...und was ist mit deutschen Unternehmen?

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Stefan Liebing ist Vorsitzender des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft. Der Manager fordert eine bessere Struktur von afrikanischen Agrarbetrieben. Ein Gespräch mit Jan Rübel über Kleinbauern, die Chancen für deutsche Start-Ups und einen neuen Fonds.

Ich bin ein Alternativtext
Gelagertes Saatgut – niemand soll hungern. © Klaus Wohlmann/GIZ

Stefan Liebing

Frank Schultze / Agentur_ZS

Dr. Stefan Liebing ist Vorsitzender des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Conjuncta GmbH und war zuvor in verschiedenen Management-Funktionen im Bereich der Energiewirtschaft tätig, zuletzt bei der EnBW Energie Baden-Württemberg AG.

Jan Rübel

Jan Rübel ist Autor bei Zeitenspiegel Reportagen, Kolumnist bei Yahoo und Reporter für überregionale Zeitungen und Zeitschriften. Er studierte Islamwissenschaft und Nahostgeschichte.

"Kleinen Betrieben fehlen die Finanzierungsmöglichkeiten"

Herr Liebing, manchmal heißt es aus der deutschen Wirtschaft: Kleinere Betriebe, die sich in Afrika engagieren wollen, haben dazu kaum eine Chance. Stimmt das?

Dr. Stefan Liebing: Das stimmt teilweise. Noch haben wir zu wenige Finanzierungsmöglichkeiten für geringe Volumen. Banken haben einen hohen Aufwand, solche Vorhaben zu prüfen. Erst ab einer gewissen Investitionshöhe haben sie dann die Möglichkeit, ihre Kosten wieder reinzuholen. Das trifft kleine Unternehmen und macht es deshalb schwieriger, kleinere Engagements in Afrika zu finanzieren.

 

 

Ließe sich dieser Aufwand reduzieren?

Nein, das glaube ich nicht. Wo entwicklungspolitisch sinnvolle Investitionen zur Debatte stehen, könnten die Transaktionskosten bezuschusst werden. Wenn also eine Bank über die Zinsen für den Kredit für ein Projekt in Afrika ihre vorherigen Prüfungskosten nicht wettmacht, könnte eine Finanzspritze abhelfen.

 

 

Wo sehen Sie konkrete Möglichkeiten, aus dem deutschen Landwirtschaftsmarkt heraus in Afrika aktiv zu werden?

Der Landwirtschaftssektor ist einer der schwierigsten für deutsche Unternehmen. Das liegt daran, dass wir im deutschen Mittelstand nur wenige Unternehmen in der Landwirtschaft oder der Lebensmittelverarbeitung haben, die im Ausland Fabriken oder Farmen aufbauen. Da gibt es als Investoren nur einige wenige. Es gibt eben kaum einen deutschen Bauern, der auf die Idee käme, zu expandieren, indem er einen weiteren Hof zum Beispiel in Malawi kauft. Und es existieren eben kaum große deutsche Lebensmittelkonzerne, wie sie unsere Nachbarländer haben. Daher sehe ich nur wenige Investoren auf dem Gebiet.

 

 

Und was ist mit anderen Branchen?

Da sieht es besser aus. Für IT-Startups sehe ich große Chancen, um der Landwirtschaft in Afrika zu helfen. Da geht es um Optimierung von Landwirtschaftsprozessen oder die Unterstützung von Markttransparenz oder Logistik. Dort und bei Energieversorgung oder Infrastruktur sind deutsche Unternehmen gut aufgestellt. 40 Prozent der Lebensmittel in Afrika verderben, weil sie nicht richtig gelagert werden. Diesem Problem der Nachernteverluste könnten sich deutsche Unternehmen aus dem Logistikbereich annehmen. Und dann haben wir spannende Firmen, die eher Produkte verkaufen, welche Landwirtschaft voranbringen, aber da braucht es Investoren vor Ort: Seien es Maschinen für die Verarbeitung von Lebensmitteln oder Verpackung, seien es Düngemittel oder Saatgut, Landmaschinen oder Traktoren – da gibt es Mittelständler, die für die afrikanische Landwirtschaft interessant wären.

 

 

 

"Afrikanische Landwirtschaften leiden unter dem Mangel an ausländischen Investoren"

Ich bin ein Alternativtext
Investitionen im Agrar-Sektor bekämpfen Armut. © Klaus Wohlmann/GIZ

 

Warum nur wären?

Nötig ist eben eine gute Struktur von Landwirtschaftsbetrieben, die sich sowas auch leisten können.

