„Die Türen sind offen - wir Farmer sind bereit‟

Im September 2021 vertaten Shamika Mone vom „Inter-continental Network of Organic Farmers Organisations‟ (INOFO, Inter-kontinentales Netzwerk Organischer Bauernverbände) und Elizabeth Nsimadala von der „Eastern Africa Farmers Federation‟ (EAFF, Ostafrikanischer Bauernverband) ihre Verbände auf dem „UN Food Systems Summit‟. Wie lassen sich regionale Bedürfnisse, internationalen Verhandlungen und persönliche Ansprüche vereinen?

Zusammen repräsentieren die Bauernorganisationen EAFF und INOFO mehr als 20 Millionen Kleinbauern und Kleinbäuerinnen aus Ost-Afrika und Indien. © GIZ 2022

Elizabeth Nsimadala

(c) Dennis Williamson

Elizabeth Nsimaldala, ist Regionale Präsidentin der Eastern Africa Farmers Federation (EAFF) und Vorstandsmitglied der Pan Africa Farmers Organisation (PAFO). Darüber hinaus ist sie derzeit Vorsitzende des Uganda Cooperative College Tororo Governing Council in Uganda und Koordinatorin des CARITAS Cooperative Governing Council in Uganda.

Eastern Africa Farmers Federation (EAFF)

Jan Rübel

Jan Rübel ist Autor bei Zeitenspiegel Reportagen, Kolumnist bei Yahoo und Reporter für überregionale Zeitungen und Zeitschriften. Er studierte Islamwissenschaft und Nahostgeschichte.

Shamika Mone

Shamika Mone ist eine aus Maharashtra, Indien, stammende Wissenschaftlerin, welche in den Sektor der organischer Landwirtschaft wechselte. Die Agri-Entrepreneurin bestellt vier Ar gepachtetes Land, wo sie traditionelle Reissorten und Gemüse anbaut. Seit 2017 ist sie Präsident des inter-kontinentalen Netzwerks organischer landwirtschaftlicher Organisationen (Inter-continental Network of Organic Farmers Organisations, INOFO), eines unabhängigen Organisation innerhalb der Vereinigung „IFOAM Organics International‟.

Shamika Mone öffnet ihren Laptop, im Hintergrund muht eine Kuh. Sie hat gerade eine Bestandsaufnahme ihrer Reisernte vorgenommen. „Zu viele Wildschweine“, murmelt sie, „sie graben sich sogar unter dem Zaun durch, wir haben etwa die Hälfte unserer Feldfrüchte verloren.“ Sie vertraut auf ihrer Farm in Shoranur, Palakkad, Kerala in Indien auf traditionelle Saaten. Dann ertönt ein Piepton. Elizabeth Nsimadala aus Kigali in Uganda tritt der Sitzung bei. „Es regnet gerade sehr stark, können Sie mich hören?“ Dann: „Einen Moment, ich gehe zu meinem Auto, da ist der Empfang besser.“ Zwei Minuten später beginnt das Gespräch. Mone und Nsimadala sind beide Landwirtinnen. Beide repräsentieren außerdem ihren Beruf und haben an dem „UN Food Systems Summit‟ teilgenommen. Angesichts des Balanceakts zwischen ihren eigenen Farmen, den regionalen Bedürfnissen der kleinen Landwirtschaftsbetriebe und den Verhandlungen auf internationaler Ebene ist die erste Frage an die beiden Frauen offensichtlich.

 

Wie bekommen Sie das alles unter einen Hut?

Shamika Mone: Es ist eine Frage des Zeitmanagements. Ich entwickle diese Fähigkeiten langsam, weil ich mir den Ausgleich zwischen der landwirtschaftlichen Tätigkeit und der Computerarbeit bewahren muss.

 

All diese Positionen, die Arbeit für die Organisationen sind ehrenamtlich. Ich verdiene meinen Lebensunterhalt mit meiner Farm.

 

Sehen Sie sich als Vertreterin der kleinen Landwirtschaftsbetriebe?

