Kein Geschäft ohne den Staat

Landwirtschaft ist Afrikas größtes Potenzial für wirtschaftliches Wachstum. Viele private Unternehmen wollen diesen Sektor nutzen, aber Ghanas früherer Präsident John Agyekum Kufuor ist der Meinung, dass sie einen stärkeren Partner brauchen: den Staat

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Mehr als 80 Prozent der Farmer sind Kleinerzeuger, die durchschnittlich Farmgrößen von 2,4 Hektar bewirtschaften. Der kenianische Kleinbauer Steve Owiti baut den Blattkohl "Jagallo Nero Kale" an. © Joerg Böthling/GIZ

Von John Agyekum Kufuor

(c) Dennis Williamson

John Agyekum Kufuor wurde am 7. Januar 2001 als Präsident von Ghana vereidigt. Einschließlich seiner Wiederwahl im Jahr 2004 diente er zwei Amtszeiten zu je vier Jahren, bevor er am 7. Januar 2009 abtrat. Als Rechtsanwalt studierte Kufuor an der Universität Oxford im Vereinigten Königreich und war viele Jahre als privater Geschäftsmann tätig, bevor er sich in Vollzeit der Politik widmete.

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Von Joseph Opoku Gakpo

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Joseph Opoku Gakpo wurde 2018 von der International Federation of Agricultural Journalists als bester Reporter im Bereich Videoreportage ausgezeichnet. Er ist als Online- und Rundfunkjournalist bei der Multimedia Group Limited in Ghana tätig und berichtet über Umwelt-, Landwirtschafts- und Landesentwicklungsthemen.

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Wohlüberlegt durch politische Rahmenbedingungen, Ausbildung von ländlichen Bewohnern und leichten Zugang zu Krediten und anderen Hilfen von Farmern. Das sind drei wesentliche politische Empfehlungen des ehemaligen ghanaischen Präsidenten John Agyekum Kufuor im Hinblick auf einen Wandel des landwirtschaftlichen Sektors in Afrika, um diesem zu mehr Produktivität zu verhelfen und die Ernährung auf dem Kontinent sicherzustellen. Von allen drei Empfehlungen steht für ihn eine gute Regierungspolitik an oberster Stelle.

 

„In Anbetracht der schwierigen Entwicklungssituation, in der wir uns befinden, sollte Regierungspolitik umfassend sein und in integrierter Weise erfolgen. Politik sollte dabei helfen, Menschen vom Abkratzen winziger Bodenstücke zu einer fachgerechten, modernen und unternehmerischen Landwirtschaft zu führen“, erläutert er.

 

In Afrika leben ca. 1,2 Milliarden Menschen. Circa 60 Prozent von ihnen leben in ländlichen Gegenden, in denen grundsätzliche Annehmlichkeiten wie sauberes Wasser, Strom, Bildung Luxus bleiben und Armut weit verbreitet ist. Obwohl schätzungsweise 70 Prozent der Bevölkerung landwirtschaftlich tätig ist, gibt Afrika jährlich circa 50 Milliarden Dollar für den Import von Lebensmitteln aus, die mehrheitlich vom Kontinent selbst produziert werden könnten. Ernährungssicherheit bleibt ein Hauptthema - schätzungsweise 200 bis 224 Millionen Menschen sind unterernährt. Der bald 80 Jahre alte ehemalige Präsident macht sich hierüber Sorgen. „Aber Afrika verfügt über fast 60 Prozent der weltweit bebaubaren Fläche und wir haben Wasserquellen. Was tun wir also?“, fragt er.

