsum. Vom Pre Summit haben wir gelernt, dass es einen systemischen Ansatz braucht, also etwa auch den Blick auf den Teller des Konsumenten. Lebensmittelverschwendung und Ernährungsempfehlungen gehören dazu, und zwar Ministerien übergreifend. Ernährungssicherung ist im BMZ auf der internationalen Ebene angesiedelt, und im Landwirtschaftsministerium auf der nationalen Ebene, wenn es um die Produktion geht. Wo aber ist das Umweltministerium, das Gesundheitsministerium oder gar das Finanzministerium? Wir brauchen einen gemeinsamen Blick. Ich habe die Parteiprogramme zur Bundestagswahl danach durchforstet – aber ein Ernährungsgesetz taucht da nicht auf.

 

Was sind weitere kritische Punkte?

Weller-Molongua: Die Governance-Struktur ist für mich noch ein offenes Thema. UN-Vizegeneralsekretärin Amina Muhammed hat zwar auf dem Gipfel festgestellt, dass es keine neuen Strukturen geben solle und dass die in Rom ansässigen UN-Behörden verantwortlich zeichnen würden. Aber deren Aufgabenbereiche sind beschränkt. Wenn es darum geht, wie Frau Fleckenstein sagte, Verbindungen zu Biodiversität und Klima und auch zu anderen SDG der Agenda 2030 herzustellen, dann braucht es auch die UN-Strukturen in New York; alles andere würde zu kurz greifen.

 

Kühn: Dann muss man eben das Committee on World Food Security (CFS) stärken.

 

Fleckenstein: Ich habe ähnliche Bedenken, wenn der Folgeprozess nur in der Verantwortung der Rom-Agenturen ablaufen soll. Denn das könnte Innovationskraft nehmen. Die Stärke des Pre Summit war gerade seine Vielfalt, die Teilnahme zivilgesellschaftlicher Akteure. Wir haben 2000 Ideen zu 52 Solution Clusters geschmiedet. Wie sich nun die „Coalitions“ zusammensetzen werden, ist noch nicht entschieden – aber die Zivilgesellschaft muss ihren Platz darin behalten.

 

Weller-Molongua: Werden da nun Teams angedacht, die den Coalitions vorstehen?

 

Fleckenstein: Hierzu laufen derzeit die Überlegungen.

 

Kühn: Und die werden nicht von den Mitgliedsländern geführt?

 

Fleckenstein: Die Länder sind wichtig und sollen mitarbeiten, aber paritätisch, gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und allen anderen Akteuren.

 

Kühn: In unserem Action Track hieß es: Wenn wir keine Mitgliedsländer zur Zusammenarbeit gewinnen, wird eine Coalition keinen Erfolg haben.

 

Fleckenstein: Sie werden gebraucht, ohne die Länder wird die Umsetzung schwierig. Der Pre Summit hat aber auch gezeigt, dass für Veränderungen ein Multistakeholder-Ansatz erforderlich ist.

 

Hat der Pre Summit ein Momentum erzeugt?

Fleckenstein: Viele sagen: Der Pre Summit war der Summit, denn in New York werden es nicht drei Tage sein, eher höchstens eineinhalb. Für die Fülle an Visionen war Rom mehr ein Ort als New York es sein wird.

 

Weller-Molongua und Kühn: Dem haben wir nichts hinzuzufügen!

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Müssen wir ein neues Ernährungssystem wagen?

Ein Beitrag von Dr. Felix zu Löwenstein (BÖLW)

Ausbleibende Saisonarbeitskräfte und Virenexplosion in Schlachthöfen, steigende Gemüsepreise, Klimakrise - all das macht deutlich, was eigentlich schon seit Jahrzehnten klar ist: unser Ernährungssystem ist zwar hoch produktiv. Es ist aber nicht resilient.

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(c) Welthungerhilfe

5 Fragen an Shenggen Fan: Wo sind die neuen Wege?

Interview mit Shenggen Fan

Kurz vor dem Ausscheiden aus seinem Amt als Generaldirektor des IFPR spricht Shenggen Fan über nötige Reformen und Vorgehensweisen, um die globale Ernährungssicherheit im kommenden Jahrzehnt zu erreichen. Für SEWOH zieht der Agrarexperte Bilanz - was ist nun zu tun?