Elizabeth Nsimadala: So sehe ich mich nicht. Die Landwirt:innen haben mich in einem demokratischen Wahlverfahren zu ihrer Vertreterin gewählt, direkt von meiner kleinen Kooperative bis hin zur internationalen Ebene mit der „National Alliance of Agricultural Cooperatives‟ (NAAC, Nationale Allianz lanwirtschaftlicher Kooperativen) in Uganda, der „Eastern Africa Farmers Federation‟ (EAFF, ostafrikanische Bauernvereinigung) und der „Pan Africa Farmers Organisation‟ (PAFO, panafrikanische Bauernverband) ausgewirkt. Ich selbst bin Kleinbäuerin, ich baue Kaffee und Bananen an und produziere Bananenwein.

 
Shamika Mone: Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Ich sehe mich selbst als privilegiert. Es gibt so viele Landwirt:innen, die eine führende Rolle einnehmen, aber nicht jede und nicht jeder kann eine Plattform nutzen, weil die Sprache ein Hindernis ist. Viele Menschen gelangen aus diesem Grund nicht in diese Positionen. Ich hatte die Möglichkeit, in der biologischen Landwirtschaft zu forschen, und verfügte über die Sprachkenntnisse sowie den Willen, etwas in der Gesellschaft zu verändern. Ich wollte selber Landwirtin sein. Ich beschloss, meine Festanstellung zu kündigen und meinen Lebensunterhalt durch Landwirtschaft zu verdienen. Es ist sehr einfach, Landwirt:innen als Mitglieder einer Nichtregierungsorganisation (NRO) oder eines Verbands zu beraten und ihnen zu sagen, was sie tun und lassen sollten. Doch wenn man selbst Landwirt:in ist, benötigt man viele Kenntnisse und Fähigkeiten, die Menschen mit einer normalen Schulausbildung nicht haben. Viele Menschen möchten im Namen der Landwirt:innen sprechen. Hierfür werden jedoch keine Studierte und Wissenschaftler:innen benötigt.

 

Landwirt:innen müssen in erster Linie Landwirt:innen sein und dann für sich selbst sprechen.

 
So kam es, dass ich schließlich von Familien, die Bio-Landwirtschaft betreiben, aus sechs Regionen der Welt, genauer gesagt aus Asien, Afrika, Südamerika, Nordamerika, Europa und Ozeanien, beauftragt wurde, ihre Anliegen und Kompetenzen zu vertreten.
 
Elizabeth Nsimadala: Ich stimme Shamika zu, dass diejenigen, die die Landwirt:innen vertreten, auch selbst Landwirt:innen sein müssen. Es gibt so viele Nichtregierungs-Organisationen und zivilgesellschaftliche Organisationen, die vorgeben, die Interessen der kleinen Betriebe zu vertreten. Wir sind keine zivilgesellschaftlichen Organisationen, sondern Privatpersonen und Geschäftsleute. Wir betreiben Landwirtschaft, um unseren Lebensunterhalt zu bestreiten, sie ist unser Geschäft. Vieles von dem, was Kleinbäuerinnen und Kleinbauern wissen, geht auf Traditionen zurück und ist Beratenden und Forschenden unbekannt. Um beispielsweise in der Agrarforschung erfolgreich zu sein, braucht es die Unterstützung der Landwirt:innen. Sie wissen, wo und wann sie welche Sorten anbauen können. Neue Forschungsansätze werden nur langsam angenommen, weil die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe nicht in den Prozess eingebunden werden und ihre Bedürfnisse unberücksichtigt bleiben. Ein Großteil der Sorten konnte nicht verkauft werden, weil sie dem Bedarf der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern einfach nicht entsprechen.
 
Wie teilen Sie dieses Wissen?
Elizabeth Nsimadala: Die meisten Institutionen arbeiten ja sozusagen im stillen Kämmerlein und können daher nur wenig bewirken. Aus diesem Grund müssen wir in einer ganzheitlichen Partnerschaft mit verschiedenen Akteuren arbeiten. Und wir müssen ein Ökosystem aufbauen, an sich alle beteiligen. Um sicherzustellen, dass wir als Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in den Mittelpunkt gestellt werden, bedurfte es einer langen Reise. Wir müssen kämpfen, um gehört zu werden und mitreden zu können.
 
Die befragten Menschen möchten sich aktiver an Food-Governance-Prozessen beteiligen. (c) SLE
Beide, Shamika Mone und Elizabeth Nsimadala, machen deutlich, dass sie in erster Linie Landwirtinnen sind. Nismadala baut Bananen an und produziert daraus Wein. © GIZ 2022

Sie haben am UN Food Systems Summit im September teilgenommen. Warum?

