Der Waldmacher und sein Regisseur

Tony Rinaudo sorgt mit traditionellen Wiederaufforstungsmethoden für Abermillionen von Bäumen – und Volker Schlöndorff dreht eine Kinodokumentation über den Australier. Ein Zwischenergebnis: Ein Lehrfilm im Auftrag des BMZ.

Schlöndorff und Rinauldo bei Dreharbeiten in Ghana. © World Vision
Schlöndorff und Rinauldo bei Dreharbeiten in Ghana. © World Vision

Jan Rübel

Jan Rübel ist Autor bei Zeitenspiegel Reportagen, Kolumnist bei Yahoo und Reporter für überregionale Zeitungen und Zeitschriften. Er studierte Islamwissenschaft und Nahostgeschichte.

Ein Vormittag in Potsdam. Volker Schlöndorff läuft eine Treppe hoch in den ersten Stock seines Wohnhauses, der Regisseur hat eine Verabredung mit seinem neusten Star – Tony Rinaudo. Doch der 63-Jährige Australier ist kein Filmschauspieler, sondern Agrarwissenschaftler. Kurz vor neun startet Schlöndorff den Verbindungsaufbau per Skype nach Melbourne, dort ist es jetzt 17:00 Uhr. Die beiden sind verabredet: Wegen der Corona-Maßnahmen liegen Dreharbeiten auf Eis, man muss den Film erstmal virtuell weiterplanen. Eigentlich sind es zwei Filme. Der große, fürs Kino, ist eine Dokumentation über Rinaudo. Und der zweite ist ein Lehrfilm, den das BMZ bei Schlöndorff in Auftrag gegeben hat – um ihn auf Workshops zu zeigen und für die Methode zu werben, für die Rinaudo 2018 den Alternativen Nobelpreis erhielt: die „Farmer Managed Natural Regeneration“, eine Wiederaufforstungstechnik, mit der Millionen von Bäumen vor allem in Afrika gewachsen sind. Der Trick: Vorhandenen Baumstümpfen, Baumwurzeln und Samen werden Sprösslinge entlockt, die selbst zu Bäumen wachsen. Auf dem Bildschirm taucht ein Mann mit dickem Pullover auf. Der Titel eines Buches über ihn: „Der Waldmacher“.

 

Schlöndorff: Tony, warum magst du nicht den Titel „Bäume der Hoffnung“ für unseren Kinofilm? Mir gefällt er…

 

Rinaudo: Ach, das wurde auch ursprünglich als Titel für mein neues Buch angedacht, ich mag ihn! Aber der Verleger meinte, das klinge ein wenig kindisch…

 

Schlöndorff:…was wäre daran falsch?

 

Rinaudo: Gar nichts. Aber der Verleger schlug dann vor: „Meine Bäume der Hoffnung“.

 

Schlöndorff: Das ist schrecklich!

 

Rinaudo: Ja, es sind nicht meine Bäume, das klingt anmaßend. Ich hab dann gegoogelt, leider gibt es den Buchtitel „Bäume der Hoffnung“ schon – und der Verleger will einen persönlichen Titel. Ich hab dann kapituliert.

 

Schlöndorff: Also, „Meine Bäume der Hoffnung“ werde ich den Film bestimmt nicht nennen. „Bäume der Hoffnung“ erscheint mir auch allgemein genug, dass man den Titel mehrfach nehmen kann. Wir finden es heraus!

 

Rinaudo: Nun, „Der Waldmacher“ ginge auch, wie das erste Buch über mich.

 

Schlöndorff: Immerhin ist es dein Spitzname. Und besser als „Mutter Theresa“. Wann können wir eigentlich mit den Dreharbeiten weitermachen, kannst du abschätzen, wann du Australien wegen der Corona-Situation verlassen kannst?

 

Rinaudo: Es verbessert sich, da bin ich hoffnungsvoll. Nur demonstrieren gerade die Covidioten – nicht dass die Lage wieder schlimmer wird. Nicht wenige halten es für eine Zeitungsente und geben nicht acht.

 

Schlöndorff: Das gleiche bei uns. Was Visa angeht, ist also Ausreise aus Australien und Einreise nach Afrika noch ungewiss.

 

Rinaudo: In diesem Jahr gewiss nicht mehr.

