"Auch Bauern sind Unternehmer"

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Wie lässt sich mit Landwirtschaft auch in armen Ländern mehr Einkommen erzielen? Um Regierungen, Unternehmen und Bauernverbänden Rat auf diese Frage bieten zu können, hat McKinsey ein "Center for Agricultural Transformation" mit über zweihundert Agrarexperten weltweit eingerichtet

Ich bin ein Alternativtext
"Erfolgreiche Politik erkennt die Unvorhersehbarkeit von Landwirtschaft an." Auktion auf dem Großmarkt für landwirtschaftliche Erzeugnisse in der Stadt Doulai Diassa in Mali. © Klaus Wohlmann/GIZ

Von Sara Boettiger

Sara Boettiger ist Agrarökonomin und war in den vergangenen 15 Jahren in Afrika, Asien und Lateinamerika im Einsatz. Sie entwickelt bei McKinsey Center for Agricultural Transformation als Senior Advisor marktbasierte Lösungen und Technologien für Entwicklungsländer und Emerging Markets.

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Von Lutz Goedde

(c) Dennis Williamson

Lutz Goedde ist Senior Partner und "Global Leader in Agriculture and Food Practice" bei McKinsey & Company. Er leitet auch den McKinsey Centre for Agricultural Transformation.

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Sie haben in über dreißig Ländern untersucht, ob und wie es gelungen ist, die Landwirtschaft zu transformieren. Können Sie ein besonders lehrreiches Beispiel nennen?

 

Sara Boettiger: Letztlich hat jedes entwickelte Land eine Transformation der Landwirtschaft durchlaufen. Meistens geht sie Hand in Hand mit der Industrialisierung des Landes und kann einen großen Beitrag zur Reduzierung von Armut leisten. In Thailand beispielsweise lebten 1967 über die Hälfte der Bevölkerung in Armut. Nach 18 Jahren landwirtschaftlicher Entwicklung waren es nur noch ein gutes Viertel.

 

Wie gelang das?

 

Lutz Goedde: Thailand hat seinen Agrarsektor modernisiert und gleichzeitig das Fundament für Wachstum im industriellen Sektor geschaffen. Es gab ein paar Säulen des Erfolgs. Zum Beispiel investierte die öffentliche Hand in den 70er Jahren in neue Maissorten. Dadurch stand günstiges Futter für die Geflügelzucht zur Verfügung, die in privater Hand lag und so Wachstumsimpulse bekam. Der Erfolg des Konzerns Thailand CP fußt folglich auf einem tollen Wettbewerbsvorteil in dieser Branche, erst lokal, dann regional, schließlich global. Durch sein eigenes Wachstum zog Thailand CP zahllose Zulieferer mit - kleine Bauern, die in Thailand die Landwirtschaft prägen.

 

Die politische Führung muss die richtigen Weichen für Investitionen stellen.

 

Wer war das Mastermind hinter dieser Entwicklung?

 

Lutz Goedde: Wirtschaftlicher Wandel ist komplex und Masterpläne funktionieren nicht besonders gut. Die politische Führung muss die richtigen Weichen für Investitionen stellen. Eine Reihe von "Agenten des Wandels" - etwa Bauernverbände oder lokale Händler für landwirtschaftliche Geräte und Saatgut - müssen anschließend Chancen und Grenzen des Wachstums verstehen. Die Modernisierung der Landwirtschaft in einem Entwicklungsland betrifft Tausende von Bauernfamilien mit kleinen Parzellen und wenig Einkommen. In Thailand haben "Agenten des Wandels" Bauernfamilien durch neue Maniok-Varianten erreicht. So entstand eine neue Export-Industrie für stärkehaltige Lebensmittel.

 

Was können andere Länder aus gelungenen Beispielen der landwirtschaftlichen Transformation lernen?