 

 

AGRA will diese Strukturen mit aufbauen. Wie beurteilen Sie als Unternehmer dieses Engagement?

Das halte ich für wichtig, denn in der Landwirtschaft brauchen wir Eigeninitiativen der Afrikaner. Immer wieder wird klar: Afrikaner legen zu Recht viel Wert darauf, dass sie Projekte und Strategien definieren – und wir dann dazu beitragen. Wenn wir gemeinsam eine Verarbeitungsanlage oder einen Traktor finanzieren, hat das enormes Potenzial für beide Seiten. Ein moderner Agrarsektor ist die effizienteste Methode Armut zu bekämpfen und Ernährung zu sichern – und es ist zudem auch noch eine profitable Geschäftsmöglichkeit. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Afrikanische Entwicklungsbank bis 2025 rund 24 Milliarden US-Dollar in Landwirtschaft und Agribusiness stecken will.

 

 

Kritiker sagen: AGRA sei gar nicht so afrikanisch, weil das Geld von amerikanischen Stiftungen kommt.

Nun gut, die Frage bleibt: Wollen wir philosophisch diskutieren oder etwas pragmatisch voranbringen? Die afrikanischen Landwirtschaften leiden darunter, dass es zu wenige ausländische Investoren gibt, die dort ihr Kapital hineingeben können. Die Afrikaner müssen diesen Sprung weitgehend aus eigener Kraft schaffen. Das geht am schnellsten dann, wenn Entwicklungsgelder oder Stiftungsgelder helfen. Entscheidend ist doch, dass Afrikaner entscheiden. Und bei AGRA sind die Entscheider mehrheitlich Afrikaner.

 

 

Sehen Sie die Gefahr, dass Kleinbauern bei diesem unternehmerischen Ansatz an den Rand gedrängt werden können?

Also, bei uns in Deutschland gibt es keinen, der Landgrabbing in Afrika auch nur theoretisch betreiben könnte. Wir haben, wie gesagt, keine derartigen Unternehmen. Und gerade deutsche Mittelständler achten darauf, dass sie entsprechend vernünftigen, sozialen und Umwelt-Standards handeln. Ich glaube, wir brauchen große, professionell arbeitende Betriebe. Ich bezweifle, dass das Konzept des alleinigen Förderns von Kleinbauern das Instrument der Wahl ist. Wir haben eine solch enorme Herausforderung: Die Bevölkerung Afrikas wird sich bis 2050 verdoppeln, der Bedarf an Nahrungsmitteln wird in diesem Zeitraum um 70 Prozent steigen – und 20 Millionen Jobs pro Jahr müssen in Afrika neu geschaffen werden. Das ist mehr, als in der gesamten Europäischen Union geschaffen werden. Das kriegen wir nur hin, wenn alles unternommen wird, was parallel möglich ist. Schauen Sie auf die Bevölkerungsprognosen – wir werden wahrscheinlich nicht einmal dann Erfolg haben, wenn die G20-Länder alles zusammenlegen, was sie haben. Also sollte alles unternommen werden. Kleinbauern sollen mit Entwicklungsgeldern gefördert werden und größere Einheiten müssen entstehen, die sich Innovationen leisten können. Ich weiß zum Beispiel, dass Airbus im Bereich der Wettervorhersagen viel unterwegs ist. Soll das Afrikanern vorenthalten werden, weil sie in ganz kleinen Einheiten weiterarbeiten sollen?

 

 

Schließlich wären das Empfehlungen, an die sich unsere eigene Landwirtschaft nicht hält: der Trend zu größeren Einheiten, der Einsatz von Dünger und Hybridsaatgut …

Ich meine, in Afrika sollte all das auch vollzogen werden. Angesichts einer stark wachsenden Bevölkerung immer mehr produziert werden. Für mich ist das primäre Ziel, dass möglichst wenige Menschen in Afrika an Hunger leiden. Wenn dies den Einsatz von chemischen Produkten erfordert, muss eben gewährleistet werden, dass die Leute dafür ausgebildet sind und es der Umwelt keine Schäden zufügt. Man kann schlecht Leuten sagen, dass sie nun nichts zu essen bekommen, weil wir aus ökologischen Gründen ungern ertragreicheres Saatgut verwenden.

 

 

Durch die Medien wandert ein Fonds, den die Bundesregierung für Afrika auflegen will. Was hat es damit auf sich?