Shamika Mone: Als die Konferenz in den Fokus rückte, rieten uns viele Organisationen, Kreise und Netzwerke, diesen Gipfel als Ganzes abzulehnen. Es gab auch Partner, die uns sagten, wir sollten nicht teilnehmen, da sowieso alles von internationalen Unternehmen gekapert werde. Wir versuchten inmitten dieser vielen widersprüchlichen Meinungen den richtigen Weg zu finden. Schließlich beschlossen wir, daran teilzunehmen.

 

 

 

 

Um ein System zu ändern, muss man zunächst Teil desselben werden.

 

Von außen lässt sich ein System nicht ändern. Und wir waren aktiv an dem System beteiligt. Wir wollten ein Bewusstsein für die Nahrungssysteme schaffen, was bisher nicht vorhanden ist – und wenn dies mit der UN möglich wäre, wäre das wundervoll. Darüber hinaus wollten wir einen Dialog unter den Bio-Landwirt:innen anregen, um Lösungen zu entwickeln. Davon gibt es viele! Warum nutzen wir dies nicht als Plattform, um Bewusstsein für lokal angebotene Nahrungslösungen zu schaffen? Die unabhängigen Gespräche bei der Konferenz waren eine faszinierende Idee für uns. Zum ersten Mal in der Geschichte wurden Organisationen kleiner Bio-Landwirtschaftsbetriebe gebeten, ihre Meinung zu Nahrungssystemen zu äußern.

 

Elizabeth Nsimadala: Ich schätze es, dass die UN wirklich eine Plattform für die Rechte der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bereitgestellt hat. Es war die erste Konferenz, bei der Landwirtschaftliche Verbände bis zur höchsten Ebene vertreten waren. Wenn Sie über Nahrungsmittel sprechen, müssen Sie auch über Landwirt:innen sprechen. Es war unser Recht und kein gewährtes Privileg, an der Konferenz teilzunehmen. So haben wir sichergestellt, nicht nur unsere Bedürfnisse, sondern auch unsere Bereitschaft für die Zukunft kundzutun, wenn es darum geht, unsere Nahrungssysteme zu ändern – und das nicht nur als Adressaten, sondern als Partner.

 

Unser Aufruf zum Handeln richtet sich an Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die Fairness, Gerechtigkeit, ein neues Machtgleichgewicht und einen echten Mehrwert für Nahrung fordern, wenn wir die Nahrungssysteme ändern wollen.

 

Hatten die kleinen Landwirtschaftsbetriebe einen Einfluss auf das Ergebnis der Konferenz?

Shamika Mone: Das ist eine interessante Frage. Es hatte zweifelsohne eine Wirkung. Wir beobachteten, wie sich bei der Vorkonferenz und der Konferenz Kanäle öffneten. Darüber hinaus finden jetzt Gespräche zwischen Regierungen und Zivilgesellschaften statt. Das ist gut. Nun müssen wir abwarten, ob diese Gespräche tatsächlich zu Projekten und Unterstützung für die Landwirt:innen führen. Die Türen sind offen.

 

Elizabeth Nsimadala: Die Tatsache, dass wir als kleine Landwirtschaftsbetriebe als zu den Nahrungssystemen Beitragende anerkannt werden, ist in der Tat etwas ganz Besonderes, das viel bewirkt hat. Es bleibt die Frage, wie wir diesen Erfolg in Maßnahmen umsetzen können. Das wird noch passieren müssen. Kleine Landwirtschaftsbetriebe müssen in die unterschiedlichen Koalitionen und nationalen Programme eingebunden werden. Sie sollten die nationalen Regierungen in die Pflicht nehmen, denn genau hier setzen die Maßnahmen an, die wir vor Ort umsetzen müssen. Und so können wir unsere nächsten Schritte in die Wege leiten.

 

Hatten Sie den Eindruck, dass Sie möglicherweise eine Alibifunktion hatten?

Shamika Mone: Vielleicht ja. Ich bin nicht so sicher. Da jedoch Landwirt:innen bisher üblicherweise nicht nach ihrer Meinung gefragt wurden, ist dies ein Fortschritt. Jetzt müssen wir dafür Sorge tragen, dass die während der Konferenz besprochenen Ideen auch vor Ort umgesetzt werden.