 

Schlöndorff: Vielleicht fahre ich 2020 noch nach Senegal, aber nicht zum Drehen, sondern für eine Scouting Tour. Möglicherweise verteile ich ein paar Handkameras. Übrigens, der dreißigminütige Lehrfilm, den das BMZ bestellt hat, ist bald fertig. Vergangene Nacht hat mir die Cutterin letzte Szenen geschickt, nun muss ich nur noch an den Farben und hier und da am Ton arbeiten.

 

Volker Schlöndorff mit Tony Rinaudo und Einheimischen in Niger. © World Vision
Volker Schlöndorff mit Tony Rinaudo und Einheimischen in Niger. © World Vision

Schlöndorff hat in seinen mittlerweile 81 Jahren 37 Filme gedreht, viele Dokumentarfilme produziert und in den Neunzigern des vorigen Jahrhunderts war er Geschäftsführer des Filmstudios Babelsberg. Links neben seinem Schreibtisch steht eine mächtige damaszenische Kommode, die er von seinen Dreharbeiten zu „Die Fälschung“ in Beirut im Jahr 1981 mitgebracht hat. Dasfeine Holzmosaik glänzt noch immer. Der Blick durchs Fenster landet auf mächtigem Blätterwerk.

 

Rinaudo: Wunderbar. Jetzt, wo das Reisen schwieriger wird, kann das ein wichtiges Instrument werden.

 

Schlöndorff: Ja, als Teil eines Workshops. Es wird ja nicht ausreichen, das Video in Dörfer zu schicken, und dann machen alle FMNR.

 

Schlöndorff: Der Film könnte von Bauern für Bauern gezeigt werden, die bereits ihre Erfahrungen mit FMNR gemacht haben.

 

Wann wird denn Ihr Hauptfilm über Herrn Rinaudo fertig sein?

 

Schlöndorff: Hätte es Corona nicht gegeben, wären wir damit durch. Aber nun, wegen der Reisebeschränkungen, wird es wohl bis zum nächsten Sommer dauern.

 

Wie haben Sie beide sich eigentlich kennengelernt?

 

Rinaudo: Das war auf einer kleinen Feier. Ich hatte gerade in Stockholm den alternativen Nobelpreis erhalten, und hatte auf dem Rückflug einen Stopp in Berlin gemacht.

 

Schlöndorff: Wir beide sind bei World Vision aktiv – ich seit elf Jahren, hatte aber vorher nie etwas mit seinen Bäumen zu tun. Ich wurde aber zu einer kleinen Feier mit ihm in ein italienisches Restaurant eingeladen. Und da machte es dann Peng.

 

Was machte es?

 

Schlöndorff: Mir wurde sofort klar, dass ich über ihn einen Film machen muss. Ich bin vom Sternbild her Widder, also impulsiv nach vorn: Wie kann es sein, dass so wenige Menschen über diese Weltrevolution wissen, die dieser Rinaudo anzettelt? Ich muss einfach dafür Propaganda machen.

 

Das entschieden Sie zwischen den Gängen?

 

Schlöndorff: Beim Kaffee. Am nächsten Morgen klopfte ich an Tonys Hotelzimmer, mit einem Blatt Papier – und wir unterzeichneten einen Vorvertrag. Ich war davon überzeugt, dass uns die Investoren die Tür einrennen werden. Aber wir brauchten ein Jahr, um die erste Minimalfinanzierung des Films auf die Beine zu bringen.

 

Rinaudo demonstriert in Ghana die Beschneidung eines Busches. © World Vision
Rinaudo demonstriert in Ghana die Beschneidung eines Busches. © World Vision

Warum ist das so?

 

Schlöndorff: Es ist mir ein Rätsel.

 

Die Erfolge der FMNR-Methode sieht man als grüne Pfeiler in der Landschaft, echte Bollwerke gegen die Ausbreitung der Wüste: Allein im Niger wurden 200 Millionen Bäume mit Hilfe dieser Methode hochgezogen, und im Süden Äthiopiens wurden in der Region Humbo 27 Quadratkilometer Land wieder aufgeforstet. Ein Experte vom „World Resources Institute“ spricht nach Angaben der „Welt“ von der „wohl größten Umweltveränderung in Afrika in den letzten hundert Jahren“. Eine, die man auch im Weltraum sehen kann: Satellitenbilder zeigen heute ein Grün, wo früher Wüste war.

 

Herr Rinaudo, was dachten Sie, als Herr Schlöndorff Ihnen vorschlug, einen Film über Sie zu drehen?

