"Keine der drei Ampelparteien ist nahe am Pariser Abkommen."

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Bei der Klimakonferenz in Glasgow demonstrierten wieder Aktivist:innen zahlreicher Gruppen – mit dabei Leonie Bremer von „Fridays for Future“ (FFF). Wie können Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit zusammengehen?

FFF-Aktivisten auf einer MAPA ('Meist betroffene Menschen und Gebiete')-Demo. © FFF

Leonie Bremer

Die 24-jährige Klimaaktivistin Leonie Bremer setzt sich als Teil der Fridays For Future-Bewegung gegen Klimaungerechtigkeit ein. Seit einem Jahr führt sie die FFF MAPA (‘Meist Betroffene Menschen und Gebiete’)-Kampagne. Diese ruft den Globalen Norden dazu auf, die Zerstörung des Globalen Südens zu finanzieren. Seit 2019 ist Bremer Pressesprecherin von FFF Deutschland.

Jan Rübel

Jan Rübel ist Autor bei Zeitenspiegel Reportagen, Kolumnist bei Yahoo und Reporter für überregionale Zeitungen und Zeitschriften. Er studierte Islamwissenschaft und Nahostgeschichte.

Frau Bremer, hat Entwicklungszusammenarbeit den Klimaschutz bisher verschlafen?

Es fahren ja alle zur Klimakonferenz (COP), weil uns der Planet so wichtig ist – das sagen zumindest die Politiker:innen. Aber gleichzeitig leben wir in einem System, in dem der Norden den Süden komplett ausbeutet. Was ist dann daran Entwicklungspolitik? Ist es: ‚Damit wir unseren Lebensstil erhalten können, beuten wir andere Länder aus‘? Man sagt dann, ein Klimaschutzmechanismus wäre, Bäume in anderen Ländern zu pflanzen – was eigentlich nur bedeutet, Leuten ihr Land wegzunehmen, welches sie zur Verfügung haben, um Häuser und Nahrung anzubauen. Es ist nicht nur, dass wir es in der Vergangenheit verschlafen haben, sondern es noch heute tun: echte soziale Entwicklungen im Süden verhindern.

 

Was sollte sich denn Ihrer Meinung nach konkret ändern?

Es braucht jetzt ein Stopp fossiler Emissionen. Die Länder müssen sich auf ein Jahr einigen, wann sie fossilen Energien ein Ende setzen – und da wird zwischen Ländern zu unterscheiden sein, die historisch gesehen sehr viele oder sehr wenige Emissionen haben. Wir müssen uns endlich am Equity-Aspekt der Pariser Konvention orientieren. Wer von der Klimakrise am meisten betroffen ist, sollte im Vordergrund stehen, dem sollte man zuhören. Und der globale Norden hat damit aufzuhören, Lügen zu covern und sollte stattdessen wirklich mit dem Klimaschutz anfangen.

 

Wir hatten jetzt 25 Konferenzen, bei denen nichts passiert ist.

 

Was sollte sich in der Entwicklungszusammenarbeit ändern?

Naja, was ist Entwicklungszusammenarbeit…

 

…es gibt in vielen Ländern Ministerien und Behörden, Organisationen, die viel Geld darin investieren.

Aber was ist Entwicklungspolitik im heutigen Sinne? Für uns bei Fridays for Future (FFF) bedeutet es nicht, dass Deutschland festlegt, was andere Länder brauchen. Die Menschen sollen vor Ort entscheiden: Was wird gebraucht? Wohin soll das Geld fließen? Wir im globalen Norden wissen bestimmt nicht besser, was vor Ort benötigt wird. Das muss sich grundsätzlich ändern.  

 

Unterscheiden sich die Forderungen von FFF von denen anderer Umweltschützer?

FFF ist eine Bewegung, da haben wir andere Forderungen als zum Beispiel eine Nichtregierungsorganisation (NGO). Wir sind dazu da, die Wissenschaft zu kommunizieren, eine Gerechtigkeit zu kommunizieren. Aber letztlich stehen wir alle hinter der Pariser Klimaerklärung.
 

Sie hatten vom globalen Norden gesprochen. Was sind denn die größten Hemmnisse eines guten Vorgehens gegen den Klimawandel hier in Deutschland?