 

Elizabeth Nsimadala: Wir erhielten eine Plattform, um unsere Ideen und Vorschläge zur Sprache zu bringen. Dies war ein offener und ganzheitlicher Prozess, der Raum für alle bot. Man kann eine Schlacht nur auf dem Schlachtfeld gewinnen. Können unsere Ideen nicht umgesetzt werden, haben wir zumindest eine Grundlage geschaffen, ohne gleich den ganzen Prozess boykottieren zu müssen. Unsere Mitwirkung bildet eine gute Grundlage, um Maßnahmen zu prüfen und Systeme wie die UN oder nationale Regierungen in die Verantwortung zu nehmen.

 

Abbildung des SLE basierend auf FIES-Indikator der FAO.
Immer mehr Menschen mit mittlerem und gehobenen Einkommen achten darauf, wo ihre Lebensmittel her kommen. Doch ein ökologischer Anbau muss sich für die Kleinbauern und Kleinbäuerinnen lohnen. © GIZ/Sven Schuppener 2022

Darüber hinaus wird auf internationaler Ebene auch die Frage erörtert, wie nachhaltig und ökologisch Landwirtschaft sein sollte. Wie betrifft diese Frage Sie als Landwirtinnen vor Ort?

Shamika Mone: In den letzten Jahrzehnten wurde bei internationalen Veranstaltungen nur wenig über Agrarökologie gesprochen. Doch ich bin froh, dass aufgrund der Bemühungen der vorherigen Leitungen unserer Organisationen die Menschen jetzt zumindest über nachhaltige und ökologische Landwirtschaft sprechen. Das Thema wird diskutiert. Dies ist ein erster Fortschritt. Auch wenn es noch keine unmittelbare Wirkung hat, erzielt es eine langfristige Wirkung durch Bewusstsein und führt zu verschiedenen Projekten. Viele Organisationen wollen jetzt nachhaltiger und umweltfreundlicher handeln. Allerdings kann es auch sein, dass Begriffe falsch verwendet werden. Und auch hier sollte man aufpassen.

 

Elizabeth Nsimadala: Was wir bei Menschen mit mittlerem Einkommen und wohlhabenderen Bürgern beobachten, ist ein Wandel und ein deutliches Umdenken in puncto gesunder Ernährung. Es ist jedoch wichtig, dass wir nicht nur reden und fordern, sondern auch handeln. Kleine landwirtschaftliche Betriebe sind gewillt, sich mit der ökologischen Erzeugung zu befassen, doch leider müssen hierfür gewisse Investitionen getätigt werden. Wie belohnt man Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, wenn man möchte, dass sie Bio-Nahrungsmittel produzieren?

 

Wie belohnt man Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, wenn man möchte, dass sie Bio-Nahrungsmittel produzieren?

 

Die Erzeugung von Bio-Nahrungsmitteln ist aufwendig. Dies sollte entsprechend honoriert werden.

 

Ist das weltweit ohne chemische Düngemittel und Pestizide möglich?

Elizabeth Nsimadala: Ich sehe eine wachsende Nachfrage nach und einen zunehmenden Fokus auf Biodünger. Alles ist möglich. Wir müssen nur alle dafür begeistern. Man muss es als eine Art Revolution betrachten und die erforderlichen Investitionen und Infrastrukturen bereitstellen.

 

Wir Farmer sind bereit und wünschen uns, dass alle anderen genauso denken.

 

Shamika Mone: Weltweit ist sicherlich alles möglich. Es erfordert nur tatsächliche drastische Schritte, nicht nur in der Theorie und auf Veranstaltungen. Wir müssen uns entscheiden. Entweder wollen wir die Biodiversität bewahren oder chemische Pestizide und Dünger einsetzen – beides gleichzeitig ist nicht möglich. Die meisten Landwirt:innen wissen so gut wie nichts über Bio-Landwirtschaft. Wir müssen sie daher in die Lage versetzen, eine Wahl zu treffen. Bio-Landwirtschaft ist mehr wissensbasiert. Wir dürfen Farmer nicht in die eine oder andere Richtung drängen, sondern müssen sie befähigen, eine Entscheidung zu treffen.