 

Rinaudo: Ein komisches Gefühl hatte ich schon, aber ich freute mich auch zugleich: Ich werde älter und kann nicht mehr in jedes Land reisen, das von FMNR profitiert. Natürlich fragte ich mich: Was wird mit mir passieren? Wird dieser Regisseur mich hin und her dirigieren? Aber dann draußen, auf dem Feld, haben wir schnell Freundschaft geschlossen. Es ist toll mit ihm zusammenzuarbeiten.

 

Schlöndorff: Ich kam auch nicht als Regisseur, sondern als Beobachter. Nur in kleinen Details gab ich ein paar Ratschläge, ansonsten intervenierte ich kaum in das, was Tony machte. Ich dokumentierte. Und ich lernte viel über Afrika und über Landwirtschaft.

 

Was denn?

 

Schlöndorff: Wie wichtig zum Beispiel die Bäume sind. In Gegenden wie im Niger braucht es sie, um die Bodenerosion aufzuhalten, die Verkümmerung der Böden. Unter ihrem Schatten lässt sich auch dann besser Landwirtschaft betreiben. Und in Äthiopien spielen Wälder eine ganz wichtige Rolle: Wasser kehrt zurück, Tiere kommen wieder – und die Bäuer*innen profitieren davon.

 

Wie das?

 

Schlöndorff: Noch leben in den afrikanischen Ländern rund 600 Millionen Menschen in Dörfern und betreiben Kleinlandwirtschaft auf einem Hektar oder weniger. Dies gilt es zu erhalten. Wollen wir tote Dörfer, wo keiner mehr arbeitet, wie in Brandenburg? Aus Dörfern entspringen unser aller Kulturformen. Damit kommen die Bäume ins Spiel: Ermöglichen sie nämlich mehr und bessere Landwirtschaft, erhöht dies die Chance, dass die Leute nicht in die Städte abwandern.

 

Rinaudo: Die meisten verlassen ihre Dörfer nicht freiwillig. Haben sie dort eine Arbeit, die sie ernährt, und dazu Lösungen für die Zukunft ihrer Kinder  sowie Elektrizität – dann bleiben sie. Diese Megacitys sind bestimmt keine Alternative.

 

Was sind denn die Folgen dessen, dass in Afrika nicht mehr so viele Bäume stehen wie vor 50 Jahren?

 

Tony Renaudo bei den Dreharbeiten in Ghana. © World Vision
Tony Renaudo bei den Dreharbeiten in Ghana. © World Vision

Rinaudo: Nun, als ich erstmals Niger im Jahr 1980 bereiste, waren praktisch alle Bäume schon weg. Landwirtschaft war da kaum möglich: Nichts stoppte die starken Winde, und die Setzlinge überlebten die Trockenheit nicht. Bäume aber sind wie Dünger: Sie locken Vögel und andere Tiere an, deren Exkremente den Boden düngen. Bäume sind auch Wasserquellen, denn ihre Wurzeln ziehen es aus der Tiefe und geben es an der Oberfläche über undichte Stellen wieder ab. Traditionell kommt so viel von ihnen: sie sind wie ein Supermarkt, ein Baumarkt und Medizinschrank zugleich.

 

Wie kamen Sie eigentlich auf die Idee mit dem FMNR?

 

Rinaudo: Es ist keine neue Idee, sondern Jahrhunderte alt, auch in Deutschland: Wenn ein Baum geschlagen wird, kommt es zu Keimungen. Auch in Afrika gab es diese Tradition, aber mit dem Kolonialismus und modernen Landwirtschaftskonzepten ging das Wissen unter. Es gab sogar Programme von der Weltbank und US Aid, die das Entfernen von Baumstämmen förderten. Ich begann im Niger mit der Aufzucht neuer Bäume, zweieinhalb Jahre lang. Aber die meisten starben, das frustrierte mich sehr. Eines Tages brachte ich mit einem Pickup viele Baumsetzlinge zu einem Dorf. Auf dem Weg sah ich in der Ferne einen Busch, der mein Interesse weckte. Ich ließ ein wenig Druck aus den Reifen, um im Sand in der Länge mehr Auflagefläche zu kriegen, und fuhr hin. Zweieinhalb Jahre lang war ich diese Strecke immer wieder gefahren und hatte nie angehalten. Nun tat ich es. Anhand der Blätter sah ich: Das ist gar kein Busch, sondern ein Baum! Da blickte ich um mich und entdeckte hier und da Triebe, die aus dem Sand sprossen – unter der Wüste verbarg sich ein Wurzelwerk. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen – wir brauchen keine großen Projekte, keinen technologischen Voodoo: Alles was wir brauchen, ist schon da. Es muss nur gepflegt werden.

