Sonderinitiative EINEWELT ohne Hunger

Seit 2014 arbeiten in der Sonderinitiative Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam in mehr als 200 Projekten in 35 Ländern für ein Ziel. Eine Welt ohne Hunger bis 2030.

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EINEWELT - 15 Grüne Zentren

Innovation bedeutet die Veränderung von Routine. Ob technisch oder sozial, Innovationen sind vielfältig und setzen vor allem den Austausch von Wissen voraus. Deswegen hat Deutschland die Grünen Innovationszentren in 15 Partnerländern etabliert. In dieser Extra-Rubrik finden Sie Erfolgsgeschichten, Arbeitsbeispiele und Projektberichte.

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Aktuelles

Wie man die Welt ernährt

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Mit der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ (SEWOH) hat die Bundesregierung Zeichen gesetzt. Dirk Schattschneider, Beauftragter der Sonderinitiative im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) über die bisherigen Erfolge, Erfahrungen und die Zukunft der SEWOH.

Mit der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ hat die Bundesregierung Zeichen gesetzt. Die „SEWOH“, wie sie bald hieß, bot haushaltsrechtlich die Chance, sehr flexibel zu agieren und umfassende Beiträge zu SDG2 zu leisten. Politisch bot der Kalender die Chance, über die deutschen G7- und G20-Präsidentschaften die globale Staatengemeinschaft einzubinden. Dass die Zahl der Hungernden seitdem dennoch weiter gestiegen ist, spricht nicht gegen die SEWOH, sondern ist vielmehr die Aufforderung, die gemeinsamen Anstrengungen auf nationaler, europäischer und globaler Ebene weiter zu intensivieren. Auch hierfür bietet der politische Kalender gute Anknüpfungspunkte: Große Erwartungen ruhen auf dem UN Food Systems Summit, und 2022 wird Deutschland wieder die G7-Präsidentschaft übernehmen.

Um ländliche Räume fit für die Zukunft zu machen und die Ernährung vieler Menschen nachhaltig zu verbessern, bedarf es innovativer Ansätze und Lösungen. Die SEWOH hat diese Erkenntnis in Form der geschaffenen Grünen Innovationszentren aufgegriffen und gibt wichtige Impulse für Fortschritt und Innovation.

Damit Menschen den Mut schöpfen, ihre Zukunft im ländlichen Raum zu verwirklichen, müssen Perspektiven geschaffen und bestehende Potenziale im Agrar- und Ernährungsbereich intensiviert werden. Dabei fördert die SEWOH in ihren Projekten einen umfassenden Ansatz, der allen voran die Bedürfnisse junger Menschen in den Fokus rückt.

Ungeklärte Land- und Nutzungsrechte begünstigen Hunger und Armut und führen insbesondere in Afrika zu Konflikten um Grund und Boden. Die SEWOH fördert deshalb verschiedene Ansätze, um Konflikte um Land zu beseitigen und eine verantwortungsvolle nachhaltigen landwirtschaftliche Nutzung sicherzustellen.

Politics

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Interview mit Dirk Schattschneider (BMZ)

Seit rund einem Jahr ist Dirk Schattschneider Beauftragter für die Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" (SEWOH) des BMZ. Im Interview blickt er auf die Herausforderungen des vergangenen Jahres zurück und wirft gleichzeitig einen Blick in die Zukunft.

Interview mit Dr. Maria Flachsbarth (BMZ)

Die Pandemie hat gezeigt, dass Gesundheit und Ernährung eng zusammenhängen. Die One-Health-Initiative stärkt das Engagement und die interdisziplinäre Zusammenarbeit in diesen Feldern. Welche Rolle die deutsche Politik dabei spielt und wo die Herausforderungen liegen, erklärt D. Maria Flachsbarth im Interview.

Ein Bericht von David Sahay (Zeitenspiegel)

110 Teilnehmer*innen aus 120 Nationen haben sich auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) über die Herausforderungen bei der Welternährung ausgetauscht. Sie stellten sich der wichtigen Frage: Wie können Ernährungssysteme der Gesundheit von Mensch und Planet zugleich dienen?