 

Lutz Goedde: Beispiele sind nicht eins zu eins übertragbar, aber die Prinzipien der Transformation. Einzelne Länder können nicht in allem gut sein. Sie müssen sich auf Produkte spezialisieren, die zu regional oder global wettbewerbsfähigen Preisen hergestellt werden können. Viele Länder stellen die Weichen falsch. Es gibt eine Reihe von Feldfrüchten wie Reis oder Zuckerrohr, die von Regierungen gerne subventioniert werden. Dahinter steckt die Logik: "Der Import dieser Produkte ist teuer. Wenn wir sie selbst anbauen, geht´s uns viel besser!" Doch diese Strategie geht häufiger schief, als dass sie gelingt. Der Anbau von Reis und Zucker ist kompliziert und der Wasserverbrauch hoch. Wenn aber Wasser nicht ausreichend vorhanden ist, ist die Produktion teuer und der Ertrag niedrig. In unseren Analysen haben wir fast überall solche Beispiele gefunden, besonders häufig aber bei Reis und Zucker.

 

Sara Boettiger: Wir müssen bei einem Transformationsprozess auch die ökologische Nachhaltigkeit, die Gleichstellung der Geschlechter, Ernährung und Gesundheit mitdenken. Klar, es kommt drauf an, dass sich das Einkommen von Bauernfamilien erhöht. Aber auch auf die anderen Aspekte.

 

Was können Regierungen also tun?

 

Sara Boettiger: Erfolgreiche Politik erkennt die Komplexität und die Unvorhersehbarkeit von Landwirtschaft an. Sie setzt auf Innovation und analysiert, was im eigenen Land funktioniert. Wo sind Wettbewerbsvorteile in der Tierhaltung, wo im Anbau von Getreide? Es müssen aber auch die Verteilung von Land, Investitionen in die Infrastruktur, Handels und Bildungspolitik berücksichtig werden. Außerdem muss für eine erfolgreiche Transformation der Wirtschaft die Agrarpolitik mit der Industriepolitik übereinstimmen. Je effizienter der Agrarsektor wird, desto mehr und besser bezahlte Arbeitsplätze müssen in anderen Bereichen geschaffen werden.

 

Lutz Goedde: Das Agrarministerium ist meistens nicht das mächtigste Ressort und auch die anderen Minister wollen einen möglichst großen Anteil des Haushalts für sich. Umso wichtiger ist es, dass Geld sinnvoll ausgegeben wird. Es gibt so viele Beispiele von gut gemeinter, aber verfehlter Politik. Subventionen für Dünger zum Beispiel. Die sind so alt wie die Zivilisation selbst. Normalerweise gibt es zentrale Vergabestellen, bei der Bauern Säcke voller subventioniertem Dünger abholen. Das ist keine gute Verteilungsmethode. Viele Länder wie zum Beispiel Nigeria haben mit elektronischen Wertmarken experimentiert: Der Bauer oder die Bäuerin kriegt einen Kredit auf eine Karte und entscheidet selbst, was er oder sie braucht. Dünger, Saatgut oder einen Pflug? Jeder kann das Geld an der Stelle ausgeben, an der es am produktivsten arbeiten kann. Auf die Weise entsteht auch eine Nachfrage für lokale Händler und ein nachhaltiger Kreislauf. Immer mehr Länder setzen auf solche Systeme.

 

Arbeiten Sie direkt mit Bauern zusammen?

 

Lutz Goedde: Das wäre für unsere Arbeit nicht effizient. Wir beraten an den Schnittstellen: Das kann das Agrarministerium sein oder das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), private Geber wie Stiftungen, oder Agrarfirmen, sowohl multinationale als auch regionale. Auch die Bauernverbände sind wichtig, wenn sich Anbaumethoden und Verhaltensweisen der Bauern langfristig ändern sollen. Sie haben einen großen Einfluss auf die Bauern.

 

In unserer hoch entwickelten Welt bedeutet Risiko, dass etwas Geld verloren geht. Für einen kleinen Bauern in Afrika bedeutet es, dass seine Familie und das Vieh nicht mit ausreichend Nahrung versorgt werden kann.

 

Bauern gelten nicht gerade als reformfreudig...