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(c) Welthungerhilfe

5 Fragen an F. Patterson: Warum mehr Hungernde?

Interview mit Fraser Patterson

Jeden Oktober veröffentlicht die Organisation „Welthungerhilfe“ den Welthunger-Index, mit dem die Hungersituation erfasst wird. Was sind die Trends – und was muss unternommen werden? Fraser Patterson ist Referent für Welternährung und beschäftigt sich mit dem Index.

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(c) Klara Palatova/WFP

Ein Wegweiser: Wo geht es denn hier zum Markt?

Ein Beitrag des World Food Programme

Bis 2050 müssen neun Milliarden Menschen genügend zu essen haben. Als Weltbevölkerung müssen wir mehr Nahrungsmittel produzieren und weniger verschwenden. Das ist auch die oberste Priorität des UN World Food Programme (WFP).

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Ohne Klimaschutz keine Ernährungssicherheit

Ein Beitrag von Michael Kühn (WHH)

Der Klimawandel ist für die Menschen im Globalen Süden längst im Alltag angekommen. Mit welchen Auswirkungen kämpfen die Betroffenen und welche Forderungen ergeben sich daraus für die Klimakonferenz?

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Ein Klima des Hungers: Wie die Klimakrise den Hunger befeuert

Eine Fotoreportage der Agentur Zeitenspiegel

Jeder Temperaturanstieg um einen Grad Celsius erhöht das Konfliktrisiko um zwei bis zehn Prozent. Die Klimakrise ist eine humanitäre Krise, wie die Fotos von Christoph Püschner und Frank Schultze zeigen.

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Was läuft bei der Ernährung in Deutschland schief, Herr Plagge?

Ein Interview mit Jan Plagge (Bioland)

Vitaminarme Ernährung muss teurer werden, In-Vitro-Fleisch ist kein Allheilmittel und Agrarsysteme sollten dezentraler aufgestellt werden. Bioland Präsident Jan Plagge im Interview über die Herausforderung der (zukünftigen) Welternährung.

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Wie gelingt Welternährung in Zeiten der Klimaveränderung?

Ein Beitrag von Jan Grossarth

Genveränderte Bakterien, die zu essbaren Proteinen werden. Kühe grasen auf dem Feld und in einer industrielle Kreislaufwirtschaft entsteht kein Abfall. Journalist Jan Grossarth sieht ein Silberstreifen am Horizont für die Zukunft der Welternährung.

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Der Umbau des Ernährungssystems beginnt und endet mit Vielfalt

Ein Beitrag von Emile Frison und Nick Jacobs (IPES-Food)

Die industrielle Landwirtschaft hat es bisher nicht geschafft, Probleme wie Hunger oder Mangelernährung zu lösen. Sie scheint vielmehr weitere Probleme zu verursachen. Emile Frison und Nick Jacobs fordern einen Umbau des Ernährungssystems und betonen die Schlüsselrolle der Vielfalt.

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Förderung für nachhaltig wirtschaftende Start-Ups

Unternehmen in Afrika, die Finanzierungen zwischen 20.000 $ und 200.000 $ benötigen, finden relativ wenige Investoren, da dieser Bereich zu groß für Mikrokredite und zu klein für institutionelle Investoren ist. Hierdurch entsteht eine „Lücke in der Mitte“, in der Unternehmen nur begrenzte Optionen haben. Ein Projekt des World Ressource Institute schafft mit dem Landaccelerator 2020 Abhilfe.

Ein Projekt des World Resources Institute

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(c) Katapult/GIZ

Afrikas digitale Disruption

Grafiken

Was Afrika im Zuge der Digitalisierung erlebt, ist eine Disruption. Hier werden drei Schritte in einem genommen, dort verharrt man. Die Veränderungen sind jedenfalls enorm und bergen manche Überraschung. Ein grafischer Spaziergang.

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Exklusivvideo: Vier Fragen an Claudia Makadristo

Ein Video-Beitrag von  Seedstars

Startups in der afrikanischen Landwirtschaft boomen seit einigen Jahren. Die Digitalisierung des Agrarwesens beschleunigt sich damit. Welche sind die aktuellen Trends, wo liegen die Herausforderungen – und was können andere Regionen davon lernen? Ein Video-Interview mit Claudia Makadristo, Regionalleiterin Afrika des Inkubators Seedstars 

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Das Gesicht der afrikanischen Landwirtschaft ist weiblich

Ein Beitrag von Beatrice Gakuba (AWAN-AFRIKA)

Afrika hat hervorragende Voraussetzungen, Landwirtschaft zu seinem Wirtschaftsmotor zu entwickeln. Doch das Potential dafür wird bei weitem nicht ausgeschöpft, unter anderem weil Frauen bei der Ausübung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit auf erhebliche Hindernisse treffen. Die Organisation AWAN Afrika will diesen Umstand ändern.

