Seit 2014 arbeiten in der Sonderinitiative Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam in mehr als 200 Projekten in 35 Ländern für ein Ziel. Eine Welt ohne Hunger bis 2030.
Innovation bedeutet die Veränderung von Routine. Ob technisch oder sozial, Innovationen sind vielfältig und setzen vor allem den Austausch von Wissen voraus. Deswegen hat Deutschland die Grünen Innovationszentren in 15 Partnerländern etabliert. In dieser Extra-Rubrik finden Sie Erfolgsgeschichten, Arbeitsbeispiele und Projektberichte.
Ein neuer Fonds sucht aktuell nach innovativen Projekten aus dem Agrar- und Ernährungssektor. Erfahren sie mehr über die Fördermöglichkeiten und Erfolgsgeschichten.
Indische Kleinbäuerinnen und Kleinbauern verbinden traditionelle mit innovativen Praktiken, um organischen Kohlenstoff im Boden zu rehabilitieren. Ein Fallbeispiel wie Politik, Landwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit dem Klimawandel entgegenwirken können.
Seit Februar 2022 befinden sich zwei der größten Getreide- und Ölsaatenexporteure im Krieg. Ein Überblick, welche Länder von den destabilisierten Getreidemärkten am meisten betroffen sind, und, was jetzt zu tun ist.
Entwicklungszusammenarbeit muss Good Governance und eine Transformation hin zu nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystemen in den Mittelpunkt stellen: Abteilungsleiter Dirk Meyer aus dem Bundesentwicklungsministerium (BMZ) über Ziele, Leitlinien und priorisierte Handlungsfelder der neuen Leitung.
Die Aquaforscherin Shakuntala Thilsted über die lange vernachlässigten Vorteile einer aquatischen Ernährung, ihre Erfahrungen und Erfolge auf diesem Gebiet, und das emanzipierende Potenzial einer nachhaltigen Transformation solcher Ernährungssysteme.
Digitale Instrumente für eine klimaintelligente Landwirtschaft einsetzen: Auf der ICTforAg Konferenz im März 2022 diskutierte die digitale Landwirtschafts-Community die Herausforderungen und Chancen der nächsten Grünen Revolution.
Mit der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ (SEWOH) hat die Bundesregierung Zeichen gesetzt. Dirk Schattschneider, Beauftragter der Sonderinitiative im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) über die bisherigen Erfolge, Erfahrungen und die Zukunft der SEWOH.
Mit der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ hat die Bundesregierung Zeichen gesetzt. Die „SEWOH“, wie sie bald hieß, bot haushaltsrechtlich die Chance, sehr flexibel zu agieren und umfassende Beiträge zu SDG2 zu leisten. Politisch bot der Kalender die Chance, über die deutschen G7- und G20-Präsidentschaften die globale Staatengemeinschaft einzubinden. Dass die Zahl der Hungernden seitdem dennoch weiter gestiegen ist, spricht nicht gegen die SEWOH, sondern ist vielmehr die Aufforderung, die gemeinsamen Anstrengungen auf nationaler, europäischer und globaler Ebene weiter zu intensivieren. Auch hierfür bietet der politische Kalender gute Anknüpfungspunkte: Große Erwartungen ruhen auf dem UN Food Systems Summit, und 2022 wird Deutschland wieder die G7-Präsidentschaft übernehmen.
Um ländliche Räume fit für die Zukunft zu machen und die Ernährung vieler Menschen nachhaltig zu verbessern, bedarf es innovativer Ansätze und Lösungen. Die SEWOH hat diese Erkenntnis in Form der geschaffenen Grünen Innovationszentren aufgegriffen und gibt wichtige Impulse für Fortschritt und Innovation.
Damit Menschen den Mut schöpfen, ihre Zukunft im ländlichen Raum zu verwirklichen, müssen Perspektiven geschaffen und bestehende Potenziale im Agrar- und Ernährungsbereich intensiviert werden. Dabei fördert die SEWOH in ihren Projekten einen umfassenden Ansatz, der allen voran die Bedürfnisse junger Menschen in den Fokus rückt.
Ungeklärte Land- und Nutzungsrechte begünstigen Hunger und Armut und führen insbesondere in Afrika zu Konflikten um Grund und Boden. Die SEWOH fördert deshalb verschiedene Ansätze, um Konflikte um Land zu beseitigen und eine verantwortungsvolle nachhaltigen landwirtschaftliche Nutzung sicherzustellen.
Wie Investitionen in gesunde Böden Anreize für eine nachhaltigere Landwirtschaft schaffen und zugleich den Bedarf an umfassenden Veränderungen im Agrarsektor aufzeigen.
Ein Beitrag von Dr. Karin Gaesing und Prof. Dr. Frank Bliss (INEF)
Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten führt Landdruck zu einer Übernutzung der verfügbaren Flächen und einem Mangel an Konservierung. Das westafrikanische Benin mit vielerorts stark ausgelaugten Böden bildet hierbei keine Ausnahme.
Die Förderung kleinbäuerlicher Frauengruppen über Selbsthilfe-Ansätze leistet einen entscheidenden Beitrag zur ökonomischen Stärkung der ländlichen Betriebe. Über die Organisation und die verbundenen Gruppenaktivitäten kann extreme Armut reduziert und die Ernährungssituation verbessert werden.