 

Sara Boettiger: Das ist auch verständlich. Wir müssen uns klar machen, welches Risiko ein Bauer in einem armen Land eingeht, wenn er das Saatgut oder den Dünger wechselt. In unserer hoch entwickelten Welt bedeutet Risiko, dass etwas Geld verloren geht. Für einen kleinen Bauern in Afrika bedeutet es, dass seine Familie und das Vieh nicht mit ausreichend Nahrung versorgt werden kann. Es ist so entscheidend, diesen Bauern genau zuzuhören! Wir haben ihnen viel anzubieten, zum Beispiel neue Technologien und besseres Saatgut. Aber wir können ihre Risikoabschätzung nur sehr schwer nachvollziehen. Auch darum ist es so wichtig, mit den "Agenten des Wandels" zusammenzuarbeiten, denen die Bauern vertrauen. Auch smarte soziale Netze sind entscheidend, damit Bauern der Armut entkommen können. Zum Beispiel durch die Versicherung ihrer Ernte, damit sie überhaupt bereit sind, die Risiken einzugehen und den Wandel zu ermöglichen.

 

McKinsey wird in der Öffentlichkeit als eine Beratungsfirma für große private Firmen wahrgenommen. Kann Ihre Expertise aus der Privatwirtschaft für die ländliche Entwicklung in Afrika überhaupt genutzt werden?

 

Sara Boettiger: McKinsey hat schon immer auch die öffentliche Hand beraten. Und in den vergangenen Jahren haben wir ein Team mit über zweihundert Agrarexperten aufgebaut. Wir beraten in den USA und in Europa, aber eben auch in Afrika, Asien und Lateinamerika. In Afrika haben wir allein sechs Kontaktbüros.

 

Lutz Goedde: Wenn es um ländliche Entwicklung in Afrika geht, können wir natürlich nicht mit dem gleichen Besteck hantieren wie bei der Beratung eines profitorientierten multinationalen Agrarkonzerns. Das ist auch nicht unser Ansatz. Überlegungen der Wirtschaftlichkeit müssen mit sozialen und politischen Aspekten in Einklang gebracht werden. Unsere Erfahrungen in beiden Bereichen werden oft als frischer Ansatz begrüßt. Es geht uns allen um das gleiche Ziel.

 

Welche Rolle spielen private Investitionen in der entwicklungspolitischen Debatte heute?

 

Lutz Goedde: Die Überzeugung wächst, dass der Privatsektor  für die ländliche Entwicklung von entscheidender Bedeutung ist. Es gibt kaum Beispiele für nachhaltige Transformation in der Landwirtschaft ohne private Investitionen. Es braucht Kapital, Infrastruktur, Marktkräfte.

 

Sara Boettiger: Kleine Bauern wurden lange als Empfänger von Hilfsgeldern gesehen - nicht so sehr als Kleinunternehmer. Doch das sind sie: Sie produzieren Waren, die sie im Anschluss verkaufen wollen. Die Szene der Entwicklungshelfer und Forscher hat heute einen viel pragmatischeren Blick auf den Privatsektor. Sie sehen, dass Akteure vom kleinen Bauern über den Kleinunternehmer bis hin zur großen Firma nach den gleichen ökonomischen Prinzipien handeln. Die Regierungen haben den Privatsektor noch stärker im Blick, denn ihre Kassen sind enorm belastet. Sie schaffen lieber gute Rahmenbedingungen für private Investitionen, als selbst alles finanzieren zu müssen.

 

Was passiert mit den Bauern, die sich am Markt einfach nicht durchsetzen können?

 

Lutz Goedde: Jede gelungene landwirtschaftliche Transformation, die wir analysiert haben, führt zu höherer Effizienz in der Produktion und letztlich auch zu mehr Arbeitsplätzen außerhalb der Landwirtschaft.