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Nicht auf einen Retter warten

Ein Beitrag von Lidet Tadesse

Während Afrika bislang die am wenigsten von Covid-19 betroffene Region war, steigen jetzt die bestätigten Infektionszahlen und Todesfälle schnell. Ungeachtet der enormen Herausforderungen, mit denen viele afrikanische Länder weiterhin kämpfen, zeugt die afrikanische Antwort auf die Coronavirus-Pandemie von Innovativität und Einfallsreichtum.

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(c) Thomas Trutschel/BMEL/photothek

Wie neu finanziert wird

Ein Beitrag von Anna Sophia Rainer (GAA)

Kleinbäuer*innen scheitern meist am Bonitätsrahmen von Banken. Dabei würden Investitionen ihnen nachhaltig helfen, um auch Geld zu verdienen. Nun werden digitale Lösungen angedacht und intensiv diskutiert.

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(c) Katapult/GIZ

Wenn es klickt und surrt: Der digitalisierte Hof

Eine interaktive Grafik von Jan Rübel

Unmengen an Apps und anderen Entwicklungen drängen auf den Markt, aber was macht wirklich Sinn? Ein kritischer Überblick: So könnte ein kleinbäuerlicher Hof in Afrika aussehen - mit Hilfe von Smartphone, Internet und Strom.

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„Ohne Entwicklung gibt es keinen Frieden"

Interview mit Karina Mroß 

Entwicklungszusammenarbeit - welchen Beitrag leistet sie zur Konfliktprävention? Was kann sie nachhaltig für den Frieden tun? Die Politikwissenschaftlerin Karina Mroß im Gespräch mit Raphael Thelen über Post-Konflikt-Gesellschaften und ihre Chancen auf eine friedliche Entwicklung.

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Kakaoernte

Mehr Wirkung trotz knapper Mittel

Ein Beitrag von Jochen Moninger

Nur mit Innovationen und einer entsprechenden Skalierung können wir den Hunger in der Welt wie geplant bis 2030 abschaffen. Das Geheimnis liegt im Teilen und Vernetzen von Ideen – und wurde von einigen Initiativen bereits gelüftet.

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©WFP/Rein Skullerud

Revolution der humanitären Hilfe

Ein Beitrag von Ralf Südhoff

Ralf Südhoff, Direktor in Berlin für das Welternährungsprogramm, erklärt, warum Finanz-Innovationen Katastrophen zu Krisen reduzieren können. Die Existenz der Betroffenen hängt zunehmend von der rechtzeitigen Intervention oder Risiko-Fonds ab.

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Von Donald Trump zu Joe Biden: Eine neue US-Afrikapolitik?

Ein Beitrag von Jan Rübel

Nach vier Jahren Donald Trump im Weißen Haus ist Zeit für eine Bilanz: Welche Politik verfolgte die republikanische amerikanische Regierung gegenüber afrikanischen Regionen? Und was wird sich nach der Wahlentscheidung zu Gunsten Joe Bidens in der neuen Legislaturperiode ändern? Eine Bestandsaufnahme.

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Innovationen für eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln

Ein Beitrag der German Agribusiness Alliance

Die COVID 19-Pandemie trifft Entwicklungs- und Schwellenländer und deren ärmste Bevölkerungsteile besonders hart. Hier gilt es, frühzeitig Gegenmaßnahmen zu treffen. Unternehmen der deutschen Agrarwirtschaft wollen ihren Beitrag leisten, die Verfügbarkeit dringend benötigter Betriebsmittel zu gewährleisten.

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"Das Virus braucht kein Visum"

Interview mit Dr. Ahmed Ouma (CDC)

Regierungen in Afrika koordinieren ihren Kampf gegen Corona über das Zentrum für Krankheitskontrolle (CDC) der Afrikanischen Union. Die Kurve mit der Zahl der Neuinfektionen konnte bisher erfolgreich abgeflacht werden – warum erklärt Dr. Ahmed Ouma, stellvertretender Direktor des CDC im Gespräch mit Tilman Wörtz.

