Der Norden trägt die Verantwortung, der Süden die Last

Anpassung an den Klimawandel kann durch eine Ökologisierung der Landwirtschaft gelingen - und wenn die reichen Länder ihre Emissionen reduzieren

 

Ich bin ein Alternativtext
Kenia: im Sand des ausgetrockneten Flussbettes speichert sich das im Sediment gereinigte Wasser. © Christoph Püschner/Brot für die Welt

Von Susanne Neubert

(c) Dennis Williamson

Susanne Neubert ist promovierte Agrarökonomin und Ökologin mit dem regionalen Schwerpunkt Afrika. Seit 2012 ist sie Direktorin am Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE).

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Der Klimawandel weltweit ist – wie wir alle wissen – längst kein Zukunftsszenario mehr, sondern Realität. Der Globale Norden trägt zusammen mit China hierfür die Hauptverantwortung.

 

In ländlichen Regionen des Globalen Nordens wird der Klimawandel vor allem durch zunehmende Extremwetterereignisse sichtbar, während sich Temperaturen und Niederschläge bisher eher schleichend und wenig spürbar verändern. Aufgrund der günstigen Ausgangslage, die temperiertes, also nicht heißes und nicht kaltes Klima mit sich bringt, verfügen Landwirte hier noch über zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten. So ist es unter diesen Umständen beispielsweise ohne weiteres möglich, wärmeliebendere Kulturpflanzen anzubauen, denn da ist die Palette der Kulturpflanzenarten und –sorten groß. Landwirtschaftliche Betriebe im globalen Norden haben zudem durchaus teilweise die Mittel, in Bewässerungs- oder Drainagemaßnahmen zu investieren, um große Niederschlagsschwankungen auszugleichen. Darüber hinaus ist die Mehrzahl der deutschen Landwirte gegen größere Wetterschäden versichert. Hinzu kommt: Die Bundesrepublik subventioniert Agrarbetriebe und unterstützt sie durch staatliche Berater, so dass die Unternehmen hinsichtlich des Klimawandels auf neueste Technologie und Expertenwissen zurückgreifen können.

 

Der Klimawandel ist nicht das einzige Problem, sondern er hat zusammen mit dem defizitären Management zur Degradierung des Bodens, der Weiden und Wasserressourcen geführt

 

Im Globalen Süden dagegen, vor allem in den ärmsten Ländern Afrikas, bietet sich ein völlig anderes Bild. Besonders in heißen Ländern, in denen die Ausgangslage bereits extrem ist und in semiariden Regionen, also Ländern mit lang anhaltenden Trockenperioden, ist die Auswahl geeigneter Kulturpflanzenarten und -sorten für den Anbau bei noch höherer Temperatur und noch ungleichmäßigeren Niederschlägen aufgrund des Klimawandels sehr eingeschränkt. Jedoch ist der Klimawandel nicht das einzige Problem, sondern er hat zusammen mit dem defizitären Management zur Degradierung des Bodens und der Weiden sowie der Wasserressourcen geführt, eine Problemlage, die vielerorts bereits ein dramatisches Niveau erreicht hat. Markt- und Politikversagen auf der nationalen und regionalen Ebene führen zusammen mit fehlendem Know-how und mangelndem Zugang zu Inputs gemeinsam zu dieser Situation, die durch den Klimawandel noch weiter verschärft wird.

 

Auf der lokalen Ebene wird dies für die Bäuerinnen und Bauern durch mangelnde Wahl- und Investitionsmöglichkeiten spürbar, zum Beispiel durch einen geringen Zugang zu Saatgut, Krediten, Düngemitteln und Pflanzenschutz. Es mangelt dabei außerdem immer noch an kompetenter Beratung, so dass sich Landwirte mehr Produktivität erreichen und sich mit entsprechendem Know-how an die geänderten klimatischen Bedingungen anpassen können. Die Bauern können unter den gegebenen Armutsbedingungen zumeist kein Risiko tragen, daher ist für sie auch ein Kulturarten- oder Sortenwechsel oft unmöglich.