©GaÎl GellÈ
Cote d'Ivoire

Doppelinterview über das geplante Gesetz

Die Bundesregierung ringt um ein Lieferkettengesetz. Verletzungen von Menschenrechten, Sozial- und Umweltstandards sollen damit angegangen werden. Was wären die Folgen für die Wirtschaft? Ein Doppelinterview mit Veselina Vasileva von GEPA und dem Wirtschaftsprofessor Andreas Freytag.

In Zahlen

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Eine digitale Ausstellung

Frauen machen den Unterschied. Ihr Potenzial, ländliche Entwicklung wirklich voranzubringen, ist enorm - und bleibt häufig ungenutzt. Diese destruktive Ungerechtigkeit wollen wir nicht hinnehmen. Lernen Sie hier sieben Frauen kennen, die ihre Dörfer, Provinzen, Länder verändern - sie sind echte "Game Changers".

When social shocks and disasters occur, school meals provide a strong incentive for families to keep sending their girls to school. © WFP/Nyani Quarmyne

Ein Beitrag von Carmen Burbano de Lara (WFP)

Neben den bekannten Folgen der Corona-Maßnahmen für Erwachsene, führten Schulschließungen dazu, dass weltweit 90 Prozent der Kinder nicht mehr die Schule besuchen konnten. Schulmahlzeiten sind jedoch vielerorts die einzige Mahlzeit für Kinder. Ohne Zugang zu diesem Sicherheitsnetz verschärfen sich für hunderte Millionen Kinder Hunger, Armut und Mangelernährung.

Interview mit Léa Rouanet

In afrikanischen Ländern besteht nach wie vor ein enormes geschlechtsspezifisches Gefälle beim Zugang zu Arbeit und Kapital. Was sind die Folgen von Covid-19 für die dortigen Frauen? Jan Rübel befragte Léa Rouanet zu Lockdowns und genderbasierter Gewalt. Die Ökonomin arbeitet im Africa Gender Innovation Lab der Weltbank.

Ein Beitrag von Beatrice Gakuba (AWAN-AFRIKA)

Afrika hat hervorragende Voraussetzungen, Landwirtschaft zu seinem Wirtschaftsmotor zu entwickeln. Doch das Potential dafür wird bei weitem nicht ausgeschöpft, unter anderem weil Frauen bei der Ausübung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit auf erhebliche Hindernisse treffen. Die Organisation AWAN Afrika will diesen Umstand ändern.

Food Systems

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Eine Studie von Markus Hanisch, Agustina Malvido, Johanna Hansmann, Alexander Mewes, Moritz Reigl, Nicole Paganini (SLE)

Nach dem COVID-19-Lockdown: Wie marginalisierte Gemeinschaften in Food-Governance-Prozesse einbezogen werden könnten - eine Zusammenfassung der Ergebnisse einer digitalen und partizipativen Studie des SLE.

Ein Bericht von Johanna Steinkühler (GIZ)

Die Sojabohne ist eine natürliche Ackerfrucht, aus der man ein Menge Lebensmittel herstellen kann. Also startete Tata Bi erst alleine, dann mit einigen anderen Frauen einen kleinen Weiterverarbeitungsbetrieb, der den Frauen ganzjährig eine zusätzliche Einnahmequelle neben dem Verkauf der Sojabohnen bietet.

Eine Studie des SLE

Der Lockdown wegen COVID-19 traf die Wirtschaft stark - darunter besonders die Landwirtschaft mit ihren Lieferketten und Absatzmärkten. Welche kreativen Umgangsstrategien haben die Betroffenen dabei gefunden? Das Seminar für ländliche Entwicklung hat hierzu eine Forschungsstudie begonnen.