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Gesundheit ist ohne gesunde Ernährung nicht möglich

Ein Beitrag von Heino von Meyer (SEWOH)

Corona erschwert das Ziel einer Welt ohne Hunger bis 2030 noch mehr. Damit diese Perspektive nicht aus dem Blickfeld gerät, muss Deutschland international eine stärkere Rolle spielen - eine Zusammenfassung des Strategischen Begleitkreises der SEWOH.

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(c) Christoph Pueschner/Zeitenspiegel

Eine Welt ohne Hunger mit Hilfe der Digitalisierung?

Ein Bericht von Stig Tanzmann (BfdW)

Um tatsächlich die Möglichkeit zu haben vom technischen Fortschritt zu profitieren, braucht es einen festen Rechtsrahmen. Doch der fehlt bisher weitgehend. Stattdessen wächst die Macht internationaler Konzerne.

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(c) Privat

Kleine Farmen, großes Geld

Ein Beitrag von Agnes Kalibata (AGRA)

Agnes Kalibata, seit 2014 Präsidentin der AGRA und ehemalige Ministerin für Landwirtschaft und Wildbestände in Ruanda, ist davon überzeugt, dass Afrikas Wirtschaft nur dann nachhaltig wachsen wird, wenn auch kleinteilige Landwirtschaft als Chance begriffen wird.

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Im Kampf gegen illegale Fischerei

Eine Reportage

Meere sind wichtig für die Ernährung. Doch sie sind überfischt. Um diesen Trend aufzuhalten geht die Weltgemeinschaft nun gegen illegale Fischerei vor. Journalist Jan Rübel hat dazu unter anderem mit Francesco Marí, Referent für Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei „Brot für die Welt“, gesprochen.

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Wie kann die Privatwirtschaft Lebensmittelverschwendung verhindern?

Interview mit David Brand (GIZ)

Vom Kreislaufsystem in Rwanda bis zur funktionierenden Kühlkette in Kenia: Das lab of tomorrow entwickelt mit einem Open-Innovation Ansatz Lösungen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.

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Vom Verlust zum sicheren Produkt - Innovationen aus Sambia

Ein Beitrag der GIZ

In Sambia begegnet man dem Problem der Nachernteverluste in der Erdnuss-Wertschöpfungskette mit innovativen Ansätzen. Das Rapid Loss Appraisal Tool (RLAT) der GIZ kann dabei helfen, weitere solcher Ansätze zu entwickeln.

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"Ein gesunder Boden erbringt reichlich und gute Frucht"

Interview mit Ben Sekamatte und Boaz Ogola

Afrikas Baumwollanbau hat eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung von Armut. Die Initiative “Cotton Made in Africa” fördert den nachhaltigen Anbau. Ein Element davon: die Anwendung biologischer Pestizide. Insektenkundler Ben Sekamatte und der Baumwollgesellschaftsmanager Boaz Ogola sprachen mit Jan Rübel über bessere Böden und höhere Ernten.

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Herr Samimi, was macht der Umweltwandel mit Afrika?

Interview mit Cyrus Samimi (IAS)

Der Umweltwandel prägt den afrikanischen Kontinent besonders stark. Dessen Landschaften sehen dabei negative und positive Prozesse. Wie ist der Blick der Wissenschaft darauf? Ein Gespräch mit Cyrus Samimi über Mobilität zur Lebenssicherung, Urban Gardening und den Umgang mit der Natur.

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(c) GIZ

Kosten-Nutzen Analysen für mehr Bodenschutz

Mit Hilfe nachhaltiger Anbaumethoden können Böden geschützt und wieder fruchtbar gemacht werden. Entsprechende Investitionen lohnen sich auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Ein Projekt der GIZ

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Synthetische Pestizide – Segen oder Fluch?

Ein Streitgespräch zwischen Lena Luig und Ludger Weß.

Was sind die Folgen des Einsatzes von synthetischen Pestiziden in der Landwirtschaft? Wo helfen, wo schaden sie? Über dieses Reizthema globaler Bandbreite diskutieren Lena Luig, Referentin bei der entwicklungspolitischen Organisation INKOTA, und Wissenschaftsjournalist Ludger Weß.

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Frau Rudloff, was bringt ein Lieferkettengesetz?

Interview mit Bettina Rudloff

Die Bundesregierung feilt an einer Verpflichtung privater Akteure zur Einhaltung von Menschenrechten – ein Lieferkettengesetz. Was sind die Folgen für den Agrarsektor? Dr. Bettina Rudloff von der Stiftung Wissenschaft und Politik über die Verkettung von Politikfeldern und Wertschöpfung.

