„Die Corona-Pandemie erhöht Gewalt gegen Frauen“

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In afrikanischen Ländern besteht nach wie vor ein enormes geschlechtsspezifisches Gefälle beim Zugang zu Arbeit und Kapital. Was sind die Folgen von Covid-19 für die dortigen Frauen? Jan Rübel befragte Léa Rouanet zu Lockdowns und genderbasierter Gewalt. Die Ökonomin arbeitet im Africa Gender Innovation Lab der Weltbank - einem übergeordneten Evaluations-Thinktank.

 

Gemeinsam gegen Diskriminierung: Teilnehmerinnen einer Selbsthilfegruppe in Bamako, der Hauptstadt von Mali. Photo: Christoph Püschner/Brot für die Welt
Gemeinsam gegen Diskriminierung: Teilnehmerinnen einer Selbsthilfegruppe in Bamako, der Hauptstadt von Mali. Photo: Christoph Püschner/Brot für die Welt

Léa Rouanet

Léa Rouanet ist Ökonomin und arbeitet am Africa Gender Innovation Lab der Weltbank. Ihre aktuelle Forschung befasst sich mit geschlechtsspezifischen Zwängen für wirtschaftliche Aktivitäten in Subsahara-Afrika, mit Schwerpunkt auf Landwirtschaft, Jugendbeschäftigung, sozio-emotionalen Fähigkeiten, geschlechtsspezifischer Gewalt und der Programmierung von Programmen für heranwachsende Mädchen. Zurzeit ist sie an mehreren Wirkungsevaluierungen zu diesen Themen in ganz Afrika beteiligt. Bevor sie zur Weltbank kam, war Rouanet Doktorandin und Forschungsstipendiatin an der Pariser Hochschule für Wirtschaft, wo sich ihre Forschung auf Ernährung, Kindersterblichkeit, Fruchtbarkeit und Genderpräferenzen in Afrika konzentrierte. Sie hat an der Pariser Hochschule für Wirtschaft promoviert.

Das Africa Region Gender Innovation Lab (GIL) der Weltbank führt Wirkungsevaluierungen durch, in denen die Ergebnisse von Entwicklungsmaßnahmen in Afrika südlich der Sahara bewertet werden, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie die geschlechtsspezifische Kluft bei Verdienst, Produktivität, Vermögen und Handlungsfähigkeit geschlossen werden kann. Das GIL konzentriert sich auf fünf Themenbereiche: Landwirtschaft, Entwicklung des Privatsektors, Eigentumsrechte, soziale Normen und Jugendbeschäftigung.

GIL

Frau Rouanet, gibt es bereits Daten, die zeigen, wie sich Corona auf die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in afrikanischen Ländern auswirkt?

Léa Rouanet: Für aussagekräftige Daten ist es noch etwas zu früh. Ein Grund dafür ist, dass Entwicklungsagenturen seit der Abriegelung keine Interviews mehr durchführen und keine Daten mehr sammeln. Daher sind viele der geplanten Umfragen noch nicht realisiert worden. Stattdessen sind wir zu telefonischen Umfragen übergegangen. Aber am Telefon über psychische Gesundheit und geschlechtsspezifische Gewalt zu sprechen, ist heikel. Und die meisten Frauen besitzen die Telefone, über die wir sie anrufen, nicht. Es ist daher schwierig, die Vertraulichkeit zu gewährleisten... Einige frühe Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass die Pandemie die ohnehin schon großen Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in den Entwicklungsländern noch verstärken könnte. Wir arbeiten mit Forschern von Facebook und der OECD zusammen, um die Auswirkungen von COVID-19 auf Unternehmensschließungen zu untersuchen. Auf der Grundlage einer Stichprobe von 27.000 Unternehmensseiten auf Facebook haben wir festgestellt, dass etwa 26% dieser Betriebe in den letzten sechs Monaten geschlossen wurden. Wenn wir uns die Region, in der ein Unternehmen angesiedelt ist, näher anschauen, stellen wir fest, dass Frauen ihr Unternehmen mit einer etwa 6 Prozentpunkten höheren Wahrscheinlichkeit schließen als Männer. In Subsahara-Afrika beispielsweise wurden in den vergangenen sechs Monaten 41% der von Frauen geführten Unternehmen geschlossen, ein Anteil, der um 7 Prozentpunkte höher liegt als bei den von Männern geführten Unternehmen. Dies ist wahrscheinlich auf den Tätigkeitsbereich der Unternehmerinnen zurückzuführen, auf die geringere Kapitalbasis und die höheren Betreuungspflichten. Das Gender Innovation Lab befragte auch Unternehmerinnen in Äthiopien: 64% der weiblichen Unternehmen in der Stichprobe haben geschlossen; viele sagen, es sei vorübergehend. 24% der Befragten sagten, sie hätten Schwierigkeiten, ihre Kredite zu bezahlen, und 70% sagten, sie könnten Kredite nutzen, um die Krise zu überstehen.