 

Dazu ein Beispiel: Früh abreifende Sorten, die mehr Trockenheit vertragen, weisen um rund 25 Prozent geringere Erträge auf, als Sorten mit längerer Vegetationsdauer. Diese Anpassungsmaßnahmen ist damit von vornherein mit betriebswirtschaftlichen Nachteile gegenüber der Ausgangssituation verknüpft. Treten die erwarteten trockeneren Bedingungen dann jedoch gar nicht ein, was durchaus wahrscheinlich ist, denn die Klimavariabilität erhöht sich ja auch, verfaulen früh abreifende Sorten unter Umständen auf dem Acker und erbringen gar keinen Ertrag. Anpassungsmaßnahmen sind daher nicht kostenlos zu haben, sondern sie bringen oft oder sogar immer Nachteile mit sich, vor allem wenn sie auf eine bestimmte Richtung den Klimawandels – wie noch weniger Regen oder noch mehr Regen ausgerichtet sind. Für Investitionen wie Bewässerungsanlagen, die Niederschlagsschwankungen auffangen könnten, fehlt ressourcenarmen Bauern das Geld für Anschaffung und Betriebskosten. Subventionen oder Kredite stehen normalerweise nicht zur Verfügung oder sind mit extrem hohen Zinsen verknüpft.

 

Als Nebenwirkung führte diese Politik zu einer sehr geringen Diversifizierung der Landwirtschaft, einem Anstieg der Anbaurisiken, dem Verlust der Agrobiodiversität und zu einer einseitigen Ernährung

 

Es kommt als Schwierigkeit hinzu, dass die jeweilige Agrarpolitik der betroffenen Länder zumeist völlig unzureichend ist. Häufig weisen die Politiken einen „Urban Bias“, das heißt, sie dienen den Konsumenteninteressen in den Städten und verschlimmern die Situation der Produzenten im Hinterland. So werden beispielsweise im südlichen Afrika Subventionen seit Jahrzehnten einseitig für den Maisanbau gewährt, mit dem Ziel der nationalen Ernährungssicherheit. Doch dieses Ziel wurde hierdurch nicht erreicht und Sambia und Malawi gehören weiterhin zu den ernährungsunsichersten Ländern weltweit. Als Nebenwirkung führte diese Politik zu einer sehr geringen Diversifizierung der Landwirtschaft, einem Anstieg der Anbaurisiken, dem Verlust der Agrobiodiversität und zu einer einseitigen Ernährung. Aber auch wenn – wie in einigen anderen Ländern Afrikas - gute politische Konzepte existieren, etwa sinnvolle Ressourcenschutz- und Anpassungsprogramme entwickelt wurden, werden die Maßnahmen zumeist nicht umgesetzt und zeitigen – wenn doch eine Umsetzung erfolgt - bisher kaum Resultate. Ein Grund für diesen Missstand ist der oft projekthafte punktuelle Ansatz, das heißt örtlich und zeitlich eng begrenzte Maßnahmen, die keine Breitenwirksamkeit erreichen.  

 

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit verantwortet in dieser Legislaturperiode zum zweiten Mal in Folge Gerd Müller (CSU) als Minister. Der Schwerpunkt auf ländliche Entwicklung und Landwirtschaft im Rahmen der von Müller lancierten „Eine Welt ohne Hunger Initiative“ kann also weitere drei bis vier Jahre fortgesetzt werden. Dabei ist bekannt, dass eine wirksame Anpassung an den Klimawandel eine notwendige Bedingung ist, um auch eine erfolgreiche, sozial inklusive und ökonomisch rentablere Landwirtschaft zu erreichen.

 

Welche Strategien und Anpassungsmaßnahmen sollten also von der Entwicklungszusammenarbeit gefördert werden? Erfolgversprechende Maßnahmen in der Landwirtschaft sind vor allem solche, die auf die wachsende Variabilität der Niederschläge abzielen. Solche sogenannten „Low Regret-Maßnahmen“ wirken sowohl bei mehr als auch bei weniger Niederschlägen und stellen gleichzeitig – d.h. anders als im obigen Beispiel - auch keine Fehlinvestition dar, wenn die erwarteten Veränderungen nicht eintreten. Welche Maßnahmen könnten dies konkret sein? Sie weisen typischerweise einen systemischen Charakter auf und stellen in erster Linie einen Risikoausgleich dar. Neben dem Abschluss von Versicherungen, dem Zugang zu mehr Klima- und Preisinformationen sowie einer stärkeren Diversifizierung der Landwirtschaft und der gesamten Systeme zur Sicherung des Lebensunterhalts, zu denen auch die Erschließung neuer Einkommensquellen außerhalb der Landwirtschaft gehören, sind dieses vor allem bodenerhaltende Maßnahmen, die der Landwirtschaft mehr Widerstandskraft beim Anbau aller Kulturarten verleihen.