Ein Beitrag der GIZ

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum wir Fisch, Kleinfischerei und handwerkliche Aquakultur lieben sollten. Wir wollen mit Ihnen 24 Gründe teilen und Ihre Aufmerksamkeit auf die Bedeutung dieses Sektors lenken und die damit verbundene Kultur, dessen Wert für Ernährungssicherheit, Gesundheit und nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen.

Digitalisierung & Innovation

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Ein Beitrag von Michel Bernhardt (GIZ)

Das Vorhaben “Skalierung von digitalen Agrarinnovationen durch Start-ups" (SAIS) unterstützt afrikanische Start-ups im Agrar- und Ernährungsbereich dabei ihre digitalen Innovationen zu skalieren und so eine größere Anzahl von Nutzerinnen und Nutzern zu erreichen.

Ein Wettbewerb des BMZ

Die GIZ Innovation Challenge 2021 sucht Ideen zur Integration von agrarökologischen Ansätzen in die Agrarberatung. Konsortien aus Forschung, Beratung und Unternehmen konnten sich bis zum 31. Mai bewerben, um Innovationspartnerschaften mit bis zu 150.000 Euro zu erhalten!

Ein Bericht des BMZ

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Innovation Accelerator und der Anfang 2021 vereinbarten Verlängerung der Kooperation zwischen WFP, AA, BMZ und dem bayerischem Landesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat Deutschland als Mitveranstalter das Side-Event gemeinsam mit dem Chef des WFP Beasley und Direktorin Ute Klamert eröffnet.

Ein Wettbewerb des BMZ

15 Kandidat:innen aus über 1.000 Bewerber:innen haben ihre Ideen vor einer internationalen Jury präsentiert. Die drei Sieger und Siegerinnen aus den Kategorien Erneuerbare Energien, Mechanisierung und Digitalisierung durften sich über Förderpakete im Gesamtwert von 240.000 EUR freuen.

(c) Britta Radike/GIZ
Burundi: Wiederaufforstung der Berghänge gegen Klimawandel und Bodenerosion.

Interview mit Bernadette Arakwiye und Salima Mahamoudou (World Resources Institute)

Weltweit führt die Entwaldung zu einer Verknappung von Ressourcen. Welche Möglichkeiten gibt es, dem entgegenzuwirken? Ein Gespräch mit Bernadette Arakwiye und Salima Mahamoudou über Renaturierung und die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz

Ein Bericht von Jan Rübel (Zeitenspiegel)

Der erste „Climate Adaptation Summit“ hat Klimaanpassung erstmals ins Zentrum der Politik gerückt. Das virtuelle Treffen vereinigte globale Player mit einem Ziel: Der Aufbau von Resilienz ist genauso wichtig wie Klimaschutz selbst. Rund 15.000 Teilnehmer*innen diskutierten direkte Vorschläge.

(c) Mali Lazell/GIZ
Ruanda / Kigali, 2020: Teilnehmer des IOT-Trainings im Digital Transformation Center Kigali.

Interview mit Cyrus Samimi (IAS)

Der Umweltwandel prägt den afrikanischen Kontinent besonders stark. Dessen Landschaften sehen dabei negative und positive Prozesse. Wie ist der Blick der Wissenschaft darauf? Ein Gespräch mit Cyrus Samimi über Mobilität zur Lebenssicherung, Urban Gardening und den Umgang mit der Natur.

Ein Beitrag von GIZ und BMZ

Es begann mit Klicks auf einer Messe und endet mit konkreter Aufforstung: Eine Aktion auf der Grünen Woche in Berlin bereichert nun die Wälder der Yen-Bai-Provinz in Vietnam. Chronik einer Aufklärung über klimatische Relevanzen bis hin zur konkreten Tat beim Umweltschutz - und über die kurzen Wege auf unserem Planeten.

Projekte

Alle Projekte

Warum wir dabei sindEine Welt ohne Hunger bis 2030 - für dieses gemeinsame Ziel stehen wir ein. Dabei verfolgen wir verschiedene Ansätze und Ideen, von denen wir hier berichten.
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