 

Mit Covid-19 ist die Schutzbedürftigkeit von Frauen und Müttern gestiegen. Symbolphoto: Christoph Püschner/Diakonie Katastrophenhilfe
Mit Covid-19 ist die Schutzbedürftigkeit von Frauen und Müttern gestiegen. Symbolphoto: Christoph Püschner/Diakonie Katastrophenhilfe

Was tun Sie also?

Wir gehen so weit wie möglich zu telefonischen Umfragen über, um unsere bestehende Stichprobe weiterzuverfolgen und zu verstehen, was geschieht. Zum Beispiel beginnen wir mit der Datenerhebung für ein Jugendbeschäftigungsprojekt in der Elfenbeinküste und führen telefonische Umfragen mit jungen Männern und Frauen aus Abidjan und Bassam durch.

 

Welche Ergebnisse erwarten Sie?

Der Gesundheitsaspekt der Coronavirus-Pandemie könnte für Frauen von größerer Bedeutung sein, weil sie mehr als Pflegerinnen und Gesundheitshelferinnen arbeiten. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen auf sie werden voraussichtlich schlimmer sein, da Frauen eher im informellen Sektor tätig sind, mehr Zeit für Haushalt und Pflegetätigkeiten aufwenden und über weniger Vermögen verfügen, um Schocks abzufedern.

 

Corona stärkt soziale Strukturen, die es seit Generationen gibt. Zerstört dies frühere Errungenschaften für die Rechte der Frauen?

Viele Errungenschaften der letzten Jahrzehnte sind durch Abriegelungen, Schulschließungen und Kürzungen der Gesundheitsdienste bedroht. Nehmen wir zum Beispiel die Bäuerinnen. Sie sind hauptsächlich für die Hausarbeit und Betreuung verantwortlich. Schon vor Covid-19 hatten sie weniger Zeit für ihre Betriebe und hatten im Vergleich zu Männern eine geringere Produktivität. Jetzt, mit all diesen Maßnahmen, ist es wahrscheinlicher, dass sie mehr häusliche Pflichten übernehmen müssen.

 

Was passiert, wenn heranwachsende Mädchen von Abriegelungen, geschlossenen Schulen und verringerten Berufschancen betroffen sind?

Wir haben gute informative Erkenntnisse aus Sierra Leone während der Ebola-Pandemie. Sie zeigen, dass Mädchen während der Ebola-Krise zusätzlich 1,3 Stunden pro Woche mit Männern verbrachten. In Gebieten mit hoher Ebola-Prävalenz war die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, bei Mädchen ebenfalls doppelt so hoch. Schwangerschaften stehen in engem Zusammenhang mit der Wahrscheinlichkeit, die Schule zu verlassen - und sie haben langfristige Folgen. Jetzt, wo die Schulen geschlossen sind und die Gesundheitsdienste eingeschränkt werden, bedeutet dies weniger Zugang zu Diensten der sexuellen und reproduktiven Gesundheit sowie zu Verhütungsmitteln. Im Grunde genommen kann dies die Entwicklung heranwachsender Mädchen an einem für ihre Entwicklung so entscheidenden Punkt im Leben unterbrechen.

 

Ärmere Unternehmerinnen brauchen sozialen Schutz durch Geldtransfers und Ausbildungsprogramme.

 

Wie sollten Gesundheitssysteme zum Beispiel auf geschlechtsspezifische Gewalt reagieren?

Die Tatsache, dass die meisten Frauen keine eigenen Smartphones haben, macht es für uns noch schwieriger, mit ihnen zu arbeiten, da wir nicht wissen, wie wir sie erreichen können. Das macht es für Frauen auch schwierig, Dienste zu erreichen, wenn sie Hilfe brauchen. Auch wenn klare Belege zu diesem Thema nach wie vor begrenzt sind, bieten die Empfehlungen der UNO und der WHO mehrere Ansätze, die von Regierungen und NGOs in Betracht gezogen werden können. Erstens können sie die Kapazitäten der bestehenden Helplines erhöhen. Wenn eine Frau bedroht wird, wird sie möglicherweise ein Telefon finden, mit dem sie anrufen kann, und wir müssen dafür sorgen, dass jemand diese Anrufe entgegennimmt. Zweitens müssen wir in der gegenwärtigen Krise über die Folgen geschlechtsspezifischer Gewalt für die psychische Gesundheit nachdenken und anfangen, darüber zu reflektieren, wie wir ihr begegnen können. Sicherlich müssen wir Gemeindegesundheitsarbeiter ausbilden und ihnen die Fähigkeiten vermitteln, auf diese Gewalt zu reagieren - nicht nur als Zwischenreaktion, sondern auch für die psychischen Gesundheitsprobleme, die sich daraus ergeben werden. Dies wird sehr entscheidend sein, wenn wir in die Erholungsphase der Covid-19-Krise eintreten.