 

Die Herausforderungen annehmen

 

Wie können die oben genannten Probleme am besten in Angriff genommen werden? Kufuor befürwortet eine Stärkung des privaten Sektors, um eine Führungsrolle in jedem Stadium entlang der landwirtschaftlichen Wertekette vom Saatanbau bis zum Verkauf der Fertigerzeugnisse einzunehmen. Darüber hinaus möchte er bewirken, dass zivilgesellschaftliche Gruppen als „Stimmen der stimmenlosen“ Farmer dienen und die Regierung auf Trab halten, damit diese gute landwirtschaftliche Strategien entwickelt. „Farmer neigen dazu, konservativ zu sein. Aber zivile Organisationen sollten wie Wachhunde da sein, um sicherzustellen, dass Farmer nicht in jeder Phase in unzulässiger Weise ausgenutzt werden“, sagte er. Er möchte erreichen, dass die Regierung ihre Rolle in diesem Bereich begrenzt, um das Umfeld zu schaffen, dass es privaten Playern erlaubt, zu gedeihen.

 

Der Mann, der 2011 den Welternährungspreis dafür erhielt, dass er Ghana dabei half, das Millenium-Entwicklungsziel im Hinblick auf Ernährungssicherheit zu erreichen, sagt, dass es an der Zeit ist, dass Farmer Landwirtschaft als Geschäft mit den obigen Herausforderungen betrachten. „Landwirtschaft wurde über Jahre hinweg nicht als Geschäftszweig betrachtet. Sie war einfach da; man hat lediglich Stücke abgekratzt. Und lebt von der Hand in den Mund", so seine Beobachtung.

 

„Der wissenschaftliche Ansatz der Landwirtschaft fehlt. Wir sind abhängig von Regen und nicht so sehr von Bewässerung. Wir bereiten den Boden nicht gut vor. Bodenforschung hat keine Rolle gespielt", fügte Herr Kufuor hinzu. „Und verbessertes Saatgut stand Kleinbauern nicht zur Nutzung zur Verfügung. Zugang zu Krediten ist ein weiterer Aspekt."

 

Mehr als 80 Prozent der Farmer sind Kleinerzeuger, die durchschnittlich Farmgrößen von 2,4 Hektar bewirtschaften. Die Mehrheit von Ihnen vertraut auf einfache Gerätschaften wie Hacke und Buschmesser und bestellt ihre Felder zu sehr geringen Produktionsraten. So beläuft sich beispielsweise die durchschnittliche Maisernte eines Hektars Ackerboden in Afrika auf 1,5 Tonnen, verglichen mit 22 Tonnen in Amerika.

Privat/Kufuor-Stiftung
Aufbau eines Micro-Bewässerungssystem in Malwi, das Wasser und Nährstoffe über die Bodenoberfläche verteilt. © Joerg Böthling/GIZ

 

Herr Kufuor wirbt für einen verbesserten Zugang zu Mechanisierung auf Farmen des ganzen Kontinents zur Erhöhung der Produktivität und für einen Wandel in der Landwirtschaft. „Wir brauchen einen einfachen Marktzugang, ebenso wie die Mechanisierung. Wenn wir über Mechanisierung sprechen, reden wir nicht von Supertechnologien. Wir sprechen von den Grundlagen. Einfache Traktoren, mechanisierte Sprühsysteme, Elektrifizierung“, erläutert er.

 

Über die Tore der Farmen hinaus drängt der ehemalige Präsident auf bewusste Bemühungen, für die ländlichen Gegenden mehr Wohlstand und einen Aufstieg entlang der landwirtschaftlichen Wertekette zu schaffen. „Gute Marktpraxis. Strategisch positionierte Zerkleinerungsanlagen und Verarbeitungsbetriebe, damit wir die Gesamternte auch erhalten können. Alle diese Technologien müssen zusammenkommen. Und eine Menge Ausbauarbeit. Deshalb sollte die Wertekette vorhanden sein,“ sagt Herr Kufuor. Er wies darauf hin, dass einige solcher politischen Initiativen über die Jahre in Afrika implementiert wurden, forderte jedoch weitere.