Kanzlerin Angela Merkel hat vor einigen Wochen im Rahmen des G20-Afrika-Gipfels des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft angekündigt, dass es einen Entwicklungs- und Investitionsfonds geben soll, der insgesamt mit einer Milliarde Euro ausgestattet ist. Die Idee ist: Investitionsvorhaben von deutschen Mittelständlern, die entwicklungspolitisch sinnvoll sind, die Jobs schaffen, sollen gefördert werden – wenn sie allein noch nicht funktionieren, weil eine Bank zu vorsichtig ist oder ein Mittelständler fürchtet alles zu verlieren, wenn er enteignet wird oder wenn es politische Schwierigkeiten gibt.

 

 

Ist das eine Art Hermes-Bürgschaft unter anderem Label?

Nein, es wird mehrere, verschiedene Komponenten haben. Aber darüber wird noch diskutiert. Da sind Garantien dabei, aber auch kleinere Kredite. Die Milliarde ist bis zum Ende der Legislaturperiode vorgesehen.

 

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5 Fragen an Jann Lay: Was macht Corona mit der Wirtschaft?

Interview mit Jann Lay (GIGA)

Die Corona-Pandemie trifft die Volkswirtschaften weltweit sehr hart - doch die Entwicklung in afrikanischen Ländern ist durchaus divers. Es gibt unterschiedliche Geschwindigkeiten, Resilienzen und Verwundbarkeiten. Woran liegt das? Apl. Prof. Jann Lay vom GIGA-Institut gibt Antworten.

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(c) GIZ

Kosten-Nutzen Analysen für mehr Bodenschutz

Mit Hilfe nachhaltiger Anbaumethoden können Böden geschützt und wieder fruchtbar gemacht werden. Entsprechende Investitionen lohnen sich auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Ein Projekt der GIZ

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Nicht nur schmückendes Beiwerk

Ein Beitrag der Welthungerhilfe

Afrika hat die jüngste und am schnellsten wachsende Bevölkerung der Erde. Für viele junge Menschen könnte die Landwirtschaft eine Job-Perspektive bieten. Doch um deren Lebensbedingungen und Jobaussichten auf dem Land zu verbessern, sind politische Reformen und Investitionen dringend notwendig. Denn diese jungen Menschen werden zukünftig im Mittelpunkt der Landwirtschaft und ländlichen Entwicklung stehen.

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(c) Kate Holt / Africa Practice

Investitionen mit Hebeleffekt

Ein Beitrag von Heike Baumüller, Christine Husmann, Julia Machovsky-Smid, Oliver Kirui und Justice Tambo

Wer Armut in Afrika verringern will, muss bei der Landwirtschaft ansetzen. Welche Investitionen die größte Wirkung erzielen, lässt sich durch wissenschaftliche Kriterien definieren.

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5 Fragen an den SEWOH-Beauftragten Dirk Schattschneider

Interview mit Dirk Schattschneider (BMZ)

Seit rund einem Jahr ist Dirk Schattschneider Beauftragter für die Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" (SEWOH) des BMZ. Im Interview blickt er auf die Herausforderungen des vergangenen Jahres zurück und wirft gleichzeitig einen Blick in die Zukunft.

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"Es war noch nie so möglich"

Interview mit Carin Smaller (Ceres2030) über die Macht der Zahlen

Zwei Jahre lang erforschte das Ceres2030-Team Antworten auf die Fragen, wie viel es kostet, SDG 2 zu erreichen - und wo das Geld am effektivsten eingesetzt werden sollte. IISD Senior Advisor und Ceres2030 Co-Direktorin Carin Smaller über Kleinbauern, maschinelles Lernen und die Teilhabe von Frauen.

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Globale Verantwortung: Ohne Hungerbekämpfung kein Fortschritt

Ein Beitrag von Lisa Hücking (WHH)

Kanzlerin Merkel ist als Ratspräsidentin in ein ambitioniertes europapolitisches Programm gestartet: Kompromisse in den Budgetverhandlungen, ein geordneter Brexit sowie eine angemessene Antwort auf die Corona-Krise. Leider sucht man vergeblich nach jener Position, die sie noch vor kurzem vertrat: Afrikas Wohlstand liegt im Interesse Europas.

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MarkIrungu /AGRA

Geistiger Mörtel für die junge Generation

Ein Beitrag von Jan Rübel

Fred Swaniker arbeitet an der Bildung einer neuen Ära von Anführern. Und was ist mit der Landwirtschaft? „Die muss sexy werden!“

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JETZT NEU: BMZ-Strategie "Eine Welt ohne Hunger"

Eine BMZ-Kernthemenstrategie

Eine Welt ohne Hunger innerhalb der planetaren Grenzen ist möglich! Mit diesem Leitgedanken tritt ab sofort die neue BMZ-Strategie zu unserem gemeinsamen Thema, Eine Welt ohne Hunger, in Kraft. Erfahren Sie hier mehr.