 

Wohin können Frauen während der Lockdowns, wenn sie zu Hause angegriffen wurden?

Sie können nicht leicht entkommen. Schutzunterkünfte müssen erweitert werden. Sie haben in der Frage vorher die Gesundheitssysteme erwähnt, aber wenn wir über geschlechtsspezifische Gewalt sprechen, müssen wir uns auch mit Verhaltensänderungen befassen. Wir brauchen Kampagnen, die alle verfügbaren Medien nutzen. Und wir müssen religiöse und kommunale Führer einbeziehen. Bei der Weltbank haben wir Programme zur Mobilisierung von Gemeinde- und Religionsführern, zum Beispiel im Rahmen des Sahel Women's Empowerment and Demographic Dividend Project, und jetzt passen wir sie an die aktuelle Situation an.

 

Psychologische Hilfe ist in afrikanischen Ländern nicht besonders weit verbreitet ...

Das Niveau der psychologischen Beratung und psychosozialen Hilfe ist in der Tat niedrig. Sie können jedoch die Zahl der ausgebildeten Menschen überall erhöhen und entwickeln. Ich habe mehr und mehr Interventionen und Verbesserungen gesehen, und es gibt vielversprechende Wege. Ich habe in der Demokratischen Republik Kongo gearbeitet, und dort führen wir derzeit eine Wirkungsevaluierung der Narrative Exposure Therapy durch, welche Überlebenden von geschlechtsspezifischer Gewalt, die an einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, helfen kann. Die kongolesischen Gesundheitsfachkräfte sind geschult, und obwohl sie keine Fachkräfte für psychische Gesundheit sind, können sie helfen. Die ersten Ergebnisse dieser Arbeit sind ermutigend. Es gibt Raum für Verbesserungen zu diesem Thema, wenn man die verfügbaren präzisen Anhaltspunke nutzt.

 

Welche Rolle spielen Geldtransfers für Frauen - und wie kann dadurch die Gewalt gegen sie verringert werden?

Sie sind wichtig im Kontext von Gewalt. Eine kürzlich durchgeführte Überprüfung ergab, dass von 14 evaluierten Geldtransferprogrammen 11 zu einem Rückgang der Gewalt von Intimpartnern aufgrund der Transfers führten. Dies ist ein Anreiz für die Bereitstellung von Transfers während der gegenwärtigen Krise. Die Verringerung von Armut und Stress im Haushalt trägt zur Verringerung von Konflikten und Gewalt bei. Auch aus anderen Gründen sind diese Transfers für Frauen unverhältnismäßig wichtig: Schon vor COVID-19 wussten wir, dass Frauen weniger Ersparnisse und weniger Zugang zu Krediten hatten und dass sie mehr in Sektoren mit weniger Sicherheitsnetz arbeiten. Im Grunde genommen sind Geldtransfers für diese Unternehmerinnen eine der einzigen Optionen, um sie vor der Krise zu schützen.

 

DR Kongo: Frauen tragen ihre Felderträge in Plastikschalen zum Markt des nächst grösseren Dorfes. Photo: Christoph Püschner/Diakonie Katastrophenhilfe
DR Kongo: Frauen tragen ihre Felderträge in Plastikschalen zum Markt des nächst grösseren Dorfes. Photo: Christoph Püschner/Diakonie Katastrophenhilfe

Unternehmerinnen arbeiten mehr im informellen Sektor und sind stark in weniger rentablen Sektoren tätig. Wird es dadurch schwieriger, sie zu erreichen? Was kann getan werden?