 

Hauptbedrohung für die afrikanische Landwirtschaft

 

Der ehemalige Präsident gab darüber hinaus seiner Sorge um den Klimawandel und dessen schwerwiegende Auswirkungen auf die afrikanische Landwirtschaft Ausdruck. „Es hat uns überrascht. Der Regen kommt nicht jahreszeitlich. Und wenn er kommt, dann in Strömen. Die oberen Böden werden überschwemmt. Farmen werden zerstört. Und wenn der Regen ausbleibt, kommt die Dürre. So können Sie nichts anbauen“, ist seine Beobachtung.

 

Seiner Ansicht nach ist es an der Zeit, diese Herausforderungen gemeinsam mit der Regierung und dem Privatsektor, einschließlich der Farmer selbst, in Angriff zu nehmen und zusammenzuarbeiten. „Der Anbau fortschrittlichen Saatguts, die Nutzung von Ausbauleistungen und Bewässerungssystemen, fachgerechte Bodenvorbereitung und die Befähigung der Farmer, bewährte landwirtschaftliche Verfahren einzusetzen. Das ist der Weg, den wir nehmen müssen“, fordert er.

 

Blick auf das transformierte ländliche Afrika

 

Kufuor war acht Jahre lang - von 2001 bis 2009 - Präsident von Ghana. Seine Regierung führte soziale Maßnahmen ein, die einen Ausbau von Bildung, Gesundheitswesen und Kreditmöglichkeiten für viele Menschen im ländlichen Ghana ermöglichten. Er ist der Auffassung, dass ein transformiertes ländliches Afrika sich nicht nur auf die Verbesserung landwirtschaftlicher Verfahren konzentrieren darf, sondern auch der Entwicklung von Humanressourcen Priorität einräumen muss. „Der landwirtschaftliche Wandel sollte Farmer hervorbringen, die selbsterfüllende Humanressourcen darstellen. Farmer sollten Zufriedenheit erlangen können. Wenn Sie das erreichen wollen, müssen die Farmer ausgebildet werden“, merkt er an. „Und sie brauchen Straßen, Trinkwasser, Bildung und medizinische Versorgung,“ fügt er hinzu.

 

Erfolgreiche landwirtschaftliche Maßnahmen in Afrika

 

Gefragt nach erfolgreichen landwirtschaftlichen Maßnahmen in Afrika in den letzten Jahren, die seiner Ansicht nach die Landwirtschaft gestärkt und die ländlichen Gemeinden transformiert haben, nannte er die Kakaoindustrie unter seiner Führung als Präsident. Ghana hat eine sehr restriktive Kakaoindustrie aufgrund seines strategischen Wirtschaftsbeitrages durch Fremdwährung. Keine Person im Land hat das Recht, Kakao zu exportieren. Der gesamte Ertrag wird von Landwirten an die Kakao abnehmenden Unternehmen verkauft, die diesen im Auftrag der staatlichen Regulierungsbehörde, COCOBOD Ghana für den weiteren Export einkaufen.

 

Bevor Herr Kufuor 2001 Präsident wurde, erhielten die Farmer von der Regierung lediglich 30 % aus dem Verkauf jedes Sacks Kakao am Weltmarkt und das Finanzministerium verwandte den Rest darauf, das staatliche Budget zu unterstützen. Die Kufuor-Regierung änderte diese Politik und entschied, den Farmern mindestens 60 Prozent zu geben. Innerhalb von drei Jahren verdoppelte sich der Ertrag von 350.000 Tonnen Kakaoproduktion jährlich auf mehr als 700.000 Tonnen und ermöglichte es der Regierung, mehr Erlöse einzunehmen, während der Farmer sich über die Früchte seiner Arbeit freuen konnte. „Ghana baut seit mehr als 80 Jahren Kakao an. Aber mit dem politischen Wandel 2006 änderten sich die Dinge, gepaart mit pestizidfreier Spritzung durch die Regierung und subventionierten Düngemitteln. Das hat die Farmer ermutigt“, bemerkt er.