 

 

Dieser Moment der Eingebung – ist der vergleichbar mit jenem, als Sie im Herbst 2018 im Restaurant beschlossen einen Film über Herrn Rinaudo machen zu wollen, Herr Schlöndorff?

 

Schlöndorff: Nicht wirklich. Bei mir war es mehr frivol. Mich fragen immer die Leute: Warum hast du diesen Film gemacht, oder jenen – selbst bei Literaturverfilmungen. Dabei werden meist die Ideen an mich herangetragen, oder mir fällt ein Buch ein, das ich vor zehn Jahren gelesen habe und ich denke: Das ist genau die Situation, in der ich mich gerade befinde. Immer ist also Zufall mit im Spiel. Warum also Tony? Ich weiß es nicht. Vielleicht hatte ich gerade Leerlauf. Ich war aber immer an Landwirtschaft interessiert: Ich bin auf dem Land aufgewachsen, und wir begleiteten nicht selten meinen Vater, wenn er als Arzt die Bauern zur Visite aufsuchte. Damals, vor 70 Jahren, hatte ein Landwirt nur einen Hektar Land, und das durch die Parzellierung verteilt. Er hatte eine Kuh für die Milch und für den Pflug, und ich erinnere mich noch, wie oft Frau und Tochter nebenher gingen, um die Kuh auf ihrem geraden Weg zu halten. Wenn ich heute nach Afrika fahre, sehe ich dort die gleichen Bilder wie in Deutschland vor 70 Jahren. Das heißt: Sowas kann verbessert werden, keine deutsche Bäuerin hält heute einen Pflug.

 

Hatten Sie in Ihrer Kindheit auch eine Baumpflege wie bei FMNR gesehen?

 

Schlöndorff: Ich erinnere mich nicht. Ich hatte aber einmal in Sizilien einen kleinen Hof mit 400 Olivenbäumen. Eines Jahres kam der Frühling sehr früh, das Wasser schoss in die Stämme – doch dann gab es einen schrecklichen Frost mit minus zehn Grad Celsius; alle Bäume starben. Sie wurden gefällt, und neue Bäume gepflanzt, ein Baum braucht aber 20 Jahre, bis er nutzbare Früchte trägt. Dann passierte etwas: Aus den alten Stämmen kamen Sprösslinge. Nicht einer oder zwei, sondern zehn, 15! Die Bauern ließen drei oder vier von ihnen wachsen, banden sie zusammen wie zu einem Busch – womit die Oliven auch einfacher zu ernten sind.

 

Die Bauern in Sizilien passten sich also der neuen Situation an. Und was sagen die Bauern in afrikanischen Ländern, wenn Sie ihnen von Wiederaufforstung erzählen, Herr Rinaudo?

 

Rinaudo: Zuerst nannten sie mich den verrückten weißen Bauern. Ihr ganzes Leben hatten sie gedacht: Ein guter Bauer ist ein sauberer Bauer, der die Bäume entfernt. Weltweit denken die meisten Bauern, dass die Bäume mit ihrer Ernte konkurrieren – und sie denken dass noch eher, wenn sie hungrig sind. Hinzu kam, dass die Bäume im Niger durch das Landrecht kein Privateigentum waren. Die Regierung hatte ein Gesetz erlassen, dass die Bäume Staatseigentum sind und dass bestraft wird, der dort Bäume fällt. Damit waren die Leute für die Bäume auf ihrem Land haftbar – und um dieser Verantwortung zu entgehen, haben sie sie gleich entfernt. Aber Bauern lernen voneinander. Ich überzeugte ein paar, es mit Bäumen zu versuchen – die Ernteergebnisse waren gut und ließen andere Landwirte nachziehen. Nun haben sich die Ernten verdoppelt, zuzüglich der Nahrung und Medizin, die sie selbst tragen.

 

Volker Schlöndorff undTony Rinaudo mit ihrem Kamerateam. © World Vision
Volker Schlöndorff undTony Rinaudo mit ihrem Kamerateam. © World Vision

Die Bäume waren wirklich keine Rivalen für die Bauern?

 

Rinaudo: Die Bauern entscheiden selbst, welche Bäume sie zulassen, wie viele und wie sie diese beschneiden. Sie haben die Kontrolle. Unsere Methode kostet nichts, sie ist schnell und kann in großem Stil angewandt werden – dies ist angesichts des Klimawandels dringend nötig.

