Revolution der humanitären Hilfe

Finanz-Innovationen können verhindern, dass Krisen zu Katastrophen werden. Die Existenz der Betroffenen hängt zunehmend von Interventionen vor einer Krise statt – und von Risiko-Fonds. 

 

Ich bin ein Alternativtext
Niger wird immer wieder von Dürren und Trockenheit heimgesucht. Kleinbauern bauen gemeinsam einen Damm, um Wasser besser auffangen zu können. (c) Rein Skullerud/WFP

Von Ralf Südhoff

Ralf Südhoff, Direktor des Berliner Büros des UN World Food Programme (WFP).

Ralf Südhoff ist seit Anfang 2008 Direktor in Berlin für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP).

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Ein einziges Beispiel reicht, um deutlich zu machen: So können wir Helfer nicht weitermachen. In 20 Ländern musste das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) zuletzt nicht weniger als fünfmal hintereinander dieselben Bevölkerungen vor Klimaschocks retten. Kosten binnen zehn Jahren: 23 Milliarden US-Dollar. Im fast gleichen Zeitraum sind die Not und der jährliche Bedarf an humanitärer Hilfe weltweit explodiert, von 2 Milliarden Dollar im Jahr 2000 auf über 22 Milliarden Dollar in 2017 – mehr als eine Verzehnfachung. Dies hat viele Gründe, insbesondere Großkonflikte wie in Syrien und dem Irak, in Nigeria und Jemen, die meist im Mittelpunkt stehen. Zugleich hat es aber einen Grund, der von den Kriegen dieser Welt derzeit völlig in den Schatten gestellt wird: Die bereits dramatischen Folgen des Klimawandels. Dabei haben wir heute mehr innovative Werkzeuge und Mittel in Händen als je zuvor, um die Folgen des Klimawandels zu meistern – wenn wir die humanitäre Hilfe auf neue Füße stellen.

 

Ernten sinken, Preise steigen

Wer in die Zukunft schauen will, welch drastische Auswirkungen der Klimawandel haben wird, muss nur auf das von einem Hurrikan geschundene Haiti blicken oder ins südliche Afrika: Dort litten Ende 2016 über 7,5 Millionen Menschen Hunger in den sieben am schwersten von Dürre betroffenen Ländern, zahlreiche  Staaten haben bereits den nationalen Notstand ausgerufen. Jahrelang erarbeitete Erfolge im Kampf gegen Hunger und Armut drohen vernichtet zu werden, und dies gilt auch global.    

 

Handelt die Weltgemeinschaft nicht schnell, könnten durch den Klimawandel über 100 Millionen Menschen zusätzlich verarmen. Langfristig drohen die globalen Ernten um 30 Prozent zu sinken und die Nahrungsmittelpreise um bis zu 70 Prozent zu steigen.

Das verdeutlicht zweierlei: Wir müssen den Klimawandel bremsen, und mit der jüngsten Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens ist dafür ein wichtiger Schritt getan. Zweitens sind die Folgen des Klimawandels aber schon jetzt und heute dramatisch – und wir humanitären Helfer müssen mit diesen ganz anders umgehen.

 

"Jahrelang erarbeitete Erfolge im Kampf gegen Hunger und Armut drohen vernichtet zu werden."

 

Vorhersagen nutzen und handeln

In der  Vergangenheit kamen die Helfer, wann immer ein Tornado, eine Überschwemmung, eine Dürre wütete. Wir retten immer wieder dieselben Menschen, und das immer öfter: Fast einmal pro Tag bricht heute irgendwo auf dem Globus ein Wetterdesaster aus. Die Hilfe muss schneller, effizienter und vor allem eigenständiger werden. Sie muss an die Betroffenen und ihre Regierungen übergeben werden.

Stichwort Schnelligkeit: Eine interne Untersuchung des Welternährungsprogramms hat ergeben, dass sich unsere Hilfe während der Ernährungskrise in Niger binnen 6 Monaten um mehr als 300 Prozent verteuert hat. Zu Beginn der Krise kostete die Unterstützung für ein Opfer der Dürre ganze 7 Dollar, ein halbes Jahr später, als die nötigen Gelder mobilisiert waren, bereits 23 Dollar. Vorfinanzierung ist hier das Schlüsselwort. Es braucht einen Paradigmenwechsel: Wir müssen die ausgefeilten Vorhersagen von Wetterdesastern, die heute möglich sind, besser nutzen – und dann rechtzeitig handeln. Nahrungsmittel, die vor der Überschwemmung zu den Betroffenen gelangen, erreichen die richtigen Menschen zur richtigen Zeit. Später Menschen inmitten der Flut per Luftabwürfen zu versorgen, erreicht viel weniger Hilfsbedürftige und kostet viel mehr Geld.