 

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Resiliente Kleinlandwirtschaft: Ein Schlüssel bei globalen Krisen

Ein Beitrag von Kerstin Weber und Brit Reichelt-Zolho (WWF)

Biologische Vielfalt und nachhaltige Landwirtschaft sichern die Ernährung von Gesellschaften. Und sie schützen auch besser vor dem Ausbruch von Pandemien. Der Erhalt von Ökosystemen wird so zur globalen Überlebensfrage.

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Stimmen von der Basis

Ein Beitrag von Sarah D´haen & Alexander Müller, Louisa Nelle, Bruno St. Jaques, Sarah Kirangu-Wissler und Matteo Lattanzi (TMG)

Einblicke junger Landwirte in die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Ernährungssysteme in Subsahara-Afrika @CovidFoodFuture und Videotagebücher aus Nairobis informellen Siedlungen.

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(c) Gudrun Barenbrock/GIZ

Insekten sind das neue Rind

Ein Beitrag von Marwa Shumo

Insekten lassen sich klima- und unweltfreundlich züchten, sind reich an Proteinen und Aminosäuren und ernähren sich von Agrarabfällen. Marwa Abdel Hamid Shumo glaubt: Sie sind die perfekt Waffe gegen den globalen Hunger

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(c) Privat

Landflucht? Landleben!

Ein Beitrag von Dorothea Hohengarten (GIZ)

Eine Gruppe Landloser in Äthiopien verarbeitet Lebensmittel und schafft sich damit eine Zukunft. Dorothea Hogengarten berichtet, wie die GIZ Menschen im nordäthiopischen Bundesstaat Tigray dabei unterstützt, sich besser zu ernähren.

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(c) Thomas Lohnes / Brot für die Welt

Hype um Urban Gardening: Landwirte oder Hobbygärtner?

Ein Beitrag von Stig Tanzmann (Brot für die Welt)

Urban Gardening findet immer mehr Anhänger. Menschen, die sich als Teil einer grünen Bewegung sehen, legen auf städtischen Flächen Nutzgärten an. In Gegenden großer Armut im globalen Süden ist urbane Landwirtschaft Teil einer Ernährungsstrategie.

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Geschlechtergerechtigkeit: Eine Bedingung für Ernährungssicherheit

Ein Beitrag von Carsta Neuenroth (BfdW)

Die Mehrheit der Produzierenden in Entwicklungsländern sind Frauen. Obwohl sie maßgeblich zur Ernährungssicherheit ihrer Familien beitragen, sind sie in der männerdominierten Landwirtschaft nach wie vor chronisch benachteiligt beim Zugang zu Land, Krediten, Technologien und Bildung.

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Erfolgsmodell Hausgarten: Nahrung und Frauen Empowerment

Ein Beitrag von Nadine Babatounde und Anne Floquet (MISEREOR)

Um Mangelernährung bei Kleinkindern vorzubeugen und die Rolle der Frauen in ihren Gemeinschaften zu stärken, setzt Misereor gemeinsam mit der lokalen Nichtregierungsorganisation CEBEDES ein Programm zu integrierten Hausgärten in Benin um - eine Bilderstrecke.

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Auf die Seuche darf kein Hunger folgen!

Ein Beitrag von Michael Brüntrup (DIE)

Auch wenn COVID-19 die Gesundheit der Menschheit bedroht, dürfen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nicht mehr Leid verursachen als die Krankheit selbst. Das gilt besonders in armen Entwicklungsländern, wo die Bedeutung der Coronakrise für die Ernährungssicherung weitaus gravierender ist!

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Das Corona-Virus trifft die Entwicklungsländer doppelt

Ein Beitrag von Gunther Beger (BMZ)

Die Virus-Infektion COVID-19 wird in den meisten afrikanischen Ländern mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Gesundheits- und Lebensmittelkrise auslösen. Um diese zu bewältigen, ist es nach Ansicht unseres Autors wichtiger denn je, die Politik konsequent an den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) auszurichten.

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Erklärung der Ko-Vorsitzenden: GAFSP und die COVID-19-Pandemie

Ein Beitrag von GAFSP

COVID-19 hat beispiellose Auswirkungen auf die Welt. Wie immer sind die Schwächsten am härtesten betroffen, sowohl zu Hause als auch – und dort besonders – im Ausland. Ein gemeinsamer Aufruf des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) und des Department for International Development (DFID).

