Carmen Burbano de Lara

Während ihrer 14-jährigen Tätigkeit beim WFP hat sich Carmen Burbano de Lara darauf spezialisiert, Regierungen bei der Stärkung ihrer nationalen Politiken und Programme zum Sozialschutz und Sicherheitsnetz sowie bei der Bekämpfung von Unterernährung und Ernährungsunsicherheit zu unterstützen. Sie hatte Managementpositionen in Peru, Rom, Kolumbien, Äthiopien, Kenia, Malawi und Tansania inne und unterstützte vorübergehend die Erdbebenhilfe in Haiti und Nepal. Frau Burbano de Lara ist WFP-Expertin für Schulmahlzeitenprogramme weltweit und Mitglied des Technischen Ausschusses für Schulspeisungen der Partnerschaftsinitiative für die Entwicklung von Kindern am Imperial College in London. In dieser Funktion hat sie u.a. die Regierungen von China, Kolumbien und Kenia sowie Ghana beraten, oft in Partnerschaft mit der Weltbank. Sie ist Mitautorin der einflussreichsten Publikationen zur Schulspeisung in den letzten zehn Jahren, darunter "Re-imagining school feeding: a high return investment on human capital and local economies" (2018), "The School Feeding Sourcebook" (2016) und "Rethinking School Feeding" (2009), die von der Weltbank veröffentlicht wurden. Sie ist Autorin der WFP-Flaggschiffpublikation "The State of School Feeding Worldwide" (2013) und hat die WFP Global School Feeding Policy (2013) konzipiert und entworfen.
Bevor sie ihre derzeitige Position im Juli 2018 übernahm, war sie WFP-Repräsentantin und Länderdirektorin in Peru. Sie arbeitete auch im Exekutivbüro des UNDP und unterstützte die Administratorin Helen Clark bei der Ausarbeitung der Politik zum Sozialschutz. Carmen ist Ecuadorianerin und hat einen Master-Abschluss in öffentlicher Verwaltung von der Harvard University und einen Bachelor-Abschluss in Lateinamerikastudien und vergleichender Literaturwissenschaft von der New York University.

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Schulmahlzeiten: Eine Chance für Geschlechtergerechtigkeit

Schulmahlzeiten: Eine Chance für Geschlechtergerechtigkeit

Ein Beitrag von Carmen Burbano de Lara (WFP)

Neben den bekannten Folgen der Corona-Maßnahmen für Erwachsene, führten Schulschließungen dazu, dass weltweit 90 Prozent der Kinder nicht mehr die Schule besuchen konnten. Schulmahlzeiten sind jedoch vielerorts die einzige Mahlzeit für Kinder. Ohne Zugang zu diesem Sicherheitsnetz verschärfen sich für hunderte Millionen Kinder Hunger, Armut und Mangelernährung.

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