 

Ein großes globales Problem ist die Hungerbekämpfung. Mancher würde nun sagen: Dafür brauchen wir mehr Landwirtschaft und mehr Flächen – keine Wälder. Was sagen Sie dem?

 

Rinaudo: Es ist falsch anzunehmen, dass massenhafte Monokulturen am produktivsten sind. Biodiverser Anbau ist viel erfolgversprechender gegen Hunger, er bietet so viele Dinge, und genau die brauchen Kleinbauern für ihre Ernährung und für ihr Leben. Im Niger lag ursprünglich die Getreideernte bei 300 Kilogramm pro Hektar und Jahr. Mit FMNR kann die Ausbeute verzehnfacht werden, und zwar ohne Bewässerung und Mechanisierung, welche arme Bauern sich kaum leisten können.

 

Schlöndorff: Tony, wie wirst du unseren Lehrfilm einsetzen, um Bauern von der Methode zu überzeugen?

 

Rinaudo: Wir können damit die Leute schneller und billiger erreichen – ich kann ja nicht immer in jedes Dorf kommen. Online-Training nimmt überall in der afrikanischen Landwirtschaft zu. Ich kriege mit, dass immer öfter Leute sich unsere FMNR-Website anschauen. Da kann solch ein Film die Methode sehr gut veranschaulichen. Und natürlich bei Workshops in den Dörfern.

 

Schlöndorff: Ja, man könnte dann zuerst den Film zeigen und dann die sich ergebenden Fragen abarbeiten – entlang der Kapitel des Films. Anfangs dachte ich, der Film wird über zwei Stunden lang werden. Aber das lässt sich gut verdichten. Man könnte ihn intervallweise vorführen – wie bei einer Salami: je dünner sie geschnitten wird, desto besser schmeckt sie.

 

 

Tony Renaudo erklärt seine FMNR-Methode in Äthiopien. © World Vision
Tony Renaudo erklärt seine FMNR-Methode in Äthiopien. © World Vision

In Melbourne wird es Abend, Rinaudos Ehefrau Liz kommt ins Bild und grüßt. Die drei reden noch weiter, über die Brände in Kalifornien, die bereits eine Waldfläche von der Größe Sachsens verheert haben, „ich könnte weinen“, sagt Rinaudo, und über den Berliner Grunewald, dessen Bäume auch schon bessere Zeiten gesehen haben. Am Ende sagt Schlöndorff, dass er den Kinofilm über Rinaudo auf jeden Fall fertigmachen werde, auch wenn die Finanzierung immer noch nicht gesichert ist. „Es wird schon klappen“, sagt er. „Es muss.“

 

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„Wir müssen uns auf das Unvorhergesehene vorbereiten“

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Die Pandemie hat gezeigt, dass Gesundheit und Ernährung eng zusammenhängen. Die One-Health-Initiative stärkt das Engagement und die interdisziplinäre Zusammenarbeit in diesen Feldern. Welche Rolle die deutsche Politik dabei spielt und wo die Herausforderungen liegen, erklärt D. Maria Flachsbarth im Interview.

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(c) Christoph Mohr/GIZ

Mikroversicherungen gegen Klimawandel

Ein Beitrag von Claudia Voß

Der Klimawandel zerstört vielerorts Entwicklungsfortschritte. Im klugen Zusammenspiel schützen Digitalisierung und Versicherungswirtschaft betroffene Kleinbauern. Claudia Voß ist Pressesprecherin des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft.

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(c) Nina Schroeder/World Food Programme

Grünes aus dem Wachstumscontainer

Ein Beitrag von Maria Smentek (WFP)

Wenn es an fruchtbaren Böden und Regen mangelt, bricht schnell Hunger aus. Maria Smentek vom World Food Programme (WFP) erklärt, wie Bäuerinnen und Bauern sowie Viehhirt*innen dem Klimawandel mit Hydrokulturen begegnen können.

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Schulmahlzeiten: Eine Chance für Geschlechtergerechtigkeit

Von Carmen Burbano de Lara (WFP)

Neben den bekannten Folgen der Corona-Maßnahmen für Erwachsene, führten Schulschließungen dazu, dass weltweit 90 Prozent der Kinder nicht mehr die Schule besuchen konnten. Schulmahlzeiten sind jedoch vielerorts die einzige Mahlzeit für Kinder. Ohne Zugang zu diesem Sicherheitsnetz verschärfen sich für hunderte Millionen Kinder Hunger, Armut und Mangelernährung.