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Eine Investition in die Zukunft Afrikas

Ein Beitrag von Essa Chanie Mussa (University of Gondar)

Junge Menschen brauchen reale Chancen zur Entwicklung, um der Armut zu entkommen und ihre Ziele zu verwirklichen. Regierungen, politische Entscheidungsträger, internationale Entwicklungspartner und Spender stehen in der Verantwortung, neue Strategien zu entwickeln.

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© GIZ

Mit den Krisen kamen die Heuschrecken

Ein Bericht von Bettina Rudloff und Annette Weber (SWP)

Corona verschärft bestehende Krisen durch Konflikt, Klima, Hunger und Heuschrecken in Ostafrika und am Horn von Afrika. Um sich diesen Herausforderungen zu stellen, müssen all diese Krisen in ihrem regionalen Kontext erfasst werden.

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(c) Christoph Püschner/Brot für die Welt

Extreme is the New Normal

Ein Bericht von Alexander Müller und Jes Weigelt (TMG)

Während sich das Klima wandelt, wächst die Bevölkerung in Afrika, werden fruchtbares Land und Arbeitsplätze knapper. Neue Wege führen zur Landwirtschaft in der Stadt und einem neuen Mittelstand auf dem Land.

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© GIZ / Angelika Jacob

So passen sich Entwicklungsländer besser an Dürren an

Ein Beitrag von Michael Brüntrup (DIE) und Daniel Tsegai (UNCCD)

Dürren sind die Naturkatastrophen mit den weitreichendsten negativen Folgen. Während auch reiche Länder von Dürre noch empfindlich getroffen werden, sind Hungersnöte dort nicht mehr anzutreffen.

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(c) Christof Krackhardt/Brot für die Welt

Vorteil Vielfalt: Ideenreich gegen den Hunger und Armut

Ein Beitrag von Brot für die Welt

Ein Blick durchs Brennglas - der weltweite Klimawandel bringt auch in Äthiopien das Klima durcheinander. Die Antwort von Kleinbauern in der nördlichen Region heißt: Diversifizieren!

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Armut Macht Hunger

Veröffentlichung der Heinrich-Böll-Stiftung und dem TMG ThinkTank for Sustainability

Die Weltgemeinschaft scheitert im Kampf gegen Hunger, Mangelernährung und Fehlernährung. Das zeigt das der Tiny Atlas „Armut Macht Hunger“ der von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem TMG ThinkTank for Sustainability veröffentlicht wurde. Neben Zahlen und Fakten werden auch die Gründe für Hunger und Fehlernährung dargestellt und erklärt.

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Der Reissektor in Westafrika: Eine politische Herausforderung

Neue Einblicke zur Entwicklung des Handels und der Reiswertschöpfungskette in Westafrika

Niedrige Importzölle, Schmuggelaktivitäten, unvorhersehbare Steuerbefreiungen und eine schwache Durchsetzung von Lebensmittelsicherheitsnormen: Das Potenzial lokaler Reis-Wertschöpfungsketten wird in westafrikanischen Ländern untergraben.

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UNFSS Pre-Summit: Was hat er gebracht?

Interview mit Martina Fleckenstein (WWF), Michael Kühn (WHH) und Christel Weller-Molongua (GIZ)

Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel: Zum ersten Mal richten die Vereinten Nationen einen Summit zu Ernährungssystemen aus. Im Interview ziehen Martina Fleckenstein, Michael Kühn und Christel Weller-Molongua gemeinsam Bilanz.

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Aus vielem wird Eins: CGIAR-Netzwerk baut um

Ein Beitrag von Jan Rübel

Die internationale Agrarforschung reagiert auf neue Herausforderungen: Deren Beratungsgruppe unterzieht sich einem tiefgreifenden Reformprozess und vereint Wissen, Partnerschaften und Infrastrukturen zu OneCGIAR.

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Wie führt man eine Kampagne zu „Ernährungssystemen“ durch?

Interview mit Paul Newnham, den Direktor des Sustainable Development Goal (SDG) 2 Advocacy Hub.