 

Sara Boettiger: Es gibt gute Arten der landwirtschaftlichen Transformation und schlechte. Bei den schlechten sind Bauern gezwungen, ihr Land zu verlassen, weil es zu klein ist oder sich die Bodenqualität verschlechtert hat. Bei den guten können die Menschen Landwirte bleiben, die ihren Ertrag steigern können; die anderen müssen besser bezahlte Arbeit in anderen Bereichen der Wirtschaft finden.

 

Lutz Goedde: Der Wunsch der Menschen nach Veränderung ist überall auf der Welt da. Jeder will das Leben seiner Familie verbessern. Auf meinen Reisen in Afrika oder Asien treffe ich mich mit Bauern und stelle ihnen immer die gleiche Frage: "Was wünschst Du Dir für Deine Kinder?" Und die Antwort ist fast immer dieselbe: "Dass sie Rechtsanwalt oder Buchhalter oder Arzt werden!"

 

Das führt uns zurück zu dem Punkt, dass Agrarpolitik und Industriepolitik aufeinander abgestimmt sein müssen.

 

Sara Boettiger: Genau. Manche Agrarökonomen reden nur über Landwirtschaft. Aber wir müssen uns überlegen, wie die Landwirtschaft mit der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung zusammenhängt. Die Landwirtschaft ist im Zentrum eines allgemeinen ökonomischen Wandels. In Entwicklungsländern leben so viele Menschen von der Landwirtschaft, dass dort jeder Wandel seinen Anfang nehmen muss. Man kann sie nicht überspringen.

 

Heute ist völlig klar, dass ohne die Landwirtschaft keine Transformation der Wirtschaft gelingt.

 

Lutz Goedde: Vor zwanzig Jahren hat die Weltbank noch das Bild eines "hohlen Afrika" gezeichnet. Danach brachte die Landwirtschaft in Afrika nichts. Wachstum versprach man sich nur entlang der Küste und da vor allem durch Industrie und Dienstleistungen. Dieses Bild hatte natürlich eine gewisse Logik, da die Wachstumsraten in der Landwirtschaft geringer waren. Aber heute ist völlig klar, dass ohne die Landwirtschaft keine Transformation der Wirtschaft gelingt. Sonst ist die Ernährung eines Landes nicht gesichert, die Menschen müssen ihr Land überstürzt verlassen und es kommt zu sozialen Konflikten.

 

In welcher Phase der Transformation befindet sich Afrika?

 

Lutz Goedde: Man spricht von "Afrika", weil sich das so leicht generalisieren lässt. In Wirklichkeit aber ist der Kontinent so extrem vielfältig, dass jedes Land und jede Region für sich betrachtet werden muss. Das gilt auch für die landwirtschaftliche Transformation: Die Länder befinden sich in ganz unterschiedlichen Phasen ihrer Entwicklung.

 

Sara Boettiger: Unser Job ist es, Regierung und Unternehmen in Afrika mit Expertise zur Seite zu stehen, damit sie bei all der Komplexität die richtigen Entscheidung treffen und somit den Familien auf dem Land zu ausreichend Nahrung und Einkommen verhelfen können.

 

Privat/McKinsey
Lutz Goedde: "Jede gelungene landwirtschaftliche Transformation, die wir analysiert haben, führt zu höherer Effizienz in der Produktion." © Privat/McKinsey

 

Welche Rolle spielen private Investitionen in der entwicklungspolitischen Debatte heute?

 

Lutz Goedde: Die Überzeugung wächst, dass der Privatsektor für die ländliche Entwicklung von entscheidender Bedeutung ist. Es gibt kaum Beispiele für nachhaltige Transformation in der Landwirtschaft ohne private Investitionen. Es braucht Kapital, Infrastruktur, Marktkräfte.

 

Sara Boettiger: Kleine Bauern wurden lange als Empfänger von Hilfsgeldern gesehen - nicht so sehr als Kleinunternehmer. Doch das sind sie: Sie produzieren Waren, die sie im Anschluss verkaufen wollen. Die Szene der Entwicklungshelfer und Forscher hat heute einen viel pragmatischeren Blick auf den Privatsektor. Sie sehen, dass Akteure vom kleinen Bauern über den Kleinunternehmer bis hin zur großen Firma nach den gleichen ökonomischen Prinzipien handeln. Die Regierungen haben den Privatsektor noch stärker im Blick, denn ihre Kassen sind enorm belastet. Sie schaffen lieber gute Rahmenbedingungen für private Investitionen, als selbst alles finanzieren zu müssen.