Frauen machen den Unterschied. Ihr Potenzial, ländliche Entwicklung wirklich voranzubringen, ist enorm - und bleibt häufig ungenutzt. Diese destruktive Ungerechtigkeit wollen wir nicht hinnehmen. Lernen Sie hier sieben Frauen kennen, die ihre Dörfer, Provinzen, Länder verändern - sie sind echte "Game Changers".
Neben den bekannten Folgen der Corona-Maßnahmen für Erwachsene, führten Schulschließungen dazu, dass weltweit 90 Prozent der Kinder nicht mehr die Schule besuchen konnten. Schulmahlzeiten sind jedoch vielerorts die einzige Mahlzeit für Kinder. Ohne Zugang zu diesem Sicherheitsnetz verschärfen sich für hunderte Millionen Kinder Hunger, Armut und Mangelernährung.
Bis Ostern 2022 wird alle zwei Wochen eine neue Folge veröffentlicht, in der die GIZ Menschen vorstellt, die sich für fairen und nachhaltigen Kakao in Côte d’Ivoire und Deutschland engagieren.
Im Mai 2022 geht es bei der virtuellen Preisverleihung und Diskussionsrunde im Rahmen der Innovation Challenge "Beratung für Agrarökologie" darum, wie die Lücke zwischen Wissenschaft und Praxis geschlossen werden kann. Das Event wird öffentlich zugänglich sein.
Die virtuelle ICTforAg Konferenz zu Resilienz, Ernährung und landwirtschaftlichem Wachstum im März 2022 bringt die führenden Akteure des Agrartechnologie- und Ernährungssektors aus Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zusammen.
Die Innovate2030 sucht kreative Köpfe aus aller Welt, um digitale innovative Lösungen gegen die Klimakrise in Städten zu entwickeln. Eine Initiative der Make IT-Allianz.
Von 40 Konsortien, die sich aus ganzer Welt beworben haben, wurden 14 dazu eingeladen ihr innovatives Konzept zu agrarökologischen Ansätzen in Form eines Online-Pitches vorzustellen und sich den Fragen einer internationalen Fachjury zu stellen. Welche sechs Halbfinalist:innen die Jury ausgewählt hat und wie es weiter geht, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Die Klimakrise wirkt als Brandbeschleuniger des Hungers. Was muss sich ändern im Kampf gegen den Hunger, und welchen Stellenwert hat humanitäre Hilfe für internationalen Entwicklungszusammenarbeit?
Der Klimawandel ist für die Menschen im Globalen Süden längst im Alltag angekommen. Mit welchen Auswirkungen kämpfen die Betroffenen und welche Forderungen ergeben sich daraus für die Klimakonferenz?
Vertikal wachsende Pflanzen, magnetische Baumwolle und düngende Haarreste: Wir stellen Ihnen sechs Ideen vor, die zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Landwirtschaft beitragen können.
Jeder Temperaturanstieg um einen Grad Celsius erhöht das Konfliktrisiko um zwei bis zehn Prozent. Die Klimakrise ist eine humanitäre Krise, wie die Fotos von Christoph Püschner und Frank Schultze zeigen.
Drei Viertel der Weltbevölkerung besitzt keine juristisch abgesicherten Landrechten, was fehlende Investition und mangelnde Innovation begünstigt. Das Projekt "Improvement of Livelihood and Food Security" unterstützt Kleinbauern und Kleinbäuerinnen Land zu erwerben.
Fisch ist aufgrund seiner Nährstoffe ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung von Mangel- und Unterernährung. Aber nicht nur das zeichnet ihn aus. Fisch bildet auch die Lebens- und Beschäftigungsgrundlage von 600 Millionen Menschen weltweit.
Die Weltbevölkerung wächst weiter. Somit erhöht sich sowohl der Bedarf an Nahrungsmitteln als auch an produktiven Beschäftigungsmöglichkeiten. Jugendlichen im ländlichen Raum bessere Beschäftigungsperspektiven bieten, das ist eines der Ziele des Sektorvorhabens. Denn die junge Bevölkerung ist der Schlüssel zu einer modernen und effizienten Agrarwirtschaft.
Kleinbauern haben in der afrikanischen Landwirtschaft oft das Nachsehen. Zugang zu Märkten und eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit gelingt nur, wenn die Kleinbetriebe ihre Kräfte bündeln. Doch die Betroffenen in Partnerländern sind oft ratlos, was die Realisierung genossenschaftlicher Modelle betrifft. Auch hier unterstützt das BMZ mit der SEWOH und der Sozialstrukturförderung.
Ein Projekt des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V.
Warum wir dabei sindEine Welt ohne Hunger bis 2030 - für dieses gemeinsame Ziel stehen wir ein. Dabei verfolgen wir verschiedene Ansätze und Ideen, von denen wir hier berichten.
Warum wir dabei sindEine Welt ohne Hunger bis 2030 - für dieses gemeinsame Ziel stehen wir ein. Dabei verfolgen wir verschiedene Ansätze und Ideen, von denen wir hier berichten.
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Warum wir dabei sindEine Welt ohne Hunger bis 2030 - für dieses gemeinsame Ziel stehen wir ein. Dabei verfolgen wir verschiedene Ansätze und Ideen, von denen wir hier berichten.