 

So hat ein organisch gesättigter Boden eine viel höhere Fähigkeit Wasser aufzunehmen als ein mineralisierter Boden. Der organisch bewirtschaftete Boden trocknet sehr viel langsamer aus, als ein erodierter, nackter Boden. Sowohl Niederschlagsmangel, als auch Niederschlagsüberschuss kann durch einen organischen Boden viel besser ausgeglichen werden. Dieser Zusammenhang ist bekannt und er zeigt, dass eine reine Mineraldüngung nicht helfen kann. Bauern und Bäuerinnen müssen daher das organische Management des Bodens verbessern. In semi-ariden Gegenden besteht hierbei der Engpass darin, dass es an der organischen Masse mangelt - weil es eben am wichtigsten Wachstumsfaktor, dem Wasser mangelt. Kompostierte Hausabfälle sind ein guter Ansatz, aber sie reichen quantitativ nur aus, um einen Garten zu düngen. Der Anbau von Zwischenkulturen oder eine Gründüngung auf den Feldern stoßen jedoch andererseits schnell an Grenzen, da die Regenzeit, also die Vegetationszeit in diesen Gegenden, so kurz ist, dass solche Maßnahmen, d.h. die Gründungspflanzen in direkter Konkurrenz zum Wasserbedarf der Kulturpflanze stehen.

 

Dennoch gibt es Möglichkeiten, auch hier dem Klimawandel zu begegnen. Dazu zählen je nach Standort andere Techniken der konservierenden Landwirtschaft (Conservation Agriculture), verschiedene Formen des „Rain Water Harvesting“, ein nachhaltiges partizipatives Flussgebietsmanagement, Agroforst- sowie Silvo-Pastorale Ansätze und ein verbessertes Weidemanagement. Dabei könnten beispielsweise im Sahel neue Formen des „Benefit-Sharing“ oder Nutzenausgleiches zwischen Ackerbauern und Viehhirten wirksam sein. Solche Maßnahmen zielen weniger auf die Einführung einer neuen Kulturart, eines neuen Schädlingsbekämpfungsmittels oder einer teuren Bewässerungsmaßnahme, denn diese Maßnahmen wären entweder zu spezifisch oder zu teuer und bergen ein erhöhtes Risiko. Es geht vielmehr um eher unspezifische Maßnahmen – wie eben das organische Bodenmanagement - oder um sozial-institutionelle Innovationen, die auf die Erreichung eines höheren Organisationsgrades abzielen, die ein gemeinsames oder komplementäres Wirtschaften sowie Lernen ermöglichen und gleichzeitig geringe finanzielle Kosten mit sich bringen.

 

Ein solcher Weg ist nur realistisch, wenn er einerseits ohne Dogmen beschritten wird und andererseits mit einer deutlichen Mechanisierung der Landwirtschaft einherginge

 

Folgt man diesem Pfad, führt dieser zu einer Ökologisierung der Landwirtschaft und einer stärkeren Vernetzung der ländlichen mit der städtischen Bevölkerung, die bereits heute zumeist in multilokalen Netzwerke (Livelihoods) lebt und somit auf einen Risikoausgleich abzielt. Eine Ökologisierung der Landwirtschaft wäre es deswegen, weil dabei nicht der Einsatz von konventionellen Inputs, wie Mineraldünger und Pestiziden im Fokus steht - denn er ist teuer und erhöht die Risiken - sondern eine Diversifizierung stünde im Zentrum. Allerdings ist ein solcher Weg nur realistisch, wenn er einerseits ohne Dogmen beschritten wird und andererseits mit einer deutlichen Mechanisierung der Landwirtschaft einherginge, um den erhöhten Arbeitsaufwand, der bei einer organischen Bodenbewirtschaftung und einer Diversifizierung entsteht, wieder auszugleichen.