Nichts, was die Politik in Deutschland unternimmt, wenn sie von Klimaschutz spricht, stimmt mit dem Pariser Abkommen überein. Das muss man sich mal vorstellen! Die Politiker:innen und die Leute in Machtpositionen lassen uns Bürger:innen im Glauben, sie würden Verantwortung übernehmen – und dabei steigt unsere Emissionslinie immer weiter. Dieser Fehlglaube, es werde alles gut, ist das fundamentale Problem. Dabei haben wir das Feuer vor unserer Haustür, und die Politiker:innen gehen erstmal wieder ins Haus und trinken einen Kaffee.

 

Glauben Sie, dass die neue Bundesregierung nun anders vorgehen wird?

(Sie lacht auf). Schön wär’s. Keine der drei Ampelparteien ist nahe am Pariser Abkommen. Bei all den Kompromissen, die ich da am Horizont sehe, sagt Wissenschaft klar: Wir sind nicht annähernd da, wo wir sein müssten, und bleiben da auch...

 

Quinoa könnte in Zentralasien ein riesiges Potenzial haben, wo das Aralseebecken besonders stark von der Versalzung betroffen ist. Foto: ICBA
Die erodierten Deiche dienen nicht nur zum Hochwasserschutz, sondern auch als wichtige Verkehrswege. Die Menschen in der Nähe von Shyamnagar, Bangladesch, spüren den Klimawandel deutlich. © Zeitenspiegel/Frank Schultze

Inwiefern könnte eine Bekämpfung der Klimakrise eigentlich Armut und Hunger verschärfen?

Seit zwei Wochen reise ich mit 25 Aktivist:innen von FFF MAPA (most affected people and areas) umher, um für die COP zu mobilisieren. Ich bin unterwegs mit Freund:innen, die unmittelbar von der Klimakrise betroffen sind. Eine Freundin aus Uganda konnte nicht mehr zur Schule gehen, weil das Feld, auf dem ihre Familie Nahrung anbaut, immer wieder von Fluten betroffen ist. Eine andere Freundin wohnt im Süden von Brasilien, in einem indigenen Stamm: Denen wurde vor ein paar Tagen an die Türen geklopft. Es hieß, sie sollen Häuser und Felder verlassen, weil nun industrielle Landwirtschaft einziehen werde. Und man weiß ja, was passiert, wenn man nicht geht. Daraus ergibt sich eine Hungersituation für Leute, die nicht im Geldsystem sind, sondern für sich selbst anbauen. Das sind nur zwei Beispiele aus unserer Gruppe. Sie werden vom globalen Norden gesteuert. Trotz all dem, was meine Freundinnen erfahren, sind das die Aktivistinnen, die die Bewegung am stärksten machen.

 

Was ist mit einem Beispiel, bei dem Naturschützer sagen: Diese Ackerbauflächen sollen stillgelegt werden, um die Natur zu schonen?

Darauf kann man keine generelle Antwort finden, sondern sich die Situation vor Ort konkret anschauen. Es gibt da ja Bauern und Bäuerinnen , die mitentscheiden sollten. In Deutschland zum Beispiel gibt es Ackerflächen wie Moorländereien, die nicht mehr bewässert werden dürfen – sonst fallen sie aus der Subvention heraus. Dabei sollte jede Situation spezifisch gesehen werden: Manche Bauern und Bäuerinnen sagen ja, dass sie diese Felder verbessern und dort Schilf anbauen wollen, um es nach Asien zu verkaufen; aber der drohende Subventionswegfall verhindert dies. Manchmal sind Gesetzgebung und Politik echte Hindernisse.

 

Es kommt auch vor, dass Biodiversität zerstört wird, um CO2 zu speichern – wenn zum Beispiel aufgeforstet wird. Was passiert mit Flächen, etwa Wiesen, die auch sehr wichtig für die Biodiversität sind? Wie geht man damit um?

Biodiversität ist wichtig, ganz klar. Am Ende aber geht es darum, dass wir in einer Krise sind. Biodiversität wird komplett wegfallen, wenn wir es nicht schaffen, die Emissionsgrenzen einzuhalten. Wir könnten jetzt anfangen, uns um einen Grashalm zu kümmern und Probleme suchen, die minimal sind – aber wir stehen in einer viel größeren Krise, unser Haus brennt fast ab. Mit dem Rennen zu jedem Grashalm löscht man nicht das Feuer. Wir müssen uns auf das große Ganze konzentrieren, und das ist der Klimawandel.

 

Armutsbekämpfung, Klimaschutz und Erhaltung der Biodiversität – ist das für Sie ein Trilemma, bei dem alle drei Probleme gleichsam angegangen werden müssen, oder verleihen Sie einem die Priorität?

Ich weiß nicht, warum ich einem dieser Themen Priorität geben soll.