Die ärmeren Unternehmerinnen brauchen sozialen Schutz durch Geldtransfers und Ausbildungsprogramme. Weibliche Unternehmen sind stark von Schocks betroffen, so dass sie Unterstützung durch die Krise und darüber hinaus benötigen. Für mehr etablierte Unternehmen, die von Frauen geführt werden, sind Kreditlinien und Meso-Finanzierungen mit flexiblen Laufzeiten sowie psychometrische und alternative Sicherheitstechnologien wirkungsvolle Finanzinstrumente. Ein weiterer Weg wäre die Anpassung der Ausbildung in unternehmerischen Denkweisen, die wir in Togo evaluiert haben, an den COVID-Kontext unter Verwendung einer digitalen Plattform. Im Agrarsektor können Sie Inputs, Saatgut und Düngemittel bereitstellen; für Bäuerinnen, die bereits Zugang zu mobilen Technologien haben, können Sie digitale Beratungsdienste anbieten. Wenn wir den Bäuerinnen jetzt nicht helfen, wird ihre Produktivität im nächsten Jahr sinken. Jetzt ist die Pflanzsaison, es ist also der richtige Zeitpunkt zum Handeln.  

 

Spielt die Wahl des Sektors für Frauen eine Rolle? Ist es wichtig, dass Frauen in Branchen einsteigen, in denen sie normalerweise weniger häufig tätig sind?

Das ist sehr wichtig. Die Wahl des Sektors erklärt einen großen Teil des geschlechtsspezifischen Lohngefälles - das gilt überall auf der Welt. Bei der Weltbank haben wir mehrere Studien in Subsahara-Afrika durchgeführt, um zu untersuchen, was passiert, wenn Frauen in männlich dominierte Sektoren "überwechseln". Frauen, die in diese Sektoren hineingehen, erzielen die gleichen Gewinne wie Männer. Aber jetzt, während COVID-19, sind die Sektoren noch wichtiger.

 

Teams der Weltbank denken darüber nach, Bargeldtransferprogramme mit der Auslieferung von Telefonen zu kombinieren.

 

Befürchten Sie mehr Konflikte? Dass Männer ihre Privilegien noch härter verteidigen?

Ja, das befürchte ich. Ein Arbeitspapier vom April befasste sich mit dem Zusammenhang zwischen Pandemien und Gewalt gegen Frauen. Auf der Grundlage der vorhandenen Literatur dokumentiert es neun direkte und indirekte Wege, von Pandemien hin zu Gewalt.

 

Zum Beispiel?

Erstens, wirtschaftliche Unsicherheit und armutsbedingter Stress. Das Spezifische an der heutigen Krise, der sozialen Isolation, ist jedoch, dass Frauen am Ende mit ihren Tätern zu Hause festsitzen können.

 

Frauen sind für die Aufrechterhaltung des Ernährungssystems von entscheidender Bedeutung. Welches sind die wirksamsten Instrumente, um ihnen zu helfen?

Auch wenn Frauen nicht direkt in der Lebensmittelindustrie als Verkäuferinnen oder Produzentinnen arbeiten, sind sie dafür verantwortlich, das Essen auf den Tisch zu bringen. Wenn Unternehmen unverhältnismäßig stark betroffen sind, könnte die Ernährungssicherheit durch diese Krise unverhältnismäßig stark in Mitleidenschaft gezogen werden - es sei denn, es kommt zu einer Neuverteilung der Zuständigkeiten für die Lebensmittelausgaben im Haushalt. Diese Sorge ist umso größer, als wir wissen, dass Frauen viel im Ernährungssystem arbeiten. In den städtischen Gebieten Subsahara-Afrikas sind die informellen Nahrungsmittelmärkte eine wichtige Quelle für zugängliche und erschwingliche Nahrungsmittel. Die meisten Straßenverkäufer und informellen Händler sind Frauen. Die jetzt ergriffenen Lockdown-Maßnahmen bedrohen sowohl den Fluss des Nahrungsmittelhandels als auch das Einkommen dieser Händlerinnen. Auch hier sind Geldtransfers wahrscheinlich ihre beste Option.

 

Aber wie funktioniert das, wenn sie keine Telefone besitzen?

Es stimmt, dass digitale Zahlungen für solche Bevölkerungsgruppen schwierig sein können. Aus diesem Grund denken einige Teams der Weltbank darüber nach, Bargeldtransferprogramme mit der Auslieferung von Telefonen zu kombinieren. Mobiles Geld klingt in vielen Zusammenhängen immer noch nach einer vielversprechenden Option. Die Komponente "Supporting Women's Livelihoods" (Unterstützung des Lebensunterhalts von Frauen) des GEWEL-Projekts der Weltbank in Sambia umfasst digitale Zahlungen für Frauen, die recht innovativ sind, da das Projekt den Empfängerinnen die Wahl zwischen Zahlungsdienstleistern, einschließlich Geschäftsbanken, Mobilfunkbetreibern und der Post, ermöglicht. Über 90 Prozent der Begünstigten wählen einen Anbieter von mobilem Geld. Das wahlbasierte Multi-Provider-System erleichtert nicht nur die Umsetzung, sondern stärkt auch die Frauen, indem es ihr Handeln und ihre finanzielle Eingliederung fördert. Im Rahmen von GEWEL gibt es keine explizite COVID-Komponente, aber das Projekt wird in diesem Zeitraum weiter durchgeführt und bietet extrem armen Haushalten in ländlichen Gebieten wirtschaftliche Entlastung und Erholung.