 

Die Stärkung der multilokalen Netzwerke oder Livelihoods, durch die traditionell in afrikanischen und asiatischen Ländern die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Familien gewährleistet wird, ist ebenso wichtig. Da formalisierte soziale Sicherungssysteme in den ärmsten Ländern weiterhin kaum existieren, können bisher nur über diese informellen Netzwerke Kranken- und Altersversicherungen etabliert werden. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit werden diese informellen Netzwerke meist ignoriert, da sie nicht in das individualisierte Denken innerhalb westlicher Industriegesellschaften passen. Entwicklungszusammenarbeit könnte an diese multilokalen Realitäten anknüpfen, indem informelle Informations-, Vermarktungs- und Versicherungssysteme daran angekoppelt werden. Innovative Ansätze – gerade auch mit digitaler Technik – sind hiermit gut kombinierbar. Diesen Ansatz könnte man auch mit dem Ziel verbinden, die traditionell auf die Großfamilie begrenzten Netzwerke zu erweitern. Beispielsweise können verbesserte Beziehungen zwischen Viehhirten und Ackerbauern dazu führen, dass etwa der vom Vieh produzierte Dung von den Bauern gezielter genutzt wird und andererseits die Viehhirten Getreide günstig erwerben könnten.

 

Es geht also um sozio-ökologische Innovationen, die leistbar sind und die die Resilienz der ländlichen Bevölkerung hinsichtlich der Anpassung an den Klimawandel steigern könnten. Dabei müssen sich diese Maßnahmen auch ökonomisch auszahlen, damit sie für die betreffende Bevölkerung so attraktiv wären, dass sie auch ohne politische Unterstützung umgesetzt würden. Um das Lernen und Experimentieren, das für die richtige Ausgestaltung dieser Maßnahmen nötig ist, zu ermöglichen, werden darüber hinaus Investitionen fällig. Diese Gelder könnten aus den internationalen Anpassungsfonds entnommen werden und die Maßnahmen selbst könnten durch Entwicklungszusammenarbeit sinnvoll begleitet werden.

 

Die Konsumenten des Nordens müssten für Lebensmittel einen höheren Preis zahlen, durch den der Fleischkonsum und der übermäßige ökologische Fußabdruck, den er in Ländern des Südens hinterlässt, reduziert würde

 

Dabei ist klar, dass die Forderung der Klimaanpassung im Süden mit einer Senkung der Emissionen im Norden einhergehen muss. Nur so kann Zukunftsfähigkeit entstehen und die globale Kommunikation glaubwürdiger werden. Es kann nicht sein, dass Anstrengungen der Anpassung in Entwicklungsländern unternommen werden, aber die Emissionen im Globalen Norden gleichzeitig weiterhin steigen.

 

Der Globale Norden müsste zum Beispiel die Emissionen der industriellen Landwirtschaft deutlich senken. Dies erfordert ebenfalls eine Ökologisierung und damit auch eine organische Bodenbewirtschaftung. Überschüssiges Kohlendioxid würde somit verstärkt im Boden gespeichert (Sequestrierung) und durch eine Wiedereinführung einer flächenbezogenen Tierhaltung und weiteren Maßnahmen wie der Aufforstung könnten relevante Emissionsminderungen erzielt werden. Dazu gehören auch die intelligente Nutzung tierischer und humaner Exkremente und Abwässer und die Senkung der Mineraldüngemittel- und Pestizidmengen. Die Konsumenten des Nordens müssten dann jedoch für Lebensmittel einen höheren Preis zahlen, durch den der Fleischkonsum und der übermäßige ökologische Fußabdruck des Nordens, den er in Ländern des Südens hinterlässt, reduziert würde. Die frei werdenden Flächen in Entwicklungsländern könnten genutzt werden, um sie für den Anbau von Nahrungsmitteln zu nutzen, die der wachsenden ländlichen und städtischen Bevölkerung des Südens zugutekommen könnten.

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Susanne Neubert

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Susanne Neubert ist promovierte Agrarökonomin und Ökologin mit dem regionalen Schwerpunkt Afrika. Seit 2012 ist sie Direktorin am Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE).

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