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© GIZ

One Health – Was wir aus der Corona-Krise lernen

Ein Beitrag von Dr. May Hokan und Dr. Arnulf Köhncke (WWF)

Durch die Corona-Krise erlangt die Verbindung von Mensch-Tier-Gesundheit neue Aufmerksamkeit. Politik und Wissenschaft propagieren nun die Lösung: One Health. Was steckt hinter dem Konzept? Und kann man damit auch die Ernährungssicherheit für alle Menschen weltweit garantieren?

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(c) Privat

Ein Klassenzimmer im Garten Eden

Ein Beitrag von Iris Manner (World Vision)

Waldrodungen schaden Mensch und Umwelt. Mit Baumschulen können Bauern Geld verdienen und dabei Gutes tun. Man muss nur wissen, wie es geht. Iris Manner, Medienreferentin bei World Vision Deutschland, gibt einen Einblick.

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Können wir das Rennen gegen die Abholzung gewinnen?

Interview mit Bernadette Arakwiye und Salima Mahamoudou (World Resources Institute)

Weltweit führt die Entwaldung zu einer Verknappung von Ressourcen. Welche Möglichkeiten gibt es, dem entgegenzuwirken? Ein Gespräch mit Bernadette Arakwiye und Salima Mahamoudou über Renaturierung und die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz

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Wie eine gerechtere EU-Handelsagenda möglich ist

Ein Bericht von Dr. Jan Orbie (Universität Gent)

„Gerecht“ und „nachhaltig“ sind Schlüsselworte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Gleichzeitig strebt Deutschland eine „Modernisierung“ der WTO und „zügige Fortschritte“ bei Freihandelsabkommen an. Sind diese Ziele wirklich kompatibel? Dürfen wir uns Gedanken um Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit machen, während wir so weitermachen wie bisher?

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Von Berlin nach Yen Bai: 10.000 Bäume für Vietnam

Ein Beitrag von GIZ und BMZ

Es begann mit Klicks auf einer Messe und endet mit konkreter Aufforstung: Eine Aktion auf der Grünen Woche in Berlin bereichert nun die Wälder der Yen-Bai-Provinz in Vietnam. Chronik einer Aufklärung über klimatische Relevanzen bis hin zur konkreten Tat beim Umweltschutz - und über die kurzen Wege auf unserem Planeten.

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Landrechte, Gender und Bodenfruchtbarkeit in Benin

Ein Beitrag von Dr. Karin Gaesing und Prof. Dr. Frank Bliss (INEF)

Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten führt Landdruck zu einer Übernutzung der verfügbaren Flächen und einem Mangel an Konservierung. Das westafrikanische Benin mit vielerorts stark ausgelaugten Böden bildet hierbei keine Ausnahme.

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Stadt, Land, Meer: 6 Innovationen gegen den Klimawandel

Ein Listicle für klimaneutrale Landwirtschaft

Vertikal wachsende Pflanzen, magnetische Baumwolle und düngende Haarreste: Wir stellen Ihnen sechs Ideen vor, die zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Landwirtschaft beitragen können.

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Innovate2030: Digitale Ideen gegen urbanen Klimawandel

Ein Aufruf des BMZ und Partner

Die Innovate2030 sucht kreative Köpfe aus aller Welt, um digitale innovative Lösungen gegen die Klimakrise in Städten zu entwickeln. Eine Initiative der Make IT-Allianz.

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"Keine der drei Ampelparteien ist nahe am Pariser Abkommen."

Ein Interview mit Leonie Bremer (FFF)

Bei der Klimakonferenz in Glasgow demonstrierten Aktivist:innen zahlreicher Gruppen – mit dabei Leonie Bremer von „Fridays for Future“. Wie können Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit zusammengehen?

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Afrikas rasanter wirtschaftlicher Wandel

Ein Bericht von T. S. Jayne, A. Adelaja und R. Mkandawire

Vor 30 Jahren war Afrika Synonym für Krieg, Hunger und Armut. Dieses Narrativ hat heute keinen Bestand mehr. Afrikanische Lebensstandards steigen erstaunlich schnell. Unsere Autoren sind überzeugt, dass verbesserte Bildung und Unternehmertum den Fortschritt der Region unumkehrbar machen - trotz COVID-19.