 

Die Bereitstellung eines Mobiltelefons, von Geld und unternehmerischen Fähigkeiten wird also die Rechte der Frauen fördern - ist das wirklich so einfach?

Nein, dies wird die Produktivität der Frauen unterstützen und Frauen helfen, damit sie Beschäftigung und Einkommen behalten. Dies sind Schlüsselfaktoren für die Stärkung der Rolle der Frau. Und lassen Sie uns nicht den klaren Zusammenhang zwischen Armut und Gewalt vergessen.

 

All dies wäre auch ohne Corona notwendig. Wie viel dringlicher sind die Dinge jetzt?

Viele dieser von Frauen geführten Unternehmen bräuchten nicht notwendigerweise Geldtransfers und Unterstützung, wenn wir nicht den Lockdown und die Wirtschaftskrise hätten, einfach weil der Handel frei weitergehen würde und könnte. Es ist jedoch immer wichtig, Frauen beim Zugang zu Arbeit und arbeitsfremden Inputs, einschließlich Krediten und Vermögenswerten, zu unterstützen - es besteht nach wie vor ein enormes geschlechtsspezifisches Gefälle in Bezug auf den Zugang. Dasselbe gilt für Humankapital und Bildung! Wir sind besorgt, dass Mädchen nicht mehr in die Schule zurückkommen, wenn sie wieder öffnen. Wir müssen dafür sorgen, dass sie wieder zur Schule kommen!

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Eine Partnerschaft im Kampf gegen Hunger

Von GAFSP

Das Globale Programm für Landwirtschaft und Ernährungssicherheit (GAFSP) wurde 2010 von den G20-Staaten als Reaktion auf die Nahrungsmittelpreiskrise 2008-09 ins Leben gerufen, um sowohl öffentliche als auch private Investitionen in die Landwirtschaft zu erhöhen. Ein Überblick über Ansatz, Ergebnisse und Wirkung des Programms.

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(c) Nina Schroeder/World Food Programme

Der Mensch verursacht Hunger, nicht das Klima

Interview mit Jacob Schewe

Eine Studie der Weltbank sagt voraus, dass Millionen Menschen in Subsahara-Afrika wegen des Klimawandels ihre Heimat verlassen. Wir sprachen mit einem Autoren vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

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Podcast: Den Hunger in der Welt gemeinsam bekämpfen

Kanzlerin Angela Merkel im Podcast

Zum Auftakt der Welternährungswoche rund um den Welternährungstag am 16. Oktober eine eindeutige Botschaft: Kanzlerin Angela Merkel betont, dass der Kampf gegen den weltweiten Hunger nur mit internationaler Verantwortung und Solidarität erfolgreich sein wird.

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Climate Adaptation Summit 2021: „Wir können es besser machen“

Ein Bericht von Jan Rübel (Zeitenspiegel)

Der erste „Climate Adaptation Summit“ hat Klimaanpassung erstmals ins Zentrum der Politik gerückt. Das virtuelle Treffen vereinigte globale Player mit einem Ziel: Der Aufbau von Resilienz ist genauso wichtig wie Klimaschutz selbst. Rund 15.000 Teilnehmer*innen diskutierten direkte Vorschläge.

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Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten

Der Jemen erlebt zurzeit eine der schlimmsten Katastrophen, durch anhaltende Kriege, Hunger und Krankheitsausbrüche. Die GIZ versucht die Ernährungssituation und Widerstandskraft der Jemeniten vor Ort zu verbessern.

Ein Projekt der GIZ

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(c) Christoph Mohr/GIZ

Mikroversicherungen gegen Klimawandel

Ein Beitrag von Claudia Voß

Der Klimawandel zerstört vielerorts Entwicklungsfortschritte. Im klugen Zusammenspiel schützen Digitalisierung und Versicherungswirtschaft betroffene Kleinbauern. Claudia Voß ist Pressesprecherin des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft.