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Gesundheit ist ohne gesunde Ernährung nicht möglich

Von Heino von Meyer

Corona erschwert das Ziel einer Welt ohne Hunger bis 2030 noch mehr. Damit diese Perspektive nicht aus dem Blickfeld gerät, muss Deutschland international eine stärkere Rolle spielen - eine Zusammenfassung des Strategischen Begleitkreises der SEWOH.

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Eine Partnerschaft im Kampf gegen Hunger

Von GAFSP

Das Globale Programm für Landwirtschaft und Ernährungssicherheit (GAFSP) wurde 2010 von den G20-Staaten als Reaktion auf die Nahrungsmittelpreiskrise 2008-09 ins Leben gerufen, um sowohl öffentliche als auch private Investitionen in die Landwirtschaft zu erhöhen. Ein Überblick über Ansatz, Ergebnisse und Wirkung des Programms.

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5 Fragen an Gunther Beger (BMZ): Was ist zu tun?

Interview mit Gunther Beger (BMZ)

Was kostet es, den Hunger in der Welt bis 2030 nachhaltig zu beenden? Diese Frage stellte das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) und beauftragte zwei Forschungsteams, eine Antwort zu finden. Die Ergebnisse der Studien wurden am 13. Oktober im Vorfeld des Welternährungstages vorgestellt.

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Nicht auf einen Retter warten

Von Lidet Tadesse

Während Afrika bislang die am wenigsten von Covid-19 betroffene Region war, steigen jetzt die bestätigten Infektionszahlen und Todesfälle schnell. Ungeachtet der enormen Herausforderungen, mit denen viele afrikanische Länder weiterhin kämpfen, zeugt die afrikanische Antwort auf die Coronavirus-Pandemie von Innovativität und Einfallsreichtum.

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Die Lage der Ernährungssicherheit in Kapstadt und St. Helena Bay

Eine Studie von Markus Hanisch, Agustina Malvido, Johanna Hansmann, Alexander Mewes, Moritz Reigl, Nicole Paganini (SLE)

Nach dem COVID-19-Lockdown: Wie marginalisierte Gemeinschaften in Food-Governance-Prozesse einbezogen werden könnten - eine Zusammenfassung der Ergebnisse einer digitalen und partizipativen Studie des SLE.

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5 Fragen an Jann Lay: Was macht Corona mit der Wirtschaft?

Interview mit Jann Lay (GIGA)

Die Corona-Pandemie trifft die Volkswirtschaften weltweit sehr hart - doch die Entwicklung in afrikanischen Ländern ist durchaus divers. Es gibt unterschiedliche Geschwindigkeiten, Resilienzen und Verwundbarkeiten. Woran liegt das? Apl. Prof. Jann Lay vom GIGA-Institut gibt Antworten.

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Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten

Der Jemen erlebt zurzeit eine der schlimmsten Katastrophen, durch anhaltende Kriege, Hunger und Krankheitsausbrüche. Die GIZ versucht die Ernährungssituation und Widerstandskraft der Jemeniten vor Ort zu verbessern.

Ein Projekt der GIZ

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Frank Schultze / Agentur_ZS

Aufbruchsvisionen

Ein Video-Beitrag Frank Schultze und Jan Rübel

Anfang Dezember 2018 traf sich der Vorstand von AGRA zu einer Sitzung in Berlin - das Spitzengremium der "Alliance for a Green Revolution in Africa" besprach die nächsten Schritte ihrer Politik. Doch wie soll das Agrarwesen Afrikas in zehn Jahren aussehen? Eine Frage - viele Antworten von Experten.

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5 Fragen an den SEWOH-Beauftragten Dirk Schattschneider

Interview mit Dirk Schattschneider (BMZ)

Seit rund einem Jahr ist Dirk Schattschneider Beauftragter für die Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" (SEWOH) des BMZ. Im Interview blickt er auf die Herausforderungen des vergangenen Jahres zurück und wirft gleichzeitig einen Blick in die Zukunft.

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Auf die Seuche darf kein Hunger folgen!

Von Michael Brüntrup (DIE)

Auch wenn COVID-19 die Gesundheit der Menschheit bedroht, dürfen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nicht mehr Leid verursachen als die Krankheit selbst. Das gilt besonders in armen Entwicklungsländern, wo die Bedeutung der Coronakrise für die Ernährungssicherung weitaus gravierender ist!