Auf dem Vorgipfel in Rom ging es um die Umgestaltung der Ernährungssysteme. Wie bringt man das einer breiten Öffentlichkeit nahe? Fragen an Paul Newnham, der als Direktor des SDG 2 Advocacy Hub die Öffentlichkeitsarbeit der Gipfel betreut.

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Was erwarten Sie von diesem Pre-Summit, Herr Haddad?

Interview mit Lawrence Haddad (GAIN)

In Rom kommen aus aller Welt Ernährungsexperten zusammen. Sie destillieren nicht nur 2000 Ideen, um Ernährungssysteme zu verbessern – sie bereiten auch den großen UN-Gipfel im September in New York vor. Was muss getan werden, damit dieser Gipfel nicht scheitert? Ein Gespräch.  

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Biodiversität und Landwirtschaft - Rivalität oder eine neue Freundschaft?

Ein Beitrag von Irene Hoffmann (FAO)

Irene Hoffmann beschreibt, was wir über die Zusammenhänge wissen, welche Rolle die Landwirtschaft bei der nachhaltigen Nutzung und Erhaltung der Biodiversität spielen muss und wie der notwendige Wandel der Agrarsysteme aussehen könnte.

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Herr Campari, wie schaffen wir nachhaltige Ernährungssysteme?

Interview mit Joao Campari (WWF)

Journalist Jan Rübel hat sich mit Joao Campari im Vorfeld des UNFSS Vorgipfel ausgetauscht. Der Vorsitzende von Action Track 3 blickt auf wesentliche Herausforderungen bei der Transformation bestehender Ernährungssysteme hin zu einer naturverträglichen Produktion und teilt seine Erwartungen an den Gipfel.

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Der Waldmacher und sein Regisseur

Doppelinterview mit Tony Rinaudo und Volker Schlöndorff

Tony Rinaudo sorgt mit traditionellen Wiederaufforstungsmethoden für Abermillionen von Bäumen in Afrika – und Volker Schlöndorff dreht eine Kinodokumentation über den Australier. Ein Zwischenergebnis: Ein Lehrfilm im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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Indonesien / Borneo, März 2000: Nördlich von Palangkaraya liegen inmitten der verwüsteten Landschaft die Basislager illegaler Holzfäller.(c) Christoph Püschner/Zeitenspiegel

Müssen wir ein neues Ernährungssystem wagen?

Ein Beitrag von Dr. Felix zu Löwenstein (BÖLW)

Ausbleibende Saisonarbeitskräfte und Virenexplosion in Schlachthöfen, steigende Gemüsepreise, Klimakrise - all das macht deutlich, was eigentlich schon seit Jahrzehnten klar ist: unser Ernährungssystem ist zwar hoch produktiv. Es ist aber nicht resilient.

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(c) Welthungerhilfe

5 Fragen an Shenggen Fan: Wo sind die neuen Wege?

Interview mit Shenggen Fan

Kurz vor dem Ausscheiden aus seinem Amt als Generaldirektor des IFPR spricht Shenggen Fan über nötige Reformen und Vorgehensweisen, um die globale Ernährungssicherheit im kommenden Jahrzehnt zu erreichen. Für SEWOH zieht der Agrarexperte Bilanz - was ist nun zu tun?

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(c) Welthungerhilfe

5 Fragen an F. Patterson: Warum mehr Hungernde?

Interview mit Fraser Patterson

Jeden Oktober veröffentlicht die Organisation „Welthungerhilfe“ den Welthunger-Index, mit dem die Hungersituation erfasst wird. Was sind die Trends – und was muss unternommen werden? Fraser Patterson ist Referent für Welternährung und beschäftigt sich mit dem Index.

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(c) Klara Palatova/WFP

Ein Wegweiser: Wo geht es denn hier zum Markt?

Ein Beitrag des World Food Programme

Bis 2050 müssen neun Milliarden Menschen genügend zu essen haben. Als Weltbevölkerung müssen wir mehr Nahrungsmittel produzieren und weniger verschwenden. Das ist auch die oberste Priorität des UN World Food Programme (WFP).