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Referenzwerte: Ein Baustein auf dem Weg zu sozialer Gerechtigkeit

Ein Beitrag von Friederieke Martin (GIZ)

Eine schnelle und kostengünstige Methodik berechnet existenzsichernde Einkommen und Löhne für eine Vielzahl an Ländern. Die GIZ hat zusammen mit Fairtrade International und Richard und Martha Anker ein Instrument zu geben, mit dem Unternehmen Einkommens- und Lohnlücken einfacher analysieren können.

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Supermärkte im Menschenrechtscheck

Ein Beitrag von Dr. Franziska Humbert (Oxfam)

In seinem dritten Jahr zeigt der Supermarkt-Check der Organisation Oxfam vor allem einen klaren Trend auf: Es geht! Supermärkte im Norden können ihre bisherigen Geschäftspolitiken ändern und stärker auf die Rechte derjenigen Menschen in aller Welt ausrichten, die Lebensmittel anbauen und ernten. Es geht aber nicht ohne Druck. 

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Schulmahlzeiten: Eine Chance für Geschlechtergerechtigkeit

Ein Beitrag von Carmen Burbano de Lara (WFP)

Neben den bekannten Folgen der Corona-Maßnahmen für Erwachsene, führten Schulschließungen dazu, dass weltweit 90 Prozent der Kinder nicht mehr die Schule besuchen konnten. Schulmahlzeiten sind jedoch vielerorts die einzige Mahlzeit für Kinder. Ohne Zugang zu diesem Sicherheitsnetz verschärfen sich für hunderte Millionen Kinder Hunger, Armut und Mangelernährung.

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Planetare Gesundheit: Hinweise für eine Welt nach der Pandemie

Ein Beitrag von Dr. Kathleen Mar und Dr. Nicole de Paula

Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie erfährt das Thema Gesundheit eine noch nie dagewesene öffentliche und politische Aufmerksamkeit. Gleichwohl verdient der Umstand, dass auch der Klimawandel die umwelt- und gesellschaftsbezogenen Gesundheitsfaktoren in tiefgreifender und weitreichender Weise beeinflusst, weitere Beachtung.

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Wie der Selbsthilfe-Ansatz kleinbäuerliche Frauen stärkt

Ein Beitrag des INEF und der Kindernothilfe

Die Förderung kleinbäuerlicher Frauengruppen über Selbsthilfe-Ansätze leistet einen entscheidenden Beitrag zur ökonomischen Stärkung der ländlichen Betriebe. Über die Organisation und die verbundenen Gruppenaktivitäten kann extreme Armut reduziert und die Ernährungssituation verbessert werden.

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Neue Kampagane: "Armut ist sexistisch"

Interview mit Stephan Exo-Kreischer

Das ist der Maßstab für alle: Mehr Rechte für Frauen bilden einen entscheidenden Schlüssel im Kampf gegen extreme Armut und Hunger weltweit, sagt der Deutschland-Direktor von ONE. Die Organisation ist auf politische Kampagnen als Hebel für nachhaltige Veränderung spezialisiert.

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Ist die Weltgemeinschaft im Kampf gegen Hunger noch auf Kurs?

Interview mit Miriam Wiemers (Welthungerhilfe)

Der Welthunger-Index (WHI) 2020 zeigt: Die globale Gemeinschaft ist nicht auf Kurs, um das international gesteckte Ziel “Kein Hunger bis 2030” zu erreichen. Bei dieser derzeitigen Entwicklungsgeschwindigkeit werden etwa 37 Länder bis 2030 nicht einmal ein niedriges Hungerniveau erreichen.

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© AHA

Die Bauern selbst sind der Maßstab

Ein Beitrag von Andreas Quiring

Starke Bauern sind der Schlüssel für eine eigenständige nachhaltige Entwicklung. Dadurch können Sie ihre eigenen Interessen gegenüber Marktpartnern und der Politik wirkungsvoller durchsetzen. Soziale Innovationen können gemäß Andreas Quiring helfen, die tatsächlichen Bedürfnisse der betroffenen Bauern zum Maßstab zu machen.

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Kein Regenwald für unseren Konsum

Ein Beitrag von Jenny Walther-Thoß (WWF)

Für die Herstellung von Palmöl, Fleisch oder Möbeln werden in den Tropen weiter Regenwälder gefällt. Höchste Zeit zu handeln. Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch.

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