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(c) Nina Schroeder/World Food Programme

Grünes aus dem Wachstumscontainer

Ein Beitrag von Maria Smentek (WFP)

Wenn es an fruchtbaren Böden und Regen mangelt, bricht schnell Hunger aus. Maria Smentek vom World Food Programme (WFP) erklärt, wie Bäuerinnen und Bauern sowie Viehhirt*innen dem Klimawandel mit Hydrokulturen begegnen können.

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(c) GIZ

Nachhaltige handwerkliche Fischerei und Aquakultur im ländlichen Raum

Fisch ist aufgrund seiner Nährstoffe ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung von Mangel- und Unterernährung. Aber nicht nur das zeichnet ihn aus. Fisch bildet auch die Lebens- und Beschäftigungsgrundlage von 600 Millionen Menschen weltweit.

Ein Projekt der GIZ

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Kleine Fische mit großem Potenzial

Ein Beitrag von Paul van Zwieten

Die afrikanische Binnenfischerei ist zunehmend auf den Fang kleiner Fischarten angewiesen, die sonnengetrocknet über weite Distanzen gehandelt werden. Sie leisten einen wichtigen Beitrag gegen "versteckten Hunger": Im Ganzen verzehrt sind Kleinfische eine wichtige Quelle für Mikronährstoffe. Nur hat dies die Politik leider noch nicht erkannt.

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Building back better: Eine Strategie für resilientere Ernährungssysteme

Ein Beitrag von Jes Weigelt und Alexander Müller

Was ist erforderlich, damit die Ernährungssysteme ausreichende und gesunde Nahrung liefern, ohne dabei unserem Planeten zu schaden? Wie lässt sich Ernährungssicherheit trotz der Bedrohung durch Klimawandel aufrechterhalten? Unsere Autoren betrachten einzelne Aspekte unserer zukünftigen Ernährungssysteme im Kontext der Coronakrise.

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© GIZ

Resiliente Kleinlandwirtschaft: Ein Schlüssel bei globalen Krisen

Ein Beitrag von Kerstin Weber und Brit Reichelt-Zolho (WWF)

Biologische Vielfalt und nachhaltige Landwirtschaft sichern die Ernährung von Gesellschaften. Und sie schützen auch besser vor dem Ausbruch von Pandemien. Der Erhalt von Ökosystemen wird so zur globalen Überlebensfrage.

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(c) Gudrun Barenbrock/GIZ

Insekten sind das neue Rind

Ein Beitrag von Marwa Shumo

Insekten lassen sich klima- und unweltfreundlich züchten, sind reich an Proteinen und Aminosäuren und ernähren sich von Agrarabfällen. Marwa Abdel Hamid Shumo glaubt: Sie sind die perfekt Waffe gegen den globalen Hunger

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(c) Privat

Landflucht? Landleben!

Ein Beitrag von Dorothea Hohengarten (GIZ)

Eine Gruppe Landloser in Äthiopien verarbeitet Lebensmittel und schafft sich damit eine Zukunft. Dorothea Hogengarten berichtet, wie die GIZ Menschen im nordäthiopischen Bundesstaat Tigray dabei unterstützt, sich besser zu ernähren.

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(c) Thomas Lohnes / Brot für die Welt

Hype um Urban Gardening: Landwirte oder Hobbygärtner?

Ein Beitrag von Stig Tanzmann (Brot für die Welt)

Urban Gardening findet immer mehr Anhänger. Menschen, die sich als Teil einer grünen Bewegung sehen, legen auf städtischen Flächen Nutzgärten an. In Gegenden großer Armut im globalen Süden ist urbane Landwirtschaft Teil einer Ernährungsstrategie.

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Globale Verantwortung: Ohne Hungerbekämpfung kein Fortschritt

Ein Beitrag von Lisa Hücking (WHH)

Kanzlerin Merkel ist als Ratspräsidentin in ein ambitioniertes europapolitisches Programm gestartet: Kompromisse in den Budgetverhandlungen, ein geordneter Brexit sowie eine angemessene Antwort auf die Corona-Krise. Leider sucht man vergeblich nach jener Position, die sie noch vor kurzem vertrat: Afrikas Wohlstand liegt im Interesse Europas.

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Hier steht eine Bildbeschreibung

Erklärung der Ko-Vorsitzenden: GAFSP und die COVID-19-Pandemie

Ein Beitrag von GAFSP

COVID-19 hat beispiellose Auswirkungen auf die Welt. Wie immer sind die Schwächsten am härtesten betroffen, sowohl zu Hause als auch – und dort besonders – im Ausland. Ein gemeinsamer Aufruf des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) und des Department for International Development (DFID).