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Der Umbau des Ernährungssystems beginnt und endet mit Vielfalt

Ein Beitrag von Emile Frison und Nick Jacobs (IPES-Food)

Die industrielle Landwirtschaft hat es bisher nicht geschafft, Probleme wie Hunger oder Mangelernährung zu lösen. Sie scheint vielmehr weitere Probleme zu verursachen. Emile Frison und Nick Jacobs fordern einen Umbau des Ernährungssystems und betonen die Schlüsselrolle der Vielfalt.

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(c) GIZ

Landrechte für eine sichere Lebensgrundlage: Mein Land ist mein Leben

Drei Viertel der Weltbevölkerung besitzt keine juristisch abgesicherten Landrechten, was fehlende Investition und mangelnde Innovation begünstigt. Das Projekt "Improvement of Livelihood and Food Security" unterstützt Kleinbauern und Kleinbäuerinnen Land zu erwerben.

Ein Projekt der GIZ

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Ohne Klimaschutz keine Ernährungssicherheit

Ein Beitrag von Michael Kühn (WHH)

Der Klimawandel ist für die Menschen im Globalen Süden längst im Alltag angekommen. Mit welchen Auswirkungen kämpfen die Betroffenen und welche Forderungen ergeben sich daraus für die Klimakonferenz?

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Ein Klima des Hungers: Wie die Klimakrise den Hunger befeuert

Eine Fotoreportage der Agentur Zeitenspiegel

Jeder Temperaturanstieg um einen Grad Celsius erhöht das Konfliktrisiko um zwei bis zehn Prozent. Die Klimakrise ist eine humanitäre Krise, wie die Fotos von Christoph Püschner und Frank Schultze zeigen.

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Wie bekämpfen wir den Hunger in Zeiten der Klimakrise?

Ein Interview mit Martin Frick (WFP)

Die Klimakrise wirkt als Brandbeschleuniger des Hungers. Was muss sich ändern im Kampf gegen den Hunger, und welchen Stellenwert hat humanitäre Hilfe für internationalen Entwicklungszusammenarbeit?

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GFFA wirbt für neuen Blick auf Böden

Ein Beitrag von Journalist Jan Rübel

Auf dem Welternährungsforum (GFFA) 2022 in Berlin dreht sich für fünf Tage alles um Strategien für nachhaltigere Bodennutzung.

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Die Schwarzmeer-Kornkammer in der Krise: Zahlen und Fakten

Eine Infografik von EINEWELT ohne Hunger

Steigende Lebensmittel- und Kraftstoffpreise, physische Zerstörung und Lieferketten-Engpässe: Warum die Schwarzmeer-Region eine entscheidende Rolle spielt, und welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine auf die globale Ernährungssicherheit hat.

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Fünf Fragen an Dirk Meyer

Fünf Fragen an Dirk Meyer

Ein Interview mit Dirk Meyer (BMZ)

Entwicklungszusammenarbeit muss Good Governance und eine Transformation hin zu nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystemen in den Mittelpunkt stellen: Abteilungsleiter Dirk Meyer aus dem Bundesentwicklungsministerium (BMZ) über Ziele, Leitlinien und priorisierte Handlungsfelder der neuen Leitung.

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Deutsche G7-Präsidentschaft – Mit aller Macht gegen den Hunger 

Ein Beitrag der Welthungerhilfe

Im Vorfeld des G7-Gipfels diskutierten Expert:innen aus Politik und Zivilgesellschft nachhaltige und effektivere Handlungsoptionen der G7-Staaten zur Hungerbekämpfung.

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"Der Erhalt und die Rückgewinnung fruchtbarer Böden sind eine globale Aufgabe."

Ein Interview mit Jochen Flasbarth

Gesunde, ertragreiche Böden sind eine Grundvoraussetzung für die weltweite Ernährungssicherung – einer der Schwerpunkte in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Staatssekretär Jochen Flasbarth über die Bemühungen Deutschlands zur Unterstützung einer nachhaltigen Bodenbewirtschaftung.

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Ernährungssicherheit ist mehr als nur Produktionsmengen und hohe Erträge

Ein Beitrag von Adrian Muller, Catherine Pfeifer und Jürn Sanders (FiBL)

Die Reduzierung von Schwerpunkten der Biodiversität oder die Aufgabe von ertragsärmeren, extensiveren Produktionssystemen ist der falsche Ansatz zur Bewältigung der drohenden globalen Nahrungsmittelkrise, meinen die Autor*innen des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL).

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