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Herr Marí, was war los beim Alternativgipfel?

Ein Interview mit Francisco Marí (Brot für die Welt)

Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt beteiligte sich nicht am UNFSS Pre-Summit in Rom. Stattdessen nahm die Organisation an einem Gegengipfel teil, der zeitgleich stattfand. Ein Gespräch mit Francisco Marí über die Gründe, den Ablauf – und wie es nun weitergeht.

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Was läuft bei der Ernährung in Deutschland schief, Herr Plagge?

Ein Interview mit Jan Plagge (Bioland)

Vitaminarme Ernährung muss teurer werden, In-Vitro-Fleisch ist kein Allheilmittel und Agrarsysteme sollten dezentraler aufgestellt werden. Bioland Präsident Jan Plagge im Interview über die Herausforderung der (zukünftigen) Welternährung.

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Wieviel verschwenden wir tatsächlich, Herr McFeely?

Ein Interview mit Peter McFeely (WWF)

Der WWF hat eine aufsehenerregende Studie zur Verschwendung von Lebensmitteln erstellt. Im Fokus: Die Verluste in der Landwirtschaft. Was getan werden kann, erläutert Peter McFeely, globaler Leiter der Abteilung Kommunikation und strategische Planung

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Noch neun Ernten bis 2030: Wie stellt sich das BMZ zukünftig auf?

Ein Interview mit Dirk Schattschneider (BMZ)

Die Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ (SEWOH) wird eins der fünf Kernthemen im BMZ . Dirk Schattschneider, Beauftragter der SEWOH im BMZ über bisherige Ansätze, zukünftige Aktionsfelder und den politischen Willen, den Hunger zu beenden.

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Wie gelingt Welternährung in Zeiten der Klimaveränderung?

Ein Beitrag von Jan Grossarth

Genveränderte Bakterien, die zu essbaren Proteinen werden. Kühe grasen auf dem Feld und in einer industrielle Kreislaufwirtschaft entsteht kein Abfall. Journalist Jan Grossarth sieht ein Silberstreifen am Horizont für die Zukunft der Welternährung.

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(c) GIZ

Jugendbeschäftigung im Ländlichen Raum

Die Weltbevölkerung wächst weiter. Somit erhöht sich sowohl der Bedarf an Nahrungsmitteln als auch an produktiven Beschäftigungsmöglichkeiten. Jugendlichen im ländlichen Raum bessere Beschäftigungsperspektiven bieten, das ist eines der Ziele des Sektorvorhabens. Denn die junge Bevölkerung ist der Schlüssel zu einer modernen und effizienten Agrarwirtschaft.

Ein Projekt der GIZ

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Eine Chance für den Kontinent

Ein Beitrag der Bill & Melinda Gates Foundation

Afrikas Bevölkerung ist jung und bereit, ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Die Landwirtschaft bietet dafür große Entwicklungsmöglichkeiten. Die Bill & Melinda Gates Foundation will die kommende Generation auf diesem Weg unterstützen.

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(c) Gudrun Barenbrock/GIZ

Insekten sind das neue Rind

Ein Beitrag von Marwa Shumo

Insekten lassen sich klima- und unweltfreundlich züchten, sind reich an Proteinen und Aminosäuren und ernähren sich von Agrarabfällen. Marwa Abdel Hamid Shumo glaubt: Sie sind die perfekt Waffe gegen den globalen Hunger

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Die Demografie und die Megatrends der Zukunft

Ein Beitrag von Jan Rübel

Was passiert, wenn junge Leute den Ländlichen Raum verlassen? Wie erreicht eine Region den so genannten demografischen Bonus – und wie erntet sie die demografische Dividende? Eine Reise in die Welt der Bevölkerungswissenschaft zeigt: Am wichtigsten ist die Stärkung von Frauenrechten und Bildung. 

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Landrechte, Gender und Bodenfruchtbarkeit in Benin

Ein Beitrag von Dr. Karin Gaesing und Prof. Dr. Frank Bliss (INEF)

Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten führt Landdruck zu einer Übernutzung der verfügbaren Flächen und einem Mangel an Konservierung. Das westafrikanische Benin mit vielerorts stark ausgelaugten Böden bildet hierbei keine Ausnahme.

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