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Globale Verantwortung: Ohne Hungerbekämpfung kein Fortschritt

Von Lisa Hücking (WHH)

Kanzlerin Merkel ist als Ratspräsidentin in ein ambitioniertes europapolitisches Programm gestartet: Kompromisse in den Budgetverhandlungen, ein geordneter Brexit sowie eine angemessene Antwort auf die Corona-Krise. Leider sucht man vergeblich nach jener Position, die sie noch vor kurzem vertrat: Afrikas Wohlstand liegt im Interesse Europas.

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Das Corona-Virus trifft die Entwicklungsländer doppelt

Beitrag von Gunther Beger (BMZ)

Die Virus-Infektion COVID-19 wird in den meisten afrikanischen Ländern mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Gesundheits- und Lebensmittelkrise auslösen. Um diese zu bewältigen, ist es nach Ansicht unseres Autors wichtiger denn je, die Politik konsequent an den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) auszurichten.

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“Corona entlarvt die Schwächen unserer Ernährungssysteme”

Interview mit Arif Husain (WFP)

Die Vereinten Nationen planen einen Gipfel zu Ernährungssystemen - und nun diktiert das Corona-Virus die Agenda. Der Chefökonom des UN-Welternährungprogramms zieht eine aktuelle Bilanz. Ein Gespräch mit Jan Rübel über Pandemien, die Chromosomen der Entwicklung – und über die Konflikte, die sie hemmen.

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Hier steht eine Bildbeschreibung

Erklärung der Ko-Vorsitzenden: GAFSP und die COVID-19-Pandemie

Von GAFSP

COVID-19 hat beispiellose Auswirkungen auf die Welt. Wie immer sind die Schwächsten am härtesten betroffen, sowohl zu Hause als auch – und dort besonders – im Ausland. Ein gemeinsamer Aufruf des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) und des Department for International Development (DFID).

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(c) Welthungerhilfe

5 Fragen an F. Patterson: Warum mehr Hungernde?

Interview mit Fraser Patterson

Jeden Oktober veröffentlicht die Organisation „Welthungerhilfe“ den Welthunger-Index, mit dem die Hungersituation erfasst wird. Was sind die Trends – und was muss unternommen werden? Fraser Patterson ist Referent für Welternährung und beschäftigt sich mit dem Index.

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(c) Welthungerhilfe

5 Fragen an Shenggen Fan: Wo sind die neuen Wege?

Interview mit Shenggen Fan

Kurz vor dem Ausscheiden aus seinem Amt als Generaldirektor des IFPR spricht Shenggen Fan über nötige Reformen und Vorgehensweisen, um die globale Ernährungssicherheit im kommenden Jahrzehnt zu erreichen. Für SEWOH zieht der Agrarexperte Bilanz - was ist nun zu tun?

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(c) Michael Bruentrup/DIE

Ein Stabwechsel

Von Michael Brüntrup

Subsahara-Afrika steht vor Entwicklungsschüben in der Landwirtschaft, ganze technologischen Entwicklungen könnten übersprungen werden. Doch wie sollen diese gelingen?  Über mögliche Rollen digitaler Dienste und ihre Potenziale.

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„Die Corona-Pandemie erhöht Gewalt gegen Frauen“

Interview mit Léa Rouanet

In afrikanischen Ländern besteht nach wie vor ein enormes geschlechtsspezifisches Gefälle beim Zugang zu Arbeit und Kapital. Was sind die Folgen von Covid-19 für die dortigen Frauen? Jan Rübel befragte Léa Rouanet zu Lockdowns und genderbasierter Gewalt. Die Ökonomin arbeitet im Africa Gender Innovation Lab der Weltbank.

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Eine Investition in die Zukunft Afrikas

Von Essa Chanie Mussa

Junge Menschen brauchen reale Chancen zur Entwicklung, um der Armut zu entkommen und ihre Ziele zu verwirklichen. Regierungen, politische Entscheidungsträger, internationale Entwicklungspartner und Spender stehen in der Verantwortung, neue Strategien zu entwickeln.

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JOERG BOETHLING / GIZ

Kontinent im Aufwärtstrend

Von Dr. Agnes Kalibata

Partnerschaften für Afrikas Jahrhundert: Innovation und Führung als Treiber für Wachstum und Produktivität in ländlichen Gebieten.

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Interview mit Ceres-Expertin: "Es war noch nie so möglich"

Carin Smaller über die Macht der Zahlen

Zwei Jahre lang erforschte das Ceres2030-Team Antworten auf die Fragen, wie viel es kostet, SDG 2 zu erreichen - und wo das Geld am effektivsten eingesetzt werden sollte. IISD Senior Advisor und Ceres2030 Co-Direktorin Carin Smaller über Kleinbauern, maschinelles Lernen und die Teilhabe von Frauen.

