Neuer Fonds Zur Innovations­förderung Für eine Welt Ohne Hunger

Ein neuer Fonds sucht aktuell nach Innovationen für eine Welt ohne Hunger. Mit diesem werden in einem breiten Themenspektrum innovative Projekte weltweit gefördert.
Erfahren Sie in dieser Extra-Rubrik mehr über die Fördermöglichkeiten und Erfolgsgeschichten.

Als Teil der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ identifiziert und fördert Deutschland mit einem neuen Förderkonzept Innovationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft. COVID-19-Soforthilfemaßnahmen ergänzen dieses und tragen zur Stärkung der globalen Ernährungssicherung bei.

Ziel ist es, Innovationen innerhalb von sechs thematischen Schwerpunkten (Digitalisierung, erneuerbare Energie, Forschung und Beratung, Mechanisierung, Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und Agrarpolitik) durch Partnerschaften weiterzuentwickeln und in ausgewählten Ländern in die Anwendung zu bringen. Kleinbäuerliche Betriebe, deren Verbände sowie Verarbeitungs- und Produktionsunternehmen im Agrar- und Ernährungssektor sollen dadurch die Innovationen nutzen und verbreiten können. Eine wichtige Zielgruppe sind Frauen und junge Menschen. Sie spielen dabei nicht nur als Nutzer*innen von Innovationen eine wichtige Rolle, sondern insbesondere auch als Entwickler*innen.

 

Erfolgsgeschichten und Projektbeispiele

Begleiten Sie uns auf dem virtuellen Finale der Innovation Challenge „Advisory for Agroecology“ und lauschen sie einer spannenden Diskussion zur Frage, wie die Kluft zwischen Wissenschaft und Praxis geschlossen werden kann.
Mehr erfahren

Wir suchen nach innovativen Lösungen

Schlagen Sie ihr Projekt vor. Wie, erfahren Sie hier.

FÖRDERANTRAG

PASST IHRE INNOVATION IN DAS NEUE FÖRDERKONZEPT?

Für eine Förderung müssen die eingereichten Innovationen bestimmte Kriterien erfüllen. Die wichtigsten sind in den Teilnahmebedingungen aufgeführt. Im Austausch mit dem Antragssteller wird das Innovationsprojekt in einem Auswahlverfahren auf die Förderfähigkeit geprüft. Mehr Informationen zum Verlauf der Bewerbung finden Sie im Programmflyer.

FÖRDERRAHMEN

THEMENSCHWERPUNKTE

  • Digitalisierung
  • Erneuerbare Energie
  • Forschung und Beratung
  • Mechanisierung
  • Zusammenarbeit mit der Wirtschaft
  • Agrarpolitik

NACHHALTIGKEITSZIELE

  • Ernährungssicherung
  • Beschäftigungs und Einkommensförderung
  • Klimaresilienz und Schutz der natürlichen Ressourcen

TEILNAHMEBEDINGUNGEN / VORAUSSETZUNGEN

WAS SETZEN WIR EINGEREICHTEN INNOVATIONEN VORAUS?

  • Starker innovativer Focus
  • Relevanz für mindestens eines der sechs Themenfelder
  • Wirkungen in mindestens zwei der Wirkungsansprüche
  • Umsetzung in mindestens zwei Ländern der BMZ Länderliste
  • Gemeinnütziger Ansatz

WER PROFITIERT VON DER INNOVATION?

  • Kleinbäuerliche Betriebe
  • Kleine und mittelständische Unternehmen
  • Lebensmittelverarbeitende Unternehmen
  • Frauen
  • Junge Menschen
  • Konsument:innen
  • Berater:innen und Trainer:innen

WAS VERSTEHEN WIR UNTER INNOVATIONEN?

Innovationen können für eine Förderung entweder...

  • Digital, technisch, organisatorisch, administrativ und/oder finanziell sein.
  • Produkte, Prozesse, Services oder Businessmodels darstellen.
  • Brandneu oder in einem neuen Kontext erprobt sein.

WER KANN INNOVATIONSIDEEN EINREICHEN?

  • Regierungsorganisationen
  • Forschungsinstitute und Think Tanks
  • Nichtregierungsorganisationen und Zivilgesellschaft
  • Privatwirtschaft*

*Bitte beachten Sie, dass es bei Projektpartnerschaften mit der Privatwirtschaft zu Eigenbeiträgen kommen kann.

IN VIER SCHRITTEN ZUR FÖRDERUNG

Noch Fragen zum Prozess oder zum Förderumfang?
Laden Sie sich hier den Flyer zum Programm herunter oder informieren Sie sich über die FAQ.
ZUM BEWERBUNGSFLYER

FAQ

Gibt es eine Frist für Bewerbungen?

Nein, es gibt keine Frist. Projektvorschläge werden fortlaufend entgegengenommen und geprüft.

Welche Länder können gefördert werden?

Es können nur länderübergreifende Projekte gefördert werden. Projekte müssen also in mindestens zwei Ländern aus den Kategorien Bilaterale Partner, Reformpartner, Globale Partner oder Nexus- und Friedenspartner der BMZ 2030 Länderliste implementiert werden. Der Standort der*des Antragsstellenden selbst hingegen unterliegt keiner ortsbedingten Einschränkung.

In welchem Sektor können Projekte gefördert werden?

Alle Projekte müssen einen klaren Bezug zur Agrar- und Ernährungswirtschaft aufweisen und einen Bezug zu einem der sechs Themenschwerpunkte haben.

Wie soll der erste Projektvorschlag strukturiert sein?

Für das Einreichen von ersten Projektvorschlägen gibt es keine formalen Anforderungen. Bitte legen Sie in Ihrer Präsentation den Fokus auf die Innovation und halten Sie sich kurz, präzise und strukturiert.

Gibt es ein entsprechendes Antragsformular?

Für das Einreichen von ersten Projektvorschlägen gibt es kein Antragsformular. Sollte ihre Innovation auf Interesse stoßen, werden Sie von uns weitere Unterlagen erhalten, die im Bewerbungsprozess erforderlich sind.

Welche Fördersumme kann beantragt werden?

Unsere Förderung wird je nach Innovationsantrag individuell geprüft.

Ich suche nach Finanzierung für mein Unternehmen, einen Kredit oder möchte Sachgüter anschaffen.

i4Ag kann keine Finanzierung in Unternehmen tätigen, nicht das Kerngeschäft eines Unternehmens fördern, Kredite vergeben oder in einem Projekt ausschließlich Sachgüter beschaffen.

Können Start-ups gefördert werden?

Start-ups können durch die Teilnahme an i4Ag* (mit-) finanzierten Wettbewerben gefördert werden, die sich explizit an Entrepreneure richten und unterschiedliche Schwerpunkte haben können. Wettbewerbe für Start-ups werden auf dieser Seite bekannt gegeben.

Darüber hinaus können Start-ups als Teil eines Konsortiums und damit als Bestandteil eines größeren Projekts Vorschläge einreichen.

* Fonds zur Förderung von Innovationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft (i4Ag)

Projektländer

Die Karte zeigt die Partnerländer des Förderkonzepts für Innovationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft, in denen bis Ende 2021 Innovationen gefördert werden konnten. Die Darstellung wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Weltkarte

Diese kartografische Darstellung dient nur dem informativen Zweck und beinhaltet keine völkerrechtliche Anerkennung von Grenzen und Gebieten. Die GIZ übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit oder Vollständigkeit des bereitgestellten Kartenmaterials. Jegliche Haftung für Schäden, die direkt oder indirekt aus der Benutzung entstehen, wird ausgeschlossen.