 

Die Klimakrise umfasst alle Krisen.

 

Wenn wir es nicht schaffen, die Erderwärmung in Grenzen zu halten, dann werden extreme Wetterkrisen unser Business, unser Leben komplett beeinträchtigen. Dann wird es weniger Ernteerträge geben, dann werden Landschaften überflutet werden – und dann wird die Biodiversität massiv gestört sein, weil dann viele Pflanzen- und Tierarten in ihren angestammten Gebieten nicht mehr leben können. Die Klimakrise verschärft Armut und Hunger und führt zu weniger Biodiversität.

 

Was kann man denn tun, um dieses Trilemma nicht doch gemeinsam anzugehen? Um Klimaschutz zu stärken, Armut durch Anbau zu reduzieren und gegen den Verlust von Biodiversität vorzugehen?

Es braucht uns. Bei den Klimakonferenzen laufen Leute in Anzügen rum, entscheiden nichts – alles kopflose Politiker:innen, die nur zum nächsten Diner gehen. Es braucht jetzt People Power. Wir müssen da hingehen und uns dafür starkmachen, damit Politiker:innen zu Gerechtigkeit gezwungen werden. Was wir nicht brauchen, sind irgendwelche Leute, die aus Ego-Gründen Politik betreiben und weiter nichts tun.

 

Sollte im Zweifelsfall auf Ackeranbau verzichtet werden, um CO2-Speichermöglichkeiten aufzubauen?

Wir brauchen Ernteerträge und dezentrale Systeme, und keine riesigen Anbauflächen, die das Kleinbauerntum zerstören. Wir brauchen nun mal Essen und daher Ackerbauflächen. Was wir nicht brauchen, sind die hundert Companys, die für 71 Prozent der globalen Emissionen verantwortlich sind.

 

Studienteilnehmende großer sowie von Frauen geführter Haushalte leiden stärker unter Ernährungsunsicherheit. (c) Friederike Krämer/GIZ
FFF-Aktivistinnen auf einer 'Alle für 1,5'-Demo. Die Bewegung fordert von der neuen Regierungskoalition die Verabschiedung eines 1,5 Grad-konformen Budgets innerhalb der ersten 100 Tage. © FFF/Dominik Butzmann

Landwirtschaft hat zwei Seiten. Einerseits produziert sie notwendige Nahrungsmittel, andererseits stößt sie Emissionen aus und verringert Biodiversität. Wie damit umgehen?

Bauern und Bäuerinnen entscheiden sich nicht dafür, ihre Tiere auszubeuten und ihre Landflächen mit Pestiziden zu zerstören, weil das System angeblich so gut sei – sondern sie sind dazu gezwungen, weil die politischen Rahmenbedingungen unfassbar schlecht sind. Es braucht bessere Arbeitsbedingungen, viel bessere Bedingungen für kleinere Betriebe, und wir müssen aufhören, so viel Essen wegzuschmeißen. Wir haben genug Hunger auf der Welt.

 

Sollte sich etwas in der deutschen Landwirtschaft ändern?

Neben der Stärkung kleiner Betriebe sollte geschaut werden, wie auf Pestizide verzichtet werden könnte, wie man ein Monitoring von Feldern realisiert. Auch sollten sich die Bauern und Bäuerinnen stärker darauf vorbereiten, dass die Klimakrise immer mehr einwirken wird – und manches nicht mehr angebaut werden kann.

 

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Im Kampf gegen illegale Fischerei

Eine Reportage

Meere sind wichtig für die Ernährung. Doch sie sind überfischt. Um diesen Trend aufzuhalten geht die Weltgemeinschaft nun gegen illegale Fischerei vor. Journalist Jan Rübel hat dazu unter anderem mit Francesco Marí, Referent für Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei „Brot für die Welt“, gesprochen.

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Was erwarten Sie von diesem Pre-Summit, Herr Haddad?

Interview mit Lawrence Haddad (GAIN)

In Rom kommen aus aller Welt Ernährungsexperten zusammen. Sie destillieren nicht nur 2000 Ideen, um Ernährungssysteme zu verbessern – sie bereiten auch den großen UN-Gipfel im September in New York vor. Was muss getan werden, damit dieser Gipfel nicht scheitert? Ein Gespräch.  

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Biodiversität und Landwirtschaft - Rivalität oder eine neue Freundschaft?

Ein Beitrag von Irene Hoffmann (FAO)

Irene Hoffmann beschreibt, was wir über die Zusammenhänge wissen, welche Rolle die Landwirtschaft bei der nachhaltigen Nutzung und Erhaltung der Biodiversität spielen muss und wie der notwendige Wandel der Agrarsysteme aussehen könnte.