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Podcast: Den Hunger in der Welt gemeinsam bekämpfen

Kanzlerin Angela Merkel im Podcast

Zum Auftakt der Welternährungswoche rund um den Welternährungstag am 16. Oktober eine eindeutige Botschaft: Kanzlerin Angela Merkel betont, dass der Kampf gegen den weltweiten Hunger nur mit internationaler Verantwortung und Solidarität erfolgreich sein wird.

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"Landwirtschaftliche Forschung löst den gordischen Knoten"

Interview mit Weltbank-Vize Jürgen Vögele

Die Agrarforschungsorganisation CGIAR stellt sich systematisch neu auf. Wir sprachen mit Jürgen Vögele, Vice President for Sustainable Development der World Bank, über die bisherigen Fortschritte - und erörtern, was gebündelt getan werden muss, um in zehn Jahren weltweiten Hunger zu stoppen.

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Schranken wegen der Pandemie: Antworten der Kleinbauern

Eine Studie des SLE

Der Lockdown wegen COVID-19 traf die Wirtschaft stark - darunter besonders die Landwirtschaft mit ihren Lieferketten und Absatzmärkten. Welche kreativen Umgangsstrategien haben die Betroffenen dabei gefunden? Das Seminar für ländliche Entwicklung hat hierzu eine Forschungsstudie begonnen.

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Aus vielem wird Eins: CGIAR-Netzwerk baut um

Ein Beitrag von Jan Rübel

Die internationale Agrarforschung reagiert auf neue Herausforderungen: Deren Beratungsgruppe unterzieht sich einem tiefgreifenden Reformprozess und vereint Wissen, Partnerschaften und Infrastrukturen zu OneCGIAR.

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(c) Kate Holt / Africa Practice

Investitionen mit Hebeleffekt

Ein Beitrag von Heike Baumüller, Christine Husmann, Julia Machovsky-Smid, Oliver Kirui und Justice Tambo

Wer Armut in Afrika verringern will, muss bei der Landwirtschaft ansetzen. Welche Investitionen die größte Wirkung erzielen, lässt sich durch wissenschaftliche Kriterien definieren.

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Müssen wir ein neues Ernährungssystem wagen?

Ein Beitrag von Dr. Felix zu Löwenstein (BÖLW)

Ausbleibende Saisonarbeitskräfte und Virenexplosion in Schlachthöfen, steigende Gemüsepreise, Klimakrise - all das macht deutlich, was eigentlich schon seit Jahrzehnten klar ist: unser Ernährungssystem ist zwar hoch produktiv. Es ist aber nicht resilient.

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Stimmen von der Basis

Ein Beitrag von Sarah D´haen & Alexander Müller, Louisa Nelle, Bruno St. Jaques, Sarah Kirangu-Wissler und Matteo Lattanzi (TMG)

Einblicke junger Landwirte in die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Ernährungssysteme in Subsahara-Afrika @CovidFoodFuture und Videotagebücher aus Nairobis informellen Siedlungen.

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(c) Klara Palatova/WFP

Ein Wegweiser: Wo geht´s denn hier zum Markt?

Ein Beitrag des World Food Programme

Bis 2050 müssen neun Milliarden Menschen genügend zu essen haben. Als Weltbevölkerung müssen wir mehr Nahrungsmittel produzieren und weniger verschwenden. Das ist auch die oberste Priorität des UN World Food Programme (WFP).

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Karel Prinsloo/Arete/Rockefeller Foundation/AGRA

"Ernährung ist ein Menschenrecht"

Interview mit Joe DeVries (AGRA)

Joe DeVries ist Züchter – und Vizepräsident von AGRA (Alliance for a Green Revolution in Africa). Was sind die Chancen und Risiken einer „Grünen Revolution“ in Afrika? Ein Gespräch zwischen Jan Rübel und ihm über Produktivität, Bedarf und Paternalismus.

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(c) Privat

Landflucht? Landleben!

Ein Beitrag von Dorothea Hohengarten (GIZ)

Eine Gruppe Landloser in Äthiopien verarbeitet Lebensmittel und schafft sich damit eine Zukunft. Dorothea Hogengarten berichtet, wie die GIZ Menschen im nordäthiopischen Bundesstaat Tigray dabei unterstützt, sich besser zu ernähren.

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