 

Stichwort Effizienz: Je nach Situation in einem Land kann bis zu sechs Mal falscher Alarm ausgelöst werden –  und sogar beim siebten Mal sind die Gesamtkosten für alle frühzeitigen Noteinsätze zusammen genommen immer noch geringer, als wenn einmal mitten im Desaster gehandelt werden muss. Vorfinanzierung ist deshalb entscheidend, wenn wir Kriseneinsätze ohne Krise brauchen, auch genannt: Forecast-Based-Financing. Das deutsche Auswärtige Amt arbeitet daher intensiv an entsprechenden Pilotprojekten in besonders anfälligen Ländern wie Haiti, Bangladesch, Nepal und den Philippinen.

Das Ziel all dieser Bemühungen: Krisen nicht zu Katastrophen werden lassen.

Dazu können auch innovative Instrumente dienen, die zugleich die Eigenständigkeit der betroffenen Menschen und Länder stärken, wie zum Beispiel „Wetterversicherungen“ und Risiko-Fonds. Drei von vier Hungernden weltweit leben als Kleinbauern auf dem Land. Viele von ihnen sind durchaus produktiv, doch machen Dürren regelmäßig ihre Existenz zunichte. Wenn sie nicht immer wieder auf externe Hilfe angewiesen sein sollen, brauchen sie einen Schutzschirm, eine Absicherung. Aber wie sollen gerade sie eine Versicherung bezahlen?

 

"Drei von vier Hungernden weltweit leben als Kleinbauern auf dem Land."

  

Zum Beispiel mit ihrer Hände Arbeit, wie bei der Rural Resilience Initiative des Welternährungsprogramms. Die Rural Resilience Initiative (übersetzt etwa: Initiative für mehr Widerstandsfähigkeit auf dem Land) gibt den Ärmsten die Chance, für ihren Versicherungsschutz zu arbeiten, statt zahlen zu müssen. Ihr Engagement stecken sie in Projekte ihrer Gemeinde, die sie zugleich vor den Folgen der nächsten Dürre schützen, wie zum Beispiel Bewässerungsanlagen, Dämme, Zisternen. Ihr Lohn ist eine Versicherungspolice. Rund eine halbe Million Dollar erhielten jüngst so versicherte Kleinbauern in Äthiopien, Senegal und Malawi als Auszahlung, weil ihre Ernten unter El Nino leiden.

Was im Kleinen erste Erfolge zeigt, hat auch staatenübergreifend Form angenommen: Mit African Risk Capacity (ARC) haben die Staaten der Afrikanischen Union einen Risiko-Fonds aufgelegt, der sie solidarisch vor Wetterdesastern schützt. Seit 2014 sind so Senegal, Mauretanien, Niger und Kenia versichert. Zugleich werden die Staaten des Nordens nicht aus ihrer Verantwortung für den Klimawandel entlassen: rund die Hälfte des ARC-Grundkapitals stammt von der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

 

Alle gewinnen

2015 zahlte ARC zum ersten Mal aus: Auf die Dürre in Westafrika folgte eine Ausschüttung in Höhe von 24 Millionen Dollar. Der Vorteil: Schlagen die spezialisierten Frühwarnsysteme an, erhalten die betroffenen Staaten über eine Versicherung wie ARC sofort Hilfe und müssen nicht auf langwierige Zusagen, Mitteltransfers oder gar leere Versprechen aus dem Norden warten. Aus den viel beanspruchten staatlichen Hilfstöpfen können Entwicklungsländern stattdessen Mittel zur Verfügung gestellt werden, um sich gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen. So werden sie in Zukunft auf weniger Hilfe angewiesen sein.

Setzt sich dieser Ansatz mit Blick auf Schnelligkeit, Effizienz und Eigenständigkeit der Hilfe durch, haben alle gewonnen. Innovationen wie ARC finanzieren bereits heute bis zu 30 Prozent des humanitären Bedarfs in einigen Krisen. Doch viel mehr ist möglich: Bislang ist beispielsweise das Welternährungsprogramm komplett aus freiwilligen Zuwendungen von überforderten Regierungen und Spendern finanziert. Nutzen wir aber das Potenzial allein von Risiko-Fonds, könnte das WFP schon in wenigen Jahren den Großteil seiner Hilfen nach Wetterdesastern aus Fonds statt aus Spenden finanzieren. Solche eine Revolution der humanitären Hilfe muss die Antwort auf die heutigen Herausforderungen sein.

 

Über den Autoren

Ralf Südhoff

Ralf Südhoff, Direktor des Berliner Büros des UN World Food Programme (WFP).

Ralf Südhoff ist seit Anfang 2008 Direktor in Berlin für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP).

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