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Herr Campari, wie schaffen wir nachhaltige Ernährungssysteme?

Interview mit Joao Campari (WWF)

Journalist Jan Rübel hat sich mit Joao Campari im Vorfeld des UNFSS Vorgipfel ausgetauscht. Der Vorsitzende von Action Track 3 blickt auf wesentliche Herausforderungen bei der Transformation bestehender Ernährungssysteme hin zu einer naturverträglichen Produktion und teilt seine Erwartungen an den Gipfel.

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Der Umbau des Ernährungssystems beginnt und endet mit Vielfalt

Ein Beitrag von Emile Frison und Nick Jacobs (IPES-Food)

Die industrielle Landwirtschaft hat es bisher nicht geschafft, Probleme wie Hunger oder Mangelernährung zu lösen. Sie scheint vielmehr weitere Probleme zu verursachen. Emile Frison und Nick Jacobs fordern einen Umbau des Ernährungssystems und betonen die Schlüsselrolle der Vielfalt.

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Innovate2030: Digitale Ideen gegen urbanen Klimawandel

Ein Aufruf des BMZ und Partner

Die Innovate2030 sucht kreative Köpfe aus aller Welt, um digitale innovative Lösungen gegen die Klimakrise in Städten zu entwickeln. Eine Initiative der Make IT-Allianz.

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„Vielfalt ist das Grundprinzip, das es zu nutzen gilt“

Ein Interview mit Shakuntala Thilsted

Die Aquaforscherin Shakuntala Thilsted über die lange vernachlässigten Vorteile einer aquatischen Ernährung, ihre Erfahrungen und Erfolge auf diesem Gebiet, und das emanzipierende Potenzial einer nachhaltigen Transformation solcher Ernährungssysteme.

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Ernährungssicherheit ist mehr als nur Produktionsmengen und hohe Erträge

Ein Beitrag von Adrian Muller, Catherine Pfeifer und Jürn Sanders (FiBL)

Die Reduzierung von Schwerpunkten der Biodiversität oder die Aufgabe von ertragsärmeren, extensiveren Produktionssystemen ist der falsche Ansatz zur Bewältigung der drohenden globalen Nahrungsmittelkrise, meinen die Autor*innen des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL).

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"Der Erhalt und die Rückgewinnung fruchtbarer Böden sind eine globale Aufgabe."

Ein Interview mit Jochen Flasbarth

Gesunde, ertragreiche Böden sind eine Grundvoraussetzung für die weltweite Ernährungssicherung – einer der Schwerpunkte in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Staatssekretär Jochen Flasbarth über die Bemühungen Deutschlands zur Unterstützung einer nachhaltigen Bodenbewirtschaftung.

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Stärkung der Lebensmittelmärkte entlang des Stadt-Land-Kontinuums

Ein Artikel von Thomas Forster

Wie können funktionierende Lebensmittelmärkte in globalen Lebensmittelversorgungsketten angesichts von Anfälligkeit und Störungen aufrechterhalten werden? Märkte, die lokale und territoriale Lebensmittelsysteme unterstützen, sind Teil der Lösung. Thomas Forster präsentiert Vorschläge zur Stärkung dieser Märkte, um mit künftigen Schocks umgehen zu können.

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Neue Kampagane: "Armut ist sexistisch"

Interview mit Stephan Exo-Kreischer

Das ist der Maßstab für alle: Mehr Rechte für Frauen bilden einen entscheidenden Schlüssel im Kampf gegen extreme Armut und Hunger weltweit, sagt der Deutschland-Direktor von ONE. Die Organisation ist auf politische Kampagnen als Hebel für nachhaltige Veränderung spezialisiert.

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Podcast: Den Hunger in der Welt gemeinsam bekämpfen

Kanzlerin Angela Merkel im Podcast

Zum Auftakt der Welternährungswoche rund um den Welternährungstag am 16. Oktober eine eindeutige Botschaft: Kanzlerin Angela Merkel betont, dass der Kampf gegen den weltweiten Hunger nur mit internationaler Verantwortung und Solidarität erfolgreich sein wird.

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© AHA

Die Bauern selbst sind der Maßstab

Ein Beitrag von Andreas Quiring

Starke Bauern sind der Schlüssel für eine eigenständige nachhaltige Entwicklung. Dadurch können Sie ihre eigenen Interessen gegenüber Marktpartnern und der Politik wirkungsvoller durchsetzen. Soziale Innovationen können gemäß Andreas Quiring helfen, die tatsächlichen Bedürfnisse der betroffenen Bauern zum Maßstab zu machen.