 

Herr Kufuor ist der Ansicht, dass der effektivste Weg, um die Beteiligung der Jugend an der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette sicherzustellen, neben dem Ausbau grundsätzlicher Annehmlichkeiten in ländlichen Gegenden die freiwillige Unterstützung ist. „In meiner Amtszeit als Präsident haben wir die Landwirtschaft priorisiert. Das bedeutete die Wiederaufnahme von Ausbauarbeiten, die Einrichtung ländlicher Banken zur Vergabe von Krediten an Kleinbauern, Bodenforschung seitens des Landwirtschaftsministeriums, um den Menschen zu zeigen, was sie mit ihrem Land tun können", erläutert er.

 

„Marketingmaßnahmen, die Öffnung des Landes mit Zubringerstraßen und sozialen Maßnahmen wie Gesundheitszentren, Bildung in strategischen Punkten und Gespräche über Mechanisierung, damit die mit dem Ackerbau einhergehende anstrengende Arbeit, die unsere Jugend abgeschreckt hat, ein Ende hat“, sagt er.

 

Investitionen in die Landwirtschaft

 

Für Kufuor ist effektive Kommunikation eines der wichtigsten Werkzeuge, auf die sich der Privatsektor verlassen kann, um die Landwirtschaft besser zu transformieren. Er ist der Ansicht, dass die ländliche Bevölkerung für die Möglichkeiten, die einfachen Farmern durch die Regierung und den boomenden Privatsektor zur Verfügung stehen, sensibilisiert werden müssen. Der ehemalige Präsident wirbt für einen ausgewogenen Mix aus ausländischen und lokalen Investitionen in ländlichen Gegenden als sicheren Weg, die Landwirtschaft zu transformieren, warnt jedoch vor Maßnahmen, die Kleinbauern benachteiligen. „Darum ist ein Eingreifen des Staates so entscheidend. Danach zu streben, Ausländern Sicherheit zu geben, ist keine Ausbeutung, sondern eine Win-win-Unternehmung für alle Seiten. Kleinbauern sollten weiterhin neben großen exportorientierten Plantagen bestehen bleiben, damit die lokale Bevölkerung den Handel kennenlernen und die notwendigen Fähigkeiten erwerben kann“, sagt er.

 

Die Kufuor-Stiftung

 

Kufuor gründete nach seiner Amtszeit als Präsident die John A. Kufuor Foundation. Diese hat in erster Linie zwei Ziele; erstens die Ausbildung und Begleitung junger Menschen auf ihrem Weg zu effektiven Führungskräften. Darüber hinaus arbeitet sie mit unterschiedlichen Partnern zusammen, um afrikanischen Farmern dabei zu helfen, die Produktivität zu steigern. So arbeitet die Stiftung beispielsweise in Nigeria mit der Competitive African Rice Initiative an der Verbesserung der Reisproduktion durch Ausbau- und Beratungsleistungen. Das hat Nigeria dabei geholfen, die Reisproduktion innerhalb von 5 Jahren von 2,5 Tonnen pro Hektar auf 5,8 Tonnen zu steigern.

 

Der ehemalige Präsident merkt an, dass bedeutsame Kollaborationen mit internationalen Geldgebern wie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit einen guten Weg darstellen, um den landwirtschaftlichen Wandel auf dem Kontinent herbeizuführen. „Sie arbeiten wie institutionelle Einrichtungen an der Ausbildung der lokalen Bevölkerung, was sehr gut ist. Sie kommen, um zu helfen und zeigen den Menschen, wie sie fischen, anstelle ihnen Fisch zum Essen zu geben,“ erklärt er.

Über den Autoren

Joseph Opoku Gakpo

(c) Dennis Williamson

Joseph Opoku Gakpo wurde 2018 von der International Federation of Agricultural Journalists als bester Reporter im Bereich Videoreportage ausgezeichnet. Er ist als Online- und Rundfunkjournalist bei der Multimedia Group Limited in Ghana tätig und berichtet über Umwelt-, Landwirtschafts- und Landesentwicklungsthemen.

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