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(c) Michael Bruentrup/DIE

Ein Stabwechsel

Ein Bericht von Michael Brüntrup (DIE)

Subsahara-Afrika steht vor Entwicklungsschüben in der Landwirtschaft, ganze technologischen Entwicklungen könnten übersprungen werden. Doch wie sollen diese gelingen?  Über mögliche Rollen digitaler Dienste und ihre Potenziale.

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(c) Christoph Püschner/Brot für die Welt

Extreme is the New Normal

Ein Bericht von Alexander Müller und Jes Weigelt (TMG)

Während sich das Klima wandelt, wächst die Bevölkerung in Afrika, werden fruchtbares Land und Arbeitsplätze knapper. Neue Wege führen zur Landwirtschaft in der Stadt und einem neuen Mittelstand auf dem Land.

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© GIZ / Angelika Jacob

So passen sich Entwicklungsländer besser an Dürren an

Ein Beitrag von Michael Brüntrup (DIE) und Daniel Tsegai (UNCCD)

Dürren sind die Naturkatastrophen mit den weitreichendsten negativen Folgen. Während auch reiche Länder von Dürre noch empfindlich getroffen werden, sind Hungersnöte dort nicht mehr anzutreffen.

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(c) Christof Krackhardt/Brot für die Welt

Vorteil Vielfalt: Ideenreich gegen den Hunger und Armut

Ein Beitrag von Brot für die Welt

Ein Blick durchs Brennglas - der weltweite Klimawandel bringt auch in Äthiopien das Klima durcheinander. Die Antwort von Kleinbauern in der nördlichen Region heißt: Diversifizieren!

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Armut Macht Hunger

Veröffentlichung der Heinrich-Böll-Stiftung und dem TMG ThinkTank for Sustainability

Die Weltgemeinschaft scheitert im Kampf gegen Hunger, Mangelernährung und Fehlernährung. Das zeigt das der Tiny Atlas „Armut Macht Hunger“ der von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem TMG ThinkTank for Sustainability veröffentlicht wurde. Neben Zahlen und Fakten werden auch die Gründe für Hunger und Fehlernährung dargestellt und erklärt.

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Wie führt man eine Kampagne zu „Ernährungssystemen“ durch?

Interview mit Paul Newnham, den Direktor des Sustainable Development Goal (SDG) 2 Advocacy Hub.

Auf dem Vorgipfel in Rom ging es um die Umgestaltung der Ernährungssysteme. Wie bringt man das einer breiten Öffentlichkeit nahe? Fragen an Paul Newnham, der als Direktor des SDG 2 Advocacy Hub die Öffentlichkeitsarbeit der Gipfel betreut.

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Was erwarten Sie von diesem Pre-Summit, Herr Haddad?

Interview mit Lawrence Haddad (GAIN)

In Rom kommen aus aller Welt Ernährungsexperten zusammen. Sie destillieren nicht nur 2000 Ideen, um Ernährungssysteme zu verbessern – sie bereiten auch den großen UN-Gipfel im September in New York vor. Was muss getan werden, damit dieser Gipfel nicht scheitert? Ein Gespräch.  

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Biodiversität und Landwirtschaft - Rivalität oder eine neue Freundschaft?

Ein Beitrag von Irene Hoffmann (FAO)

Irene Hoffmann beschreibt, was wir über die Zusammenhänge wissen, welche Rolle die Landwirtschaft bei der nachhaltigen Nutzung und Erhaltung der Biodiversität spielen muss und wie der notwendige Wandel der Agrarsysteme aussehen könnte.

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Herr Campari, wie schaffen wir nachhaltige Ernährungssysteme?

Interview mit Joao Campari (WWF)

Journalist Jan Rübel hat sich mit Joao Campari im Vorfeld des UNFSS Vorgipfel ausgetauscht. Der Vorsitzende von Action Track 3 blickt auf wesentliche Herausforderungen bei der Transformation bestehender Ernährungssysteme hin zu einer naturverträglichen Produktion und teilt seine Erwartungen an den Gipfel.

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Der Waldmacher und sein Regisseur

Doppelinterview mit Tony Rinaudo und Volker Schlöndorff

Tony Rinaudo sorgt mit traditionellen Wiederaufforstungsmethoden für Abermillionen von Bäumen in Afrika – und Volker Schlöndorff dreht eine Kinodokumentation über den Australier. Ein Zwischenergebnis: Ein Lehrfilm im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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(c) Welthungerhilfe

5 Fragen an F. Patterson: Warum mehr Hungernde?

Interview mit Fraser Patterson

Jeden Oktober veröffentlicht die Organisation „Welthungerhilfe“ den Welthunger-Index, mit dem die Hungersituation erfasst wird. Was sind die Trends – und was muss unternommen werden? Fraser Patterson ist Referent für Welternährung und beschäftigt sich mit dem Index.