 

Was passiert mit den Bauern, die sich am Markt einfach nicht durchsetzen können?

 

Lutz Goedde: Jede gelungene landwirtschaftliche Transformation, die wir analysiert haben, führt zu höherer Effizienz in der Produktion und letztlich auch zu mehr Arbeitsplätzen außerhalb der Landwirtschaft.

 

Sara Boettiger: Es gibt gute Arten der landwirtschaftlichen Transformation und schlechte. Bei den schlechten sind Bauern gezwungen, ihr Land zu verlassen, weil es zu klein ist oder sich die Bodenqualität verschlechtert hat. Bei den guten können die Menschen Landwirte bleiben, die ihren Ertrag steigern können; die anderen müssen besser bezahlte Arbeit in anderen Bereichen der Wirtschaft finden.

 

Lutz Goedde: Der Wunsch der Menschen nach Veränderung ist überall auf der Welt da. Jeder will das Leben seiner Familie verbessern. Auf meinen Reisen in Afrika oder Asien treffe ich mich mit Bauern und stelle ihnen immer die gleiche Frage: "Was wünschst Du Dir für Deine Kinder?" Und die Antwort ist fast immer dieselbe: "Dass sie Rechtsanwalt oder Buchhalter oder Arzt werden!"

 

Das führt uns zurück zu dem Punkt, dass Agrarpolitik und Industriepolitik aufeinander abgestimmt sein müssen.

 

Sara Boettiger: Genau. Manche Agrarökonomen reden nur über Landwirtschaft. Aber wir müssen uns überlegen, wie die Landwirtschaft mit der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung zusammenhängt. Die Landwirtschaft ist im Zentrum eines allgemeinen ökonomischen Wandels. In Entwicklungsländern leben so viele Menschen von der Landwirtschaft, dass dort jeder Wandel seinen Anfang nehmen muss. Man kann sie nicht überspringen.

 

Heute ist völlig klar, dass ohne die Landwirtschaft keine Transformation der Wirtschaft gelingt.

 

Lutz Goedde: Vor zwanzig Jahren hat die Weltbank noch das Bild eines "hohlen Afrika" gezeichnet. Danach brachte die Landwirtschaft in Afrika nichts. Wachstum versprach man sich nur entlang der Küste und da vor allem durch Industrie und Dienstleistungen. Dieses Bild hatte natürlich eine gewisse Logik, da die Wachstumsraten in der Landwirtschaft geringer waren. Aber heute ist völlig klar, dass ohne die Landwirtschaft keine Transformation der Wirtschaft gelingt. Sonst ist die Ernährung eines Landes nicht gesichert, die Menschen müssen ihr Land überstürzt verlassen und es kommt zu sozialen Konflikten.

 

In welcher Phase der Transformation befindet sich Afrika?

 

Lutz Goedde: Man spricht von "Afrika", weil sich das so leicht generalisieren lässt. In Wirklichkeit aber ist der Kontinent so extrem vielfältig, dass jedes Land und jede Region für sich betrachtet werden muss. Das gilt auch für die landwirtschaftliche Transformation: Die Länder befinden sich in ganz unterschiedlichen Phasen ihrer Entwicklung.

 

Sara Boettiger: Unser Job ist es, Regierung und Unternehmen in Afrika mit Expertise zur Seite zu stehen, damit sie bei all der Komplexität die richtigen Entscheidung treffen und somit den Familien auf dem Land zu ausreichend Nahrung und Einkommen verhelfen können.

 

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Lutz Goedde

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Lutz Goedde ist Senior Partner und "Global Leader in Agriculture and Food Practice" bei McKinsey & Company. Er leitet auch den McKinsey Centre for Agricultural Transformation.

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