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Kakaoernte

Mehr Wirkung trotz knapper Mittel

Ein Beitrag von Jochen Moninger

Nur mit Innovationen und einer entsprechenden Skalierung können wir den Hunger in der Welt wie geplant bis 2030 abschaffen. Das Geheimnis liegt im Teilen und Vernetzen von Ideen – und wurde von einigen Initiativen bereits gelüftet.

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Stimmen von der Basis

Ein Beitrag von Sarah D´haen & Alexander Müller, Louisa Nelle, Bruno St. Jaques, Sarah Kirangu-Wissler und Matteo Lattanzi (TMG)

Einblicke junger Landwirte in die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Ernährungssysteme in Subsahara-Afrika @CovidFoodFuture und Videotagebücher aus Nairobis informellen Siedlungen.

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(c) Thomas Lohnes / Brot für die Welt

Hype um Urban Gardening: Landwirte oder Hobbygärtner?

Ein Beitrag von Stig Tanzmann (Brot für die Welt)

Urban Gardening findet immer mehr Anhänger. Menschen, die sich als Teil einer grünen Bewegung sehen, legen auf städtischen Flächen Nutzgärten an. In Gegenden großer Armut im globalen Süden ist urbane Landwirtschaft Teil einer Ernährungsstrategie.

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Von Donald Trump zu Joe Biden: Eine neue US-Afrikapolitik?

Ein Beitrag von Jan Rübel

Nach vier Jahren Donald Trump im Weißen Haus ist Zeit für eine Bilanz: Welche Politik verfolgte die republikanische amerikanische Regierung gegenüber afrikanischen Regionen? Und was wird sich nach der Wahlentscheidung zu Gunsten Joe Bidens in der neuen Legislaturperiode ändern? Eine Bestandsaufnahme.

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Gesundheit ist ohne gesunde Ernährung nicht möglich

Ein Beitrag von Heino von Meyer (SEWOH)

Corona erschwert das Ziel einer Welt ohne Hunger bis 2030 noch mehr. Damit diese Perspektive nicht aus dem Blickfeld gerät, muss Deutschland international eine stärkere Rolle spielen - eine Zusammenfassung des Strategischen Begleitkreises der SEWOH.

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JOERG BOETHLING / GIZ

Kontinent im Aufwärtstrend

Ein Bericht von Dr. Agnes Kalibata (AGRA)

Partnerschaften für Afrikas Jahrhundert: Innovation und Führung als Treiber für Wachstum und Produktivität in ländlichen Gebieten.

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Kein Regenwald für unseren Konsum

Ein Beitrag von Jenny Walther-Thoß (WWF)

Für die Herstellung von Palmöl, Fleisch oder Möbeln werden in den Tropen weiter Regenwälder gefällt. Höchste Zeit zu handeln. Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch.

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Wie führt man eine Kampagne zu „Ernährungssystemen“ durch?

Interview mit Paul Newnham, den Direktor des Sustainable Development Goal (SDG) 2 Advocacy Hub.

Auf dem Vorgipfel in Rom ging es um die Umgestaltung der Ernährungssysteme. Wie bringt man das einer breiten Öffentlichkeit nahe? Fragen an Paul Newnham, der als Direktor des SDG 2 Advocacy Hub die Öffentlichkeitsarbeit der Gipfel betreut.

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Wie kann die Privatwirtschaft Lebensmittelverschwendung verhindern?

Interview mit David Brand (GIZ)

Vom Kreislaufsystem in Rwanda bis zur funktionierenden Kühlkette in Kenia: Das lab of tomorrow entwickelt mit einem Open-Innovation Ansatz Lösungen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.

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Vom Verlust zum sicheren Produkt - Innovationen aus Sambia

Ein Beitrag der GIZ

In Sambia begegnet man dem Problem der Nachernteverluste in der Erdnuss-Wertschöpfungskette mit innovativen Ansätzen. Das Rapid Loss Appraisal Tool (RLAT) der GIZ kann dabei helfen, weitere solcher Ansätze zu entwickeln.

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Fünf Tipps zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung

Ein Listicle gegen Lebensmittelverschwendung

Ob Bananenbrot aus braunen Bananen, bewusste Einkaufspläne oder Foodsharing: Wir geben euch fünf Tipps wie ihr eure alltägliche Lebensmittelverschwendung reduzieren könnt.

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