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(c) Klara Palatova/WFP

Ein Wegweiser: Wo geht es denn hier zum Markt?

Ein Beitrag des World Food Programme

Bis 2050 müssen neun Milliarden Menschen genügend zu essen haben. Als Weltbevölkerung müssen wir mehr Nahrungsmittel produzieren und weniger verschwenden. Das ist auch die oberste Priorität des UN World Food Programme (WFP).

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Ohne Klimaschutz keine Ernährungssicherheit

Ein Beitrag von Michael Kühn (WHH)

Der Klimawandel ist für die Menschen im Globalen Süden längst im Alltag angekommen. Mit welchen Auswirkungen kämpfen die Betroffenen und welche Forderungen ergeben sich daraus für die Klimakonferenz?

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Ein Klima des Hungers: Wie die Klimakrise den Hunger befeuert

Eine Fotoreportage der Agentur Zeitenspiegel

Jeder Temperaturanstieg um einen Grad Celsius erhöht das Konfliktrisiko um zwei bis zehn Prozent. Die Klimakrise ist eine humanitäre Krise, wie die Fotos von Christoph Püschner und Frank Schultze zeigen.

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Was läuft bei der Ernährung in Deutschland schief, Herr Plagge?

Ein Interview mit Jan Plagge (Bioland)

Vitaminarme Ernährung muss teurer werden, In-Vitro-Fleisch ist kein Allheilmittel und Agrarsysteme sollten dezentraler aufgestellt werden. Bioland Präsident Jan Plagge im Interview über die Herausforderung der (zukünftigen) Welternährung.

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Wie gelingt Welternährung in Zeiten der Klimaveränderung?

Ein Beitrag von Jan Grossarth

Genveränderte Bakterien, die zu essbaren Proteinen werden. Kühe grasen auf dem Feld und in einer industrielle Kreislaufwirtschaft entsteht kein Abfall. Journalist Jan Grossarth sieht ein Silberstreifen am Horizont für die Zukunft der Welternährung.

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Der Umbau des Ernährungssystems beginnt und endet mit Vielfalt

Ein Beitrag von Emile Frison und Nick Jacobs (IPES-Food)

Die industrielle Landwirtschaft hat es bisher nicht geschafft, Probleme wie Hunger oder Mangelernährung zu lösen. Sie scheint vielmehr weitere Probleme zu verursachen. Emile Frison und Nick Jacobs fordern einen Umbau des Ernährungssystems und betonen die Schlüsselrolle der Vielfalt.

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Förderung für nachhaltig wirtschaftende Start-Ups

Unternehmen in Afrika, die Finanzierungen zwischen 20.000 $ und 200.000 $ benötigen, finden relativ wenige Investoren, da dieser Bereich zu groß für Mikrokredite und zu klein für institutionelle Investoren ist. Hierdurch entsteht eine „Lücke in der Mitte“, in der Unternehmen nur begrenzte Optionen haben. Ein Projekt des World Ressource Institute schafft mit dem Landaccelerator 2020 Abhilfe.

Ein Projekt des World Resources Institute

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(c) Katapult/GIZ

Afrikas digitale Disruption

Grafiken

Was Afrika im Zuge der Digitalisierung erlebt, ist eine Disruption. Hier werden drei Schritte in einem genommen, dort verharrt man. Die Veränderungen sind jedenfalls enorm und bergen manche Überraschung. Ein grafischer Spaziergang.

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(c) Thomas Trutschel/BMEL/photothek

Wie neu finanziert wird

Ein Beitrag von Anna Sophia Rainer (GAA)

Kleinbäuer*innen scheitern meist am Bonitätsrahmen von Banken. Dabei würden Investitionen ihnen nachhaltig helfen, um auch Geld zu verdienen. Nun werden digitale Lösungen angedacht und intensiv diskutiert.

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(c) Katapult/GIZ

Wenn es klickt und surrt: Der digitalisierte Hof

Eine interaktive Grafik von Jan Rübel

Unmengen an Apps und anderen Entwicklungen drängen auf den Markt, aber was macht wirklich Sinn? Ein kritischer Überblick: So könnte ein kleinbäuerlicher Hof in Afrika aussehen - mit Hilfe von Smartphone, Internet und Strom.

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